Kaninchenschutz e.V.

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Unsere nächsten Messetermine


Bei folgenden Messen ist der Kaninchenschutz e.V. in Kürze mit einem Informationsstand vertreten:

Über weitere Veranstaltungen, an denen der Kaninchenschutz e.V. teilnimmt, informieren wir in unseren Veranstaltungsterminen.

Wir freuen uns auf Sie!

Messe "HausTier" März 2018 Hamburg


Es ist Freitagabend – und damit Messewochenende!
(von Linda S.)

In meiner Heimatstadt Hamburg findet die „HausTier“ statt – eine große Haustiermesse rund um das Thema Haltung und Fütterung von Haustieren. Ich bin sehr gespannt und voller Vorfreude auf die nächsten drei Tage. In den letzten Wochen haben viele aktive Mitglieder hinter den Kulissen im Verein geplant, organisiert und geholfen, damit ab heute alles klappt und der Messestand vom Kaninchenschutz e.V. gut bestückt in der Halle strahlen kann.

Los geht’s mit dem Aufbau. An der Messehalle treffe ich mich mit Franziska aus Bremen, und zusammen kümmern wir uns um den Aufbau unseres Messestandes. Das kann mit all den Regalen, den vielen Informationsmaterialien und Paketen voller Futter für die Interessenten manchmal eine ganz schöne Schlepperei werden. Zum ersten Mal kommt auch unsere neue flexible Messewand zum Einsatz – die schnell aufgespannt werden kann und einen farbenfrohen Kaninchenschutz-Hintergrund am Stand bildet. Spannend ist auch die Geschäftigkeit in der Messehalle – alle Aussteller bringen ihre Waren und ihr Equipment in die Halle und bauen mit uns auf. Es herrscht eine freundliche und gelöste Stimmung, man hilft sich auch mal gegenseitig – und neugierig sieht man auch mal zu anderen Vereinen hinüber. Zusammen mit Franziska macht die Aufbauarbeit richtig Spaß, schnell sind alle Regale zusammengeschraubt,Futter, Kuschelröhren und zahlreiche Informationsmaterialien ausgelegt – und ein paar Stunden später steht ein wunderschöner Stand des Kaninchenschutzes fertig in der Messehalle. Toll sieht er aus!

Bevor wir die Halle verlassen, mache ich noch schnell mit dem Handy ein Foto von unserem Stand für das Forum – dann verabschiede ich mich von Franziska und fahre nach Hause. Dort geht‘s mit Packen noch etwas weiter, denn jetzt kommen noch alle die Sachen mit, die wir morgen am Stand brauchen: Blaue Pappe für Preisschilder, eine blaue Fleecedecke als Auflage für die Holzregale, einen Klappstuhl für eine Pause zwischendurch. Am Ende des Tages fülle ich die Kasse noch mit Wechselgeld, dann gehe ich müde ins Bett.

Samstag früh – erster Messetag mit Heike und Andrev

Für andere ist das ein Tag zum Ausschlafen – ich bin früh auf den Beinen. Mindestens fünfmal gehe ich im Kopf durch, ob ich etwas vergessen habe, dann fahre ich los. Nach Franziska gestern sind heute Heike und Andrev mit mir am Stand. Sie warten schon vor der Halle in der Kälte auf mich – aber im Messegebäude selbst ist es angenehm warm.

Bevor die Messe öffnet, mache ich schnell noch ein Foto unserer gefüllten Weidenbälle und stelle auch das ins Forum: Unsere erste Bestellung! Eine Forenuserin möchte nachher vorbeikommen und einige für ihre Kaninchen kaufen.

Ich mag es an solchen Tagen immer, zwischendurch im Forum unterwegs zu sein und über die Messe und unsere Erlebnisse zu berichten. Ich habe dadurch den Eindruck, die Brücke zwischen einem Onlineverein und einer Veranstaltung an einem Ort herstellen zu können.

Bei der Messe selbst gibt es wie immer bei solchen Veranstaltungen viel zu tun. Immer wieder kommen Besucher mit den unterschiedlichsten Fragen zur Kaninchenhaltung, zur Ernährung der Tiere oder zu gesundheitlichen Problemen auf uns zu. Wir können intensiv beraten, und es hilft mir sehr, Heike und Andrev neben mir zu wissen - die mithelfen können, wenn ich mal mit einer Antwort nicht weiterweiß. Heike ist mit Fragen aller Art sehr erfahren – sie telefoniert an unserer Hotline und ist es daher gewohnt, zu den unterschiedlichsten Themen gefragt zu werden. Schön ist es auch, dass ich mich mit den beiden auch persönlich austauschen kann, wenn am Stand mal keine Besucher sind: Im Verein kennen wir uns meist nur über das Vereinsforum, viele Aktive haben sich noch nie gesehen. Messen und Informationsstände sind daher neben der Beratungsarbeit immer auch eine wunderbare Gelegenheit, mit den Vereinskollegen auch in direkten Kontakt zu kommen.

Es ist schön, jemanden nicht mehr nur mit einem Bild im Internet, sondern auch persönlich zu kennen. Gesprächsthemen gibt es viele – ob Privates, das aktuellste Vereinsthema oder die Messestände anderer Aussteller. Langweilig wird es nie! Jeder von uns kann natürlich auch selbst zwischendurch über die Messe bummeln – da wir zu dritt sind, können wir uns gut an unserem Stand abwechseln. Ich versuche mein Glück bei der Tombola: Der Gewinn geht komplett an ein Tierheim, und ich erinnere mich noch an den letzten Informationsstand mit einer Tombola, wo ich viel Glück hatte und mit vielen neuen Dingen nach Hause ging.

Um kurz vor halb zwölf gab es dann eine kurze Aufregung an unserem Stand: Unser Futter ging zu Ende! Obwohl wir viel verschiedenes Futter und alles in ausreichenden Mengen mitgebracht hatten, ging es an unserem Stand so gut an Kunden weg, dass wir nach nur wenigen Stunden bereits improvisieren mussten. Auch im Vereinsforum wird über die fehlenden Fenchelsamen mit zwinkernden Augen berichtet. Neben Futter werden auch unsere Flyer und Zeitschriften weniger – und schließlich haben wir am Nachmittag nicht einmal mehr die aktuelle „Karotte“ auf dem Verkaufstisch. Aber wir haben ein super Gefühl! Nicht nur die guten Verkäufe, auch die vielen verschiedensten Beratungen zeigen, wie gut die Messe für uns läuft.

Am Abend verabschiede ich mich nach einem super spannenden Tag von Heike und Andrev, die ich wohl erst wieder bei einem Stammtisch sehen werde. Am nächsten Tag werden mich unsere 1. Vorsitzende Claudia und unsere Schriftführerin Tanja am Stand begleiten. Tanja wird unsere Futterbestände wieder auffüllen und alles in ausreichenden Mengen mitbringen, was wir heute schon komplett verkauft haben.

Sonntag – zweiter Messetag mit Claudia und Tanja

Am nächsten Tag bin ich die Erste an unserem Messestand. Kurz nach mir kommt Tanja, die neben dem Futternachschub auch unsere Vereinspräsentation mitbringt, die sie nachher hier auf der Messe für einen Vortrag zum Thema „Was Kaninchen wollen“ benötigt. Der Name sagt es schon: Es gibt jede Menge Interessantes über die Anschaffung und die Fütterung von Kaninchen, aber auch Informationen über die wichtigsten Krankheiten zu erfahren. Tanjas Vortrag wird heute der erste hier auf der Messe sein, und während sie nach der Bühne und dem Technikaufbau schaut, suche ich den Moderator der Veranstaltung zur Absprache der Details.

Der Tag heute verläuft ruhiger als der Tag gestern. Es gibt etwas weniger Verkäufe – aber trotzdem haben wir recht viele Beratungen. Tanjas Vortrag wird ein toller Erfolg – nicht nur für die Besucher der Messe: Ein anderer Tierschutzverein meldet sich und fragt interessiert, ob wir unsere Präsentation auch einmal bei ihnen halten möchten. Später kommt sogar ein Zoofachhandelsbesitzer zu uns und bringt auf den Punkt, was auch wir oft an solchen Läden kritisieren: „Meine Mitarbeiter wissen fast nichts über Kaninchen und können zu diesen Tieren kaum fundiert beraten.“ Er hat sich selbst bereits im Internet informiert und auch einiges an Futter aus seinem Sortiment gestrichen und fragt uns nun nach begründeten Informationen zum Angebot im Kaninchenernährungsbereich. Auch solche Momente sind es immer wieder, in denen ich weiß, dass der Messetag nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch wirklich Sinn ergeben hat.

Dann kommt die letzte Stunde auf der Messe. An unserem Stand ist jetzt wenig los, die Messehalle hat sich schon deutlich geleert. Jetzt komme ich noch einmal dazu, bei den Ständen der anderen Aussteller vorbeizugehen. Unsere Standnachbarin lobt unser „Ordne-zu-Spiel“, sie hat zwischendurch immer wieder unsere Beratungen und dabei die Kinder beobachtet, mit denen wir das Spiel spielen. Die Kinder können dabei „falsches“ und „richtiges“ Futter, Spielzeug oder Equipment ihrer Tiere zuordnen und haben viel Spaß dabei – und wir können ihnen an Beispielen den richtigen Umgang und die richtige Haltung ihrer Kaninchen erklären. Unsere Nachbarin hatte gesehen, wie ich das Spiel mit zwei Mädchen gespielt hatte – und sie sah die Reaktion der hinter den Kindern stehenden Mutter, als ich den beiden Mädchen im Spiel erklärte, dass ihre Kaninchen so lange leben können, bis sie selbst 14 und 16 Jahre alt sein werden. Manchmal muss man einfach die Fakten offen kommunizieren, damit die Menschen ihre Augen öffnen.

Zum Schluss, als die Durchsage des Endes der Messe kommt, mobilisieren wir drei am Stand noch einmal all unsere Kräfte, um alles wieder zusammenzuräumen. Auch die Regale und unsere Messewand bauen wir auseinander und tragen alles zu Tanjas Auto. Sie wird es in den nächsten Tagen zurück zu Franziska bringen, bei der das Equipment bis zur nächsten Messe oder dem nächsten Infostand lagern wird. Die Messe ist geschafft – es war ein tolles Wochenende mit vielen spannenden Erlebnissen, ganz viel Spaß, tollen Beratungen und vielen interessanten Gesprächen mit Messebesuchern. Wir werden auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder hier in Hamburg sein!

Erschöpft aber glücklich verabschieden Claudia, Tanja und ich uns bis zum nächsten Mal: So ist Messe.

Messe "Mein Tier" Oktober 2017 Oldenburg


Der Kaninchenschutz auf der Messe "Mein Tier" in Oldenburg
(von Franziska T.)

Puh, was für ein Wochenende!

Ich fange einfach mal vorne an zu berichten: Am Freitag kam die liebe Kathi am Nachmittag hier bei mir vorbei und wir haben fix das Auto mit dem Equipment beladen. Das Auto war leider direkt mal etwas unkooperativ und wollte den Kofferraum nicht öffnen, aber was solls - gibt ja Seitentüren! Als das Auto dann bis oben beladen war - es passte mal wieder perfekt, als wäre das Auto nur dafür gemacht - ging es also los. Aber erstmal nicht in Richtung Oldenburg, sondern nur in Richtung Post. Denn die hatte mal wieder ein Paket für mich nicht in die Packstation am Ende der Straße, sondern im Stadtzentrum gebracht. Und weil es das Paket mit Infomaterialien sein musste, sind wir da nochmal fix vorbei gefahren.

Das war auch kein Problem. Danach wurde das Niveau in Sachen Auto-Fahren dann aber erhöht. Schon vor dem wundertollsten Kreisel Bremens mit Straßenbahn, Fahrradfahrern und vielen Autos staute es sich ordentlich. Dann mussten wir noch spontan einen anderen Weg nehmen, da das Navi uns dort lang lotsen wollte, wo wegen Freimaaaak gesperrt war Aber wozu hat man eine ortskundige Franzi mit dabei ... ?

Also schön in Richtung Bundesstraße gejukelt ..... und schnell festgestellt: Freitag am späteren Nachmittag ist was los auf den Straßen. Vor allem dann, wenn ein langes Wochenende bevorsteht. Kathi und ich haben also schön die Anzeige am Navi beobachtet, die uns alle 10-15 Minuten bescheinigte, dass wir schon 1 Minute der Fahrtstrecke geschafft hätten .... - aber hey, was sollte man machen? Also durchhalten, über Kaninchen und co. reden und irgendwann endlich auf die Autobahn kommen, die zum Glück nicht so voll war. Wir waren also frohen Mutes, dass es nun fix nach Oldenburg gehen könnte

Ja, ich sage könnte ... - denn: Kathis Auto fand die Idee nicht so gut. Es hatte sich wohl ans langsamfahren gewöhnt und wollte nicht mehr so ziehen. Gaspedal durchgedrückt - na und? 80 im dritten Gang reicht doch, oder? Wir also auf die nächste Raststätte, Auto ausgemacht und ihm erstmal beruhigend zuregedet. Dann ging es weiter - und es sah tatsächlich besser aus. Also fix nach Oldenburg gedüst, uns kurz angeschaut, wo unser Messestand ist, und alles ausgeladen. Der Aufbau ging auch ganz fix, denn ich bin inzwischen ja absoluter Profi, und Kathi hat schnell gelernt.

Anschließend waren wir beide platt und wollten nur noch nach Hause. Ich habe mit etwas Eile noch genau meinen Zug erwischt, und Kathi hat es hoffentlich auch geschafft, trotz etwas altersschachem Auto wieder gut nach Hause zu kommen! Auf jeden Fall: Danke für deinen Einsatz, Kathi!

Am Samtagmorgen habe ich dann eine übermüdete Linda am Bahnhof eingesammelt, wir sind ohne Probleme nach Oldenburg gefahren, und dort wartete Tanja auch schon im Eingangsbereich auf uns. Wir hatten dann einen echt schönen Tag. Es war phasenweise wirklich ruhig, aber es gab auch ein paar nette Gespräche und wir konnten einige Leckereien und sogar 3 Kuschelröhren verkaufen. Und die Mittags-Flaute konnten wir nicht nur für Essenspausen, sondern auch noch für ein wenig Brainstorming für die KS-Pressearbeit nutzen (wenn schonmal drei Teammitglieder zusammen sitzen). Um kurz vor 18 Uhr haben Linda und ich Tanja dann für die letzten Minuten alleine gelassen, um unseren Zug noch zu erwischen.

Auf dem Bahnhof wurde schon gesagt, dass der Freimarkt in Bremen wegen Sturm geschlossen ist .... da kamen die ersten Sorgen auf, ob es am Sonntag wohl alles problemlos klappt mit der Zugfahrt?!

Sonntagmorgen dann also früh wieder raus, schnell Wiese für die Meerschweinchen pflücken und dann mich selber und Linda füttern. Direkt nochmal aufs Handy schauen - laut Bahn fahren die Züge pünktlich, nur ein Ausrufezeichen neben dem RE zeigt an, dass sie den Sturm beobachten.Ja gut, können sie machen, kein Problem.

Wir setzten uns also guter Dinge in den Bus, fuhren zum Hauptbahnhof ... und: standen plötzlich vor der Anzeigetafel mit der Information, dass wegen des Sturms derzeit kein Zugverkehr möglich ist. Also überlegt, im Internet geschaut, nachgefragt ... Es soll Schienenersatzverkehr eingerichtet werden, es weiß aber keiner, wie schnell das geht und wohin die Busse dann so fahren ... - also erstmal gewartet. Irgendwann kam der erste Bus, in Richtung Verden. Ja, super. Da fahren ja auch nicht regulär einige Linienbusse hin. Kurze Zeit später kam dann die Ansage des ersten Busses nach Hamburg. Dann nochmal Hamburg. Twistringen. Erneut Hamburg. Wir hatten zwischenzeitlich schon ewig in der Schlange gestanden in der Hoffnung auf Taxi-Ersatz für Linda. Aber das geht mit Niedersachsenticket genausowenig wie mit meinem Semesterticket. Ärgerlich.

Also ist Linda, um nicht für immer in Bremen sitzen zu müssen, in den Bus nach Hamburg gestiegen. Und Franzi? Franzi hat nochmal nachgefragt - Antwort: "Also wenn Sie heute nicht fahren müssen, sollten sie es lassen." Aber Tanja ist doch alleine am Messestand! Also weiter gewartet. Zwischendurch einen HotSpot im Bahnhof gefunden und mit Leuten Kontakt aufgenommen. Dann wieder eine Ansage. Ein Bus nach .... Bremerhaven. Immernoch nicht Oldenburg. Aber meiner Meinung nach vom Kaliber her zumindest schonmal vergleichbar. Und ich hatte recht, denn kurz danach kam die erlösende Ansage: Es steht bald ein Bus in Richtung Oldenburg bereit!

Franzi ist also rausgestürmt, hat sich zu den Wartenden gesellt und mit gewartet. Der Bus war da, der Busfahrer musste aber noch eine kurze Essenspause machen. Dann alle rein. Oder fast alle - leider waren es mehr Leute als Plätze im Bus. Aber ich hatte zum ersten mal an diesem Tag mal Glück und hatte einen Platz. Nach etwas weiterer Wartezeit ging dann die muntere Fahrt los. Der Bus hielt an vielen kleinen Bahnhöfen, aber nach etwas mehr als einer Stunde war ich endlich in Oldenburg!

Dort erstmal durch die Besuchermassen durchschieben und Tanja zu Hilfe eilen ... - Sie war froh, dass ich da war, denn der Vormittag war wohl ziemlich gut besucht gewesen. Ich habe mit meiner Ankunft gegen 13.30 Uhr natürlich genau die Mittagspause erwischt - aber egal. Tanja konnte was essen, und insgesamt konnten wir noch einen sehr, sehr netten Messetag mit einigen guten Beratungen, Ordne-Zu-Spielen und Verkäufen erleben. Es wurden wieder einige Leckereien, ein paar Infomaterialien und erneut 3 Kuschelröhren verkauft.

Gegen 17 Uhr kam dann der Hilferuf von Tanjas Mann mit dem alleine betreuten Baby - und natürlich habe ich sie gehen lassen, schließlich hatte sie 3,5 Stunden am Vormittag alleine gewuppt. Da würde ich auch die letzte Stunde am ruhiger werdenden Abend schaffen. Einziges Problem: Mein Handy-Akku war quasi alle. Falls Nina mich für den Abbau also nicht findet, könnte sie mich auch nicht mehr telefonisch erreichen. Aber Tanjas ausführliche Instruktion, wo unser Stand und ich stehen, hat gut funktioniert. Als ich gegen viertel nach 6 schon die ersten Kisten zusammengepackt hatte, kam eine Nina um die Ecke.
Also fertig abgebaut, den wundervollen Transporter gefüllt - und ab nach Hause.

Die Heimfahrt war völlig problemlos, wir waren fix zu Hause und das Equipment war wieder verstaut. Jetzt galt nur noch eins: Ab in die Wohnung, essen und Sofa!

Ich glaube, so ein ereignisreiches Messewochenende hatte ich noch nie! Es war super anstrengend, sehr aufregend aber auch wirklich schön. Danke an alle, die mit dabei waren und geholfen haben.

Ich freue mich schon jetzt auf Oldenburg 2018 !

Tierweltmesse Magdeburg 2017


Und schon ist sie wieder um, die Tierweltmesse in Magdeburg.

Auch wenn wir dieses Jahr personell ziemlich eng besetzt waren, überwog am Ende doch mal wieder der Spaß. Was den Verkauf angeht, so wollen wir nicht unzufrieden sein, hatten aber auch schon bessere Jahre gehabt.

Aber was die Beratungen am Stand angeht, so können wir wirklich zufrieden sein. Es waren viele, die vor dem Kauf eines Kaninchens für ihre Kinder zu uns kamen und sich beraten ließen. Nicht immer wollte man dann hören, was wir sagten, und es war auch der eine oder andere Uneinsichtige darunter. Aber es gab auch viele positive Beratungen.

Am Freitag war Vivian mit mir am Stand. Vivian war zum ersten Mal auf einer Messe, aber ich glaube, sie ist recht begeistert gewesen und wird auch weiterhin mitmachen. Am Samstag schließlich standen mit Maria und Jenny H. zwei alte Hasen am Stand, die noch von unserem Kassenwart Andreas verstärkt wurden. Der von Anderas mitgebrachte Kuchen schmeckte dann auch Katja und mir, der Besatzung am Sonntag. Und wie man auf den folgenden Bildern sieht, kam der Spaß nie zu kurz.

Wir alle freuen uns schon, wenn es auch 2018 (dann vielleicht mal an einem etwas besseren Standort) wieder zur Tierweltrmesse nach Magdeburg geht.
(Ralf Bosse)

Vom Regen in die ... Sonne ! Tag der offenen Tür im im Tierheim Wilhelmshaven 2016


Eigentlich lautet das Sprichtwort ja Vom Regen in die Traufe kommen - aber an unserem Infostand im Tierheim Wilhelmshaven am 14.08.2016 lief das alles irgendwie anders - zum Glück! Und das gleich in zweierlei Hinsicht:

Erst einmal ging es damit los, dass ich an den Tagen vor der Veranstaltung immer sorgenvoller aus dem Fenster schaute: Nieselregen, Starkregen, Dauerregen, Landregen. Es mag viele Worte für Regen geben, aber es blieb doch immer dabei: Es regnete. Doch als ich am Sonntag morgen einen Blick aus dem Fenster warf, lachte mich die Sonne an. Der Tag war gerettet!

Doch dann kam der nächste Schauer, diesmal jedoch nur sinnbildlich. Nachdem das Verladen des Equipments schon schwieriger war als sonst, weil irgendwie alles nicht so perfekt passen wollte, stellte sich der Aufbau als noch schwieriger dar. Unser Pavillon, dem bei seinem letzten Einsatz zwei Stangen gebrochen waren, die man aber mit Klebeband stabilisieren konnte, wollte sich nicht aufbauen lassen. Grund: Eine dritte Stange war kaputt gegangen. Zum Glück standen die Tierheimmitarbeiter uns zur Seite, und zu viert schafften wir es dann doch irgendwie, den Pavillon mit provisorisch geklebten Stangen zum Stehen zu bringen.

Beim Aufbau der Tische kam dann gleich das nächste Problem, denn auch hier wollte sich einer der Tische nicht aufklappen lassen. Wieder waren die Tierheimmitarbeiter unsere letzte Rettung, die mit dem richtigen Werkzeug auch unseren Tisch noch zum Stehen brachten.

Doch nach dieser zweiten "Regen"-Phase ging dann wirklich die Sonne auf: Viele Besucher strömten ab 11 Uhr auf das Tierheimgelände und waren sehr interessiert an unserem Stand. Es gab viele gute Gespräche und Beratungen - die wenigen nicht so guten sind da schnell vergessen! -, wir konnten ein paar Leckereien verkaufen und auch die neue Auflage unserer Vereinszeitschrift "Die Karotte" kam gut an. Auch ein paar Kinder fanden den Weg zu uns und spielten mit großer Begeisterung das Ordne-zu-Spiel mit mir.

Als wir am Abend alles wieder im Auto verstaut hatten - dieses mal klappte es wieder problemlos -, blickten wir auf einen sehr erfolgreichen Tag zurück.
Wir freuen uns, so toll vom Tierheim aufgenommen und unterstützt worden zu sein, und freuen uns schon jetzt auf eine nächste Veranstaltung vor Ort, bei der wir wieder vielen Kaninchenhaltern helfen können.

Osterbasar beim Tierheim Karlsruhe 2016


Ein Infostand beginnt immer mit der Einstellung des Termins im Foren-Bereich unserer Baden-Württemberg-Regionalgruppe. Dort findet die Abfrage statt, wer Zeit hat beim Infostand zu helfen. Sobald wir wissen, dass wir genügend Helfer haben, geht die Planung los, was alles benötigt und zum Infostand mitgebracht werden muss, wie zum Beispiel gesundes Beispielfutter und Wiese. Auch das Equipment muss bei der Lagerstätte organisiert werden, damit der Aufbau reibungslos funktioniert. So ist zumindest der grundsätzliche Plan.

Auch wenn wir einige Infostände im Jahr durchführen, kommt nie Langeweile auf und ein paar Turbulenzen brachten dieses Mal Spannung in den ersten Infostand des Jahres am Ostermontag. Ein Blick aus dem Fenster zeigte leider ganz und gar nicht österliches Wetter, aber auch Regen konnte uns nicht die Laune verderben.

Kurz vor dem Aufbau mussten wir leider auf die Schnelle nochmal umdisponieren, da das Auto mit dem gesamten Equipment auf dem Weg ins Tierheim einen Plattfuß hatte. Mit zwei anderen Autos mussten wir nun zum Abstellort fahren, das Material umladen und zum Tierheim zu transportieren.

Glücklich und bereits warm gearbeitet dort angekommen wurden Pavillon, Tische und Co. ausgeladen. Pünktlich zum Aufbau fing es dann an zu regnen. Als wären dies nicht genug Pannen am frühen Morgen gewesen, ging leider beim Aufbau auch noch unser Roll-Up mit dem Logo des Vereins kaputt.
Nach den Strapazen der Vorbereitung, die wir mit Humor nehmen konnten, freuten wir uns, nun gut in die neue Saison zu starten und uns auf die Beratungen und den Verkauf unserer Infomaterialien zu konzentrieren. Wir hatten erfreulicherweise dieses Mal viele schöne und erfolgreiche Beratungen mit interessierten und teilweise bereits gut informierten Haltern. Viele Besucher des Festes berichteten von freier Wohnungshaltung und frischem Grün zu fressen. Das Wetter machte es den Besuchern und Teilnehmern beim Fest nicht gerade leicht. Während wir einen schönen, einigermaßen windstillen und geschützten Platz vor dem Kleintierhaus hatten, mussten andere gegenüber im Wind die Pavillons festhalten und häufiger dem Material hinterherlaufen.

Später kam glücklicherweise dann auch noch die Sonne raus und wir konnten uns etwas aufwärmen und über einen guten Verkauf von Infomaterial und den selbst genähten Kuschelröhren freuen.

Nach einem turbulenten, erfolgreichen und auch lustigen Start in unsere Infostandsaison durften wir uns dann alle auf den Heimweg machen.

Wir freuen uns auf weitere, hoffentlich pannenfreie Infostände in diesem Jahr.
Eure Anita & Corinna

Kleintiertag im Tierheim Leverkusen - April 2016


Hallo liebe Kaninchenfreunde,

am 10.04.2016 hat die Saison der Infostände in NRW wieder begonnen. Jacqueline und ich haben an dem Kleintiertag im Leverkusener Tierheim mit dem Infostand des Kaninchenschutzes teilgenommen.

Es war leider, womöglich durch den Fußball hervorgerufen, im Vergleich zu den letzten Jahren ziemlich wenig los. Dennoch konnten Jacqueline und ich gute Beratungen und einige kleinere Verkäufe zu Gunsten des Kaninchenschutzes leisten, wobei insbesondere unsere Kuschelröhren wieder großen Zuspruch gefunden haben.

Bei den Beratungen ging es insbesondere um die Themen „Vergesellschaftung“, „Zahnkaninchen und Narkosen“ sowie „Kaninchenschnupfen“. Zudem hat sich eine junge Dame bei uns vorgestellt, die sich nun in unserem Forum registriert hat und diese Woche auch eine Patenschaft abgeschlossen hat, was uns sehr freut.

Wir freuen uns auf die nächsten Infostände und hoffen sehr, dass wir auch da reges Interesse an Beratungen finden können.

Eure Katharina

Tierwelt Messe Magdeburg - 1. bis 3. April 2016


Es hat schon fast etwas von nach Hause kommen, wenn unser Messeteam den Stand auf der Tierwelt Messe aufbaut.

Dasselbe Gelände, dieselbe Halle und dieselbe Reitbahn mit allerlei Demonstrationen und Wettkämpfen warteten bereits auf uns. Auch unter den Ausstellern ging es fast familiär zu. Die Alpakas von Frohnanza sind die ganze Saison über auf einigen der Veranstaltungen, die auch wir besuchen, vertreten und unsere Standnachbarn mit dem riesigen Modell eines Pferdegebisses auf der einen Seite sowie zahlreichen Störchen auf der anderen hätten netter nicht sein können. Leider waren natürlich auch die altbekannten Züchter mit von der Partie. Doch trotz des grundsätzlichen Interessenkonfliktes sei hier gesagt, dass ein konstruktiver Austausch durchaus möglich war. Dennoch weint das Herz für jedes Tier, das dem Messetrubel mehr oder weniger schutzlos ausgesetzt ist.

Der Freitag verlief traditionell ruhig, während vor allem Schulklassen die Ausstellungen erkundeten und wir so schon die Jüngsten beraten konnten. Am nächsten Tag strömten weit mehr Menschen bei bestem Wetter in die Hallen und bei verhältnismäßig wenigen Beratungen konnten wir als einer der wenigen Aussteller für kleine Heimtiere recht guten Umsatz machen. Da an diesem Tag noch bis 21 Uhr geritten wurde, musste auch unser Standteam ungewöhnlich lange ausharren. Danke für euer Durchhaltevermögen, Mädels!

Auch der Sonntag war gut besucht und brachte weit mehr Beratungen mit sich. Besonders erfreulich waren dabei all die Interessenten, die sich bereits vor der Anschaffung von Kaninchen über deren artgerechte Haltung bei uns informierten.

Die beliebte Frage "Warum kein Brot?" zog sich hingegen durch jeden der Tage und wir hoffen, sie dank unseren geduldigen Erklärungen im nächsten Jahr weniger häufig beantworten zu müssen und möglichst vielen Kaninchen zu einer besseren Ernährung zu verhelfen.

Schließlich konnten wir die Messe mit einem schnellen und unkomplizierten Abbau beenden und freuen uns nun bereits auf die nächste Tierwelt in Magdeburg!

Heimtiermesse Hannover - Februar 2016


Vom 5. bis 7. Februar 2016 fand im Rahmen der Messe für aktive Freizeit in Hannover auch die Heimtiermesse statt.

Dank der großen Einsatzfreude zahlreicher Mitglieder war unser Stand nicht nur in bester Lage, sondern auch immer mit ausreichend Beratungspersonal versorgt.

Für Nicola und mich begann die Messe schon am Mittwochnachmittag. Pünktlich zum Einsetzen des Regens schafften wir unser Equipment in die Messehalle 23, wo schon viele Standbesitzer emsig aufbauten. Bald standen wir ihnen in nichts nach: Wir verlegten den Teppich, schraubten das Regal zusammen, errichteten das Beispielgehege und den Kuschelröhrenständer. Dann noch ein wenig Feinarbeit und wir waren mit dem Ergebnis zufrieden. Nicola hatte dann genau den richtigen Riecher und lotste uns zielsicher zur Messeleitung. Einen netten Plausch mit den beiden sehr freundlichen Damen von Supreme Heimtiermesse später waren wir im Bilde und nannten einige Ausstellerausweise unser Eigen.

Weiter ging es dann am Freitag, als die Messe endlich begann und die Freitagsbesetzung mit allerhand Futter von Mixerama, Kuschelröhren und Plüschkaninchen den Messestand bevölkerten. In den folgenden Tagen brachten wir nicht nur vieles davon an geneigte Kaninchenbesitzer - vor allem hatten wir tolle Beratungen, ganze drei Vorträge, ein Radiointerview und einen Videodreh. Besonders erwähnenswert war auch die Zusammenarbeit mit unserem Sponsor Mixerama, die ihren Stand direkt um die Ecke hatten. Immer wieder wurden Kunden und Beratungs-Suchende zum jeweils richtigen Stand navigiert.

So waren wir mehr als zufrieden, als wir am Sonntagabend unseren Stand wieder in seine Einzelteile zerlegten und für den Rücktransport zur Lagerstätte in Ralfs Auto einluden.

An dieser Stelle vielen Dank an die Heimtiermesse, an Mixerama für den tollen Start unserer Zusammenarbeit und an all die fleißigen Hände, die zum Gelingen unseres Messeauftrittes beigetragen haben, egal ob vor Ort, in Planung und Koordination oder in Bereitschaft. Danke!