Kaninchenschutz e.V.

HELFEN mit HERZ!

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Es ist sehr traurig, aber leider schaffen es nicht alle unsere Schützlinge, ihr verdientes, liebevolles und endgültiges Zuhause zu finden.

Manchmal kommt unsere Hilfe zu spät und die armen Tiere sind durch ihre oft schrecklich grausamen Vorgeschichten oder furchtbaren Unfälle zu geschwächt und verwahrlost und finden trotz höchster Bemühungen von Mensch und Tier keine neue Lebenskraft.

Wenn weder Tierarzt noch Pfleger die Krankheiten und Schmerzen lindern können, bleibt nur der schwierigste und letzte erlösende Weg.

Insbesondere diese Schützlinge haben einen ganz besonderen Platz bei uns verdient. Nicht nur auf dieser Homepage, vor allem natürlich in unseren Herzen!

Wir werden sie nie vergessen!

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

(Übersetzt aus dem Englischen von Christel Wysocki, Originalversion: Paul C. Dahm)

Maja

verstorben am 06.10.2015

Unsere norddeutschen Aktiven erfuhren im Frühjahr 2011 von einem Streichelzoo in einem Ferienclub, wo die Kaninchen in desolatem Zustand lebten. Das Veterinäramt wurde eingeschaltet und es wurden Auflagen erteilt und Maßnahmen ergriffen.

Eine Häsin in besonders schlimmem Zustand hatte vier Welpen, von denen schon zwei verstorben waren. Die Häsin litt an chronischem Kaninchenschnupfen und hatte vier verschiedene Sorten Darmparasiten. Mit Genehmigung des Veterinäramtes durften die Häsin und ihre beiden Babys in eine KS-Pflegestelle ziehen. So kam Maja mit ihren Babys Max und Moritz im Mai 2011 zu Katharina. Maja hatte nachgewiesenen Kaninchenschnupfen, wunde Nase und Pfoten, Bisswunden auf Rücken und an den Ohren und war total abgemagert. Max und Moritz hat sie vorbildlich aufgezogen und sie konnten am 01.08.2011 vermittelt werden.

Maja selber litt weiterhin an hartnäckigem Schnupfen und wurde in eine von Katharinas Schnupfergruppen mit weiteren KS-Tieren vergesellschaftet. Von dort aus konnte sie später zu einem einsamen Schnupferkaninchen vermittelt werden, wurde aber nach kurzer Zeit Rückläufer wegen Unverträglichkeit. Sie kam wieder zu Katharina zurück und wurde in eine Außengruppe der Schnupfer vergesellschaftet, wo sie nur lieb zu ihren Artgenossen war und bis zu ihrem Tod glücklich und zufrieden lebte. Sie verstarb im September 2015 an RHDV-2, dem neuen Virus, der aus Frankreich kommend auch auf Deutschland übergreift und gegen den unsere herkömmlichen Impfungen damals noch nicht halfen, denn Maja wurde, wie alle anderen Tiere in der Pflegestelle, regelmäßig geimpft.

Da Maja nicht nur ein ganz besonderes Kaninchen, sondern auch eine kleine Berühmtheit war, bleibt sie in diesem hier einsehbaren Video unsterblich.

> Eintrag aufgenommen am:
06.10.2015

Biba

verstorben am 21.09.2015

Biba hatte es in ihrem bisherigen Leben gar nicht gut. Sie lebte alleine in einem viel zu kleinen Stall und war nicht einmal in der Lage, sich aufzurichten, da auch die Höhe viel zu gering war. Am 16.11.2014 hatte dieses Dasein aber ein Ende, denn aktive Mitglieder des Vereins wurden auf sie aufmerksam. Sie nahmen die Hübsche und zwei ihrer Mitinsassen mit und stellten sie zügig einem Tierarzt vor. Die erste Diagnosestellung war gar nicht gut. Es zeigten sich große Zubildungen beidseits des Halses, eine stark ausgeprägte Spondylose, ein Hornhautschaden auf einem Auge und eine extrem schlimme Vaginalentzündung. Biba ließ sich davon aber nicht beeindrucken, war munter und futterte gut. Die medizinische Therapie wurde eingeleitet. Am 24.11.2014 konnte sie dann auch in ihre Pflegestelle nach Weilerswist ziehen und wurde einen Tag später direkt dem Tierarzt vorgestellt. Die Zubildungen am Hals wurde per Feinnadel punktiert und es ließ sich blutiges Sekret abziehen. Die Beulen schrumpften dann deutlich, aber schon über Nacht hatte sich eine Seite wieder gefüllt. So wurde sie am 02.12.2014 in Narkose gelegt und die Zubildungen als Ganzes entfernt. Das Gewebe sah nicht gut aus, ebenso wenig die entfernte Gebärmutter und so wurde beides in die Pathologie geschickt. Kurz darauf wurde es Gewissheit: In der Gebärmutter hatte sich ein bösartiger Tumor gebildet. Die Beulen am Hals wurden als gutartige Zubildungen eingestuft, können je nach Veranlagung jedoch an anderer Stelle immer wieder kommen.
Biba erhält zur tierärztlichen Therapie noch eine unterstützende Krebstherapie der Firma Heel. Sie ist weiterhin aufgeweckt und munter.
Da ihre Prognose unsicher ist und sie regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt werden muss, ist sie seit dem 10.12.2014 Patenkaninchen des Vereins.
Biba, die so gerne schlief, schläft nun für immer. Für mich unfassbar, denn heute Morgen um 2 Uhr, als ich Ninchen päppelte, war sie noch topfit. Am Morgen fand ich sie tot.

> Eintrag aufgenommen am:
21.09.2015

Zwusel

verstorben am 21.09.2015

Mein kleiner Zwusel, mein kleines Zwuselchen, du bist so plötzlich in mein Leben gestolpert und hast es dann mit aller Kraft an dich gerissen. Tagelang gab es nur noch Zwusel. Ich hab dich gefüttert, dich so gut wie ich konnte versorgt und am Ende standest du wieder mit deinen kleinen Pfötchen im Leben. Du wurdest immer fröhlicher und munterer. Du fingst an zu springen. Ich hab mich unendlich gefreut. Ein kleiner Betthase, der einen morgens begrüßt. Da ist das aufstehen doch gleich nicht mehr so schlimm.
Wir haben soviele Tiefs mitgenommen in den letzten drei Monaten. Es schien sich endlich alles zum guten zu verkehren. Bis der TA am Mittwoch einen ganz kleinen Knubbel am Kiefer fühlen konnte. Wir schoben es erst auf die Knochenveränderung und beschlossen intensiv zu beobachten. Freitag war das Ding plötzlich riesig. Heute eiterte es auch am Auge. Für den TA-Besuch musste ich dich hinter dem Schrank hervorziehen. Sonst warst du immer zur Stelle sobald ich den Raum betrat. Trotz Schmerzmittel ging es dir schlecht. Der Wille war aus deinen Augen verschwunden.
Ich hätte so gerne mit dir weitergekämpft. Aber dein Körper war gegen dich. Und du wolltest nicht mehr.
Es tut mir so unendlich leid, dass wir zwei es nicht mehr geschafft haben gemeinsam ein echtes Kaninchenleben zu entdecken. Eines, wo man nicht den ganzen Tag alleine ist. Vielleicht sogar eines, wo du mal Wiese probierst. Aber auf jeden Fall eines, was kuscheliger gewesen wäre.
Es tut mir so leid, dass ich heute nicht so viel mit dir kuscheln konnte. Das du so viel alleine warst.
Mein liebster Zwusel, du hast dich so heimlich in mein Herz geschlichen. Jetzt hast du ein großes Stück heraus gerissen. Du fehlst jetzt schon so sehr. Mein kleiner Zimmergeist, mach es gut.

> Eintrag aufgenommen am:
21.09.2015

Finchen

verstorben am 14.09.2015

Kleine Kämpferin Finchen, wir danken dir, dass wir dich kennenlernen durften!
Als gesundes Kaninchen mit NUR Schnupfen kamst du hier an. Du solltest nur "Beiwerk" sein, denn ich wollte unbedingt deiner Freundin Josey helfen. Josey ging es leider schon so schlecht, dass sie bereits in der Parkstelle verstarb. Also kamst du alleine her. Der erste Tierarztbesuch brachte Gewissheit: Du warst eine reine Baustelle. Ich versprach dir, dass du nicht mehr kämpfen musst - du solltest nicht mehr leiden. Wir verwöhnten dich so gut es ging, an nichts sollte es dir fehlen. Du wurdest munterer, aufgeweckter, und so holten wir schnell einen Freund für dich: Felix. Denn keiner wusste, wieviel Zeit dir noch bleibt.
Nachdem dein Zustand sich am 13.09. rapide verschlechterte, sind wir natürlich sofort zum Tierarzt gefahren. Du konntest nicht mehr stehen, laufen, knicktest hinten sofort ein. Beim Tierarzt machtest du dann noch komische Kopfbewegungen. Wir dachten sofort an EC. Nachdem das Röntgenbild keinerlei Verschlechterung zeigte zu vorher, starteten wir die EC-Behandlung. Deine Nierenwerte waren auch nicht gut.
Doch trotz der Behandlung bist du noch in der selben Nacht eingeschlafen und hast dich auf den Weg hinter die Regenbogenbrücke gemacht.
Wir hatten gehofft, du hättest wenigstens noch den Winter Zeit bei uns, um dich weiter verwöhnen zulassen. Es sollte nicht sein. Ich hoffe du hast nicht allzu sehr gelitten.
Nun kannst du endlich wieder springen und laufen wie ein gesundes Kaninchen.
Machs gut, meine Süße.

> Eintrag aufgenommen am:
14.09.2015

Charly

verstorben am 10.09.2015

Am 15.05.2013 wurde in Kleve eine Wohnung geräumt, darin befanden sich 75 Kaninchen, viele davon mit Bissverletzungen, Zahn- und Augenproblemen. Einer der schlimmeren Fälle ist Charly, die Nr. 17 auf der Aufnahmeliste.
Die Diagnose des Tierarztes lautete auf: OD Konjunktivitis, OS: hgr. eitr. Blepharkonjunktivitis und Keralitis, alter Hornhautdefekt klinisch nicht auszuschließen, Zahnfehlstellung (Prognathia inferior), außerdem unkastriert. Er wog gerade mal etwas über 1.400 Gramm.
Charly musste dringend operiert werden, um der Eiterquelle auf die Spur zu kommen, damit er nicht noch eine Sepsis bekommt. Nach der Operation ging es ihm nicht gut. Sie ergab: Charly hat massive Zahnfehlstellungen und sein Tränen-Nasen-Kanal stand dermaßen unter Eiter, dass mehrfach gespült werden musste. Der Kopf wurde geröntgt, um vielleicht auch Erkenntnisse für das eitrige Auge zu bekommen. Es gibt einen Hohlraum im Bereich des Tränen-Nasen-Kanals, so dass dieser durchgebrochen scheint. Die Zahnwurzeln selber sehen auf dem Röntgenbild nicht problematisch aus. Alle Backenzähne wurden geschliffen und die Schneidezähne so stark gekürzt, dass die Backenzähne sich hoffentlich gleichmäßiger abnutzen werden.
Außerdem war ein Hoden völlig verklebt und deformiert, vermutlich durch Bissverletzungen. Der 2. Hoden wurde nicht gefunden, was sich herunter drücken ließ, war die Harnblase, und zum Glück hat der Tierarzt vorsichtig gearbeitet und nichts beschädigt. Ein Samenleiter wurde auch nicht gefunden, so dass man bei einem größeren Bauchschnitt suchen müsste, dafür war aber die Narkose schon zu lang. Die Operation muss nachgeholt werden, wenn Charly in einem besseren Zustand ist.
Bis er wieder fit ist, werden noch einige Zeit und mehrere Tierarzt-Besuche ins Land gehen. Daher würde sich Charly über Paten freuen, die ihn dabei begleiten und seine Kosten durch den Patenschaftbeitrag ein wenig mildern können.
Seit dem 25.11.2013 hat Charly Gnadenhof-Status!

Update November 2013: Charlys Auge war trotz der Behandlung eines Augentierarztes hoch entzündet und es hatte sich wieder eine Menge Eiter angesammelt. Er wurde seinen Stammtierärzten vorgestellt und eine Therapie mit Antibiotika, Schmerzmittel und Augenmedikamenten eingeleitet. Die Prognose für den Erhalt des Auges sieht schlecht aus. Ende des Monats war das Auge dann wieder völlig verklebt und Unmengen an zähem Eiter konnten herausgespült werden. Charly wird von seinen Freundinnen begleitet.

Update Dezember 2013: Durch die Therapie hat sich der Zustand von Charlys Auge deutlich gebessert. Bei einem Kontrolltermin wurde der Tränen-Nasen-Kanal erneut gespült und es kam kein Eiter mehr. Charly hatte nochmal Glück, denn die Augenentfernung war nun erstmal nicht notwendig. Allerdings wurden seine Zähne bei dieser Gelegenheit gleich wieder gekürzt.
Pünktlich zu Weihnachten ging es ihm dann gar nicht gut. Er hatte Durchfall und verweigerte das Futter. Da seine Pflegemutti aber ganz erfahren ist und von ihren Tierärzten einen Notfallplan für die Versorgung hat, wurde Charly aber direkt mit allem Nötigen versorgt. Und es half. Wenige Tage später war er schon fast wieder der Alte.

Update Januar 2014: Charly war wieder zu einem Kontrolltermin bei seinen Tierärzten. Die Sanierung der Schneidezähne war wieder dringend nötig, obwohl die letzte Behandlung gerade erst zwei Wochen zurück lag. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich wieder der Tränen-Nasen-Kanal gespült und es kam wieder weißliches Sekret zu Tage. Charly wird nun genauestens von seiner Pflegemutti beobachtet, da er noch nicht wieder richtig futtern mag.

Heute hat der kleine liebe Charly mir ganz klar zu verstehen gegeben, dass er nur noch schlafen möchte. Ich habe ihm diesen Wunsch erfüllt und ihn, zusammen mit Melina, bei meinen TÄ über die RBB begleitet. Wir sind unendlich traurig, diesen Schatz zu verlieren, aber durch seine schlimme Diagnose wussten wir, dass das Ende unaufhaltsam ist.

> Eintrag aufgenommen am:
10.09.2015

Fee

verstorben im Juni 2015

Fee hatte mit ihrem Partner Frederik sehr lange ein Traumzuhause. Dort wurde ihr auch während und nach ihren beiden EC-Schüben liebevolle Pflege zuteil. Mit Frederik war sie ein eingeschworenes Team. Den erste EC-Schub – einen klassischen – überstand sie 2009 sehr gut. Der zweite im Jahr 2012 war sehr untypisch, das Nervensystem war nicht betroffen, sondern die Nieren. Seither war sie wackelig auf den Beinen und hatte so einige Versteifungen. Daher konnte sie nur noch ebenerdig gehalten werden. Hinzu kam, dass ihr Fell sehr schnell verfilzte und eine stete Pflege erforderte, dies noch deutlich mehr, seit sie sich mangels Beweglichkeit selbst nicht mehr richtig sauber machen konnte. Leider erkrankte auch ihre Erstbesitzerin und konnte ihr nicht mehr die nötige Pflege zukommen lassen. Deshalb zog Fee mit ihrem Freund Frederik 2013 zuerst in eine Pflegestelle und dann wieder in ein Traumzuhause. Leider verstarb Freddy dann nach nur einem Jahr und es stellte sich die Frage, wie es mit ihr weiter geht. Eine neue zu ruppige Zusammenführung barg das Risiko des erneuten EC-Ausbruchs. Auch wäre sie Rangordnungskämpfen nicht gewachsen gewesen. Deshalb wurde sie nun in einer sehr sozialen friedlichen Gruppe in ihrer Pflegestelle integriert. Fee war ein unglaublich dankbares, freundliches und zufriedenes Kaninchen und ertrug alle Behandlungen geduldig. Darüber hinaus war sie auch sehr zutraulich. Ein kleiner Kobold, der immer auf Leckerchen wartete.
In ihrer neuen Gruppe hatte die Kleine sich sehr schnell integriert. Wenn man morgens dazu kam, fand man immer einen großen Kuschelhaufen, bei dem nicht auszumachen war, wo ein Kaninchen anfing und das andere aufhörte. Leider hatte Fee trotz der liebevollen Gruppe einen dritten EC-Schub. Seit dem letzten Schub war sie immer etwas schwach und hatte Probleme, das Gewicht zu halten. Nun konnte sie der Krankheit nichts mehr entgegensetzen und wir mussten sie gehen lassen. Ihre neuen Freunde begleiteten sie liebevoll während der Krankheit und vermissen den kleinen Kobold sehr.

> Eintrag aufgenommen am:
18.06.2015

Emma

verstorben im Mai 2015

Emma kommt aus einem Animal Hoarding Fall. Mittlerweile ist sie gut aufgetaut und hat ihre Schüchternheit abgelegt. Sie ist eine unglaublich soziale Kaninchendame, die sich mit jedem gut versteht. Auch Menschen gegenüber hat sie eine sehr sanfte Art. Emma hat einen gesegneten Appetit und ist beim Futtern immer vorne mit dabei!
Emma ist genau wie Shwanie und Laura in eine neue Pflegestelle in Trier umgezogen, hat keine Babys bekommen und ist ihre Parasiten los. Sie wird bald noch kastriert und geimpft und kann deswegen bald umziehen. Ihre Schnupfenbehandlung schlägt sehr gut an, so dass sie damit bald gar keine Probleme mehr haben sollte.
Da Emma sich vor allem mit Laura sehr gut versteht, kann sie entweder zusammen mit Laura umziehen. Oder sie geht allein zu einem einsamen Kaninchenjungen oder in eine Gruppe. Durch ihre unkomplizierte Art sollte eine Vergesellschaftung kein Problem sein. Derzeit wohnt Emma in Innenhaltung. Ab Frühjahr könnte sie dann in Außenhaltung umziehen.
Wer sich jetzt in die süße Emma verliebt hat und ihr ein liebevolles Zuhause bieten mag, wendet sich gerne an u. a. Mailadresse. Es können sich gerne Interessenten aus ganz Deutschland melden.

> Region: Trier/Rheinland-Pfalz > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
31.05.2015

Maximilian von Möhre

verstorben am 14.03.2015

Mit einer Lebenserwartung von nicht einmal 3 Monaten - so kamst du, Maximilian von Möhre, vor fast 3 Jahren in deine Pflegestelle zu Jenny und Kai nach Berlin. Du hattest so viele Baustellen rund um deinen Kiefer, hattest Schmerzen und konntest kaum fressen. Alle Operationen und Behandlungen hast du immer gut mitgemacht und dabei einen enormen Lebenswillen und viel Lebensfreude gezeigt. Mit deinem besonderen Charme, einem scheinbaren Lächeln auf den Lippen und deinem frechen Blick hast du dein Pflegepersonal, deine Paten und viele weitere Fans um den Finger gewickelt und in deinen Bann gezogen. Täglich haben wir deine Geschichten gelesen, mit dir mitgefiebert, gelacht, Daumen gedrückt und uns gefreut, wenn es dir gut ging.
Durch deinen enormen Kampfgeist und mit Hilfe deiner Mami und deinem Papi hast du uns bewiesen, dass man trotz einer schlechten Lebensprognose noch viele Jahre ein schönes Kaninchenleben haben kann. Mit deinen Freunden Kurt Klopfer, Hanne Hase, Oskar, Jack, Jakob und zusammen mit Nikolaus vom Nöldnerplatz und Marie als Fanta 3, habt ihr euch oft Unsinn ausgedacht, euer Pflegepersonal geärgert und uns zum Lachen gebracht. Als liebevoller Chef waren die Vergesellschaftungen ein Klacks und für alle kranken Freunde warst du der beste Krankenpfleger, den sich ein Kaninchen wünschen konnte.
Doch jetzt hat deine Zeit bei uns leider ihr Ende gefunden. Für alle unerwartet und viel zu schnell kam dein Abschied. Du hinterlässt bei uns allen ein riesengroßes Loch.
Max, du wirst von uns allen schmerzlich vermisst, immer geliebt und niemals vergessen.

Die ganze Geschichte von Maximilian von Möhre und seinen Freunden könnt ihr hier nachlesen.

> Eintrag aufgenommen am:
14.03.2015

Jimmy

verstorben am 03.01.2015

Der kleine Jimmy lebte mit 9 weiteren Kaninchen in einem Pflegeheim für Menschen, und ganz plötzlich sollten seine Freunde und er einfach weg und ausgesetzt werden. Jedoch haben die Tiere ihrem Pfleger leid getan, und er hat sich dafür eingesetzt, dass für sie Plätze gefunden wurden. So kamen die Tiere zunächst alle in die Obhut des Kaninchenschutz e.V. und konnten von dort in weitere Pflegestellen und Tierheime verbracht werden.
Jimmy jedoch ist stark an Schnupfen erkrankt, hat Darmparasiten und mißgebildete Vorderbeine. Dazu kam noch ein schlechter Ernährungszustand durch Zahnprobleme und einige Bisswunden. Er darf sich erst einmal erholen und sucht nach lieben Paten, die ihn dabei begleiten möchten.
Da Jimmys Schnupfen bisher durch keine Medikamente nachhaltig verbessert werden konnte und auch seine Gelenkprobleme fortschreiten, ist er seit dem 12.04.2013 Gnadenhoftier des Vereins und lebt zusammen mit Gnadi Lisa im Behindertengehege der Pflegestelle.

> Eintrag aufgenommen am:
03.01.2015