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Der Kaninchenschutz-Gnadenhof |
Die aktiven Helfer unseres Vereins haben sich den Kaninchen verschrieben.
Unser Engagement macht nicht bei Beratungen und Vermittlungen halt; immer wieder kommen Kaninchen in unsere Obhut, die nicht weitervermittelt werden können (aufgrund gesundheitlicher oder seelischer Verfassung oder einer speziellen Vorgeschichte).
Diese Schützlinge können ihr Leben lang auf uns zählen - einige unserer Helfer und Förderer haben es daher möglich gemacht, auch diesen Tieren ein schönes Leben zu bieten. Auch diese Schützlinge können Sie als
Patentier auswählen und uns damit helfen, die laufenden Kosten zu tragen.
Unser Sponsor kaninchenladen.de bietet den Service an, unseren Gnadenhoftieren statt Geld auch Futterpakete zukommen zu lassen. Dafür können Sie frei aus dem Shop wählen und unseren Kleinen ein Geschenk ganz nach Belieben zusammenstellen, von Leckerchen bis hin zum Lieblingsfutter und -spielzeug. Die Pakete werden gesammelt und einmal monatlich an die "Bedürftigen" geschickt. Die Portokosten werden von kaninchenladen.de getragen. Sollten Sie einem unserer Tiere so eine Freude machen wollen,
klicken Sie einfach auf das Shop-Logo unter dem Text und Sie werden
automatisch zur Bestellseite geleitet. Unsere Pflegefelle danken Ihnen schon jetzt.
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Thelma, weibl., Alter unbek. |
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Hallo, ich bin die Thelma. Entschuldigt bitte meine Rotznase, aber in dem Streichelzoo, aus dem ich stamme, haben alle Kaninchen Schnupfen. Zum Glück schaute dort eine Frau vom Kaninchenschutz vorbei und unterhielt sich mit den Besitzern. Daraufhin haben sie uns dem Tierarzt vorgestellt und unser Gehege gereinigt und in Ordnung gebracht. Die beiden Kränksten von uns durfte die Frau mitnehmen, und eine davon bin ich.
Meine Zähne sind ganz schlimm gewachsen, und ich hatte arge Schmerzen im Mäulchen, konnte gar nicht richtig fressen. Das ist den Leuten dort im Streichelzoo nicht aufgefallen. Zunächst wurden die Zähne gekürzt, der Tierarzt hat aber gesagt, dass sie so krumm und schief sind, dass vorn alle gezogen werden müssen. Auch hat er Eiter in meinem Maul gefunden, und deshalb wurde ich operiert und bekam die Schneidezähne gezogen.
Da mein Schnupfen auch nach wochenlanger Behandlung nicht wirklich besser wird und ich auch Probleme mit EC habe, bin ich seit Oktober 2011 Gnadenhofkaninchen des Kaninchenschutz e. V. und wünsche mir liebe Paten.
Region: Weilerswist/NRW
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Kian, männl. kastr., geb. ca. 2008 |
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Kian habe ich bei einer Nachkontrolle in einem schlimmen Zustand gefunden: Übersät mit Bisswunden, sehr abgemagert, Parasitenbefall mit Würmern und Kokzidien und zudem eine feuchte Nase. Nach dem Tierarztcheck war klar, dass etwas nicht mit ihm stimmt. Er hat eine Veränderung in der Lunge, die sich aber als Fett herausstellte. Zudem leidet er an einer chronischen Bronchitis, was wiederum zur Folge hat, dass sein Herz vergrößert ist. Dies bedarf einer stetigen Kontrolle.
Der Blasenstein wurde mit Intubationsnarkose entfernt, anders war es bei ihm nicht möglich. Jetzt müssen wir sehen, was die Zeit so bringt. Seine Laborwerte sind auch nicht 100prozentig in Ordnung.
Vielleicht magst Du Pate werden für Kian? Hier gibt es die neuesten Berichte und viele Bilder.
Update 21.09.2011: Kian hat seine Blasenstein-Operation gut verkraftet. Es hat sich zwar danach wieder Gries gebildet, aber dieser ist noch nicht Besorgnis erregend. Was uns aber sehr große Sorgen macht, ist die Tatsache, dass Kian nun eine Leberzirrhose hat. Aufgefallen ist dies durch sein abnormes Trinkverhalten (1 Liter am Tag). Darauf wurde Blut untersucht und ein Ultraschall gemacht, und wir bekamen die schlimme Diagnose. Auslöser kann vermutlich seine Herzschwäche sein. Wir können leider nicht viel
machen, aber wir können versuchen ihm sein Leben schön zu machen :-)
Und das geht sehr viel einfacher, wenn Kian liebe Paten hat, die ihn weiter unterstützen!
Region: Sauerland/NRW
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Luca, männl. kastr., ca. 7 Jahre |
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Das ist Luca. Er ist ein etwa 7 Jahre alter kastrierter Widdermann. Über seine Vergangenheit ist nicht viel bekannt, nur schön war sie mit Sicherheit nicht. Als er zu mir kam, hatte er Schnupfen, eiternde Augen und Sohlengeschwüre. Eine Blutuntersuchung ergab einen E.C.-Titer von 1 : 1280. Außerdem ist er schwerhörig und wahrscheinlich auf einem Auge durch einen schlecht behandelten Abszess blind.
Luca war voller Angst. In einem solchen Moment stellte er sich dann tot und reagierte auf nichts mehr. Inzwischen weiß er, dass ihm hier nichts Böses passiert und wird ganz langsam zutraulich. Wenn ich mich zu ihm in sein Gehege setze, kommt er vorsichtig zu mir und genießt es dann, gestreichelt zu werden – am liebsten am Kinn und hinter den Ohren.
Bis Luca gesund vermittelt werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Er inhaliert regelmäßig und bekommt noch Medikamente gegen seinen Schnupfen und die entzündeten Augen. Um die Kosten dafür zu decken und den Verein zu entlasten, sucht Luca Paten, die ihn ein Stück auf seinem Weg begleiten.
Im Kaninchenschutzforum wird hier über den Süßen berichtet.
Update 19.12.2010: Da Luca sehr einsam war und es sein Gesundheitszustand zuließ, hat er eine Partnerin bekommen, die ihm neuen Lebensmut machen soll. Seit Jojo ihm Gesellschaft leistet, gefällt Luca sein Leben viel besser, er blüht richtig auf und genießt die Zweisamkeit mit ihr.
Update 06.04.2011: Nachdem Luca eine ziemlich heftige Bauchgeschichte hatte, ist er jetzt zum Glück wieder fit und fühlt sich wohl. Er genießt das Zusammensein mit Jojo und Streicheleinheiten von seinen Menschen. Inzwischen hat er seine Scheu abgelegt und kommt immer angehoppelt, wenn ich ins Kaninchenzimmer komme. Es ist so schön zu sehen, wie er aufgeblüht ist.
Trotzdem ist sein Gesundheitszustand nicht stabil und ich mache mir oft Sorgen um ihn. Er hat immer wieder E.C.-Schübe, die zum Glück mit sofortiger Magnetfeldtherapie und Cranio bisher ohne Folgen geblieben sind. Auch seinen Schnupfen wird er wohl nicht mehr los, so dass er noch immer täglich inhalieren muss – was er zum Glück gern macht. Da er so nicht zu vermitteln ist, hat der Vorstand vom Kaninchenschutz ihm Gnadenhofstatus gewährt, was bedeutet, dass er und Jojo bis an ihr Lebensende bei mir bleiben dürfen.
Ich freue mich sehr darüber, denn ich habe den Süßen längst fest in mein Herz geschlossen.
Region: Hann. Münden/Niedersachsen
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Moldi, männl., geb. 2002
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Moldi kommt aus schlechter Haltung, seine Zähne sind eine Katastrophe und dazu hat er noch Schnupfen. Er reiste aus dem Saarland ins schöne NRW, wird nun medizinisch komplett versorgt und hat hier eine liebevolle Pflegestelle gefunden.
Er ist mit seinen 8 Jahren noch unkastriert, was geändert werden soll, und war bisher immer allein. Die Schneidezähne müssen ihm gezogen werden. Dazu kommt ein Treppengebiss und empfindliches Zahnfleisch, welches sofort anfängt zu bluten. Moldi wird nun operiert, und wir hoffen, dass er dies gut meistert.
Bisher kennt er sehr wenig an Futter und frisst auch recht mäkelig.
Moldi würde sich freuen, wenn auch er liebe Paten bekommen würde!
Update März 2011: Moldi lebt nun schon acht Monate bei uns und ist jetzt ein Gnadenhofkaninchen! Er darf mittlerweile mit seiner Freundin Mini zusammenleben und hat noch einen größeren Opifreund dazu bekommen. Er kommt ohne seien Schneidezähne gut zurecht, hat aber hin und wieder Probleme mit der Böbbelei. Er neigt zum Matschkot. Mittlerweile hat er auch schon zwei weitere Backenzähne verloren. Sein Kieferknochen hat sich verschlechtert, und er muss hin und wieder zur Kontrolle, damit man nichts übersieht.
Im Gegensatz zu vorher ist Moldi mittlerweile ein stattlicher Opi mit Bauch *g* und kein Hungerhaken mehr. Er ist ein aufgewecktes Kerlchen und lebt sein Leben samt Freunden.
Region: Dortmund/NRW
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Paula, weibl., 2,5 Jahre
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Wenn man sich Paula mit ihren 2 1/2 Jahren anschaut, denkt man nicht, dass sie krank ist. Die quietschenden trötenden Geräusche, die sie von sich gibt,
lassen einen dann aber schon ahnen das sie nicht ganz fit ist. Sie aber einfach vom Tierarzt untersuchen lassen, ist nicht so einfach, denn Paula hat panische Angst, festgehalten werden. Sie wird soger so panisch, dass sie hyperventiliert und schon einmal fast in Unmacht gefallen wäre. Für wichtige Untersucheungen bekommt sie daher eine leichte Narkose, so dass sie die notwendigen Untersuchungen zulässt. Durch Röntgen und Herzultraschall wurde festgestellt, dass das Herz vergrößert und nicht mehr dicht ist. Bedingt
durch die Narkose kann man leider nur erkennen, dass da was ist, aber nicht, wie schlimm. Ihre Atemnot ist allgegenwärtig, selbst beim fressen. Das Frischfutter muss in Streifen geschnitten werden, sonst frisst sie aus Angst, zu viel im Mund zu haben, nicht. Momentan bekommt sie Herztabletten und homöopathische Medikamente, weil sie sehr unruhig ist. Es könnte die Gebärmutter sein, doch in ihrem Zustand ist momentan nicht an eine OP zu denken. Paula hat noch einen langen Weg vor sich. Was aber Hoffnung macht,
ist, dass sie sehr neugierig ist und an liebsten alles erkunden würde. Paula würde sich sehr über liebe Unterstützung durch Paten freuen.
Update März 2011: Nun sind über sechs Monate vergangen, und Paula ist ein "Gnadenhoftier". Das bedeutet, dass Paula aufgrund ihrer Erkrankungen nicht vermittlungsfähig ist. In den Monaten ist zu den Herztabletten noch ein Bronchienmittel dazu gekommen, welches die Atmung erleichtert. Ihr Geräuschespektrum hat sich stark erweitert, was hier schon zu manchen panischen Sprints zu ihr geführt hat. Doch dann sitzt sie ganz entspannt in der Gegend herum und mümmelt Heu und macht ihre Geräusche.
Die Trübung im linken Auge ist ziemlich fortgeschritten, und das Auge muss regelmäßig kontrolliert werden. Denn wenn sich der Augendruck erhöht, wird es gefährlich. Auch das rechte Auge ist mittlerweile leicht trüb.
Ihre innere Unruhe ist soweit verschwunden, und wenn sie doch mal wieder einen solchen Tag hat, ist es nur ihre weibliche Seite, die sie mal wieder ausleben muss ;o)
Beim Tierarzt wird es auch immer besser. Paula wird nie so wie ein anderes Kaninchen untersucht werden können, aber das Abhören und Anschauen funktioniert schon klasse.
Einsam ist Paula auch nicht mehr. Um sie nicht zu überfordern, hat sie als Partner einen sehr ausgeglichenen zehnjährigen Opi bekommen. Die Zusammenführung hat gut geklappt. Mittlerweile leben die beiden mit drei weiteren Kaninchen zusammen in einen Zimmer, was Paula und ihrem Opi Theo sehr gut gefällt. Paula ist die Frechste von allen und genießt es sichtlich, mit Chef Alfi zu kuscheln und durch das Zimmer zu flitzen.
Nur die Medikamentengabe wird ihr immer ein Grausen bleiben. Bei der letzten Untersuchung wurde bei Paula festgestellt, dass ihre Herz- und Lungengeräusche schlimmer geworden sind. Es wird Wasser in der Lunge vermutet, deswegen bekommt sie jetzt noch entwässernde Medikamente. Ihr steht noch einiges bevor.
Wir möchten uns bei allen lieben Paten bedanken, die uns bis jetzt begleitet haben und hoffen, dass wir noch mehr liebe Menschen finden, die Paula auf ihrem beschwerlichen Weg begleiten werden.
Region: Munster/Niedersachsen
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Bunny, männl. kastr., ca. 2 Jahre
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Bunny wurde im August 2010 aus Kleinkäfighaltung befreit. Er lebte seine ersten zwei Lebensjahre wohl teilweise mit einem Meerschweinchen zusammen im Käfig.
Bunny lebt seit einem halben Jahr bei uns und hat schon einige Tierarztbesuche in seinem Leben erdulden müssen. Er hat mit e.c., schlechten Zähnen, einem verengten Tränen-Nasen-Kanal und einer Lungenfibrose zu kämpfen. Seine beiden Freunde sind jedoch stets an seiner Seite und kümmern sich mitlerweile sehr gut um ihn.
Bunny wird immer ein kleiner Kummerkasten bleiben und mal gute und dann wieder schlechte Zeiten haben. Im Moment haben wir Glück und es geht ihm gut! Aber leider hat sich das schon einige Male sehr schnell geändert... Bunny ist auf jeden Paten angewiesen, der ihn unterstützen mag und ist sehr dankbar für jede Hilfe!
Update 02.06.2011: Vor ca. zwei Monaten hatte unser kleiner Bunny nach seiner ersten Impfung einen starken Gesundheitlichen Rückschlag. Durch die Impfung ist es dazu gekommen, dass Schnupfen ausgebrochen ist. Bunny wurde daher in der Tierklinik versorgt. Mittlerweile hat er alles jedoch gut überstanden.
Die Zähne müssen im Sechs-Wochen-Rhythmus gemacht werden, da ein Backenzahn droht durchzubrechen, wenn zuviel Druck entsteht. Aber alles in allem geht es ihm derzeit ganz gut :-)
Update 21.09.2011: Leider hatte Bunny wieder ganz schlimme Schnupfenschübe, die wir mit Inhalationen und Antibiotika ganz gut behandeln konnten. Nach dem letzten Tierarztbesuch war uns aufgefallen, dass Bunny umkippte beim Laufen und Putzen :-( Leider hat er aktuell wieder einen EC-Schub. Der kleine Knopf leidet wirklich viel. Aber jetzt nach zwei Wochen wird er endlich wieder lebendiger und zeigt sich wieder mehr. Nur das Kippen ist nach wie vor da.
Bunny freut sich nach wie vor über jeden Paten :-) Alles über seine Geschichte erfahrt Ihr hier und hier.
Region: Sauerland/NRW
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Hazel, weibl., Alter unb.
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Hazel kam im Mai zusammen mit einer weiteren Häsin aus einem Notfall in Norddeutschland zu mir. Sie hatte sowohl einen Abszess hinter dem linken Auge als auch im rechten Unterkiefer. In einer ersten Operation wurden ihr oben links alle Backenzähne entfernt. Leider konnte das Auge nicht gerettet werden, da die Zahnwurzeln es bereits zerstört hatten und die Augenhöhle voller Eiter war. Es besteht noch immer ein Durchgang von der Augenhöhle
ins Maul. So lange dieser nicht zuwächst, kann keine weitere OP stattfinden, denn die dann austretenden Keime würden zu einem Rückfall des Heilungsprozesses führen. Hazels Augenhöhle muss täglich gereinigt werden, sie erträgt das mit einer großen Geduld und mag ihr Antibiotikum total gerne. Auch frisst sie gut und springt munter durchs Gehege oder versteckt sich in ihrem Tunnel. Der Eiter hat sich schon stark verringert und der Durchgang zum Kiefer ist viel kleiner geworden. Ihre Behandlungen haben schon größere
Summen verschlungen, so dass Patenschaften das ein wenig mildern können.
Update 29.11.2010: Leider ist der Durchgang zum Kiefer auch nach einem halben Jahr noch nicht zugewachsen. Da Hazel dauerhaft tierärztlich betreut und täglich behandelt werden muss, erhielt sie inzwischen Gnadenhofstatus.
Region: Weilerswist / NRW
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Lisa, weibl., Alter unb.
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Lisa stammt aus einem großen Notfall von über 180 Tieren und fand zunächst einen Pflegeplatz in einem Tierheim. Sie litt an Kaninchensyphillis, E.C. und hatte hohes Fieber, daher wurde eine Pflegestelle gesucht, die mehr Zeit erübrigen kann als es im Tierheim möglich ist. So kam Lisa zu mir und hat inzwischen ihre lebensbedrohliche Krise überwunden.
Zusammen mit ihrer Leidensgenossin Samira und zwei weiteren behinderten Kaninchen lebt sie in einem gepolsterten Gehege, denn durch E.C. kommt es leider immer noch vor, dass sie ihr Gleichgewicht verliert und sich rollt. Gemessen an den ersten Tagen zeigt sich aber bereits ein Fortschritt und Lisa blüht regelrecht auf.
Leider hat sie Calzifizierungen der Nieren und bereits eine Blasenstein-OP hinter sich, außerdem leidet sie an chronischem Kaninchenschnupfen. Mit diesen vielen Baustellen ist sie nicht vermittlungsfähig und darf als Gnadenhoftier für immer in ihrer Pflegestelle bleiben. Patenschaften helfen uns, für Lisas Unterhalt und Tierarztkosten zu sorgen. Als Paten bekommt Ihr auch regelmäßig Post von Lisa und könnt in unserem Forum über
sie nachlesen: Wer möchte uns begleiten?
Region: Weilerswist / NRW
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Rico, männl., Alter unb.
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Update 10.08.2010: Der kleine Rico kam zusammen mit neun weiteren, damals unkastrierten
Rammlern aus schlechter Haltung. Er lebte in einem Ferienclub in
Schleswig-Holstein, wo die Kaninchen sich unkontrolliert
vermehrten, viele krank waren und starben. Zusammen mit seinem
Freund Felix lebt Rico seit dem 16. Mai 2009, dem Tag seiner
Rettung, in meiner Pflegestelle.
Rico wog nur 950 g und war stark unterernährt, sein Fell war
struppig, sein rechtes Auge trat hervor und war vereitert.
Trotz seines schlechten Allgemeinzustands musste er bereits zwei
Tage nach der Befreiung operiert werden. Er hatte einen
retrobulbären Abszess hinter dem Auge; ein Backenzahn und das
rechte Auge wurden entfernt. Von der OP erholte sich Rico schnell,
doch der Eiter hielt sich sehr hartnäckig. Rico bekam Veracin und
musste alle zwei Tage in die Praxis. Die Wundhöhle wurde regelmäßig
gespült und ausgeschabt, und es gab eine Salbe in die Wunde und
auf die Naht.
Nachdem 16 Tage nach der OP beim Spülen immer noch Eiter aus der
Wundhöhle kam, wurde Rico am 5. Juni erneut operiert. Nun konnte er
auch kastriert werden, am selben Tag wie sein Kumpel Felix.
Leider erkrankte Rico kurze Zeit später an Encephalitozoon
cuniculi. Trotz sofortiger Behandlung wurden die Symptome sehr
schlimm. Rico bekam einen Schiefkopf und rollte häufig um die eigene
Körperachse. Felix blieb die ganz Zeit bei ihm und war ihm immer
eine große Hilfe. Rico behielt einen Schiefkopf und rollt auch
immer noch, wenn er aufgeregt ist. In seinem bekannten Lebensraum
findet er sich aber problemlos zurecht, er frisst gut, ist munter
und hoppelt fröhlich seine Runden. Rico kuschelt viel mit Felix
und putzt seinen Kumpel gerne und ausgiebig. Rico ist ein kleiner
Charmeur, eine starke Persönlichkeit und trotz der Krankheit eine
echte Frohnatur.
Über liebe Paten würde er sich sehr freuen.
Aktuelle Berichte können in unserem Forum nachgelesen werden.
Region: Neuengörs / S.H.
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Kontakt: Silke Rank
Eintrag aufgenommen am: 13.06.2009 |
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Beethoven, männl., geb. 2006
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Beethoven hatte keinen guten Start ins Leben, denn er lebte in einer Familie, die sich nicht um ihn und die anderen Kaninchen kümmerte. Beethoven verbrachte diese Zeit zusammen mit seinen Kindern in Verwahrlosung und Dreck, litt ständigen Hunger – denn das Futter bestand nur aus stark verschmutztem Stroh und alle Tage mal verschimmeltes Brot, falls überhaupt etwas übrig war. Das Fressen seines eigenen wenigen Kotes ließ ihn überleben, seine Rettung und die seiner Kinder kam buchstäblich
in der letzten Sekunde, für die Kaninchenmutter kam die Hilfe zu spät – ihr hatte man bereits den Hals umgedreht …
Nach seiner Rettung waren Bauchschmerzen und Futterunverträglichkeit an der Tagesordnung, denn sein Magen war gutes, richtiges Futter nicht gewohnt. Die Nahrung konnte nicht richtig verwertet werden, und beim Tierarzt stellte sich heraus, dass er einen ca. 1,5 cm langen Fremdkörper - aller Wahrscheinlichkeit nach einen Knochensplitter - verklemmt im Maul hatte. Nachdem dieser entfernt war, regulierte sich die Magen-Darm-Problematik.
Update November 2009: Beethoven ist nach Dortmund gezogen, um einen Partnerin an seine Seite zu bekommen.
Am Anfang konnte er auch hier alles gut fressen und gesundheitlich schien er nach außen hin endlich stabil zu sein.
Doch leider kam alles anders, seine gesundheitlichen Probleme wurden schlimmer, feste Nahrung konnte der Kleine gar nicht mehr nicht fressen, geraspeltes Gemüse klappte besser, aber nicht wirklich. Der TA-Besuch zeigte ein katastrophales Gebiss, wenige Tage später dann war die Zahn-OP. Und da wurde das gesamte Ausmaß deutlich: Beethovens Gebiss ist in einem mehr als schlimmen Zustand, die Knochen sind bereits betroffen und in Unter- aber auch Oberkiefer sind schon massive Knochenaufreibungen vorhanden und auf
dem Röntgenbild deutlich zu sehen. Einige Zähne mussten entfernt werden, andere waren mit Eiter unterlegt und die Gefahr, dass sich ganz schnell Abszesse bilden, ist mehr als groß. Trotz dieser Diagnose stand einer Zusammenführung nichts im Weg und Beethoven bekam Rapunzel als Partnerin an seine Seite.
Update Februar 2010: Beethoven hat eine massive Fehlstellung der Schneidezähne entwickelt, leider mussten ihm die Schneidezähne entfernt werden, da sie sich gelockert hatten. Das Kontrollröntgen zeigte innerhalb von Wochen massive Verschlechterungen bezüglich der Knochenaufreibungen im Unterkiefer. Beethovens Kiefer ist eine "tickende Zeitbombe", es kann zu jeder Zeit zu Abzessbildungen und Eiterexplosionen kommen, und die ständigen Bauchprobleme werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht
wirklich wieder weggehen. Eine Vermittlung Beethovens ist mit dieser Diagnose, der rasanten Verschlechterung der Problematik nicht mehr möglich. Seit dem 19. Februar ist Beethoven ein Gnadenhofkaninchen. Über liebe Paten würde sich Beethoven sehr freuen, denn es werden mit Sicherheit noch einige Zahnbehandlungen, ggf. auch Operationen auf ihn zukommen.
Update Mai 2010: Beethoven geht es den Umständen entsprechend, sein Fressverhalten schwankt je nach gesundheitlicher Verfassung. Er kann nach wie vor nur Brei fressen, Heu möchte er gern, kann es aber nicht kauen. Zum Glück halten sich seine Zahnprobleme momentan in Grenzen. Leider wurde auch bei Beethoven die E.c.-Erkrankung festgestellt. Ob er sich durch Rapunzel angesteckt hat oder nicht, lässt sich nicht mehr nachweisen.
Update August 2010: Trotz der Zahnprobleme, immer wieder auftretenden Bauchschmerzen und E.c. ist Beethoven ein kleines lebenslustiges Kaninchen geworden, mit einem großen Überlebenswillen und voller Charme. Er genießt Streicheleinheiten, kommt neugierig angelaufen und kann ganz toll nach Futter oder anderen leckeren Sachen betteln. Mit seiner Partnerin Rapunzel ist es nicht immer einfach, doch wenn sie ihn ärgert, flitzt er einfach ganz schnell davon. Er genießt es, von Rapunzel geputzt zu werden, sie
ist seine Beschützerin. Beethoven ist sehr neugierig und es ist einfach nur schön zu sehen, wenn er kleine Freudenhüpfer macht oder lang ausgestreckt und vollkommen entspannt in der Sonne liegt. Endlich darf er leben und das genießt der Kleine in vollen Zügen.
Region: Dortmund / NRW
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Mattis, männl., ca. 5 Jahre
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Mattis zog vor 10 Tagen hier ein. Der kleine Mann hat bereits 5 Lebensjahre auf dem Buckel, die er
alleine in einem Käfig in einem dunklen Kinderzimmer verbringen musste. Sein Kaninchenleben war bisher
alles andere als artgerecht und schön. Er war nicht nur allein und saß ausnahmslos in seinem Käfig,
er musste leider auch von Kartoffelschalen und hartem Brot leben.
Er hat nie Heu bekommen, kaum vorstellbar. Auch einen Tierarzt bekam er nicht zu Gesicht, den er aber
dringend gebraucht hätte. Durch offensichtliche Zahnprobleme und einer völlig falschen und nicht ausreichenden
Ernährung, ist Mattis stark abgemagert und macht einen verwahrlosten Eindruck. Ein heftiger Milbenbefall und
Kokzidien im Darm setzten ihm zusätzlich zu.
Da seine ehemaligen Halter "so sehr an dem Tier hingen", wollte man ihn auch weiterhin behalten und änderte
leider auch nichts an der Haltung.
Doch dann bahnten sich Tierarztkosten und eine Behandlung an, denn Mattis hielt der falschen Ernährung über
die vielen Jahren nicht mehr stand. Ganz plötzlich schwand die Liebe zu dem Tier... und Mattis kam zum
Kaninchenschutz!
Das Problem mit seinen Zähnen konnten wir bis jetzt noch nicht in den Griff kriegen und zur Zeit ernährt
sich Mattis von Brei. Hoffentlich finden wir mit der behandelnden Tierärztin bald die Ursache für Mattis
Probleme und können ihn in naher Zukunft alle Köstlichkeiten, die er bisher nicht kennen lernen durfte,
anbieten. Sein Fell ist sehr verfilzt und fettig, hoffentlich "nur" ein Symptom der vielen Milben und
mangelhaften Fütterung.
Mattis ist noch unkastriert, doch muss die Kastration aufgrund seiner Verfassung leider noch warten.
Trotz seiner traurigen Vergangenheit, ist Mattis ein aufgeweckter Kerl! Ein richtiger Charmeur, der sich
gerne bekuscheln lässt und der selbst die Katzen fröhlich begrüßt!
Mattis würde sich sehr über Paten freuen, die ihn in eine nun bessere Zukunft begleiten möchten!
Update 08.07.2010
Mattis hat nach monatelangen Fress- und Verdauungsstörungen endlich gelernt, normale Kaninchenkost zu futtern. Die Zeiten der Breifütterung haben wir somit hinter uns gelassen und Mattis frisst Berge von Salat, Möhrchen, Kräutern und viele andere gemüsigen Leckereien!
Seitdem er sich nun arttypisch ernährt, sind auch seine Probleme mit der Verdauung und seinen Zähnen viel besser geworden. Nur noch in langen Abständen müssen seine Zähnchen kontrolliert und korrigiert werden. Leider frisst er noch immer kein Heu und seine Backenzähne sind zum Teil rausgefallen, da ihm eine ausreichende Nährstoffversorgung in jüngeren Jahren fehlte.
Im vergangenem Jahr versuchten wir, ihn nach seiner Kastration mit unseren eigenen Kaninchen zu vergesellschaften. Dies ging leider in drei Versuchen schief, da sich Mattis nicht kaninchentypisch verhält und es somit zu vielen Missverständnissen zwischen den Tieren kam.
Es folgte für unseren kleinen Mattis eine Zeit der Einsamkeit, da er sich einfach mit niemandem verstand. Wir waren der Verzweiflung wirklich nahe.
Doch dann zog eine sehr liebe, ausgesprochen gutmütige Häsin bei uns ein und wurde Mattis neue Partnerin! Die beiden gewöhnen sich nun aneinander und es scheint so, als hätte Mattis seine große Liebe gefunden!
Unser größter Wunsch für Mattis ist es, dass er nun in Ruhe und in Kaninchengesellschaft in unserer Pflegestelle alt werden kann.
Region: Berlin
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Josephine Baker, weibl., geb. ca. Juli 2008
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Josephine Baker kam vor ein paar Wochen in eine Pflegestelle des Kaninchenschutzes.
Sie war ausgesprochen munter, neugierig und erkundete mit vielen Freudensprüngen ihr neues Zuhause.
Zwar war sie sehr dünn, aber wir dachten, das wird dieses kleine "Problem" schnell in den Griff bekommen,
denn die kleine Josi zeigte einen gesunden Appetit. Niemals hätten wir zu dem Zeitpunkt damit gerechnet,
welche großen Sorgen sie uns bereiten würde.
Josi wurde kurz nach ihrem Einzug in der Tierarztpraxis zur üblichen Kontrolluntersuchung vorgestellt.
Wir rechneten damit, dass sie "mal eben" geimpft wird und sich dann auf die Suche nach einen schönen Zuhause
machen kann, denn sie zeigte keinerlei Auffälligkeiten oder Anzeichen für Schmerzen. Doch leider kam es
ganz anders:
Sie wurde gründlich abgetastet und schon da wurde klar, dass in ihrem kleinen Bauch etwas nicht so ist,
wie es sein sollte. Nach dem Ultraschall war klar: Josi muss sofort notoperiert werden.
Ihr Harnleiter war gequetscht und die Niere war bereits stark angegriffen, so dass sich bereits mehrere
mit Urin gefüllte Blasen in ihrem Bauch gebildet hatten.
Ihre einzige Chance war, ihr in einer schwierigen Operation die Niere mit dem Harnleiter zu entnehmen und
die Blasen zu punktieren. Wir machten uns große Sorgen um die kleine Maus, denn mit einem Gewicht von
knapp 1kg wussten wir nicht, ob sie diese Operation überstehen kann.
Doch Josi ist ein wahres Wunderkaninchen. Bereits kurz nach der Operation zeigte sie, das sie es schaffen
will und schon einige Tage nach der Operation war sie wieder das muntere, kleine Kaninchen, dass sie vorher
gewesen ist. Sie hat uns alle verblüfft und wir hätten nicht gedacht, dass sich in ihrer kleinen Brust so
ein großes Kämpferherz verbirgt. Sie hüpft und springt und frisst und spielt, so dass man meinen könnte, es
wäre nie etwas gewesen.
Allerdings ist es so, dass zur Zeit niemand abschätzen kann, wie lange Josi mit einer Niere leben kann.
Sie steht nun unter ständiger Beobachtung durch unseren Tierarzt, da regelmäßig untersucht werden muss,
wie die verbliebene Niere ihre Aufgabe bewältigt. Zudem bekommt sie täglich nierenunterstützende Medikamente
und eine calziumarme Ernährung, damit wir die Entstehung von Nieren-und Blasenkrankheiten einschränken können.
Ebenfalls scheint es, als wäre auch der andere Harnleiter angegriffen und es ist nicht möglich abzuschätzen,
wann und wie sich diese Veränderung auf Josis Gesundheitszustand auswirken wird.
Da nun nicht absehbar ist, wie lange Josi leben darf, bleibt sie in der Pflegestelle des Kaninchenschutzes
und soll möglichst schnell einen Partner dazu bekommen, damit sie noch ein schönes Kaninchenleben mit allem,
was dazu gehört, kennen lernen kann. Denn jeder Tag zählt bei der kleinen Zuckerschnute.
Josi würde sich sehr über liebe Paten freuen, die sie unterstützen, ihr die Daumen drücken und sie auf ihrem
Weg begleiten. Wir hoffen sehr, dass Josi ihr Leben nun endlich genießen kann und es ihr noch lange gut
gehen wird.
Update 10.03.2009: Josephine hat mittlerweile zwei liebe Gnadenhof-Freunde bekommen. Moritz und Philomena
sind zu ihr gezogen und nun hat Josi?s schönes Kaninchenleben begonnen. Wir hoffen, das die kleine Maus noch
weiterhin so kämpft und ihr noch ganz viele Tage, Wochen und Monate mit ihren Freunden geschenkt werden.
Wir freuen uns über jeden Paten, der Josephine, Moritz und Philomena auf ihrem Weg begleitet.
Update 08.05.2009: Die kleine Josi hat nun endlich zwei wunderbare Freunde bekommen und sie genießt nun
ihr Kaninchenleben in vollen Zügen.
Es ist schön zu sehen, das sie sich nun noch viel wohler fühlt und das Glück hat, das sie nun zwei liebe Freunde hat,
die sie auf ihrem Weg begleiten. Zur Zeit sind Josis Blut- und Nierenwerte einwandfrei und die verbliebene Niere
scheint ihre Aufgabe ganz toll zu meistern. Sie entwickelt sich zu einer kleinen, dickköpfigen Kaninchendame, die
jede Menge Flausen im Kopf hat und durch ihre Freunde ziemlich aufmüpfig geworden ist... aber wer soviel durch
gemacht hat, darf auch ruhig einen "starken" Charakter zeigen.
Wir hoffen, das Josi noch lange Zeit ihr Leben mit ihren Freunden genießen kann und noch möglichst lange ein
schönes Kaninchenleben haben darf.
Update 17.08.2010: Kurz gesagt: was ein Tier!
Josi ist einfach nur glücklich und zufrieden. Auch nach 1 1/2 Jahren nach ihrer Nierenoperation merkt man nicht im Geringsten, dass es sie beeinträchtigt. Sie ist quirlig, lebendig, immer "auf Achse" und neugierig bis in die letzte Haarspitze. Unglaublich, wie toll sie ihr Leben meistert und durch das Leben hoppelt! Ihr Freunde würden sich manchmal wünschen, dass sie einfach mal ruhig bleiben könnte, aber Josi hat einfach immer was zu entdecken.
Wir sind ganz schön stolz auf sie, dass sie alles so prima weg gesteckt hat und einfach eine kleines Energiebündel ist. Ein unglaubliches Tierchen, welches hoffentlich noch lange so weiter leben kann!
Josi bedankt sich ganz doll bei all ihren Paten und ihrer Tierärztin, die sie alle von Anfang an unterstützt und begleitet haben.
Region: Herne/NRW
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Rapunzel, weibl., Alter unb.
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Die genaue Herkunft von Rapunzel Rübenschreck ist nicht bekannt, aller Wahrscheinlichkeit nach kommt sie aus einer Zuchtauflösung. Sie sollte aufgrund von E.c. (Encephalitozoon cuniculi) sowie schlechten Nieren- und Leberwerte eingeschläfert werden, da die Vorbesitzer sich die Behandlung nicht zutrauten und saß im Tierheim, wo eine Behandlung aufgrund der unsicheren Prognose abgelehnt wurde. Zum Glück konnte ein aktives Mitglied des Kaninchenschutz e. V. die Kleine mit KS-Status übernehmen, sodass
die Behandlung gesichert war und auch sofort eingeleitet wurde. Ihren Namen Rapunzel Rübenschreck bekam sie aufgrund ihrer zum Teil sehr großen Schreckhaftigkeit, denn schon das kleinste Geräusch lässt Rapunzel in die Höhe schnellen.
Update März 2009: Rapunzel Rübenschreck zog nach Dortmund, um von hier aus vermittelt zu werden, denn ihre Blutwerte hatten sich stabilisiert und zeigten keinerlei Auffälligkeiten mehr. Dafür spielten ihre Hormone verrückt, sie griff alles und jeden an, biss auch um sich und schimpfte viel. Aufgrund dessen wurde Rapunzel kastriert, der Heilungsprozess dauerte aufgrund einer Entzündung etwas länger, alles schien in Ordnung zu sein. Rapunzel war gegenüber Händen sehr misstrauisch, sie hatte Angst vor Berührungen
und suchte gleichzeitig die Nähe. Mit viel Geduld und Zeit verlor sie ihre Ängste, wurde ruhiger im Verhalten und forderte Streicheleinheiten ab einem bestimmten Zeitpunkt lautstark ein. Einer Vermittlung schien nichts im Wege zu stehen.
Update Juni 2009: Rapunzel geht es irgendwie nicht wirklich gut, ihre Atmung war oft so schnell, dass sie von der Nasen- bis zur Schwanzspitze „zittert“ und sich auch nicht wirklich "beruhigen" lässt, selbst bei langen Streicheleinheiten nicht. Die Blutwerte deuteten auf eine Entzündung hin, und der Verdacht einer Herzerkrankung kam auf. Ein Herzultraschall zeigte jedoch ein vollkommen gesundes Herz. Aber der Schock folgte - das Röntgenbild der Lunge zeigte gravierende Veränderungen, das Herz
gar nicht mehr sichtbar - Rapunzel ist schwer krank: lungenkrank, aller Wahrscheinlichkeit nach eine tumoröse Erkrankung. Was sich genau hinter dieser Lungenveränderung verbirgt, lässt sich leider nicht sagen, die Tierärztin vermutet Abszesse und/oder Tumore. Um dies ggf. herauszufinden; wäre eine Lungenpunktion notwendig, doch zum einen lässt die gesundheitliche Verfassung Rapunzels einen solchen Eingriff nicht zu und zum anderen würde es letzten Endes leider nichts bringen. Eine Behandlung mit der Chance auf
Heilung ist seitens der TÄ ausgeschlossen.
Update 14.Juli 2009: Aufgrund des tierärztlichen Befundes ist eine Vermittlung endgültig ausgeschlossen, Rapunzel Rübenschreck ist seit heute ein Gnadenhofkaninchen.
Update November 2009: Trotz ihrer Krankheit ist Rapunzel ein „kleines“ aufmüpfiges und sehr charakterstarkes Kaninchen, will ständig ihren Kopf durchsetzen, und wenn etwas nicht passt, werden die Krallen und Zähne ausgefahren. Sie hat immer wieder Phasen mit Atemnot und leichten E.c.-Ausbrüchen, zudem wurde festgestellt, dass Rapunzel eine Schilddrüsenunterfunktion hat, die sich mit Medikamenten zum Glück gut behandeln lässt. Immer wieder machen sich neue Krankheitsschübe deutlich in ihrem Verhalten, Rapunzel
wird "aggressiver", die neurologischen Ausfälle sind verstärkt vorhanden und es fällt ihr in solchen Phasen schwer, das Futter oder den geliebten Heucob zu finden. Und sie weiß selbst gar nicht, was überhaupt mit ihr passiert, beißt um sich und stellt eine "Gefahr" für sich und andere dar. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben die Tumore bereits gestreut und sich auch im Gehirn festgesetzt, wodurch diese Wesenveränderungen ausgelöst werden. Es gibt keinerlei Prognose, wie lange Rapunzels Lebensdauer
sein wird, leider ist sie medikamentös austherapiert. Zudem müssen in regelmäßigen Abständen alle Blut- aber auch die Schilddrüsenwerte überprüft werden.
Da Rapunzel ihre restliche Lebenszeit nicht allein verbringen soll, ist Mitte November der kleine Beethoven, auch ein Kaninchenschutztier, nach Dortmund gezogen.
Liebe Paten, die Rapunzel auf ihrem Weg begleiten möchten, sind herzlich willkommen.
Update Februar 2010: Rapunzel geht es den Umständen entsprechend, leider ist sie momentan wieder allein, denn ihre Wesenveränderungen waren so extrem, dass sie ihrem Partner Beethoven einige Verletzungen zugefügt hatte. Doch sie bleibt nicht allein, es wird einen zweiten Versuch mit Beethoven geben und ich bin zuversichtlich, dass diese Zusammenführung klappen wird.
Update April 2010: Die zweite Zusammenführung hat geklappt, Rapunzel lebt wieder mit Beethoven zusammen und ist glücklich. Endlich wieder kuscheln und geputzt werden, nicht mehr allein schlafen und gemeinsam den Tag verbringen. In Beethoven hat sie einen lieben Partner, der sie hoffentlich noch lange begleiten darf.
Update August 2010: Rapunzel hatte große Atemprobleme, als der Sommer so warm war, und manchmal schien es, als würde sie diese extremen Temperaturen nicht überleben. Doch die Große ist eine Kämpferin, sie will leben, ist voller Liebe und unendlich dankbar für alles, mit Beethoven ist sie nach wie vor zusammen.
Region: Dortmund/NRW
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 *0,12 €/min (HZ), 0,06 €/min (NZ) aus dem Festnetz der Dt. Telekom; Hauptzeit: Mo-Fr 9-18 Uhr, Nebenzeit: Mo-Fr 18-9 Uhr, Sa, So. und feiertags
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