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Unsere Pflege'felle' |
Leider sind nicht alle Tiere, die zu uns kommen und mit unserer Hilfe ein neues und dauerhaftes Kaninchenheim suchen, gesund. Einige haben Verhaltensauffälligkeiten, die eine Vermittlung erschwert. Andere wiederum haben hartnäckige oder ansteckende Krankheiten, die erst auskuriert werden müssen. Jene Tiere bleiben selbstredend in unseren Pflegestellen, bis sich auch für sie der passende Platz gefunden hat. Jedoch ist verständlich, dass unsere "Pflegefelle"
länger oder sogar sehr lange auf einen verständnisvollen neuen Möhrengeber warten. Selbstverständlich werden sie in dieser Zeit tierärztlich betreut und erhalten die Zuwendung und Aufmerksamkeit von unseren Mitgliedern, als wären es die eigenen Kaninchen.
Diese sehr intensive Betreuung zehrt vor allem finanziell an unseren begrenzten Mitteln. Wir freuen uns daher sehr, wenn Sie uns mit einer Spende oder einer Patenschaft für einen unserer Schützlinge unterstützen.
Und wenn Sie sich für einen unserer Lieblinge interessieren, nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
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Jannes, männl., geb. ca. Juni 2010
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Der kleine Jannes saß bis vor kurzem noch bei einem Futterhändler in einer Box, zusammen mit anderen Kaninchen und Meerschweinchen, die ihn gebissen haben.
Schnell war klar, dass er da sofort herausgeholt werden muss. Sein Zustand war wirklich schlimm. Er hatte mehrere Bisswunden an den Augen, auf der Stirn und eine grosse auf dem Rücken. Er war total dünn und abgemagert. Bei einer anschliessenden Kotprobe wurden auch noch Kokzidien festgestellt.
Jannes Alter wird auf 8 bis 10 Wochen geschätzt.
In seiner momentanen Pflegestelle taut Jannes so ganz langsam auf. Er liebt sein Häuschen und fängt an, seine Umgebung zu erkunden. Seine Wunden verheilen langsam, aber recht gut, und er wird immer munterer und zutraulicher.
Bis zu einer möglichen Vermittlung ist es aber noch ein weiter Weg.
Der kleine Mann würde sich natürlich sehr über Paten und Geschenke freuen.
Region: Isselburg/NRW
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Moldi, männl., geb. 2002
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Moldi kommt aus schlechter Haltung, seine Zähne sind eine Katastrophe und dazu hat er noch Schnupfen. Er reiste aus dem Saarland ins schöne NRW, wird nun medizinisch komplett versorgt und hat hier eine liebevolle Pflegestelle gefunden.
Er ist mit seinen 8 Jahren noch unkastriert, was geändert werden soll, und war bisher immer allein. Die Schneidezähne müssen ihm gezogen werden. Dazu kommt ein Treppengebiss und empfindliches Zahnfleisch, welches sofort anfängt zu bluten. Moldi wird nun operiert, und wir hoffen, dass er dies gut meistert.
Bisher kennt er sehr wenig an Futter und frisst auch recht mäkelig.
Moldi würde sich freuen, wenn auch er liebe Paten bekommen würde!
Region: Dortmund/NRW
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Futterspendenlinks:
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Flic-Flac, weibl., ca. 3 Jahre
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Flic-Flac wurde am 20. Juli 2010 in meinem Garten in einem zum Glück freien Außengehege ausgesetzt. Als wir sie fanden, wirkte sie recht apathisch - es war sehr heiß draußen. Sie hatte über 100 Zecken an ihrem kleinen Körper sitzen, allein über 20 auf ihrer Nase und an jedem Augenlid 10 -12 dieser Blutsauger. Dadurch bedingt waren sie auch entzündet. Außerdem hatte sie Durchfall und ihr Fell am Bauch war verfilzt. Flic-Flac hatte wohl
eine Weile schon nicht mehr richtig gefressen und musste bei uns fünf Tage gepäppelt werden - Tage, in denen wir nicht wussten, ob sie durch kommt oder nicht.
Inzwischen frisst sie selbständig und hat sich zu einem süßen frechen Kaninchen gemausert, das unsere Herzen im Sturm erobert hat. Sie sucht den Kontakt zu uns Menschen und liebt es, mit uns zu schmusen. Scheu ist sie gar nicht.
Flic-Flac ist etwa drei Jahre alt. Ihre Vergangenheit war sicher nicht so schön. Deshalb hoffe ich, dass sie erfahren kann, dass es auch nette Menschen gibt, die sich um sie kümmern. Mit Ihrer Patenschaft können Sie dazu beitragen.
Region: Hann. Münden/Niedersachsen
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Futterspendenlinks:
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Paula, weibl., 2,5 Jahre
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Wenn man sich Paula mit ihren 2 1/2 Jahren anschaut, denkt man nicht, dass sie krank ist. Die quietschenden trötenden Geräusche, die sie von sich gibt,
lassen einen dann aber schon ahnen das sie nicht ganz fit ist. Sie aber einfach vom Tierarzt untersuchen lassen, ist nicht so einfach, denn Paula hat panische Angst, festgehalten werden. Sie wird soger so panisch, dass sie hyperventiliert und schon einmal fast in Unmacht gefallen wäre. Für wichtige Untersucheungen bekommt sie daher eine leichte Narkose, so dass sie die notwendigen Untersuchungen zulässt. Durch Röntgen und Herzultraschall wurde festgestellt, dass das Herz vergrößert und nicht mehr dicht ist. Bedingt
durch die Narkose kann man leider nur erkennen, dass da was ist, aber nicht, wie schlimm. Ihre Atemnot ist allgegenwärtig, selbst beim fressen. Das Frischfutter muss in Streifen geschnitten werden, sonst frisst sie aus Angst, zu viel im Mund zu haben, nicht. Momentan bekommt sie Herztabletten und homöopathische Medikamente, weil sie sehr unruhig ist. Es könnte die Gebärmutter sein, doch in ihrem Zustand ist momentan nicht an eine OP zu denken. Paula hat noch einen langen Weg vor sich. Was aber Hoffnung macht,
ist, dass sie sehr neugierig ist und an liebsten alles erkunden würde. Paula würde sich sehr über liebe Unterstützung durch Paten freuen.
Region: Munster/Niedersachsen
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Hazel, weibl., Alter unb.
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Hazel kam im Mai zusammen mit einer weiteren Häsin aus einem Notfall in Norddeutschland zu mir. Sie hatte sowohl einen Abszess hinter dem linken Auge als auch im rechten Unterkiefer. In einer ersten Operation wurden ihr oben links alle Backenzähne entfernt. Leider konnte das Auge nicht gerettet werden, da die Zahnwurzeln es bereits zerstört hatten und die Augenhöhle voller Eiter war. Es besteht noch immer ein Durchgang von der Augenhöhle
ins Maul. So lange dieser nicht zuwächst, kann keine weitere OP stattfinden, denn die dann austretenden Keime würden zu einem Rückfall des Heilungsprozesses führen. Hazels Augenhöhle muss täglich gereinigt werden, sie erträgt das mit einer großen Geduld und mag ihr Antibiotikum total gerne. Auch frisst sie gut und springt munter durchs Gehege oder versteckt sich in ihrem Tunnel. Der Eiter hat sich schon stark verringert und der Durchgang zum Kiefer ist viel kleiner geworden. Ihre Behandlungen haben schon größere
Summen verschlungen, so dass Patenschaften das ein wenig mildern können.
Region: Weilerswist / NRW
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Futterspendenlinks:
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Lisa, weibl., Alter unb.
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Lisa stammt aus einem großen Notfall von über 180 Tieren und fand zunächst einen Pflegeplatz in einem Tierheim. Sie litt an Kaninchensyphillis, E.C. und hatte hohes Fieber, daher wurde eine Pflegestelle gesucht, die mehr Zeit erübrigen kann, als es im Tierheim möglich ist. So kam Lisa zu mir und hat inzwischen ihre lebensbedrohliche Krise überwunden.
Zusammen mit ihrer Leidensgenossin Samira lebt sie in einem gepolsterten Gehege, denn durch E.C. kommt es leider immer noch vor, dass sie
ihr Gleichgewicht verliert und sich rollt. Gemessen an den ersten Tagen zeigt sich aber bereits ein Fortschritt, und Lisa blüht regelrecht auf.
Da bis zu einer Genesung jedoch noch ein weiter Weg vor uns liegt, suchen wir Paten, die uns dabei unterstützen. Ihr Paten bekommt auch regelmäßig Post von Lisa und könnt in unserem Forum Forum über sie nachlesen: Wer möchte uns begleiten?
Region: Weilerswist / NRW
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Samira, weibl., Alter unb.
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Samira ist eines von 180 Kaninchen aus dem Notfall Lübbecke, das durch seinen Zustand, nämlich sehr zierlich, aber dafür umso schieferer Kopf, den Helfern vor Ort aufgefallen ist. Ihr Kopf steht mehr als 90 Grad schief, die Nase schaut in die Sterne. Sie wiegt nur gut 1000 Gramm, hat aber einen starken Lebenswillen und frisst wie eine Große.
Die ersten Wochen der E.c.-Behandlung haben leider noch keinen großen Fortschritt gebracht, sobald sie aber stabiler ist, werden in Narkose ihre Innenohren geröntgt, da außer E.c. auch eine Ohrenvereiterung der Grund für ihren Zustand sein kann. Da für sie hohe Tierarztkosten anfallen werden, sucht sie liebe Paten. Über ihren aktuellen Zustand wird hier berichtet.
Samira macht trotz ihrer schweren Behinderung einen glücklichen Eindruck und genießt es, mit ihrer ebenfalls an E.c. erkrankten Partnerin Lisa zu kuscheln.
Region: Weilerswist / NRW
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Futterspendenlinks:
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Mrs. Flo Eaves, weibl., Alter unb.
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Die kleine Flo stammt von einem Bauernhof. Sie ist komplett abgemagert bis auf die Knochen und übersät mit kleineren Verletzungen, ihre Augen sind entzündet und eitern. Ein monatelanger, heftiger Milbenbefall von Kopf bis Fuß macht ihr schwer zu schaffen, darüber hinaus wurde ein massiver Hefen- und Spulwürmerbefall festgestellt. Aus panischer Angst vor Hunger und Durst isst und trinkt sie vorsorglich wann immer sie kann; so versucht sie selbst das Salzwasser beim Baden zu trinken oder
die Mullkompressen zu futtern, die sie verarzten. Das lässt vermuten, das sie bislang viel Leid in ihrem Leben erfahren hat.
Trotz ihres geschwächten Körpers steckt in ihr eine große, fast einzigartige Kämpfernatur – sie will leben und kämpft eisern dafür, weit über ihre Schmerzgrenze hinaus. Die Fortschritte, die sie dabei macht sind enorm und lassen hoffen, dass sie bald ein glückliches Leben in Kaninchengesellschaft führen kann. Über Paten, die sie auf ihrem Weg dorthin begleiten, würde sie sich sehr freuen.
Update 8.7.2010
Flo entwickelt sich prächtig – ihre Parasiten (denen sich bei einer zweiten Kotprobe noch Kokzidien anschlossen) scheint sie los, das ausgefallene Fell wächst sehr gut nach, ihr Gewicht hat sich fast verdoppelt. Aus dem einst recht kahlen Kaninchen wird langsam aber sicher eine kleine Plüschkugel. Mit fortschreitender Genesung wächst auch ihr Selbstbewusstsein; die anfänglich eher ängstliche Häsin hat sich in eine quirlige junge Dame verwandelt. Ihre Röntgenbilder förderten fünf gebrochene Rippen und eine beschädigte
Wirbelsäule zutage, alles alte Brüche, die sie für den Rest ihres Lebens zeichnen werden. Ein kaninchenkundiger Orthopäde sieht dennoch keine körperlichen Einschränkungen und auch Schmerzen leidet sie dadurch nicht. Momentan gilt es noch eine Rachenentzündung und Scheinschwangerschaft durchzustehen, ihr Körper wird weiter aufgebaut, so dass sie bald für die lebensnotwendigen Impfungen fit ist. Flos Tierarztkosten sind zwischenzeitlich auf eine stolze, vierstellige Summe angestiegen – nicht nur deshalb würden
wir uns über weitere Patenschaften sehr freuen.
Update 30.08.2010:
Flo ist mittlerweile normalgewichtig und – bis auf eine Stelle an den Ohren – wieder fast vollständig "befellt". Ihr Kokzidienbefall war hartnäckiger als gedacht und musste erneut behandelt werden. Das Ergebnis der aktuellen Kotprobe steht noch aus. Ihre Rachenentzündung hat sich stark verbessert, möchte allerdings nicht gänzlich verschwinden. Die Vermutung des Tierarztes, dass das Gewebe im Rachen durch die heftige Entzündung eventuell vernarbt sei, wird via Endoskopie noch überprüft. Ihre durch lange
Mangelernährung anfängliche Futterunverträglichkeit hat sich enorm verbessert.
Aktuelle Berichte können in unserem Forum
nachgelesen werden.
Region: Sinsheim / Baden-Württemberg
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Futterspendenlinks:
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Kontakt: Simone Holz
Eintrag aufgenommen am: 28.04.2010
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| Kaninchenschutz e.V. · Spielhagenstraße 12 · 30171 Hannover · Tel. 07000 - 550 99
80* · Fax 0 32 22 - 16 14 989 · info@kaninchenschutz.de |
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*0,12 €/min (HZ), 0,06 €/min (NZ) aus dem Festnetz der Dt. Telekom; Hauptzeit: Mo-Fr 9-18 Uhr, Nebenzeit: Mo-Fr 18-9 Uhr, Sa, So. und feiertags
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