aktualisiert 06.03.2010
Informieren Vermitteln Helfen Forum Ansprechpartner Shop Verein Impressum


Sie sind hier: KaninchenschutzVermittelnGnadenhof Di., 09.03.2010 20:38
 Der Kaninchenschutz-Gnadenhof

Die aktiven Helfer unseres Vereins haben sich den Kaninchen verschrieben. Unser Engagement macht nicht bei Beratungen und Vermittlungen halt; immer wieder kommen Kaninchen in unsere Obhut, die nicht weitervermittelt werden können (aufgrund gesundheitlicher oder seelischer Verfassung oder einer speziellen Vorgeschichte).
Diese Schützlinge können ihr Leben lang auf uns zählen - einige unserer Helfer und Förderer haben es daher möglich gemacht, auch diesen Tieren ein schönes Leben zu bieten. Auch diese Schützlinge können Sie als Patentier auswählen und uns damit helfen, die laufenden Kosten zu tragen.
Unsere beiden Kooperationspartner kleintierbistro.de und kaninchenladen.de bieten den Service an unseren Pflegetieren statt Geld auch Futterpakete zukommen zu lassen, dafür durften unsere Kleinen ihre Lieblingsspeisen nennen. Die Pakete werden gesammelt und einmal monatlich an die "Bedürftigen" geschickt. Die Portokosten werden vom jeweiligen Shop getragen.
Sollten Sie einem unserer Tiere so eine Freude machen wollen, klicken Sie einfach auf das entsprechende Shop-Logo unter dem Text und Sie werden automatisch zur Bestellseite geleitet. Unsere Pflegefelle danken Ihnen schon jetzt.

 Mattis, männl., ca. 5 Jahre

Mattis zog vor 10 Tagen hier ein. Der kleine Mann hat bereits 5 Lebensjahre auf dem Buckel, die er alleine in einem Käfig in einem dunklen Kinderzimmer verbringen musste. Sein Kaninchenleben war bisher alles andere als artgerecht und schön. Er war nicht nur allein und saß ausnahmslos in seinem Käfig, er musste leider auch von Kartoffelschalen und hartem Brot leben.
Er hat nie Heu bekommen, kaum vorstellbar. Auch einen Tierarzt bekam er nicht zu Gesicht, den er aber dringend gebraucht hätte. Durch offensichtliche Zahnprobleme und einer völlig falschen und nicht ausreichenden Ernährung, ist Mattis stark abgemagert und macht einen verwahrlosten Eindruck. Ein heftiger Milbenbefall und Kokzidien im Darm setzten ihm zusätzlich zu.
Da seine ehemaligen Halter "so sehr an dem Tier hingen", wollte man ihn auch weiterhin behalten und änderte leider auch nichts an der Haltung.
Doch dann bahnten sich Tierarztkosten und eine Behandlung an, denn Mattis hielt der falschen Ernährung über die vielen Jahren nicht mehr stand. Ganz plötzlich schwand die Liebe zu dem Tier... und Mattis kam zum Kaninchenschutz!
Das Problem mit seinen Zähnen konnten wir bis jetzt noch nicht in den Griff kriegen und zur Zeit ernährt sich Mattis von Brei. Hoffentlich finden wir mit der behandelnden Tierärztin bald die Ursache für Mattis Probleme und können ihn in naher Zukunft alle Köstlichkeiten, die er bisher nicht kennen lernen durfte, anbieten. Sein Fell ist sehr verfilzt und fettig, hoffentlich "nur" ein Symptom der vielen Milben und mangelhaften Fütterung.
Mattis ist noch unkastriert, doch muss die Kastration aufgrund seiner Verfassung leider noch warten. Trotz seiner traurigen Vergangenheit, ist Mattis ein aufgeweckter Kerl! Ein richtiger Charmeur, der sich gerne bekuscheln lässt und der selbst die Katzen fröhlich begrüßt!
Mattis würde sich sehr über Paten freuen, die ihn in eine nun bessere Zukunft begleiten möchten!

Region: Berlin

Futterspendenlinks:
Kontakt: Rabea Blanke
Eintrag aufgenommen am: 06.02.2009

 Josephine Baker, weibl., 7 Monate

Josephine Baker kam vor ein paar Wochen in eine Pflegestelle des Kaninchenschutzes.
Sie war ausgesprochen munter, neugierig und erkundete mit vielen Freudensprüngen ihr neues Zuhause. Zwar war sie sehr dünn, aber wir dachten, das wird dieses kleine "Problem" schnell in den Griff bekommen, denn die kleine Josi zeigte einen gesunden Appetit. Niemals hätten wir zu dem Zeitpunkt damit gerechnet, welche großen Sorgen sie uns bereiten würde.
Josi wurde kurz nach ihrem Einzug in der Tierarztpraxis zur üblichen Kontrolluntersuchung vorgestellt. Wir rechneten damit, dass sie "mal eben" geimpft wird und sich dann auf die Suche nach einen schönen Zuhause machen kann, denn sie zeigte keinerlei Auffälligkeiten oder Anzeichen für Schmerzen. Doch leider kam es ganz anders:
Sie wurde gründlich abgetastet und schon da wurde klar, dass in ihrem kleinen Bauch etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Nach dem Ultraschall war klar: Josi muss sofort notoperiert werden. Ihr Harnleiter war gequetscht und die Niere war bereits stark angegriffen, so dass sich bereits mehrere mit Urin gefüllte Blasen in ihrem Bauch gebildet hatten.
Ihre einzige Chance war, ihr in einer schwierigen Operation die Niere mit dem Harnleiter zu entnehmen und die Blasen zu punktieren. Wir machten uns große Sorgen um die kleine Maus, denn mit einem Gewicht von knapp 1kg wussten wir nicht, ob sie diese Operation überstehen kann.
Doch Josi ist ein wahres Wunderkaninchen. Bereits kurz nach der Operation zeigte sie, das sie es schaffen will und schon einige Tage nach der Operation war sie wieder das muntere, kleine Kaninchen, dass sie vorher gewesen ist. Sie hat uns alle verblüfft und wir hätten nicht gedacht, dass sich in ihrer kleinen Brust so ein großes Kämpferherz verbirgt. Sie hüpft und springt und frisst und spielt, so dass man meinen könnte, es wäre nie etwas gewesen.
Allerdings ist es so, dass zur Zeit niemand abschätzen kann, wie lange Josi mit einer Niere leben kann. Sie steht nun unter ständiger Beobachtung durch unseren Tierarzt, da regelmäßig untersucht werden muss, wie die verbliebene Niere ihre Aufgabe bewältigt. Zudem bekommt sie täglich nierenunterstützende Medikamente und eine calziumarme Ernährung, damit wir die Entstehung von Nieren-und Blasenkrankheiten einschränken können. Ebenfalls scheint es, als wäre auch der andere Harnleiter angegriffen und es ist nicht möglich abzuschätzen, wann und wie sich diese Veränderung auf Josis Gesundheitszustand auswirken wird.
Da nun nicht absehbar ist, wie lange Josi leben darf, bleibt sie in der Pflegestelle des Kaninchenschutzes und soll möglichst schnell einen Partner dazu bekommen, damit sie noch ein schönes Kaninchenleben mit allem, was dazu gehört, kennen lernen kann. Denn jeder Tag zählt bei der kleinen Zuckerschnute.
Josi würde sich sehr über liebe Paten freuen, die sie unterstützen, ihr die Daumen drücken und sie auf ihrem Weg begleiten. Wir hoffen sehr, dass Josi ihr Leben nun endlich genießen kann und es ihr noch lange gut gehen wird.
Update 10.03.2009: Josephine hat mittlerweile zwei liebe Gnadenhof-Freunde bekommen. Moritz und Philomena sind zu ihr gezogen und nun hat Josi?s schönes Kaninchenleben begonnen. Wir hoffen, das die kleine Maus noch weiterhin so kämpft und ihr noch ganz viele Tage, Wochen und Monate mit ihren Freunden geschenkt werden. Wir freuen uns über jeden Paten, der Josephine, Moritz und Philomena auf ihrem Weg begleitet.
Update 08.05.2009: Die kleine Josi hat nun endlich zwei wunderbare Freunde bekommen und sie genießt nun ihr Kaninchenleben in vollen Zügen.
Es ist schön zu sehen, das sie sich nun noch viel wohler fühlt und das Glück hat, das sie nun zwei liebe Freunde hat, die sie auf ihrem Weg begleiten. Zur Zeit sind Josis Blut- und Nierenwerte einwandfrei und die verbliebene Niere scheint ihre Aufgabe ganz toll zu meistern. Sie entwickelt sich zu einer kleinen, dickköpfigen Kaninchendame, die jede Menge Flausen im Kopf hat und durch ihre Freunde ziemlich aufmüpfig geworden ist... aber wer soviel durch gemacht hat, darf auch ruhig einen "starken" Charakter zeigen.
Wir hoffen, das Josi noch lange Zeit ihr Leben mit ihren Freunden genießen kann und noch möglichst lange ein schönes Kaninchenleben haben darf. Vielen Dank an alle Paten, die so mit ihr mitgefiebert, sie unterstützt und begleitet haben. Josi sagt: "Danke!"

Region: Herne / NRW

Futterspendenlinks:
Kontakt: Kathrin Rohde
Eintrag aufgenommen am: 06.02.2009

 Moritz, männl., ca. 1 Jahr, unkastriert

Moritz wurde im Zuge einer großen Rettungsaktion mit über 100 Kaninchen befreit. Er verbrachte sein Leben in einer winzigen Bucht... Auslauf bekam er nur mit anderen unkastrierten Rammlern.
Moritz hat e.c. und kann seine Hinterbeine nicht richtig koordinieren, daher haben ihm die anderen Rammler übel zugesetzt. Er war übersäht mit Bisswunden...
Leider eitern auch seine Schneidezähne und so wird Moritz zum "Pflegefell". Futter und Wasser gab es selten in seinem alten Zuhause...hier mampft und trinkt der süße Kerl alles, was er bekommen kann. Er muss nun den Eiter auskurieren und die e.c. Behandlung muss durchgeführt werden.
Dafür hofft Moritz auf liebe Paten, die ihn ein wenig auf seinem Weg in ein neues Leben unterstützen.
Update 08.05.2009: Mittlerweile bin ich mit meiner Freundin Philo nach Herne umgezogen. Nun haben wir eine neue Freundin- die kleine Josephine Baker. Die kleine Motte gefällt mir ausgesprochen gut und nun genieße ich mein Leben mit zwei hübschen Damen. Auch so geht es mir zur Zeit richtig gut. Manchmal allerdings macht mir mein E.C. etwas zu schaffen und dann vergesse ich einfach, das ich noch zwei Hinterbeine habe, die ich ja auch noch nachziehen muss. Aber hier werde ich genauso gut umsorgt und gepflegt, wie in meiner anderen Pflegestelle und ich freue mich sehr, das meine Freundin Philo auch mitkommen durfte.
Vielen Dank an alle Paten, die mich so lieb unterstützen und mich auf meinem Weg begleiten.
Bis bald
Euer Moritz

Region: Herne / NRW

Futterspendenlinks:
Kontakt: Kathrin Rohde
Eintrag aufgenommen am: 19.08.2008

 Pegasus, männl., ca. 1 Jahr, unkastriert

Pegasus saß mit einem dicken Kieferabszeß in einem Stall, er wurde aus Kostengründen nicht behandelt. Die dicke Backe soll er schon monatelang gehabt haben...
Welch ein Glück, daß ein KS-Mitglied ihn dort sah, den Leuten abschwatzte und er endlich behandelt werden konnte. Pegasus wurde an 3 Stellen gleichzeitig unter Narkose behandelt. Kastra, Zähne schleifen und Abszeßspaltung.
Er ist ein ganz süßer Kerl, frißt total viel und randaliert, wenn mal keine Blätter mehr im Gehege zum fressen da sind. Hoffentlich kann er bald sein neues Leben beginnen.

Region: Osnabrück / Niedersachsen

Futterspendenlinks:
Kontakt: Sabine Matheis
Eintrag aufgenommen am: 19.08.2008

 Lilly, weibl., Alter unb.

Die kleine Lilly hat Abszesse im Unterkiefer, sehr wahrscheinlich ist der Oberkiefer ebenfalls vereitert, denn sie hat auch den Tränennasenkanal mit Eiter verstopft, spülen ist da nicht möglich. Backenzähne sind z.T. bereits bei der Erstuntersuchung unserer TÄ ausgefallen (waren abgestorben), eine Fehlstellung der Schneidezähne war anscheinend durch die Backenzahn-Probleme bedingt, kann aber nicht ganz ausgeschlossen werden.
Die gesamte (Backen)Zahnsubstanz ist sehr marode, es ist nicht klar, ob sie je wieder Heu fressen kann. GsD futtert sie fleissig gebreite Vitakuller, unter die ich ihr zunehmend Heucobs untermogel und böbbelt seit ich die Vitakuller gebe auch wieder wie nix Gutes :D
Es kann im Moment nicht klar festgestellt werden, wieviel des Schädels durch die Abszesse betroffen ist, da sie nicht geröntgt werden kann. Grund ist ein massiver Kokzidienbefall, zudem sich auch ein starker Hefenbefall gesellt hat. Zudem hat sie im Moment relativ starkes Untergewicht, so dass sie nicht sediert werden kann.
Die Kleine kämpft, ist lieb, zutraulich und seit sie besser fressen kann auch wieder fröhlicher.
Da die OP sehr kostspielig wird und auch die restliche Behandlung aufwendig ist... und die Behandlung nach der OP noch um einiges aufwendiger werden wird (Wunden versorgen etc) suchen wir dringend Paten für das kleine Löwenherzchen.

Region: Garbsen / Niedersachsen

Futterspendenlinks:
Kontakt: Daniela Steffen
Eintrag aufgenommen am: 10.03.2009


 Rapunzel, weibl., Alter unb.

Rapunzel Rübenschreck sollte aufgrund schlechter Nieren- und Leberwerte eingeschläfert werden, da die Vorbesitzer sich die Behandlung nicht zutrauten. Gott sei Dank konnten wir die junge Dame übernehmen und nun ihre Grunderkrankung E.c. sowie Leber und Niere teilweise schon mit Erfolg behandeln. Rapunzel scheut den direkten Kontakt zu Menschen noch, aber erkundet gern ihre Umgebung und lässt sich mit Futter anlocken. Auch ihre Medizin nimmt sie brav mit dem Futter zusammen ;-)) Wir hoffen, dass sie bald wieder gesund ist und suchen dann für sie ein endgültiges zu Hause bei E.c-erfahrenen Haltern. Bis dahin würde sich Rapunzel über liebe Paten sehr freuen!

Region: Dortmund/NRW

Futterspendenlinks:
Kontakt: Susanne Märkisch
Eintrag aufgenommen am: 18.02.2009

 Snoopy, männl., Alter unbekannt

Hallo,
ich bin der Snoopy,
ich kam mit einemn Riesenabszeß und einer schlimmen Bindehautentzündung in meine KS-Pflegestelle. Leider hat der Abszeß meinen Kieferknochen stark aufgetrieben und ich muß in der Pflegestelle noch lange behandelt werden. Ansonsten geht es mir aber gut und ich futtere gerne Möhren und Bananenchips. Schaut euch mal meine Fotos an, bin ich nicht ein Herzensbrecher? Ich würde mich freuen, wenn jemand mein Pate werden will.
Euer Snoopy

Region: Osnabrück/NRW

Futterspendenlinks:
Kontakt: Sabine Matheis
Eintrag aufgenommen am: 06.02.2009

 Sir William, Alter unbekannt

Sir William kam im November 06 über das Tierheim Potsdam in unsere Obhut.Der kleine, nur 890 Gramm schwere Rammler war ausgesetzt worden. Leider hatte sich der kleine Kerl das Schien- und das Wadenbein gebrochen. Da sich das TH nicht in der Lage sah, die OP zu finanzieren, wurde der Kaninchenschutz um Hilfe gebeten und Sir William trat die lange Reise nach Dortmund an, um dort von einem Kaninchenspezialisten behandelt zu werden. Da sich seine Muskulatur schon zurückgebildet hatte und nicht mehr gedehnt werden konnte, mussten in einer aufwändigen OP zuerst die Knochenstücke um mehr als 1 cm gekürzt und dann per Draht, der durch die Knochen geht, stabilisiert werden. Dadurch wird sein linkes Beinchen immer etwas kürzer sein als das rechte, aber damit wird er später gut leben können. Nun muss er erst mal 6 Wochen in einem kleinen Käfig leben, damit er sich möglichst wenig bewegt und das Bein zusammen heilen kann.Er bekommt täglich vorsichtige Dehnübungen, damit das Kniegelenk nicht versteift. Nach den 6 Wochen wird eine erneute OP nötig sein, in der der Draht wieder entfernt wird. Ausserdem ist der Kleine ein Zahnpatient, der regelmässig zur Kontrolle muss. Sir William erträgt die Behandlung mit grosser Tapferkeit. Er ist sehr zutraulich geworden und liebt es, stundenlang mit mir zu schmusen und mir die Hand abzulecken. Er bleibt bis zu seiner Gesundung in seiner Pflegestelle, um sich dort in Ruhe zu erholen.Einen Endplatz hat der Charmeur mit den blauen Augen auch schon gefunden, er zieht zu 3 feschen Damen und einem ebenfalls sehr kleinen Rammler. Da Sir William sein Leben lang Pflege brauchen wird und es nicht ausgeschlossen werden kann, das das Bein später doch noch amputiert werden muss,hat der Kaninchenschutz ihn als Gnadenhoftier aufgenommen. Da seine Behandlung sehr aufwändig und teuer sein wird, sucht Sir William, unser tapfere kleine Ritter, dringend liebe Paten.
05.01.2007: Sir William ist heute in einer 2. OP der Draht entfernt worden. Der Bruch ist calzifiziert und die Bruchstelle somit stabil. Er hat nur eine kleine Wunde, die mit 2 Stichen genäht wurde. In 10 Tagen darf er endlich aus dem Käfig raus und wieder hoppeln. Wir hoffen, das unser kleiner Ritter auch mit dem kürzeren Bein ein zufriedenes Kaninchenleben führen kann.
29.01.2007: Unser tapferer Ritter ist am Wochenende innerhalb Dortmunds umgezogen und teilt jetzt mit vier anderen Langohren ein Gehege. Er kann endlich ungehindert mit Artgenossen durch die Gegend hoppeln.
20.8.2007: Sir William hat sich bei seinen neuen Freunden bestens eingelebt. Nachdem er anfangs eher mit dem anderen Rammler in der Gruppe kuschelte und von den Mädels gescheucht wurde, ist er nun ein voll akzeptiertes Clanmitglied. Der kleine Kerl hoppelt selbstbewusst durchs Leben und darf mit jedem kuscheln. Vom einstigen Mäkelritter ist nichts mehr zu spüren. Ganz im Gegenteil: Sir William ist stets der Erste und der Letzte an der Futterplatte und liebt es, Heu zu mümmeln. Wäre sein einstiger Beinbruch nicht an der leicht nach außen gestellten Pfote zu erahnen, würde man nicht glauben, dass er einmal eine Verletzung gehabt hat. Der süße Schatz hoppelt und hüpft mit einer Leichtigkeit durchs Zimmer, dass es eine Freude ist, ihm zuzusehen. Besonders liebt er es, das Sofa hoch- und runterzuspringen und dabei wildeste Haken zu schlagen.
15.06.2008: Sir William geht es weiter prächtig. Er hat außer geröteten Ballen, die gecremt werden, keinerlei gesundheitliche Probleme und kann völlig problemlos hoppeln. Allerdings tut er dies nur in Maßen - schlafen ist viel schöner! Am liebsten liegt er mit "seinen" drei Mädels auf einem riesigen Kuschelhaufen. Sein Kumpel Robbie, mit dem er in der Anfangszeit viel zusammensaß, wird dagegen schon mal gezwickt - aber das verzeiht man dem Ritter beim Blick in seine blauen Kulleraugen schnell. 13.06.2009: Sir Williams Gesundheitszustand ist momentan bestens. Wie das letzte Kontrollröntgenbild gezeigt hat, sieht seine ehemals gebrochene Pfote nach wie vor gut aus. Es sind keinerlei Anzeichen von Arthrose oder andere Probleme zu erkennen - und das wird hoffentlich noch lange so bleiben. Nur ein paar kleine Zahnspitzen mussten dem Winzling zuletzt entfernt werden. In der Gruppe fühlt Sir William sich nach wie vor pudelwohl und ist stets einer der Ersten, wenn es darum geht, Leckerlis abzustauben. 07.02.2010: Sir William konnte kürzlich bereits seinen dritten Einzugstag feiern. Ihm geht es weiterhin sehr gut. Außer einem optischen Hinkebein ist von seiner Behinderung nichts zu spüren. Leider musste sein Kumpel Robbie im letzen Sommer eingeschläfert werden. Seither führt Sir William ein kleines Paschaleben inmitten seiner drei Damen, was ihm recht gut zu gefallen scheint.

Region: Dortmund/NRW

Futterspendenlinks:
Kontakt: Silja Mannitz
Eintrag aufgenommen am: 14.12.2006

 Philomena weibl. kastriert, 2 Jahre

Tach! Ich bins, die Philo. Wer mich noch nicht kennt (gibts sowas?), ich bin im Februar 2007 ziemlich krank zum Kaninchenschutz gekommen. Ich hatte mächtig viele Milben, Ohrräude, Kaninchensyphillis und später kam auch noch E.C. dazu. Hab also viel durchgemacht. Und als wär das noch nicht genug, hat man mich im Februar erstmal meines - zugegebenermaßen total verfilzten - Fells beraubt. Wie erniedrigend! Und dann hieß es auch noch, dass das vielleicht nie wieder richtig nachwachsen würde. Denkt denn da keiner an mich? Wie kann man einer Dame sowas antun?! Aber ich wär ja nicht die Philo, wenn ichs denen nicht gezeigt hätte. Mein Fell ist jetzt dichter und gesünder, als es je war. Da staunt ihr, nech? Naja, bissl hab ich das auch der tollen Pflege meiner Pflegemama zu verdanken. Und weil meine Pflegemama mich so gut kennt, hat sie auch bald gemerkt, dass ich eigentlich gar nicht so recht mit meinem damaligen Leidensgenossen Robert zusammensein wollte. Was soll ich jungscher Hüpfer (immerhin zarte 2 Jahre) mit so einem alten Herren?! Deshalb bin ich innerhalb von Dortmund umgezogen und leb jetzt in ner Gruppe mit noch nem Mädel und 3 Herren. Einer der Burschen und das Mädel sind auch so plüschig wie ich (hab ich wenigstens jemanden, mit dem ich übern Friseur lästern kann). Die Männer hab ich innerhalb weniger Tage um die Pfote gewickelt, bei dem Mädel brauch ich noch ein bissl. Einer der Herren ist ziemlich groß (das Doppelte von mir - wow!), an den kann man sich gut anlehnen. Und der ist ein bisschen mutiger und zeigt mir Wege in der Wohnung, wo die anderen sich nicht hintrauen. Was gibts sonst? Das Essen ist gut, aber man muss hier verdammt schnell sein, um auch was abzukriegen. Die beiden Zweibeiner sind auch ganz ok. Ich glaub, hier bleib ich länger. Is ganz nett hier :-)
Update 05.06.2008: Huhu, Philo mal wieder! Hab mich prima eingelebt. Der große, der Timo, ist jetzt mein Lieblingsmann. Muddi sagt, wir passen auch prima zusammen. Als ob ich das nicht wüsste! Mit den anderen ist auch alles tutti. Wir sind also ein prima Team. Das einzige, was mich jetzt noch zu schaffen macht, und das auch immer tun wird, ist meine Mähne. Leute, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich schwitze! Muddi versucht schon immer die Haare kurz zu halten, aber es wuchert einfach nur. Echt gemein, wer sich sowas ausgedacht hat! Nunja, ansonsten gehts mir aber gut, gesundheitlich bin ich fit. Ist ja auch was wert. Seid lieb gegrüßt, eure Philo
Update 08.05.2009: Auch ich bin nach Herne zu der kleinen Josephine Baker umgezogen, damit sie auch mal ein paar Freunde kennen lernt. Mir gefällt es hier ganz gut und die Kleine scheint auch ganz in Ordnung zu sein. Mein Fell sprießt immer noch so vor sich hin, so dass ich auch hier regelmäßig zum "Friseur" muss- was für mich nicht ganz so angenehm ist, aber danach kann ich wenigstens wieder etwas sehen und mir ist auch nicht mehr so warm. Zum Glück durfte mein Freund Moritz mit mir mitkommen, um mich danach immer trösten zu können. Ansonsten geht es mir wirklich prima und ich genieße mein Leben mit meinen beiden Freunden. Vielen Dank an alle Paten, die mich immer unterstützen und mich auf meinem Weg begleiten.
Bis bald
Eure Philomena

Region: Herne / NRW

Futterspendenlinks:
Kontakt: Kathrin Rohde
Eintrag aufgenommen am: 18.08.2007

 Barnaby Twinkle, männl. kastr., 3 Jahre

Barnaby ist mit seinen 3 Jahren schon zum zwei Mal im TH Oldenburg gelandet. Er wurde dort beim ersten Mal mit seinem Kumpel abgegeben, da die beiden sich aber nicht so gut verstanden, obwohl sie kastriert waren, wurden sie getrennt vermittelt. Barnabys neue Freundin war ihm aber zu aufdringlich (er ist ein sehr sehr ruhiger Geselle), und da er auch noch eine Zahnfehlstellung entwickelte, wurde er samt Freundin wieder dem TH übergeben. Leider waren seine Schneidezähne wirklich eine Katastrophe... . und mussten mittlerweile im Oktober 2007 alle entfernt werden, da sie vereitert waren und völlig schief. Von der OP hat er sich gut erholt und kommt gut zurecht! Er kann jetzt viel besser seinen Gemüsebrei fressen. Jetzt muss abgewartet werden, wie sich seine Backenzähne entwickeln, sie standen auch teilweise unter Eiter und sind sehr schlecht. Aber Barney versucht trotzdem tapfer Heu zu kauen und schafft das sogar manchmal! Er bekommt aber einmal täglich einen leckeren Heubrei, den er wirklich mit Genuss schlabbert! Leider hat er eine lockere Kniescheibe....wegen ihr darf er nur wenig hüpfen und wohnt in einem behindertengerechten Gehege! Aber ihm und seiner Freundin Pebbles, die er auf der Pflegestelle kennengelernt hat, gefällt es gut! Barneys Beinchen wird immer ein Risiko bleiben, aber wir hoffen ganz doll, dass eine OP ihm erspart werden kann...

Update 22.02.2008: Barnaby wurden nun noch 2 seiner Backenzähne entfernt, da sie vereitert waren. Momentan erholt er sich von der OP und wir hoffen, dass ihm seine weiteren Zähne erhalten bleiben können.

Update 18.04.2008: Barnaby hat sich mittlerweile von der OP erholt und es geht ihm so gut wie nie. Er mampft mit Begeisterung sein Gemüse, die Schmerzen sind weg und er ärgert sogar ab und an seine Pebbles! Kurzum: Im Moment geniesst er einfach sein Leben!

Update 07.04.2009: Barney hat mittlerweile noch einen Freund bekommen und hat seitdem seine Führungsqualitäten entdeckt. Aus dem scheuen, ängstlichen Tierchen ist ein waschechter Chef eines Minigrüppchens geworden! Barney genießt es sichtlich, noch jemanden zum Kuscheln zu haben.
Seine Zähne machen ihm momentan nur ganz wenig zu schaffen, sein Bäuchlein tut ihm auch nicht mehr so soft weh, es hat sich alles eingependelt. Barney freut sich auf die diesjährige Gartensaison mit vielen Ausflügen auf die Wiese und massenhaft Löwenzahn!

Update 13.06.2009: Leider wurden bei Barney ein schweres Herzproblem und ein Lungenödem diagnostiziert. Zudem hatte er mit einer Kreislaufschwäche zu kämpfen. Er bekommt nun die passenden Medikamente um bald wieder ganz der Alte sein zu können!

Region: Dortmund/NRW

Futterspendenlinks:
Kontakt: Lidija Miscevic
Eintrag aufgenommen am: 19.09.2007


Kaninchenschutz e.V. · Spielhagenstraße 12 · 30171 Hannover · Tel. 07000 - 550 99 80* · Fax 0 32 22 - 16 14 989 · info@kaninchenschutz.de

*0,12 €/min (HZ), 0,06 €/min (NZ) aus dem Festnetz der Dt. Telekom; Hauptzeit: Mo-Fr 9-18 Uhr, Nebenzeit: Mo-Fr 18-9 Uhr, Sa, So. und feiertags