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Der Kaninchenschutz-Gnadenhof |
Die aktiven Helfer unseres Vereins haben sich den Kaninchen verschrieben.
Unser Engagement macht nicht bei Beratungen und Vermittlungen halt; immer wieder kommen Kaninchen in unsere Obhut, die nicht weitervermittelt werden können (aufgrund gesundheitlicher oder seelischer Verfassung oder einer speziellen Vorgeschichte).
Diese Schützlinge können ihr Leben lang auf uns zählen - einige unserer Helfer und Förderer haben es daher möglich gemacht, auch diesen Tieren ein schönes Leben zu bieten. Auch diese Schützlinge können Sie als
Patentier auswählen und uns damit helfen, die laufenden Kosten zu tragen.
Unsere beiden Kooperationspartner kleintierbistro.de und
kaninchenladen.de
bieten den Service an unseren Pflegetieren statt Geld auch
Futterpakete zukommen zu lassen, dafür durften unsere Kleinen ihre Lieblingsspeisen nennen.
Die Pakete werden gesammelt und einmal monatlich an die "Bedürftigen" geschickt. Die Portokosten werden vom jeweiligen Shop getragen.
Sollten Sie einem unserer Tiere so eine Freude machen wollen, klicken Sie einfach auf das entsprechende Shop-Logo unter dem Text und Sie werden
automatisch zur Bestellseite geleitet. Unsere Pflegefelle danken Ihnen schon jetzt.
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Dumbi,weibl., Alter unb.
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Hallo, mein Name ist Dumbi - und nein, ich bin kein Elefant, sondern eine wunderschöne Widderdame.
Genau genommen hieß ich mal Dumbo, bis irgendwann jemand merkte, dass ich doch gar kein Junge bin.
Mein Hauptproblem ist, dass ich nicht „Nein“ sagen kann. Und so passierte, was passieren musste, als der liebe Gott die Krankheiten verteilte... Alles fing mit einem fiesen Abszess an. So kam ich zum Kaninchenschutz e.V., wo man mich pflegte. Dann hieß es auch noch, ich hätte Bordetellen, und ich dachte, ich muss jetzt als leichtes Mädchen leben. Aber man erklärte mir, dass es sich dabei um einen Schnupfenerreger handelt und mit einem Bordell nix zu tun hat. Als mich eine Frau in weißem Kittel fragte, ob sie
ein paar meiner Zähne haben könnte, hab ich wieder nicht „Nein“ sagen können und ich hab ihr sogar noch was von meinem Blut gegeben. Dabei stellte man fest, dass ich ET... äh... E.c. habe. Toll, ich hab meinen eigenen Außerirdischen! Und weil das nicht genug ist, hab ich noch einen Tumor gehabt und werde gegen Krebs behandelt.
Lauter gute Gründe, ein Gnadenhoftier des Kaninchenschutz e.V. zu sein!
Aktuelle Berichte können in unserem
Forum nachgelesen werden.
Region: Weilerswist / NRW
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Lilly, weibl., 7 Jahre
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Das ist Lilly.
Lilly ist sehr zurückhaltend und scheu. Sie hat lange in einem Außengehege gelebt (erst krankheitsbedingt
kam sie zu mir und nach drinnen) und hatte wenig menschlichen Kontakt. Sie mag es gar nicht, wenn sie beim
Ruhen gestört wird und reagiert dann oft mit Knurren. Inzwischen kommt sie und nimmt Leckerlis aus der Hand.
Immer öfter gewährt sie uns auch die Gunst, sie streicheln zu dürfen.
Lilly hat einen recht großen Nierenstein und einen hohen E.C.-Titer. Ihr geht es damit zum Glück noch richtig
gut und ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt.
Sie lebt hier jetzt allein, da die beiden Nins, mit denen sie gekommen ist, innerhalb von nur 14 Tagen gestorben sind.
Lilly sucht nun liebe Paten, die sie begleiten und an ihrem Leben teilnehmen.
Update 17.08.2010: Lillys Nierenstein hatte sich so stark vergrößert, dass ihre linke Niere entfernt werden musste. Diese schwere Operation ist Ende Juni erfolgreich durchgeführt worden. Seitdem geht es Lilly prima. Sie ist fit und munter und hoppelt wieder. Und das Schönste: Sie konnte endlich einen Partner an ihre Seite bekommen, was wegen der Nierenproblematik vorher nicht möglich war. Sie lebt mit dem fast gleichaltrigen, selbstverständlich kastrierten Rammler Ronaldo zusammen.
Die beiden befinden sich noch in der Kennenlernphase, aber ich bin zuversichtlich, dass sie ein Traumpaar werden und zusammen noch eine schöne Zeit miteinander verbringen werden.
Aktuelle Berichte können in unserem
Forum nachgelesen werden.
Region: Hann.Münden / Nds.
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Rico, männl., Alter unb.
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Update 10.08.2010: Der kleine Rico kam zusammen mit neun weiteren, damals unkastrierten
Rammlern aus schlechter Haltung. Er lebte in einem Ferienclub in
Schleswig-Holstein, wo die Kaninchen sich unkontrolliert
vermehrten, viele krank waren und starben. Zusammen mit seinem
Freund Felix lebt Rico seit dem 16. Mai 2009, dem Tag seiner
Rettung, in meiner Pflegestelle.
Rico wog nur 950 g und war stark unterernährt, sein Fell war
struppig, sein rechtes Auge trat hervor und war vereitert.
Trotz seines schlechten Allgemeinzustands musste er bereits zwei
Tage nach der Befreiung operiert werden. Er hatte einen
retrobulbären Abszess hinter dem Auge; ein Backenzahn und das
rechte Auge wurden entfernt. Von der OP erholte sich Rico schnell,
doch der Eiter hielt sich sehr hartnäckig. Rico bekam Veracin und
musste alle zwei Tage in die Praxis. Die Wundhöhle wurde regelmäßig
gespült und ausgeschabt, und es gab eine Salbe in die Wunde und
auf die Naht.
Nachdem 16 Tage nach der OP beim Spülen immer noch Eiter aus der
Wundhöhle kam, wurde Rico am 5. Juni erneut operiert. Nun konnte er
auch kastriert werden, am selben Tag wie sein Kumpel Felix.
Leider erkrankte Rico kurze Zeit später an Encephalitozoon
cuniculi. Trotz sofortiger Behandlung wurden die Symptome sehr
schlimm. Rico bekam einen Schiefkopf und rollte häufig um die eigene
Körperachse. Felix blieb die ganz Zeit bei ihm und war ihm immer
eine große Hilfe. Rico behielt einen Schiefkopf und rollt auch
immer noch, wenn er aufgeregt ist. In seinem bekannten Lebensraum
findet er sich aber problemlos zurecht, er frisst gut, ist munter
und hoppelt fröhlich seine Runden. Rico kuschelt viel mit Felix
und putzt seinen Kumpel gerne und ausgiebig. Rico ist ein kleiner
Charmeur, eine starke Persönlichkeit und trotz der Krankheit eine
echte Frohnatur.
Über liebe Paten würde er sich sehr freuen.
Aktuelle Berichte können in unserem Forum nachgelesen werden.
Region: Neuengörs / S.H.
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Kontakt: Silke Rank
Eintrag aufgenommen am: 13.06.2009 |
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Beethoven, männl., geb. 2006
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Beethoven hatte keinen guten Start ins Leben, denn er lebte in einer Familie, die sich nicht um ihn und die anderen Kaninchen kümmerte. Beethoven verbrachte diese Zeit zusammen mit seinen Kindern in Verwahrlosung und Dreck, litt ständigen Hunger – denn das Futter bestand nur aus stark verschmutztem Stroh und alle Tage mal verschimmeltes Brot, falls überhaupt etwas übrig war. Das Fressen seines eigenen wenigen Kotes ließ ihn überleben, seine Rettung und die seiner Kinder kam buchstäblich
in der letzten Sekunde, für die Kaninchenmutter kam die Hilfe zu spät – ihr hatte man bereits den Hals umgedreht …
Nach seiner Rettung waren Bauchschmerzen und Futterunverträglichkeit an der Tagesordnung, denn sein Magen war gutes, richtiges Futter nicht gewohnt. Die Nahrung konnte nicht richtig verwertet werden, und beim Tierarzt stellte sich heraus, dass er einen ca. 1,5 cm langen Fremdkörper - aller Wahrscheinlichkeit nach einen Knochensplitter - verklemmt im Maul hatte. Nachdem dieser entfernt war, regulierte sich die Magen-Darm-Problematik.
Update November 2009: Beethoven ist nach Dortmund gezogen, um einen Partnerin an seine Seite zu bekommen.
Am Anfang konnte er auch hier alles gut fressen und gesundheitlich schien er nach außen hin endlich stabil zu sein.
Doch leider kam alles anders, seine gesundheitlichen Probleme wurden schlimmer, feste Nahrung konnte der Kleine gar nicht mehr nicht fressen, geraspeltes Gemüse klappte besser, aber nicht wirklich. Der TA-Besuch zeigte ein katastrophales Gebiss, wenige Tage später dann war die Zahn-OP. Und da wurde das gesamte Ausmaß deutlich: Beethovens Gebiss ist in einem mehr als schlimmen Zustand, die Knochen sind bereits betroffen und in Unter- aber auch Oberkiefer sind schon massive Knochenaufreibungen vorhanden und auf
dem Röntgenbild deutlich zu sehen. Einige Zähne mussten entfernt werden, andere waren mit Eiter unterlegt und die Gefahr, dass sich ganz schnell Abszesse bilden, ist mehr als groß. Trotz dieser Diagnose stand einer Zusammenführung nichts im Weg und Beethoven bekam Rapunzel als Partnerin an seine Seite.
Update Februar 2010: Beethoven hat eine massive Fehlstellung der Schneidezähne entwickelt, leider mussten ihm die Schneidezähne entfernt werden, da sie sich gelockert hatten. Das Kontrollröntgen zeigte innerhalb von Wochen massive Verschlechterungen bezüglich der Knochenaufreibungen im Unterkiefer. Beethovens Kiefer ist eine "tickende Zeitbombe", es kann zu jeder Zeit zu Abzessbildungen und Eiterexplosionen kommen, und die ständigen Bauchprobleme werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht
wirklich wieder weggehen. Eine Vermittlung Beethovens ist mit dieser Diagnose, der rasanten Verschlechterung der Problematik nicht mehr möglich. Seit dem 19. Februar ist Beethoven ein Gnadenhofkaninchen. Über liebe Paten würde sich Beethoven sehr freuen, denn es werden mit Sicherheit noch einige Zahnbehandlungen, ggf. auch Operationen auf ihn zukommen.
Update Mai 2010: Beethoven geht es den Umständen entsprechend, sein Fressverhalten schwankt je nach gesundheitlicher Verfassung. Er kann nach wie vor nur Brei fressen, Heu möchte er gern, kann es aber nicht kauen. Zum Glück halten sich seine Zahnprobleme momentan in Grenzen. Leider wurde auch bei Beethoven die E.c.-Erkrankung festgestellt. Ob er sich durch Rapunzel angesteckt hat oder nicht, lässt sich nicht mehr nachweisen.
Update August 2010: Trotz der Zahnprobleme, immer wieder auftretenden Bauchschmerzen und E.c. ist Beethoven ein kleines lebenslustiges Kaninchen geworden, mit einem großen Überlebenswillen und voller Charme. Er genießt Streicheleinheiten, kommt neugierig angelaufen und kann ganz toll nach Futter oder anderen leckeren Sachen betteln. Mit seiner Partnerin Rapunzel ist es nicht immer einfach, doch wenn sie ihn ärgert, flitzt er einfach ganz schnell davon. Er genießt es, von Rapunzel geputzt zu werden, sie
ist seine Beschützerin. Beethoven ist sehr neugierig und es ist einfach nur schön zu sehen, wenn er kleine Freudenhüpfer macht oder lang ausgestreckt und vollkommen entspannt in der Sonne liegt. Endlich darf er leben und das genießt der Kleine in vollen Zügen.
Region: Dortmund / NRW
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Mattis, männl., ca. 5 Jahre
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Mattis zog vor 10 Tagen hier ein. Der kleine Mann hat bereits 5 Lebensjahre auf dem Buckel, die er
alleine in einem Käfig in einem dunklen Kinderzimmer verbringen musste. Sein Kaninchenleben war bisher
alles andere als artgerecht und schön. Er war nicht nur allein und saß ausnahmslos in seinem Käfig,
er musste leider auch von Kartoffelschalen und hartem Brot leben.
Er hat nie Heu bekommen, kaum vorstellbar. Auch einen Tierarzt bekam er nicht zu Gesicht, den er aber
dringend gebraucht hätte. Durch offensichtliche Zahnprobleme und einer völlig falschen und nicht ausreichenden
Ernährung, ist Mattis stark abgemagert und macht einen verwahrlosten Eindruck. Ein heftiger Milbenbefall und
Kokzidien im Darm setzten ihm zusätzlich zu.
Da seine ehemaligen Halter "so sehr an dem Tier hingen", wollte man ihn auch weiterhin behalten und änderte
leider auch nichts an der Haltung.
Doch dann bahnten sich Tierarztkosten und eine Behandlung an, denn Mattis hielt der falschen Ernährung über
die vielen Jahren nicht mehr stand. Ganz plötzlich schwand die Liebe zu dem Tier... und Mattis kam zum
Kaninchenschutz!
Das Problem mit seinen Zähnen konnten wir bis jetzt noch nicht in den Griff kriegen und zur Zeit ernährt
sich Mattis von Brei. Hoffentlich finden wir mit der behandelnden Tierärztin bald die Ursache für Mattis
Probleme und können ihn in naher Zukunft alle Köstlichkeiten, die er bisher nicht kennen lernen durfte,
anbieten. Sein Fell ist sehr verfilzt und fettig, hoffentlich "nur" ein Symptom der vielen Milben und
mangelhaften Fütterung.
Mattis ist noch unkastriert, doch muss die Kastration aufgrund seiner Verfassung leider noch warten.
Trotz seiner traurigen Vergangenheit, ist Mattis ein aufgeweckter Kerl! Ein richtiger Charmeur, der sich
gerne bekuscheln lässt und der selbst die Katzen fröhlich begrüßt!
Mattis würde sich sehr über Paten freuen, die ihn in eine nun bessere Zukunft begleiten möchten!
Update 08.07.2010
Mattis hat nach monatelangen Fress- und Verdauungsstörungen endlich gelernt, normale Kaninchenkost zu futtern. Die Zeiten der Breifütterung haben wir somit hinter uns gelassen und Mattis frisst Berge von Salat, Möhrchen, Kräutern und viele andere gemüsigen Leckereien!
Seitdem er sich nun arttypisch ernährt, sind auch seine Probleme mit der Verdauung und seinen Zähnen viel besser geworden. Nur noch in langen Abständen müssen seine Zähnchen kontrolliert und korrigiert werden. Leider frisst er noch immer kein Heu und seine Backenzähne sind zum Teil rausgefallen, da ihm eine ausreichende Nährstoffversorgung in jüngeren Jahren fehlte.
Im vergangenem Jahr versuchten wir, ihn nach seiner Kastration mit unseren eigenen Kaninchen zu vergesellschaften. Dies ging leider in drei Versuchen schief, da sich Mattis nicht kaninchentypisch verhält und es somit zu vielen Missverständnissen zwischen den Tieren kam.
Es folgte für unseren kleinen Mattis eine Zeit der Einsamkeit, da er sich einfach mit niemandem verstand. Wir waren der Verzweiflung wirklich nahe.
Doch dann zog eine sehr liebe, ausgesprochen gutmütige Häsin bei uns ein und wurde Mattis neue Partnerin! Die beiden gewöhnen sich nun aneinander und es scheint so, als hätte Mattis seine große Liebe gefunden!
Unser größter Wunsch für Mattis ist es, dass er nun in Ruhe und in Kaninchengesellschaft in unserer Pflegestelle alt werden kann.
Region: Berlin
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Josephine Baker, weibl., geb. ca. Juli 2008
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Josephine Baker kam vor ein paar Wochen in eine Pflegestelle des Kaninchenschutzes.
Sie war ausgesprochen munter, neugierig und erkundete mit vielen Freudensprüngen ihr neues Zuhause.
Zwar war sie sehr dünn, aber wir dachten, das wird dieses kleine "Problem" schnell in den Griff bekommen,
denn die kleine Josi zeigte einen gesunden Appetit. Niemals hätten wir zu dem Zeitpunkt damit gerechnet,
welche großen Sorgen sie uns bereiten würde.
Josi wurde kurz nach ihrem Einzug in der Tierarztpraxis zur üblichen Kontrolluntersuchung vorgestellt.
Wir rechneten damit, dass sie "mal eben" geimpft wird und sich dann auf die Suche nach einen schönen Zuhause
machen kann, denn sie zeigte keinerlei Auffälligkeiten oder Anzeichen für Schmerzen. Doch leider kam es
ganz anders:
Sie wurde gründlich abgetastet und schon da wurde klar, dass in ihrem kleinen Bauch etwas nicht so ist,
wie es sein sollte. Nach dem Ultraschall war klar: Josi muss sofort notoperiert werden.
Ihr Harnleiter war gequetscht und die Niere war bereits stark angegriffen, so dass sich bereits mehrere
mit Urin gefüllte Blasen in ihrem Bauch gebildet hatten.
Ihre einzige Chance war, ihr in einer schwierigen Operation die Niere mit dem Harnleiter zu entnehmen und
die Blasen zu punktieren. Wir machten uns große Sorgen um die kleine Maus, denn mit einem Gewicht von
knapp 1kg wussten wir nicht, ob sie diese Operation überstehen kann.
Doch Josi ist ein wahres Wunderkaninchen. Bereits kurz nach der Operation zeigte sie, das sie es schaffen
will und schon einige Tage nach der Operation war sie wieder das muntere, kleine Kaninchen, dass sie vorher
gewesen ist. Sie hat uns alle verblüfft und wir hätten nicht gedacht, dass sich in ihrer kleinen Brust so
ein großes Kämpferherz verbirgt. Sie hüpft und springt und frisst und spielt, so dass man meinen könnte, es
wäre nie etwas gewesen.
Allerdings ist es so, dass zur Zeit niemand abschätzen kann, wie lange Josi mit einer Niere leben kann.
Sie steht nun unter ständiger Beobachtung durch unseren Tierarzt, da regelmäßig untersucht werden muss,
wie die verbliebene Niere ihre Aufgabe bewältigt. Zudem bekommt sie täglich nierenunterstützende Medikamente
und eine calziumarme Ernährung, damit wir die Entstehung von Nieren-und Blasenkrankheiten einschränken können.
Ebenfalls scheint es, als wäre auch der andere Harnleiter angegriffen und es ist nicht möglich abzuschätzen,
wann und wie sich diese Veränderung auf Josis Gesundheitszustand auswirken wird.
Da nun nicht absehbar ist, wie lange Josi leben darf, bleibt sie in der Pflegestelle des Kaninchenschutzes
und soll möglichst schnell einen Partner dazu bekommen, damit sie noch ein schönes Kaninchenleben mit allem,
was dazu gehört, kennen lernen kann. Denn jeder Tag zählt bei der kleinen Zuckerschnute.
Josi würde sich sehr über liebe Paten freuen, die sie unterstützen, ihr die Daumen drücken und sie auf ihrem
Weg begleiten. Wir hoffen sehr, dass Josi ihr Leben nun endlich genießen kann und es ihr noch lange gut
gehen wird.
Update 10.03.2009: Josephine hat mittlerweile zwei liebe Gnadenhof-Freunde bekommen. Moritz und Philomena
sind zu ihr gezogen und nun hat Josi?s schönes Kaninchenleben begonnen. Wir hoffen, das die kleine Maus noch
weiterhin so kämpft und ihr noch ganz viele Tage, Wochen und Monate mit ihren Freunden geschenkt werden.
Wir freuen uns über jeden Paten, der Josephine, Moritz und Philomena auf ihrem Weg begleitet.
Update 08.05.2009: Die kleine Josi hat nun endlich zwei wunderbare Freunde bekommen und sie genießt nun
ihr Kaninchenleben in vollen Zügen.
Es ist schön zu sehen, das sie sich nun noch viel wohler fühlt und das Glück hat, das sie nun zwei liebe Freunde hat,
die sie auf ihrem Weg begleiten. Zur Zeit sind Josis Blut- und Nierenwerte einwandfrei und die verbliebene Niere
scheint ihre Aufgabe ganz toll zu meistern. Sie entwickelt sich zu einer kleinen, dickköpfigen Kaninchendame, die
jede Menge Flausen im Kopf hat und durch ihre Freunde ziemlich aufmüpfig geworden ist... aber wer soviel durch
gemacht hat, darf auch ruhig einen "starken" Charakter zeigen.
Wir hoffen, das Josi noch lange Zeit ihr Leben mit ihren Freunden genießen kann und noch möglichst lange ein
schönes Kaninchenleben haben darf.
Update 17.08.2010: Kurz gesagt: was ein Tier!
Josi ist einfach nur glücklich und zufrieden. Auch nach 1 1/2 Jahren nach ihrer Nierenoperation merkt man nicht im Geringsten, dass es sie beeinträchtigt. Sie ist quirlig, lebendig, immer "auf Achse" und neugierig bis in die letzte Haarspitze. Unglaublich, wie toll sie ihr Leben meistert und durch das Leben hoppelt! Ihr Freunde würden sich manchmal wünschen, dass sie einfach mal ruhig bleiben könnte, aber Josi hat einfach immer was zu entdecken.
Wir sind ganz schön stolz auf sie, dass sie alles so prima weg gesteckt hat und einfach eine kleines Energiebündel ist. Ein unglaubliches Tierchen, welches hoffentlich noch lange so weiter leben kann!
Josi bedankt sich ganz doll bei all ihren Paten und ihrer Tierärztin, die sie alle von Anfang an unterstützt und begleitet haben.
Region: Herne/NRW
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Moritz, männl., ca. 1 Jahr, kastriert
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Moritz wurde im Zuge einer großen Rettungsaktion mit über 100 Kaninchen befreit.
Er verbrachte sein Leben in einer winzigen Bucht... Auslauf bekam er nur mit anderen
unkastrierten Rammlern.
Moritz hat e.c. und kann seine Hinterbeine nicht richtig koordinieren, daher haben
ihm die anderen Rammler übel zugesetzt. Er war übersäht mit Bisswunden...
Leider eitern auch seine Schneidezähne und so wird Moritz zum "Pflegefell". Futter
und Wasser gab es selten in seinem alten Zuhause...hier mampft und trinkt der süße
Kerl alles, was er bekommen kann. Er muss nun den Eiter auskurieren und die e.c.
Behandlung muss durchgeführt werden.
Dafür hofft Moritz auf liebe Paten, die ihn ein wenig auf seinem Weg in ein neues
Leben unterstützen.
Update 08.05.2009: Mittlerweile bin ich mit meiner Freundin Philo nach Herne umgezogen.
Nun haben wir eine neue Freundin- die kleine Josephine Baker. Die kleine Motte gefällt mir
ausgesprochen gut und nun genieße ich mein Leben mit zwei hübschen Damen. Auch so geht es mir
zur Zeit richtig gut. Manchmal allerdings macht mir mein E.C. etwas zu schaffen und dann vergesse
ich einfach, das ich noch zwei Hinterbeine habe, die ich ja auch noch nachziehen muss. Aber hier
werde ich genauso gut umsorgt und gepflegt, wie in meiner anderen Pflegestelle und ich freue mich
sehr, das meine Freundin Philo auch mitkommen durfte.
Update 17.08.2010: Moritz geht es prima. Zwar ist er wegen seiner EC-Erkrankung ein bisschen langsamer als seine Freunde, aber das hindert ihn nicht daran mitzuspielen. Er kuschelt, frisst, spielt und erkundet in seinem Tempo alles, was sein Zuhause hergibt.
Er ist ein glücklicher, kleiner Kaninchenmann, der sich sehr liebevoll vor allem um seine weiblichen Mitbewohnerinnen kümmert.
Moritz bedankt sich bei all seinen Paten, seiner Tierärztin und seinen Freunden, die ihn auf seinem Weg begleiten und unterstützen.
Region: Herne / NRW
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Rapunzel, weibl., Alter unb.
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Die genaue Herkunft von Rapunzel Rübenschreck ist nicht bekannt, aller Wahrscheinlichkeit nach kommt sie aus einer Zuchtauflösung. Sie sollte aufgrund von E.c. (Encephalitozoon cuniculi) sowie schlechten Nieren- und Leberwerte eingeschläfert werden, da die Vorbesitzer sich die Behandlung nicht zutrauten und saß im Tierheim, wo eine Behandlung aufgrund der unsicheren Prognose abgelehnt wurde. Zum Glück konnte ein aktives Mitglied des Kaninchenschutz e. V. die Kleine mit KS-Status übernehmen, sodass
die Behandlung gesichert war und auch sofort eingeleitet wurde. Ihren Namen Rapunzel Rübenschreck bekam sie aufgrund ihrer zum Teil sehr großen Schreckhaftigkeit, denn schon das kleinste Geräusch lässt Rapunzel in die Höhe schnellen.
Update März 2009: Rapunzel Rübenschreck zog nach Dortmund, um von hier aus vermittelt zu werden, denn ihre Blutwerte hatten sich stabilisiert und zeigten keinerlei Auffälligkeiten mehr. Dafür spielten ihre Hormone verrückt, sie griff alles und jeden an, biss auch um sich und schimpfte viel. Aufgrund dessen wurde Rapunzel kastriert, der Heilungsprozess dauerte aufgrund einer Entzündung etwas länger, alles schien in Ordnung zu sein. Rapunzel war gegenüber Händen sehr misstrauisch, sie hatte Angst vor Berührungen
und suchte gleichzeitig die Nähe. Mit viel Geduld und Zeit verlor sie ihre Ängste, wurde ruhiger im Verhalten und forderte Streicheleinheiten ab einem bestimmten Zeitpunkt lautstark ein. Einer Vermittlung schien nichts im Wege zu stehen.
Update Juni 2009: Rapunzel geht es irgendwie nicht wirklich gut, ihre Atmung war oft so schnell, dass sie von der Nasen- bis zur Schwanzspitze „zittert“ und sich auch nicht wirklich "beruhigen" lässt, selbst bei langen Streicheleinheiten nicht. Die Blutwerte deuteten auf eine Entzündung hin, und der Verdacht einer Herzerkrankung kam auf. Ein Herzultraschall zeigte jedoch ein vollkommen gesundes Herz. Aber der Schock folgte - das Röntgenbild der Lunge zeigte gravierende Veränderungen, das Herz
gar nicht mehr sichtbar - Rapunzel ist schwer krank: lungenkrank, aller Wahrscheinlichkeit nach eine tumoröse Erkrankung. Was sich genau hinter dieser Lungenveränderung verbirgt, lässt sich leider nicht sagen, die Tierärztin vermutet Abszesse und/oder Tumore. Um dies ggf. herauszufinden; wäre eine Lungenpunktion notwendig, doch zum einen lässt die gesundheitliche Verfassung Rapunzels einen solchen Eingriff nicht zu und zum anderen würde es letzten Endes leider nichts bringen. Eine Behandlung mit der Chance auf
Heilung ist seitens der TÄ ausgeschlossen.
Update 14.Juli 2009: Aufgrund des tierärztlichen Befundes ist eine Vermittlung endgültig ausgeschlossen, Rapunzel Rübenschreck ist seit heute ein Gnadenhofkaninchen.
Update November 2009: Trotz ihrer Krankheit ist Rapunzel ein „kleines“ aufmüpfiges und sehr charakterstarkes Kaninchen, will ständig ihren Kopf durchsetzen, und wenn etwas nicht passt, werden die Krallen und Zähne ausgefahren. Sie hat immer wieder Phasen mit Atemnot und leichten E.c.-Ausbrüchen, zudem wurde festgestellt, dass Rapunzel eine Schilddrüsenunterfunktion hat, die sich mit Medikamenten zum Glück gut behandeln lässt. Immer wieder machen sich neue Krankheitsschübe deutlich in ihrem Verhalten, Rapunzel
wird "aggressiver", die neurologischen Ausfälle sind verstärkt vorhanden und es fällt ihr in solchen Phasen schwer, das Futter oder den geliebten Heucob zu finden. Und sie weiß selbst gar nicht, was überhaupt mit ihr passiert, beißt um sich und stellt eine "Gefahr" für sich und andere dar. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben die Tumore bereits gestreut und sich auch im Gehirn festgesetzt, wodurch diese Wesenveränderungen ausgelöst werden. Es gibt keinerlei Prognose, wie lange Rapunzels Lebensdauer
sein wird, leider ist sie medikamentös austherapiert. Zudem müssen in regelmäßigen Abständen alle Blut- aber auch die Schilddrüsenwerte überprüft werden.
Da Rapunzel ihre restliche Lebenszeit nicht allein verbringen soll, ist Mitte November der kleine Beethoven, auch ein Kaninchenschutztier, nach Dortmund gezogen.
Liebe Paten, die Rapunzel auf ihrem Weg begleiten möchten, sind herzlich willkommen.
Update Februar 2010: Rapunzel geht es den Umständen entsprechend, leider ist sie momentan wieder allein, denn ihre Wesenveränderungen waren so extrem, dass sie ihrem Partner Beethoven einige Verletzungen zugefügt hatte. Doch sie bleibt nicht allein, es wird einen zweiten Versuch mit Beethoven geben und ich bin zuversichtlich, dass diese Zusammenführung klappen wird.
Update April 2010: Die zweite Zusammenführung hat geklappt, Rapunzel lebt wieder mit Beethoven zusammen und ist glücklich. Endlich wieder kuscheln und geputzt werden, nicht mehr allein schlafen und gemeinsam den Tag verbringen. In Beethoven hat sie einen lieben Partner, der sie hoffentlich noch lange begleiten darf.
Update August 2010: Rapunzel hatte große Atemprobleme, als der Sommer so warm war, und manchmal schien es, als würde sie diese extremen Temperaturen nicht überleben. Doch die Große ist eine Kämpferin, sie will leben, ist voller Liebe und unendlich dankbar für alles, mit Beethoven ist sie nach wie vor zusammen.
Region: Dortmund/NRW
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Sir William, Alter unbekannt |
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Sir William kam im November 06 über das Tierheim Potsdam in unsere Obhut.Der kleine, nur 890 Gramm schwere Rammler war ausgesetzt worden.
Leider hatte sich der kleine Kerl das Schien- und das Wadenbein gebrochen. Da sich das TH nicht in der Lage sah, die OP zu finanzieren, wurde der Kaninchenschutz um Hilfe gebeten und Sir William trat die lange Reise nach Dortmund an, um dort von einem Kaninchenspezialisten behandelt zu werden.
Da sich seine Muskulatur schon zurückgebildet hatte und nicht mehr gedehnt werden konnte, mussten in einer aufwändigen OP zuerst die Knochenstücke um mehr als 1 cm gekürzt und dann per Draht, der durch die Knochen geht, stabilisiert werden. Dadurch wird sein linkes Beinchen immer etwas kürzer sein als das rechte, aber damit wird er später gut leben können.
Nun muss er erst mal 6 Wochen in einem kleinen Käfig leben, damit er sich möglichst wenig bewegt und das Bein zusammen heilen kann.Er bekommt täglich vorsichtige Dehnübungen, damit das Kniegelenk nicht versteift. Nach den 6 Wochen wird eine erneute OP nötig sein, in der der Draht wieder entfernt wird.
Ausserdem ist der Kleine ein Zahnpatient, der regelmässig zur Kontrolle muss.
Sir William erträgt die Behandlung mit grosser Tapferkeit. Er ist sehr zutraulich geworden und liebt es, stundenlang mit mir zu schmusen und mir die Hand abzulecken.
Er bleibt bis zu seiner Gesundung in seiner Pflegestelle, um sich dort in Ruhe zu erholen.Einen Endplatz hat der Charmeur mit den blauen Augen auch schon gefunden, er zieht zu 3 feschen Damen und einem ebenfalls sehr kleinen Rammler.
Da Sir William sein Leben lang Pflege brauchen wird und es nicht ausgeschlossen werden kann, das das Bein später doch noch amputiert werden muss,hat der Kaninchenschutz ihn als Gnadenhoftier aufgenommen. Da seine Behandlung sehr aufwändig und teuer sein wird, sucht Sir William, unser tapfere kleine Ritter, dringend liebe Paten.
05.01.2007: Sir William ist heute in einer 2. OP der Draht entfernt worden. Der Bruch ist calzifiziert und die Bruchstelle somit stabil. Er hat nur eine kleine Wunde, die mit 2 Stichen genäht wurde. In 10 Tagen darf er endlich aus dem Käfig raus und wieder hoppeln. Wir hoffen, das unser kleiner Ritter auch mit dem kürzeren Bein ein zufriedenes Kaninchenleben führen kann.
29.01.2007: Unser tapferer Ritter ist am Wochenende innerhalb Dortmunds umgezogen und teilt jetzt mit vier anderen Langohren ein Gehege. Er kann endlich ungehindert mit Artgenossen durch die Gegend hoppeln. 20.8.2007: Sir William hat sich bei
seinen neuen Freunden bestens eingelebt. Nachdem er anfangs eher mit
dem anderen Rammler in der Gruppe kuschelte und von den Mädels
gescheucht wurde, ist er nun ein voll akzeptiertes Clanmitglied. Der
kleine Kerl hoppelt selbstbewusst durchs Leben und darf mit jedem
kuscheln. Vom einstigen Mäkelritter ist nichts mehr zu spüren. Ganz im
Gegenteil: Sir William ist stets der Erste und der Letzte an der
Futterplatte und liebt es, Heu zu mümmeln. Wäre sein einstiger
Beinbruch nicht an der leicht nach außen gestellten Pfote zu erahnen,
würde man nicht glauben, dass er einmal eine Verletzung gehabt
hat. Der süße Schatz hoppelt und hüpft mit einer Leichtigkeit durchs
Zimmer, dass es eine Freude ist, ihm zuzusehen. Besonders liebt er es,
das Sofa hoch- und runterzuspringen und dabei wildeste Haken zu
schlagen.
15.06.2008: Sir William geht es weiter prächtig. Er hat außer geröteten Ballen,
die gecremt werden, keinerlei gesundheitliche Probleme und kann völlig problemlos hoppeln.
Allerdings tut er dies nur in Maßen - schlafen ist viel schöner! Am liebsten liegt er mit
"seinen" drei Mädels auf einem riesigen Kuschelhaufen. Sein Kumpel Robbie, mit dem er in der
Anfangszeit viel zusammensaß, wird dagegen schon mal gezwickt - aber das verzeiht man dem Ritter
beim Blick in seine blauen Kulleraugen schnell.
13.06.2009: Sir Williams Gesundheitszustand ist momentan bestens. Wie das letzte
Kontrollröntgenbild gezeigt hat, sieht seine ehemals gebrochene Pfote nach wie vor gut aus. Es sind
keinerlei Anzeichen von Arthrose oder andere Probleme zu erkennen - und das wird hoffentlich noch
lange so bleiben. Nur ein paar kleine Zahnspitzen mussten dem Winzling zuletzt entfernt werden. In
der Gruppe fühlt Sir William sich nach wie vor pudelwohl und ist stets einer der Ersten, wenn es
darum geht, Leckerlis abzustauben.
07.02.2010: Sir William konnte kürzlich bereits seinen dritten Einzugstag feiern.
Ihm geht es weiterhin sehr gut. Außer einem optischen Hinkebein ist von seiner Behinderung nichts
zu spüren. Leider musste sein Kumpel Robbie im letzen Sommer eingeschläfert werden. Seither führt
Sir William ein kleines Paschaleben inmitten seiner drei Damen, was ihm recht gut zu gefallen scheint.
Region: Dortmund/NRW
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Philomena, weibl. kastriert, 2 Jahre |
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Tach! Ich bins, die Philo. Wer mich noch nicht kennt (gibts sowas?), ich bin im Februar 2007 ziemlich krank zum Kaninchenschutz
gekommen. Ich hatte mächtig viele Milben, Ohrräude, Kaninchensyphillis und später kam auch noch E.C. dazu. Hab also viel
durchgemacht. Und als wär das noch nicht genug, hat man mich im Februar erstmal meines - zugegebenermaßen total verfilzten - Fells
beraubt. Wie erniedrigend! Und dann hieß es auch noch, dass das vielleicht nie wieder richtig nachwachsen würde. Denkt denn da
keiner an mich? Wie kann man einer Dame sowas antun?! Aber ich wär ja nicht die Philo, wenn ichs denen nicht gezeigt hätte. Mein
Fell ist jetzt dichter und gesünder, als es je war. Da staunt ihr, nech? Naja, bissl hab ich das auch der tollen Pflege meiner
Pflegemama zu verdanken. Und weil meine Pflegemama mich so gut kennt, hat sie auch bald gemerkt, dass ich eigentlich gar nicht so
recht mit meinem damaligen Leidensgenossen Robert zusammensein wollte. Was soll ich jungscher Hüpfer (immerhin zarte 2 Jahre) mit
so einem alten Herren?! Deshalb bin ich innerhalb von Dortmund umgezogen und leb jetzt in ner Gruppe mit noch nem Mädel und 3 Herren.
Einer der Burschen und das Mädel sind auch so plüschig wie ich (hab ich wenigstens jemanden, mit dem ich übern Friseur lästern kann).
Die Männer hab ich innerhalb weniger Tage um die Pfote gewickelt, bei dem Mädel brauch ich noch ein bissl. Einer der Herren ist
ziemlich groß (das Doppelte von mir - wow!), an den kann man sich gut anlehnen. Und der ist ein bisschen mutiger und zeigt mir Wege
in der Wohnung, wo die anderen sich nicht hintrauen. Was gibts sonst? Das Essen ist gut, aber man muss hier verdammt schnell sein,
um auch was abzukriegen. Die beiden Zweibeiner sind auch ganz ok. Ich glaub, hier bleib ich länger. Is ganz nett hier :-)
Update 08.05.2009: Auch ich bin nach Herne zu der kleinen Josephine Baker umgezogen, damit sie auch mal ein paar Freunde kennen lernt.
Mir gefällt es hier ganz gut und die Kleine scheint auch ganz in Ordnung zu sein. Mein Fell sprießt immer noch so vor sich hin, so dass ich
auch hier regelmäßig zum "Friseur" muss- was für mich nicht ganz so angenehm ist, aber danach kann ich wenigstens wieder etwas sehen und
mir ist auch nicht mehr so warm. Zum Glück durfte mein Freund Moritz mit mir mitkommen, um mich danach immer trösten zu können.
Ansonsten geht es mir wirklich prima und ich genieße mein Leben mit meinen beiden Freunden. Vielen Dank an alle Paten, die mich immer
unterstützen und mich auf meinem Weg begleiten.
Update 09.07.2010: Huhu, ich wollte mich mal wieder melden, damit Ihr wisst, was ich so treibe. In den letzten Monaten ging es mir nämlich nicht so gut. Eigentlich hat es mir in Herne ja richtig gut gefallen. Ich habe da im letzten Sommer neben Josephine und Moritz noch mehr Freunde bekommen und fand das auch erstmal ziemlich spannend. Aber leider haben die sich immer mehr gegen mich verbündet. Ich durfte nicht Chefin werden, dabei hab ich wirklich gute Führungsqualitäten. Und dann ging es bergab mit mir.
Die anderen haben mich immer gemobbt und geärgert.
Deswegen habe ich zugegriffen, als sich mir eine neue Möglichkeit mit mehr Chancen auf Selbstverwirklichung bot. Ganz in meiner Nähe wurde der hübsche Kaninchenjunge Merlin zum Witwer. Und da habe ich nicht lange gefackelt, habe meine Köfferchen packen lassen und bin nach Essen umgezogen.
Ich war ein bißchen traurig und meine Möhrchengeberin aus Herne auch. Aber so insgesamt gesehen habe ich mich jetzt stark verbessert. Mit Merlin komme ich gut klar und kann endlich wieder an meinen Führungsqualitäten feilen. Ich bin hier immer sehr beschäftigt, erforsche die Wohnung und habe mir sagen lassen, dass ich bald auch in den Garten darf. Es gibt viel zu entdecken. Und wenn ich meine Ruhe brauche, ziehe ich mich zurück in mein Etagenbett, wo mich keiner stören kann.
Ich danke all meinen lieben Paten für ihre Unterstützung und die tolen Pakete mit den Leckereien!
Bis bald
Eure Philomena
Region: Essen / NRW
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Futterspendenlinks:
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Kontakt: Annika Böge
Eintrag aufgenommen am: 18.08.2007 |
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Barnaby Twinkle, männl. kastr., 6 Jahre |
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Barnaby ist mit seinen 3 Jahren schon zum zweiten Mal im TH Oldenburg gelandet. Er wurde dort beim ersten Mal mit seinem Kumpel abgegeben, da die beiden sich aber nicht so gut verstanden, obwohl sie kastriert waren, wurden sie getrennt vermittelt. Barnabys neue Freundin war ihm aber zu aufdringlich (er ist ein sehr, sehr ruhiger Geselle), und da er auch noch eine Zahnfehlstellung entwickelte, wurde er samt Freundin wieder dem TH übergeben. Leider waren seine Schneidezähne wirklich eine Katastrophe
und mussten mittlerweile im Oktober 2007 alle entfernt werden, da sie vereitert waren und völlig schief.
Von der OP hat er sich gut erholt und kommt gut zurecht! Er kann jetzt viel besser seinen Gemüsebrei fressen.
Jetzt muss abgewartet werden, wie sich seine Backenzähne entwickeln, sie standen auch teilweise unter Eiter und sind sehr schlecht. Aber Barney versucht trotzdem tapfer Heu zu kauen und schafft das sogar manchmal! Er bekommt aber einmal täglich einen leckeren Heubrei, den er wirklich mit Genuss schlabbert! Leider hat er eine lockere Kniescheibe. Wegen ihr darf er nur wenig hüpfen und wohnt in einem behindertengerechten Gehege! Aber ihm und seiner Freundin Pebbles, die er auf der Pflegestelle kennengelernt hat,
gefällt es gut! Barneys Beinchen wird immer ein Risiko bleiben, aber wir hoffen ganz doll, dass ihm eine OP erspart werden kann.
Update 22.02.2008: Barnaby wurden nun noch zwei seiner Backenzähne entfernt, da sie vereitert waren. Momentan erholt er sich von der OP und wir hoffen, dass ihm seine weiteren Zähne erhalten bleiben können.
Update 18.04.2008: Barnaby hat sich mittlerweile von der OP erholt und es geht ihm so gut wie nie.
Er mampft mit Begeisterung sein Gemüse, die Schmerzen sind weg und er ärgert sogar ab und an seine Pebbles!
Kurzum: Im Moment geniesst er einfach sein Leben!
Update 07.04.2009: Barney hat mittlerweile noch einen Freund bekommen und seitdem seine
Führungsqualitäten entdeckt. Aus dem scheuen, ängstlichen Tierchen ist ein waschechter Chef eines Minigrüppchens
geworden! Barney genießt es sichtlich, noch jemanden zum Kuscheln zu haben.
Seine Zähne machen ihm momentan nur ganz wenig zu schaffen, sein Bäuchlein tut ihm auch nicht mehr so oft weh,
es hat sich alles eingependelt. Barney freut sich auf die diesjährige Gartensaison mit vielen Ausflügen auf die
Wiese und massenhaft Löwenzahn!
Update 13.06.2009: Leider wurden bei Barney ein schweres Herzproblem und ein Lungenödem diagnostiziert.
Zudem hatte er mit einer Kreislaufschwäche zu kämpfen. Er bekommt nun die passenden Medikamente, um bald wieder
ganz der Alte sein zu können!
Update 01.06.2010: Barnabys Herz arbeitet dank der Medikamente wieder völlig normal! Er hat sich gut daran gewöhnt, sich zweimal täglich seine Herzmedikamente geben zu lassen. Barney tobt ausgelassen mit seinen Freunden durch sein Gehege. Kleine Rückschläge, wie z. B. eine Zahnentzündung, nimmt er gelassen hin und freut sich auf einen Sommer voller frischer Wiese und leckerer Apfelblätter.
Region: Dortmund/NRW
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 *0,12 €/min (HZ), 0,06 €/min (NZ) aus dem Festnetz der Dt. Telekom; Hauptzeit: Mo-Fr 9-18 Uhr, Nebenzeit: Mo-Fr 18-9 Uhr, Sa, So. und feiertags
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