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Unsere Trauer'felle' |
Es ist sehr traurig, aber leider schaffen es nicht alle unsere Schützlinge ihr verdientes, liebevolles und endgültiges Zuhause zu finden. Manchmal kommt unsere Hilfe zu spät und die armen Tiere sind durch ihre oft schrecklich grausamen Vorgeschichten oder furchtbaren Unfälle zu geschwächt und verwahrlost und finden trotz höchster Bemühungen von Mensch und Tier keine neue Lebenskraft. Wenn weder Tierarzt noch Pfleger die Krankheiten und Schmerzen lindern können,
bleibt nur der schwierigste und letzte erlösende Weg.
Insbesondere diese Schützlinge haben einen ganz besonderen Platz bei uns verdient. Nicht nur auf dieser Homepage, vor allem natürlich in unseren Herzen!
Wir werden sie nie vergessen! |
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Homer, verstorben im Frühjahr 2010
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Homers Mutter Mathilda kam als Notfall zum KS. Er erblickte am 04.07.2009 das Licht der Welt und verstarb viel zu früh.
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Maria, verstorben am 21.02.2010
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Die kleine Maria stammte aus einem Notfall, bei dem 21 "gesunde" Kaninchen aus verwahrloster Haltung
gerettet werden konnten. Bei der Abholung und dem ersten Check vor Ort fiel gleich auf, dass sie ihr rechtes Hinterbein immer
abspreizte. Ausserdem war etwas Kirschkerngrosses auf der rechten Seite ihres Kiefers zu spüren. Maria hatte diverse
Bissverletzungen am ganzen Körper. Der erste TA- Besuch ergab, dass sie Milben hatte. Sie wurde komplett geröngt. Einer ihrer unteren Backenzähne hatte eine Fraktur und war der Auslöser des Abzesses. Ihre Zähne
mussten alle dringend gekürzt werden, denn sie hatte viele Spitzen und Haken. Lunge und auch Bauch waren ohne Befund. Die
Röntgenaufnahme ihrer Beine brachte keinen Aufschluss über die Abspreizung des rechten Beines. Auch beim Hoppeln hing
das Bein immer nach. Da der Verdacht bestand, dass evt. EC die Ursache ihres Beinproblems sein könnte, wurde Blut
eingeschickt, um den Titer bestimmen zu lassen.
Der TA- Besuch am 19.06.2009 bestätigte nach einem Ultraschall leider, dass Maria definitiv trächtig war und eine leichte
Blutarmut hatte. Durch ihre Trächtigkeit war eine weitere Behandlung zunächst nicht möglich. Maria war trotz ihrer Behinderung
ein sehr aufgewecktes und neugieriges Kaninchen.
Am 24.06.2009 hat Maria vier gesunde Welpen zur Welt gebracht.
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Sam Nugget, verstoben am 15.02.2010 |
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Das ist Sam, genauer gesagt: Sam Nugget, weil er ein richtiges Goldstück ist. Er lebte in einem kleinen
engen Stall in Brandenburg und wurde hin und wieder mit Küchenabfällen gefüttert. Es fand sich
eine mitleidige Seele, die ihn von dort mitnahm und kastrieren lies. Leider hat er einen Abszess am Hals und
seine linke Backe ist stark angeschwollen und verhärtet. Die Tierärzte am Wohnort der Besitzerin
sahen für Sam wenig Chancen, sie selbst hatte keinerlei Möglichkeit, ihn einem kaninchenerfahrenen
Tierarzt vorzustellen und gab ihn schweren Herzens an den Kaninchenschutz e.V. ab, damit er kompetent behandelt
und versorgt werden kann. Das Röntgenbild ergab gravierende Veränderungen am linken Unterkiefer, ein
Loch ist zu erkennen, Knorpel haben sich gebildet und Vereiterungen.
Man merkt es dem fröhlichen kleinen Kerl mit sonnigem Gemüt kaum an, wie schwer er betroffen ist. Er
wurde operiert, zwei Zähne und der Eiter wurden entfernt. Leider wollte sich aufgrund starker Blutungen
die Wunde nicht vernähen lassen, so dass er erneut operiert werden musste. Jetzt wird die Wunde gespült,
die Prognose ist gut, sofern sich nichts entzündet. Er ist ein tapferer kleiner Kerl und kaut auch schon
wieder Heu. Die verknorpelte Stelle am Unterkiefer wird er Zeit seines Lebens behalten, aber wir hoffen, dass
nach einer intensiven medizinischen Versorgung ein Zustand für ein beschwerdefreies Leben in Gesellschaft
erreicht wird.
Update 11.05.09: Viele haben das Schicksal von Sam Nugget verfolgt, insgesamt 6 (!) Operationen waren
nötig, ein Auge musste entfernt werden, da sich der Eiter auch dort festgesetzt hatte. Im Nachherein lässt sich
sagen, dass ihm das fast weniger ausgemacht hat als uns, er kommt damit prima zurecht!
Letztendlich haben wir es geschafft, der Eiter ging weg nach fast 6 langen Monaten der Behandlung. Er bekam eine
Partnerin an seine Seite, die zauberhafte kleine Tess, die ihm hingebungsvoll die Ohren putzt. In den letzten
Wochen gab es viele Hochs und Tiefs, durch die wir mit Sam gegangen sind. Er war auch mal wieder richtig krank
und wollte nicht mehr fressen. Mit viel Mühe und viel Liebe haben wir auch diese Zeit überstanden und nun bessert
sich sein Zustand nach und nach. Denn Sam ist und bleibt ein Kämpfer und vor allem an der Seite von Tess zeigt
er richtigen Lebenswillen. Worte können nicht beschreiben, was für ein fröhlicher kleiner Kerl er ist dank der
Unterstützung, die er durch den Verein und seine Paten erhält und die er immer noch benötigt.
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Hope, verstorben im Januar 2010
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Hope stammte aus einem Notfall mit einer größeren Anzahl stark vernachlässigter Kaninchen.
Sie wurde am 05.05.09 von einer Aktiven unseres Vereins übernommen und kam 3 Tage später in
meine Pflegestelle. Sie war übersäht von Abszessen, die Ohren total zerbissen und ein Auge
sowohl am Lid als auch an der Hornhaut verletzt. Eine sofortige OP war nicht möglich, da sie
trächtig war. Am 11.05. kamen ihre beiden Babys zur Welt. Diese durfte sie noch 3 Tage aufziehen,
dann verschlechterte sich Hopes Zustand und sie musste dringend operiert werden. Ein Baby
verstarb nach wenigen Tagen, das andere wurde mit der Flasche aufgezogen.
Hope hat zwei längere OPs relativ gut überstanden, ihre langen Narben benötigten aber noch immer
Zeit der Heilung. Weil sie ebenfalls an Schnupfen und E.c. erkrankt war und einige Handicaps hatte,
durfte sie in ihrer Pflegestelle bleiben, wo sie ihr Leben mit ihren neuen Kaninchenfreunden genoss.
Leider bekam sie im Dezember einen schweren Krankheitsrückfall und verstarb am 21.01.10 in den
Armen ihrer Pflegerin.
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Socke, verstorben im Dezember 2009
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Socke ist seit dem 8.12.2009 bei mir. Er kam zusammen mit seinen beiden Mädels, da seine ehemalige
Besitzerin nicht die Zeit und die finanziellen Möglichkeiten hat, sich intensiv um ihn zu kümmern.
Socke ist in einem furchtbaren Zustand: er ist klapperdünn, hat Bissverletzungen, von denen eine leicht
eitert, seine Augen sind vereitert und meistens geschlossen und er nässt sich aufgrund einer Blasen-
und Nierenentzündung ein. Zusätzlich ist eine seiner Nieren stark vergrößert und schwammig. Die Nieren
arbeiten nur noch zu 45%.
Socke hat außerdem einen Tumor oder eine stark vergrößerte Lymphdrüse im Bauch. Diese sitzt sehr ungünstig
zwischen den Blutgefäßen, die den Darm versorgen und ist deshalb nicht zu operieren.
Dazu hat Socke noch Probleme mit den Zähnen: eine Zahnwurzel ragt in die Augenhöhle, die Backenzähne müssten
bei Gelegenheit nachgeschliffen werden. Eine Behandlung der Zähne ist natürlich nur in Narkose machbar,
die aber wegen seines schlechten Allgemeinzustandes nicht möglich ist.
Socke ist ein ganz lieber, zutraulicher kleiner Mann, der gerne schmust. Er ist 6,5 Jahre alt. Lilly, eines
der beiden Mädchen, die mit ihm gekommen ist, und er leben seit langem zusammen und lieben sich sehr. Sie
liegen meistens kuschelnd beieinander. Die dritte im Bunde ist Tina.
Socke würde sich über Paten, die ihn auf dem Weg, der vor ihm liegt, begleiten, sehr freuen.
Aktuelle Berichte können in unserem
Forum nachgelesen werden.
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Marie, verstorben im Oktober 2009
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Marie kam im Frühjahr zu mir aus einem Notfall in Norddeutschland, wo sie mit vielen Artgenossen auf einem Ferienhof lebte.
Sie war zerbissen, schnupfte und hatte entzündete Augen.
Trotz der schlechten Behandlung in der Vergangenheit fasste sie schnell zu mir Vertrauen und war dankbar für jede Streicheleinheit.
Das größte Glück jedoch war für sie, als sie im Juli mit Hope zusammenziehen durfte. Die beiden kuschelten viel und hoppelten
zusammen durch ihr Gehege.
Plötzlich wollte Marie nicht mehr fressen, wie waren jeden Tag beim Tierarzt und haben hier das komplette Bauchprogramm durchgeführt.
Ein Kontraströntgen war vorgesehen, jedoch verstarb Marie in der Nacht zuvor in meinen Armen.
Marie hinterlässt bei Hope und mir eine riesige Lücke. Wir haben dich so sehr geliebt.
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Haruko, verstorben im März 2009
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Ich bin die Haruko, das heißt Frühling und ist japanisch. Glaub ich jedenfalls. Claudia
hat mich heute da abgeholt, wo ich bisher lebte, weil mich das Zweibein dort nicht mehr haben
konnte und um Hilfe bei Claudia bat. Leider hab ich seit meiner Geburt ein Problem mit meinem
Hinterbein. Am Dienstag gehen wir zur Tante Doktor und die muss mich von oben bis unten durchgucken
und durchleuchten, denn auch mein Geschlechtsteil ist ganz komisch und ich eitere daraus. Aber
ich fühl mich schon hier sehr wohl, fresse ganz viel und kann mich auch bewegen.
Mehr über mich findet ihr im Forum
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Timmi, verstorben im März 2009
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Timmi wurde aus "Zeitmangel" im August 05 in katastrophalem Zustand (Hautpilz,
tischtennisballgroßer Kieferabszess mit Knochenbeteiligung, entzündeter und vereiterter Mundraum)
im Tierheim "Wau-Mau Insel" / Kassel abgegeben. Leider gaben ihm dortige Tierärzte keine
Chance und so wurde er einer Spezialistin in Hannover vorgestellt. In der 1,5h andauernde OP wurde
der Kieferdurchgang verschlossen, der Fistelgang behandelt, der Abszess ausgeräumt, die Zähne bis auf
einige wenige, gezogen. Seine Überlebenschance stand bei lediglich 25%. Doch Timmi überstand den
schweren Eingriff, fraß bereits einen Tag später wieder selbstständig und konnte zwei Monate später
sogar kastriert werden.
Im Januar 06 starben durch eine Entzündung Teile seiner Unterlippe ab und immer wieder gab es
Probleme mit Aufgasungen. Leider folgte im März 06 dann die Diagnose: der Abszess ist wieder da,
der Kiefer wieder vereitert. Da Timmi nicht mehr operiert werden konnte, wurde er über viele Monate
mit Penicillin und homöopathischen Medikamenten behandelt. Die Medikamente schlugen sehr gut an,
jedoch ist der Zerfall des Kiefers nicht aufzuhalten, lediglich herauszuzögern. Timmi hat nur noch
einige wenige Zähne und kann daher keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen. Er bekommt einen speziell
zusammengemixten Brei aus Aufbaunahrung und geraspelten Gemüse, den er sehr gerne frisst.
10 Monate lebte er in einer Kaninchengruppe mit vier weiteren Tieren zusammen bis es im Dezember 06
zu heftigen Auseinandersetzungen mit dem Chefböckchen kam. Timmi wäre selber gerne Chef geworden ;-),
aber daraus wurde nichts. So musste ich leider die Gruppe trennen und seitdem lebt Timmi mit seiner
Kaninchenfreundin Nelly zusammen.
Alle 2 Wochen müssen Timmis’ Schneidezähne gekürzt werden, aber der süße Timmi nimmt’s gelassen.
Sein Lebenswille ist ungebrochen und wir hoffen, dass er trotz seiner schlechten Prognose noch eine
lange und schöne Zeit bei uns verbringen wird.
Update 31.12.07:
Abgesehen von den ca. 14-tägigen Tierarztbesuchen in denen Timmis Schneidezähne gekürzt werden,
hatte Timmi ein tolles Jahr 2007 und feiert nun schon sein drittes Silvester mit uns! Energiegeladen
und fröhlich wie eh und je hoppelt er mit seiner großen Liebe Nelly ins neue Jahr und wir hoffen,
dass auch 2008 seine gesundheitliche Glücksträhne weiter anhält.
Update 30.06.08:
Timmi, der kleine rüstige Rentner, wird im August bereits stolze sieben Jahre alt und das trotzdem
er seit fast 3 Jahren ein so ganz untypisches Kaninchenleben in Bezug auf seine Ernährung führt. Sein
geraspelter Gemüsebrei schmeckt ihm nach wie vor ganz vorzüglich, obwohl er auch gerne das eine oder
andere Apfelstück aus Nellys' Napf nascht. In diesem Jahr hat er beschlossen uns allen mal einen
richtigen Fellwechsel zu zeigen und sieht derzeit arg zerrupft aus. Sein gesundheitlicher Zustand
ist stabil und wir hoffen, dass dem noch lange so bleibt.
Update 17.08.08:
Heute feiert Timmi Geburtstag. Drei Jahre lebt er nun schon bei uns. Einen
kleinen Geburtstagstext und viele Fotos findet ihr im
Forum...
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Esme, verstorben im Februar 2009
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Esme wurde mehr tot als lebendig gefunden.
Offensichtlich hatte man keine Lust mehr auf sie und hat sie so kurzerhand ihrem Schicksal überlassen.
Davon zeugte auch ihr schlechter Zustand. Sie war auf 670 g abgemagert, lag nur noch auf der Seite und
wartete wohl das es vorüber gehen wird.
Fast das gesamte Kaninchen war mit Kot und Urin verschmiert. Anfangs ließ sich aufgrund der Wundschwellung
das Geschlecht auch nicht feststellen. Mittlerweile wiegt Esme schon fast 880 g und futtert sich weiter mehr an.
Aufgrund der Umstände in denen sie vorher gelebt haben muss sind ihre Pfoten offen und entzündet. Aber Esme ist sehr
tapfer und wird auch schon richtig frech. Über Paten die sie begleiten möchten, würde sie sich sehr freuen.
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Alfred, verstorben am 19.01.2009
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Alfred kommt aus einer Tierarztfamilie. Diese hielt es traurigerweise für zu zeitaufwendig ein Kaninchen
zu behandeln.
Als er bei mir ankam war er mehr tot als lebendig und hatte bereits Untertemperatur.
Seit geraumer Zeit leidet Alfred unter E.C., er hat eine leichte Kopfschiefhaltung. Im Moment kann er seine
Hinterbeine nicht benutzen, sie sind wie gelähmt. Zum einem vermutlich durch E.C, der Hauptgrund ist aber
wohl eher, dass Alfred bis auf die Knochen abgemagert ist und einfach zu schwach ist.
So lag Alfred über mehrere Tage in seinem Stall, dadurch hat er sich auch noch sehr wund gelegen. Außerdem
ist er stark verschnupft, was ihm das atmen momentan sehr schwer macht. Sein Zustand ist schlecht und noch
ist ungewiss ob wir ihn durch bekommen.
Da Alfred aber einen starken Lebenswillen zeigt und ganz brav seinen Brei schluckt, soll er die Chance auf
ein glückliches Kaninchenleben bekommen.
Über liebe Paten die ihn unterstützen würde er sich sehr freuen.
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Flöckchen, verstorben am 07.01.2009
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Nachdem Flöckchen im letzten August seine Abszessbehandlung gut überstanden hatte, bildete
sich Anfang November ein neuer Abszess, der seinen Kieferzerfall weiter vorantrieb. Zusätzlich
zu den bereits gezogenen Schneidezähnen im Unterkiefer fehlt Flöckchen nun ein beachtlichtes
Stück des Kieferknochens. Er wird nie wieder richtig gesund werden, und schlussendlich ist es
nur eine Frage der Zeit, bis sein Antibiotikum nicht mehr gegen die Eiterbakterien in seinem
Kiefer ankommen wird. Somit hat Flöckchen bei mir eine Endstelle bekommen. Er hat hier Freunde
gefunden und darf mit diesen durch ein eigenes Zimmer toben. Morgens und abends genießt er sein
geraspeltes Futter, und einmal in der Woche schneide ich ihm seine Zähne.
Ich wünsche mir sehr, dass er noch lange bei mir bleiben darf.
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Fuchur, verstorben am 01.12.2008
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Fuchur hatte entgegen der Aussage des Tierheimes, von wo er Anfang des Jahres 2008 vermittelt wurde,
nicht nur eine Zahnfehlstellung der Schneidezähne, sondern vor allem Probleme mit den Backenzähnen bzw.
einem Abszess. Da ein Abszess einer intensivere Betreuung bedarf, haben wir ihn von der damaligen
Halterin übernommen. Er wurde in Berlin von einer Kaninchenspezialistin operiert. Bei der OP wurden
die gesamten Zähne im rechten Unterkiefer entfernt. Das ganze Gebiss sah nicht schön aus, es ist
insgesamt marode, und er hatte ein großes Loch am Kinn, durch das gespült werden musste. Wenig
später zog er in eine Pflegestelle nach Hannover und wurde dort von der Tierhochschule medizinisch
betreut. Da er aber einsam war und sich nach einer Freundin sehnte, zog er am 03.04.08 zu Peach,
die nahe Köln in ihrer Pflegestelle lebt. Auch dort gibt es eine kaninchenerfahrene Tierarztpraxis,
wo Fuchur inzwischen alle 2 Wochen die Zähne geschnitten bekommt und seine Abszessbehandlung fortgeführt
wurde. Die Tierärzte dort werden ihn am 20.06. ein weiteres Mal operieren, um ihm die Schneidezähne
zu ziehen, die Backenzähne zu korrigieren und dem Eiter im Kiefer auf den Grund zu gehen.
Da Fuchur dauerhaft Pflege bedarf, hat er Gnadenhofstatus erhalten und darf in seiner Pflegestelle
bleiben. Da sein Unterhalt sehr kostenintensiv ist, wäre es schön, wenn sich noch einige Paten finden
würden, um seine Pflege zu unterstützen.
Nähere Infos zur Behandlung und Genesung findet Ihr in unserem
Forum
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Lines, verstorben am 30.11.2008
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Lines sollte ohne jegliche Behandlung vorher eingeschläfert werden, da sein linkes Auge massiv eiterte.
Die Ärztin jedoch sah eine Chance und stellte fest, dass die Schmerzen, die er beim Fressen und jeder Bewegung
haben musste, von einem Zahn kamen, der in sein linkes Auge gewachsen war, das nun drohte zu zerfallen. Er wurde
nicht eingeschläfert und kam zur Pflege zum Kaninchenschutz und bekam somit eine zweite Chance. Lines wurde operiert,
das Auge sowie alle Zähne auf der linken Oberseite entfernt und bekam nun Medikamente, die ihm helfen sollten,
schnell zu genesen.
Er selbst war aufgeweckt, liebte es zu kuscheln und stellte so gerne Schabernack an. So erholte er sich wunderbar
und sollte nun in meine Gruppe ziehen. Lines bekam Gnadenhofstatus, d.h. er hätte hier bis zu seinem Lebensende in
meiner Gruppe leben können. Aber dies sollte uns nicht gegönnt sein. Denn es kam alles anders - Lines erlitt einen
herben Rückschlag, aus dem er sich nicht mehr erholen konnte. Er nahm schnell massiv ab und seine Atmung wurde schwer,
da der Eiter nicht mehr nach außen, sondern in seine Lunge lief. Seine Augen wurden müde und er zeigte uns deutlich,
dass er an seine Grenzen gekommen war.
Wir ließen ihn schweren Herzens erlösen und waren jede Minute bei ihm, haben die vorhergehende Nacht in seinem Gehege
verbracht und ihn keine Sekunde aus den Augen gelassen. Er schlief in meinen Armen ein. :(
Er wurde hier von ganzem Herzen geliebt und gehörte zur Familie, umso mehr schmerzt es, dass er jetzt, wo es ihm besser
gehen sollte, gehen musste.
Lines, ich hoffe, dass es dir dort wo du jetzt bist, besser geht und du endlich Kaninchengesellschaft genießen kannst,
die du dir doch so sehr gewünscht hast. Solange hast du dir deine Wärme bei uns gesucht und sie auch gerne bekommen.
Ich möchte jedem Danken, der an Lines gedacht, ihm glückliche Momente beschert hat und seine Geschichte verfolgte.
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Abby, verstorben am 29.11.2008
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Abby stammt aus dem großen Notfall in Magdeburg. Sie kam hochtragend zu mir und hat kurz darauf
2 wunderschönen Babys das Leben geschenkt. Die Geburt verlief glücklicherweise problemlos, was nicht
selbstverständlich war, denn die kleine Maus ist schon mindestens 7 Jahre alt. Abby ist eine sehr
tapfere Kaninchendame und sie hat so ein großes Herz. Als 2 Babys ihre Mutter verloren hat sie die
beiden wie ihre eigenen Kinder groß gezogen. Gesundheitlich steht es um Abby aber leider nicht sehr gut.
Sie hat chronischen Schnupfen, welcher ihr mal mehr, mal weniger zu schaffen macht. Hinzu kommen
Mikroabszesse in der Lunge, vermutlich durch die Schnupfenerreger. Ein Abszess, welcher nach innen wuchert,
am rechten Orbitarand bis in den Gehörgang mit Knochenauflösung. Beidseitig ist ihr Mittelohr dicht.
Außerdem sind Herz und Lunge vergrößert. Und als ob das noch nicht reichen würde, wurde außerdem ein
apikales Zahnwachstum im Oberkiefer festgestellt und ein beginnender Wurzelabszess am Unterkiefer. Es gibt
bereits Knochenauflösungen am Kiefer. Es müssten wohl mind. 9 Zähne gezogen werden. Die behandelnde
Tierärztin schätzt Abby verbleibend Zeit auf ca. 6 Monate. (Eine zweite Meinung wird eingeholt).
Von einer OP sehen wir zur Zeit ab, da Abbys Chancen bei max. 20% liegen und das ganze äußerst schmerzhaft
wäre. Sie soll Ihre letzte Zeit glücklich und ohne Schmerzen verbringen.
Momentan geht es ihr noch sehr gut. Harte Sachen mag sie nicht fressen. Sie liebt ihre eingeweichten
Vitakuller und Bananen-Möhren-Apfel Brei. Natürlich bekommt sie trotzdem bereits Schmerzmittel und wird mit
allen Medikamenten versorgt um den Eiter im Griff zu behalten soweit es geht.
Abby würde sich sehr über liebe Paten und Daumendrücker freuen, die diese Zeit gemeinsam mit ihr
durchstehen.
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Bruno, verstorben am 28.11.2008
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Bruno sollte am 14.07.08 aufgrund eines Tumors am After beim Tierarzt
eingeschläfert werden. Dieser fand Bruno zu "fit" und meldete sich beim
Kaninchenschutz. Einen Tag später kam Bruno in unserer Obhut und obwohl wir mit
einem Tumor gerechnet haben (der Tierarzt hatte diesen diagnostiziert), hat Bruno
ganz andere Leiden! Bruno ist ein stark unternährten Kastrat, extrem vermilbt, was
ihm kahle Ohren, kahle und schuppige Stellen am Rücken einbrachte. Zudem hat er
eine Zahnfehlstellung, sein Unterkiefer ist vorgeschoben, die unteren Schneidezähne
waren bereits auf Höhe der Nase hochgewachsen, weshalb ein Fressen für Bruno lange
unmöglich war und er darum auch so extrem abgebaut hat. Sein "Tumor" entpuppte
sich als starke Syphillis, die klassische Wucherungen im Mundbereich zeigt und
auch Bläschenbildung am After sowie ein Papylom. Die Anzeichen der Syphillis hat
er seit über 2 Jahren, nach Angaben der Besitzerin. Neben dieser Erkrankung ist
auch sein Imunsystem angegriffen, was den Milbenbefall zeigt und auch einen
starken, eitrigen Schnupfen, der ihm zu schaffen macht. Daneben hat er noch einen
starken Hefenbefall und wird prophylaktisch noch gegen Kokzidien behandelt.
Bruno hat also alles, was man so aus mangelnder Pflege und Versorgung am Tier
haben kann. Er ist auch sehr schreckhaft und ängstlich. Liebe scheint er nicht zu
kennen. Aber wie kann er auch geliebt worden sein, wenn er doch so verkommen ist.
Bruno wird nun gegen seine diversen Krankheiten behandelt und erfährt nun auch
erstmalig, was es bedeutet geliebt zu werden. Kleine Fortschritte konnten in den
ersten Tagen schon geschaffen werden und wir sind hoffnungsfroh, das der kleine
wieder auf den Damm kommt. Er ist ein Kämpfer, ansonsten hätte er nicht so lange
durchgehalten, bis er in unsere Obhut kam!
Update 02.09.2008: Damit die Zeit der Genesung nicht einsam verbracht
werden muss und schneller voran geht, leben Lotti & Bruno nun zusammen und
sind für einander da, um gesund zu werden und danach gemeinsam ein neues
Zuhause zu finden.
Update 27.11.2008: Bruno ist leider einen Tag bevor er mit Lotti in sein neues Zuhause ziehen sollte
eingeschlafen, da seine Organe zu stark von seiner langwierigen Krankheit angeschlagen waren. Wir
werden ihn vermissen und trauern um einen Engel, der nun den Weg zurück in den Himmel angetreten ist.
Du warst nicht alleine, als du gehen musstest und wurdest geliebt. Danke, dass wir dich kennenlernen durften.
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Eridani, verstorben am 15.08.2008 mit ca. 4 Monaten
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Eridani kam aus einem Notfall bei Magdeburg. Er fiel schon vor Ort auf,
da er sich kaum bewegen konnte. Beim näheren Betrachten fiel mir gleich
sein Bein auf, was gebrochen schien. In einer Tierklinik in Berlin wurde
meine Annahme bestätigt und sein Beinbruch wurde nach zwei weiteren
Untersuchungen umständlich operiert. Da der Kleine sich das Bein schon vor
mindestens einer ganzen Woche gebrochen haben musste und wohl nicht mehr
ans Futter gekommen war, war er bereits sehr stark abgemagert und machte
einen sehr traurigen Eindruck. Außerdem hatte er einen bösen Schnupfen,
wie viele seiner Leidesgenossen aus diesem Notfall.
Eine Woche lang pflegten und umsorgten wir den Kleinen. Doch er wurde zunehmens
schwächer und stellte schließlich das Fressen ein. Dann starb er.
Als Todsursache wurde eine schwere Infektion seiner Lunge und seines Darms
festgestellt. Er hatte so gelitten und für ihn, der sich schon vor Tagen
aufgegben zu haben schien, war der Tod wohl eine Erlösung.
Wir werden den kleinen süßen Schatz nie vergessen!
Eridani, wir hatten gehofft Dir nach Deiner Befreiung aus der schlechten
Haltung ein schönes Zuhause geben zu können, doch es war schon zu spät. Du
wurdest Opfer Deiner verantwortungslosen ehemaligen Halterin.
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Pina, verstorben am 19.06.2008 mit 4 Jahren
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Pina war eine aufgeweckte Kaninchendame, die ursprünglich Anfang 2008 aus dem
Tierheim Berlin zu uns zog, da sie einen veränderten Genitalbereich hatte, der sich
immer wieder entzündete. Die Veränderung des Genitalbereichs wurde als angeboren
festgestellt, behinderte aber das saubere Urinieren. Leider stellte sich dies nicht
als einziges Problem heraus – Pina hatte ein einen infektiösen Kiefer, der immer wieder
Eiter hervorbrachte. Mehrere Zähne mussten ihr gezogen werden, ein Loch im Kiefer,
welches durch den Eiter entstand blieb. Medikamente konnten die Symptome nur lindern
und den Krankheitsverlauf verlangsamen. Da auch Medikamente keine Heilung mehr bringen
konnten, wurde sie ein Gnadenhoftier, welches nun den Rest der Zeit voll gepflegt,
umsorgt und geliebt in der Pflegestelle bleiben sollte! Pina war ein stolzes Kaninchen –
sie hatte einen großartigen Lebenswillen, der uns oft vergessen ließ, wie krank sie
wirklich war. Fremden gegenüber zurückhaltend zeigte sie schnell ihre Charakterstärke
und überzeugte einfach durch ihr gesamtes Wesen. Sie war ein einzigartiges Kaninchen,
voller Stolz im Blick und Lebenslust in den Füßen!
Damit all das noch doppelt so viel Spaß machen sollte, bekam Pina am 18.06.2008 einen
Partner – Silver. Einen Tag darauf verstarb sie. Ohne Schmerzen fiel sie einfach
angekuschelt an Silver tot um, was für sie wohl der leidfreiste Weg war. Sie ist
gegangen als es für sie am schönsten war – geliebt und nicht alleine; und als sie
endlich das volle Glück fand, war sie bereit zu gehen.
Pina, wir werden dich niemals vergessen – danke für alles, was du uns gegeben hast -
Wir werden dich dafür immer lieben! Deine aufgeweckter Blick, dein energisches Klopfen,
wenn dir etwas nicht passte, aber auch die Dankbarkeit, wenn du dich kraulen ließt.
In Gedanken bei dir,
Deine dich liebenden Pflegeeltern
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Sunny
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Sunny wurde an uns am 23.07.04 vom Tierarzt übergeben, da ihn seine bisherigen Halter
einschläfern wollten. Unser 5,5 kg Brocken hatte ein Glaukom am linken Auge, Rettung war
nicht möglich, so dass ihm das Auge entfernt werden musste. Zeitgleich wurde er kastriert
und noch ein Abszeß an der Unterlippe operiert. Sunny hatte am 03.09.04 erneut eine
Abszeß-Op, derweil schnupft er etwas. Sunny hat einen Platz auf Lebenszeit in seiner
Pflegestelle bekommen und er darf hier mit einer Zwergengruppe zusammenleben. Für ihn
suchen wir dringend Paten.
Aktualisierung 11.05.05: Der dicke Klops von damals hat sich
hier eingelebt und lebt wie ein Pascha. Da sein Schnupfen sich stark verschlimmerte und er
mehrmals tgl. Inhalation benötigte, wurde er von Grazien getrennt und lebt derzeit alleine.
Im Gartenauslauf begegnen sie sich immer, bis auf Tinker Bell akzeptieren sie ihn auch alle
als Chef, die kleine Kröte möchte nur immer mehr sein, als sie darf. Aber davon lässt sich
Sunny nicht beirren und geht einfach seiner Wege.
Seine Mimik und Gestik hat er perfekt einstudiert und bietet den Pflegern und Gästen immer
wieder ein Schauspiel. Sunny soll nicht mehr lange alleine bleiben, bald steht die endgültige
Zusammenführung mit MaBelle an.
Aktualisierung 23.01.07: Sunny lebt nun den 2. Winter in Außenhaltung auf
unserem Balkon. Sein Schnupfen ist meist nur in der Anfangszeit des Winters und im Sommer
problematisch, dann schnorchelt und rotzt er gewaltig. Nach wie vor ist Sunny der
verschmusteste Fellklops, den ich kenne. Er bettelt förmlich nach Streicheleinheiten und
will er nicht beschmust werden, fordert er Leckerlis wie getrocknetes Obst/Gemüse ein. Leider
war das Jahr 2006 sehr traurig für uns und Sunny. Im März erweiterte sich aufgrund einer
Zusammenführung mit unserem eigenen Pasteurellengrüppchen sein Harem um 2 weitere Häsinnen
Miss Marple und Charlotte. Paula und Edward bildeten in den Monaten eine feste Gruppe in der
Gruppe. Leider mussten wir erst Charlotte erlösen lassen, dann Miss Marple und schlussendlich verstarb
seine erste Herzdame MaBelle. Nicht nur wir waren sehr traurig und litten unter den Verlusten,
auch Sunny war mehr als unglücklich. Glücklicherweise wurde unser Wunsch erfüllt und Paula und
Edward, das sonst so eingeschworene Pärchen, nahmen Sunny in ihren erlauchten Kreis auf. Seitdem
findet man sie oft einträchtig auf der Bank liegend, eng aneinandergeschmust vor.
Sunny ist nun wie Paula 5 Jahre alt und wir hoffen inständig, dass er noch viele Jahre bei uns
leben kann. Sobald die Außentemperaturen es zulassen, wird ihm in Narkose noch einmal eine
Tupferprobe zur Erregerbestimmung entnommen, zwecks besserem Antibiogramm.
In unserem Forum
finden Sie immer Neuigkeiten über Sunny!
Region: Potsdam/Brandenburg
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Obilee, verstorben am 15.05.2008
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Die kleine Obilee war ein Fundkaninchen. Sie lief bereits drei Tage alleine durch die
Gegend. Als dann betrunkene Jugendliche mit ihr Fussball spielen wollten, griffen Anwohner
ein und informierten den Kaninchenschutz. Glücklicherweise hat sie keine schlimmeren Verletzungen
davon getragen. Allerdings hatte sie zwei pflaumengro&ße Kieferabszesse, die dringend behandelt werden mussten..
Obilee wurde mehrfach operiert, war ständig in intensiver Behandlung aber leider kam der Eiter immer
wieder, bis nun absehbar war, dass die kleine Maus nie wieder ohne Schmerzen würde leben können.
Mit diesem Wissen haben wir sie gehen lassen...sie muss nun nie wieder Schmerzen leiden und kann endlich
das Leben führen, das so einem lieben Wesen wie ihr gebührt.
Trotz all der schlimmen Dingen, die Obilee passiert sind, hatte sie immer so ein sonniges Gemüt,
war so verschmust und so glücklich, wenn sie Aufmerksamkeit bekam..einfach ein Goldschatz!
Kleine Motte, ich hätte Dir so sehr noch eine schöne Zeit mit anderen Kaninchen gewünscht...es tut mir
so unendlich leid, dass Du keine Chance hattest.
Ich hab Dich lieb!
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Robert, verstorben am 02.05.2008
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Als Robert mit Philomena zu mir kam, ahnte ich in keiner Weise, was da auf mich und ihn zukommen
sollte. Er hat viele, zu viele, Krankheiten durchstehen müssen.
Ein Problem waren auch immer seine Zähne, die jeden Monat gekürzt werden mussten. Trotz aller
Behandlungen lebt sich Robert gut ein und schlich sich immer mehr in mein Herz. Als ich merkte, dass
er und Philomena nur eine Zweckgemeinschaft in Ihrem alten Zuhause eingegangen, aber nicht
unzertrennlich waren, vermittelte ich Philo in ein neues Zuhause. Robert blühte danach merkbar auf.
Er war sichtbar glücklich, endlich nicht mehr unterm "Pantoffel" zu stehen. :O)
Er zog dann als Gnadenhoftier zu zwei meiner Kaninchen, seinen grauen Mädels. Ob es an der "Grau zu
Grau"-Farbsortierung lag kann ich nicht sagen, aber es war Liebe auf den ersten Blick. Die Drei
verstanden sich super. Der kleine graue Mann fand schnell viele, engagierte Paten, die uns nach
Kräften unterstützten. Mein Dank geht an dieser Stelle auch noch mal an Euch, liebe Paten!
Robert eroberte sich auch bei mir immer mehr Freiräume, bis er allein auf meinem Sofa speisen durfte
und ich auf seine Blicke hin, sofort Alles tat, was er wollte. Robert hatte mich voll im Griff. ;O)
Bei einem regelmäßigen Tierarzttermin am 2. Mai 2008 stellte die Tierärztin einen Abzess am Oberkiefer
von Robert fest. Während der Operation rief man mich an und teilte mir die Prognose mit. Daraufhin
habe ich mich entschlossen, meinen geliebten Robert nicht wieder aufwachen zu lassen. Er hatte die
letzten Monate eine wunderschöne Zeit in seiner kleinen Gruppe. Nun ist der kleine "Grinch" (wie er
immer wegen seines muffeligen Blickes genannt wurde) bei meinen anderen, bereits gegangenen Kaninchen,
begraben. Er wird mir und den Mädels sehr fehlen. Robert hat eine Lücke hinterlassen, die so nicht
wieder geschlossen werden wird. Leb wohl, mein kleiner grummeliger Schatz. In meinem Herzen wirst
du immer weiter leben.
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Marie & Paulchen, verstorben am 16. und 25.01.2008
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Im Oktober 2004 solltet ihr eingeschläfert werden, weil ihr E.C.-positiv getestet wurdet.
Dies konnte verhindert werden und ihr kamt als Pflegetiere zu meinen Eltern, die sich bald so sehr in
euch verliebten, dass ihr für immer bleiben solltet. Über drei schöne Jahre konntet ihr dort noch
verbringen und wurdet gehegt und gepflegt. Leider kann man das Altern nicht aufhalten und so wurdet
auch ihr mit den Jahren immer gebrechlicher. Maries' jahrelanger chronischer Schnupfen zehrte an ihrem
kleinen Körper und alterbedingte Wirbelsäulenschäden stellen sich ein. Paulchen hatte mit einem Tumor
im Schultergelenk zu kämpfen und konnte seine Vorderpfote nicht mehr belasten. Gemeinsam seid ihr durch
dick und dünn gegangen, habt euch gegenseitig gestützt, und als wir Marie am 16.01.08 gehen lassen
mussten, wollte auch Paulchen nicht mehr leben. Am 25.01.08 legte er sich an seinen Lieblingsplatz und
schloss für immer die Augen, um wieder bei seiner Marie zu sein.
In unseren Herzen werdet ihr immer weiterleben, ihr ward und seid etwas ganz Besonderes!
In Liebe, Christiane, Hans-Jürgen und Annette
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Vanja, verstorben am 13.11.07 im Alter von ca. 6 Jahren |
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Vanja wurde im Oktober 2005 von einer Familie in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand an den Kaninchenschutz übergeben. Sie kam in die Obhut von Anne. Vanja hatte Hautpilz, eine entzündete Gesäugeleiste mit entarteter Zitze, die ihr entfernt wurde, entzündete Augen, schlechte Nierenwerte und war scheinträchtig.
Nachdem sie die ansteckenden Krankheiten überwunden hatte durfte sie zu Annes Kaninchen in die Gruppe ziehen, da eine Vermittlung aufgrund von chronischen Krankheiten fast unmöglich schien.
Im Oktober 2006 zog sie zu mir und sollte Fidibus Gesellschaft leisten. Vorher hatte Vanja sich mit Annes Kaninchengruppe zerstritten. Vanja musste aus gesundheitlichen Gründen kastriert werden.
Leider hielt auch die Beziehung mit Fidibus nicht lange an. Zwischenzeitlich hatte Vanja wieder Nierenprobleme.
Vanja zog in die Kaninchengruppe von Lisa, was aber auch mit Zoff endete.
Durch glücklichen Zufall wurde Vanja nun mit dem kleinen Kalle vergesellschaftet. Sie liebte ihn und er liebte sie sehr. Sie haben ganz viel gekuschelt. Vanja musste im Oktober 2007 abermals eine Zitze entfernt werden und hat auch diese OP gut überstanden.
Am Abernd des 12.11. wollte Vanja nicht mehr fressen. Der Nottierarzt wusste keine Ursache. In der Nacht gaste Vanja langsam aber stetig auf. Obwohl ich gegenan kämpfte und am 13.11. morgens sofort zu einem kompetenten Tierarzt fuhr, war ihr nicht mehr zu helfen.
Kalle, Anne und ich vermissen dich sehr, Vanja!
Vergiss uns nicht, Vänchen! Deine Lisa
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Ruprecht, verstorben am 09.10.07 im unbekannten Alter |
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Du kamst zusammen mit deiner Diva zu uns, noch fit und tapfer auf den
Beinen. Doch schon bald machten sich die Qualen, denen du bei deinen ehemaligen Besitzerin ausgesetzt warst, bemerkbar. Ohne Futter, ohne Wasser
hatte man dich zusammen mit deiner Partnerin versteckt hinterm Bett und
verdeckt mit einer Decke aus deinem ehemaligen Zuhause befreit, was nicht
ohne Spuren bleiben konnte.
Du wurdest so krank, dass du zu schwach warst dein linkes Bein zu benutzen.
Wir versuchten dir mit Medikamenten, Sport und viele Liebe von uns und Diva
die Genesung leichter zu machen, aber immer schlimmer musstest du dein Bein hinter dir herziehen.
Schließlich war eines Morgens auch deine Hüfte gelähmt und du konntest nur
noch kriechen, aber du warst tapfer und hattest noch Lebenswillen... doch
ohne Besserung wurde auch dieser schwächer. Du nahmst ab, konntest nicht
mehr mit deiner Diva die Zeit genießen und alles erkunden und lagst am Ende
nur noch gebettet in Heu, hast es kaum noch zum Futter geschafft.
Wir ließen dich gehen - mit Tränen und guten Wünschen, dass es dir dort, wo
du jetzt bist, besser ergehen soll und du nie wieder leiden musst.
Ruprecht, so kurz warst du hier und so tief hast du dich in unsere Herzen
und unser Gedächtnis geschlichen, dass wir dich nie vergessen werden und so
manches Mal, wenn wir einen Weihnachtsbaum sehen, an die wunderschöne
Tannenbaumzeichnung deines Rückens denken müssen, die uns eines Morgens den
Einfall gab, dir diesen Namen zu geben.
Wir haben dich für immer lieb,
deine Janine und dein Philipp
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Kleiner Wutz, verstorben am 06.10.07 im Alter von ca. 3½ Wochen |
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Du kleines Wesen wurdest mitten in der Nacht in der Berliner U-Bahn aufgegabelt und zu uns gebracht. Keiner wusste, wo Deine Mutter und Deine Geschwister waren und was mit ihnen passierte. Du warst ganz allein. Du hattest die Augen noch geschlossen, warst ca. 10 Tage alt und machtest, bis auf eine kleine Bissverletzung, einen fitten Eindruck. Du Winzling nahmst Deine Ersatzmilch nach kurzen Anlaufschwierigkeiten sehr gut an und öffnetest schon am nächsten Tag die Äuglein, um die Welt für
Dich zu entdecken. Von Tag zu Tag wurdest Du aktiver, bald hoppeltest Du schon wie ein Großer durch die Gegend und schlugst Haken. Wenn man Dir eine Hand ins Gehege hielt, kamst Du sofort angehoppelt, draufgekrabbelt und wartestest auf Deinen "Fahrstuhl" zu Milch und Schmuseeinheiten, die Du so sehr genossen hast. Du hattest so schnell riesiges Vertrauen...
Aber dann verließ Dich am Abend des 04.10. der Appetit, Du wurdest ruhiger. Beim Tierarzt konnten wir nicht viel tun. Du bekamst Infusionen und Medikamente, aber Deine Verdauung wollte nicht wieder in Schwung kommen. Am Abend des 06.10. gabst Du den Kampf auf und ich konnte Dich nicht überreden hier zu bleiben... Es tut mir leid, dass ich Dir nicht helfen konnte... Ich hab Dich sehr lieb, kleines Wutzelchen!
Deine Bianca
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Juan, verstorben am 14.09.07 im unbekannten Alter |
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Mein armer kleiner Schatz - ich kann es immer noch nicht fassen!
Du kamst zu mir, um ein besseres Leben zu bekommen. Du solltest lernen, dass es auf dieser Welt bessere Orte gibt, als den, wo Du herkamst.
Ohne Leid, ohne Schmerzen und ohne Krankheiten. Immer genug zu futtern, keinen Hunger mehr. Und bald in Gesellschaft, die friedlich mit Dir umgegangen wäre.
Du hattest Dich so gut gemacht, hast brav Deine Medizin genommen nach anfänglichen "Diskussionen". Du hast zugenommen, wenn auch nicht so schnell wie ich es gern für Dich gehabt hätte, aber Du wurdest sichtlich munterer und agiler. Gerade letzte Woche hattest Du Deine Hütte endlich erklommen, machtest Freudensprünge und hörtest gar nicht wieder auf, auf Deiner Hütte herumzuhüpfen.
Und dann, am Montag solltest Du endlich geimpft werden, damit Dich keine böse Krankheit heimsuchen konnte. Dieser Tag war der Anfang vom Ende Deines Lebens.
Dein "Kuchenzahn" war etwas gewachsen und piekte Dich in die Lippe, er sollte kurz abgeschliffen werden. Dabei hielt man Dich hinten fest - zu fest.
Man brach Dir einen Wirbel, Du kamst gelähmt davon zurück. Die Vermutung, es handele sich "nur um einen eingeklemmten oder gequetschten Ischias" wurde davon widerlegt, dass keinerlei Besserung eintrat. Das Röntgenbild zeigte die Wahrheit. Du warst hinten komplett gelähmt, konntest Dich nur noch mit den Vorderbeinen bewegen, ein Bild des Elends.
Verzeih mir, dass ich nicht davor habe bewahren können!
Es gibt keine Entschuldigung für so etwas.
Auch ein zweiter Arzt sah keine Chance, Dich jemals wieder zum hoppeln bekommen zu können. Ich wollte doch wenigstens nichts unversucht lassen - wenn es wirklich eine Chance für Dich gegeben hätte, hätte ich sie genutzt, das hatte ich Dir versprochen. Ich hatte Dir aber auch versprochen, dass Du nicht weiter leiden solltest, wenn es keine Chance gäbe. Du solltest Dich nicht eingepieselt unwürdig weiter durch das Leben quälen müssen.
Es gab keine - so bist Du heute Vormittag friedlich in meinen Armen eingeschlafen. Es ist so ungerecht - Du hattest noch so viel vor Dir!
Du hattest so ein starkes Herz, dass es zwei Spritzen brauchte, um Dich über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.
Mein kleiner, tapferer Held - Du wirst hier fehlen!!!!
Ruhe in Frieden und genieße das Leben auf der anderen Seite. Jetzt kannst Du wieder hoppeln und springen und jetzt hast Du das, was Du hier auf Erden nicht hast bekommen können.
Ich hab Dich lieb!!!
Deine "Mami"
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Noir, Lucky und Paulchen, verstorben am 11.08.07 mit 15 Monaten |
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Feli und Ihre Babys zogen im Frühjahr zu uns nach Rathenow ins Außengehege zu Eddie und seiner Crew. Sie lebten sich schnell
ein und liebten es riesengroße Tunnel und Höhlen zu bauen. Sie fraßen alles, was man ihnen reichte und ab und zu hatte ich Angst
das meine Kleinen, nicht genug abbekommen, bei diesen kleinen Fresssäcken...
Nach leider viel zu kurzer Zeit in unserem geräumigen Außengehege wurde im gesamten Rudel Myxo festgestellt.
Alle kämpften wie die Löwen gegen diese wirklich üble Seuche. Trotz Hilfe von Vereinsmitgliedern und Gebete von allen Paten und
Forumsfreunden, musste ich drei Babies letzte Woche gehen lassen. Noir, Lucky und Paulchen ich wünsche mir Ihr hüpft zu dritt über
die Regenbogenbrücke und trefft dort dann alle Ninchen, die vor Euch gegangen sind. Ich und alle die ihr hier zurückgelassen
habt, werden Euch nie, nie vergessen.
Eure Claudia
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Benny, verstorben am 17.07.07 im unbekannten Alter |
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Benny kam im November 2006 mit einem Kaninchenkollegen aus einem Notfall im
Norden Deutschlands zu mir. Schnell bemerkten wir, dass die beiden sich alles
andere als verstanden und trennten sie. Nach einer Woche Schnupfenbehandlung wurde
unser Benny dann kastriert und zog endgültig ins Wohnzimmer.
Sein chronischer Schnupfen war nur noch selten zu bemerken. Manchmal bekam er
einen Niesanfall, aber das wars, er war topfit.
Nach einer Weile überlegte ich mir, ihn auf den Balkon umzusiedeln, da er da
viel mehr Auslauf haben könnte. Gesagt, getan. Ich kaufte ihm für die Nacht
einen Stall, und am Tag rannte er wie ein Wilder auf dem Balkon umher. Er war
immer ein sehr sehr aufgeweckter Kerl, der gerne mit allem und jedem raufte, auch wenn's nur eine Klopapierrolle oder eine Kehrschaufel war.
Am Montag Abend habe ich ihn in seinen Stall und ihm zu Fressen gegeben. Es ging ihm prächtig, er hatte den heißen Tag ohne Probleme überstanden. Am Dienstag morgen, als ich ihn aus dem Stall lassen und ihm Heu geben wollte, war er tot. Er lag einfach auf der Seite, und sein Essen hatte er kaum angerührt. Ich werde diesen Anblick nie vergessen.
Ich verstehe immer noch nicht warum er von uns gehen musste. Auch wenn sein Alter nicht bekannt ist, denke ich doch, dass er nicht so alt war, da er immer ein sehr akt iver und fitter Kerl war. In ein paar Wochen hätte er in seinen Endplatz umziehen können und hätte es dort mit Sicherheit sehr schön gehabt.
Ich werde den kleinen Rabauken nie vergessen... Du wirst uns fehlen...
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Sally, verstorben am 07.07.07 im Alter von 1 Jahr |
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Sallys Mutter Marie kam aus einem Notfall, in dem unzählige Kaninchen und andere Tiere befreit wurden, die ein Tiersammler in einer Scheune vegitieren ließ.
Marie war trächtig als sie herkam und so erblickte Sally zusammen mit ihren drei Geschwistern hier das Licht der Welt. Ein unglaublich liebenswertes Tier, dass voller Vertrauen zusammen mit ihrem Bruder Harry alles Neue erkundete. Sowohl anderen Tieren, als auch Menschen gegenüber, war sie sanft und kontaktfreudig. Ein richtiges Traumkaninchen; 4 kg Lebensfreude!
Eine Woche vor ihrem Tod zog sie sich plötzlich zurück und fraß nicht mehr. Der Tierarzt diagnostizierte einen Harnwegsinfekt und verordnete Antibiotika. Das schien anzuschlagen und zwei Tage später war Sally wieder die Alte. Das Antibiotikum bekam sie vorsorglich weiter und schien es auch gut zu vertragen. Es war nichts auffälliges mehr an ihr. Am Morgen ihres Todestages noch saß sie mit den anderen am Futternapf und verhielt sich völlig unauffällig... Ein paar Stunden später fand ich sie
zurückgezogen in einem Schlafhaus. Ihre Beine trugen sie nicht mehr richtig... ganz plötzlich! Der eilends aufgesuchte Tierarzt verabreichte Antibiotikum und schickte uns nach Hause. Hier kam Sally mit Untertemperatur unters Rotlicht. Eine halbe Stunde später war sie tot! Einfach so...
Ich versteh es nicht! Ich versteh es bis heute nicht!!! Und ich zermartete mir den Kopf, was ich falsch gemacht, übersehen habe.... Ich weiß es nicht...
Manchmal ist es einfach Schicksal...
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Silas, verstorben am 11.06.07 im unbekannten Alter |
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Silas, Kämpferherz, immer hungrig, zog am 15.04.2007 in meine Gruppe. Er wurde von Anfang an akzeptiert und fand schnell Anschluss. Gerade die Herren in meiner Gruppe nahmen ihn in ihre Mitte und ließen ihn nie allein. Silas hatte Arthrose in den Hinterbeinchen, die ihn zumindest anfangs aber nicht weiter störte. Da er sich nicht viel bewegte saß er leider oftmals in seinem Urin und wurde daher täglich gebadet, was er seelenruhig über sich ergehen ließ. Ich kenne kein Kaninchen das so ruhig und
gelassen Medikamente einnahm, sich füttern ließ und gerne in den Finger biss wenn das Essen nicht schnell genug kam.
Am 10.06. sah ich, das er mit den Hinterbeinchen nicht mehr stehen konnte und zur Seite fiel. Abends wurde er noch gebadet und gefüttert, am Tag danach fuhr ich mit ihm zum Tierarzt. Leider hatten ihn im Laufe des Tages auch noch Fliegen befallen, so das die Tierärzte dich sanft und ruhig über die RBB hoppeln ließ. Du wärest zu schwach gewesen noch eine Narkose zu überstehen und das Du wieder hättest laufen können war nicht wahrscheinlich. Leider waren dir bei mir nur 2 Monate gegönnt. Du bist gegangen
am 11.06.2007. Danke das ich dich kennenlernen durfte. Bis zuletzt war ich bei dir, habe dich begleitet. Ich habe dich so lieb.
Silas, mein kleines Kaninchen mit dem großen Kämpferherz, Du hinterlässt eine große Lücke. Du bist deinem Freund gefolgt der nur eine Woche vor die über die RBB hoppelte. Nun seid ihr vereint und Du ohne Schmerzen. In unseren Herzen wirst Du immer einen Platz haben. Wir vermissen dich sehr.
Einen Platz hast Du gefunden, direkt unter unserem Moppelzimmer. Du wirst immer bei uns sein.
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Kasper, verstorben am 09.06.07 im Alter von 11 Wochen |
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Kasper wurde im Alter von 2 Wochen zusammen mit seinen 8 Geschwistern vor dem Hungertod gerettet, da die Mutter nicht genug Milch hatte. Er wog damals nur 75g und wollte ein Deutscher Riese werden. Nur ein Baby war noch leichter als er. Mit viel Liebe, Sorge und schlaflosen Nächten wurde er mit der Flasche groß gezogen. Er hat seine Frühkastra sowie die Impfung gut überstanden. Kotproben wurde 3x negativ getestet.
Eines morgens wollte er nicht mehr fressen, aber der Bauch war weich. Die unerwartete Diagnose waren Kokzidien.
Trotz sämtlicher Medikamente warst du 36 Stunden später tot! Du hattest einen schrecklichen Tod mitten in der Nacht. Ich war bei dir und konnte dir nicht helfen.
Es war schön, dich kennen gelernt zu haben- auch wenn sein Leben nach 11 Wochen zu Ende war.
Deine Geschwister und deine Ziehmamis (Christina und Lisa) vermissen dich. Leb wohl.
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Gromit, verstorben am 08.06.07 im Alter von 2½ Jahren |
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Wir haben den Kampf verloren... Schlappohr Gromit wurde von uns im November 2005 zusammen mit Wallace aus schlechter Haltung befreit. Die damals noch unkastrierten Rammler lieferten sich in ihrem alten Heim erbitterte Kämpfe und wurden von uns daher sofort getrennt. Gromit fand schnell ein neues Heim und alles sah nach einem Happy End aus. Doch dann wurde in seinem neuen Heim menschlicher Nachwuchs mit einer Kaninchenallergie geboren. Im März 2007 wurden Gromit und seine Freundin Gwen wieder in
unsere Obhut übergeben. Leider mussten wir feststellen, dass unsere Vermittlungsauflagen bzgl. artgerechter Ernährung nicht eingehalten wurden. Gromit hatte sich über ein Kilo Übergewicht angefuttert und litt unter massiven Verdauungsstörungen. In den ersten Tagen nach seiner Ankunft verlor er rasch an Gewicht, beim Tierarzt konnte jedoch keine krankhafte Ursache festgestellt werden - er schien gesund und sein Gewicht pendelte sich bald ein. Am 01. Mai stellte er plötzlich das Fressen ein und ein langer Behandlungsmarathon
nahm seinen Lauf. Es gab viele Diagnosen, aber die Medikamenten brachten keine Besserung... er nahm weiter ab und verlor bald die Kontrolle über seine Hinterbeine. Es wurde E.Cuniculi festgestellt und die Behandlung eingeleitet. Aber trotz aller Bemühungen nahm er stetig ab. Die Tierärzte wussten nicht mehr weiter.
Gromit, meine Knutschkugel, bis zuletzt warst Du munter und frech, an allem interessiert und freutest Dich über all die Aufmerksamkeit, die Du in diesen Wochen bekamst. Du saßt mit großen erwartungsvollen Augen am Gehegegitter, wenn man das Zimmer betrat. All die Leckereien, die ich kredenzte, nahmst Du dankbar und fröhlich an. Die täglichen Infusionen und Medikamentengaben ließt Du mit einer Engelsgeduld über Dich ergehen, legtest Dich sogar entspannt auf's Handtuch und schienst das "Auftanken"
zu genießen. Nach Deinen Päppelmahlzeiten schmusten wir ausgiebig und ich merkte, wie sehr Du mir ans Herz gewachsen bist. Du schienst Dich an Deinem Zustand nicht zu stören, für Dich war die Welt in Ordnung.
Am 07.06. verließ Dich deine Kraft. Du wolltest nicht mehr fressen und wehrtest Dich nun auch gegen die Medikamente und Deinen Päppelbrei... Du wirktest so müde... In der Nacht legte ich mich zu Dir und Gwen um bei Dir zu sein. Am frühen Morgen machtest Du dich auf den Weg. Du wolltest nicht gehen, aber Deine Kraft war am Ende und ich konnte Dir nicht mehr helfen. Es ist nicht fair! Mein lieber Grommi, mir tut es unendlich leid und Du fehlst mir sooo sehr!
Deine Bianca |
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Krümel, verstorben am 12.03.07 im Alter von ca. 7 Jahren |
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Find mich eines Morgens
noch im Dämmerlicht
nur zum letzten Futter
kam ich leider nicht
Find mich eines Morgens
friedlich ausgestreckt
und das Fell wirkt warm und weich
wie es mich bedeckt
Find mich eines Morgens
wie einen Sommerschuh
nach dem harten Winter
freu dich an meiner Ruh
Find mich eines Morgens
ganz wie nebenbei
draußen oder drinnen
das ist einerlei
Find mich eines Morgens
ohne Abschiedsblick
alles haben wir erlebt
blicke froh zurück
Tu mir den Gefallen
find dich damit ab
find mich und vergiss mich bald
auch deine Zeit ist knapp
Denke an mich dann und wann
mit Lächeln im Gesicht
sei gewiss, dass tu ich auch
im Regenbogenlicht
Find mich eines Morgens
wenn die Sonne scheint
oder auch am Abend
wenn der Regen weint
Fandest du mich am Abend
Liebe uns verband
denk daran, ich wart auf dich
im Regenbogenland
im Regenbogenland
(nach einem Lied von Heinz Rudolf Kunze, vom Album ‚Klare Verhältnisse’ abgewandelt von Krümels Patin Alex Diesing) |
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Die Regenbogenbrücke |
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Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die
Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land
mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer
eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...
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| Übersetzt aus dem Englischen
von Christel Wysocki, Originalversion: Paul C. Dahm
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Felicitas, verstorben am 27.05.07 im Alter von ca. 3 Jahren |
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Liebe Felicitas,
wir haben dich aufgenommen mit dem Gedanken dich gesund zu pflegen und dich dann in ein neues Zuhause führen zu können. Kaum warst du aber da, hast du unser Herz erobert und der Gedanke dich wieder wegzugeben, wirkte auf einmal schon viel weiter weg. Du warst ein liebenswürdiges und wundervolles Kaninchen, die alles tapfer und ohne jemals deinen Willen zum Leben verlierend ertrug - jede Behandlung, jede weitere OP. Streicheleinheiten waren trotz täglicher Medikamenteneingabe dein Highlight des Tages
und du hast nie dein Vertrauen in uns verloren.
Wir danken dir dafür! Danke für die wunderschöne Zeit mit dir, die wir dir so gerne noch vielfach mehr zurückgegeben hätten.
Es schien bergauf zu gehen. Doch dann kam E.C.
Dein kleiner Körper, der schon so viel ertragen musste, konnte diese Krankheit nicht mehr tragen - du warst an deine Grenzen gestoßen. Nach einem langen Kampf mussten wir dich schließlich nach dreieinhalb Monaten gehen lassen - mit Tränen, Liebe und den Wünschen, dass es dir dort, wo du jetzt bist, besser geht. Felicitas, wir werden dich niemals mehr vergessen. Du bist in unseren Herzen und unseren Erinnerungen und das ein oder andere Mal werden diese Erinnerungen noch mit einer Träne verbunden
sein - als Zeichen, dass du nie vergessen sein wirst!
In Liebe, deine Janine und dein Philipp |
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Möhre, verstorben am 17.02.07 im Alter von ca. 3 Jahren |
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Liebe Möhre, als du mit Dinki zu mir kamst, warst du ein wirklich lebendiges und total menschenfreundliches Kaninchen. Du hingst mit Leib und Seele an deiner Dinki und liebtest es, stundenlang mit ihr zu kuscheln oder in der Sonne zu liegen. Bald aber öffnetest du dich auch für alle anderen Ninchen in der großen Guppe und kuschelte mit fast jedem Kaninchen um die Wette. Du hattest anfangs eine sonderbare Fellveränderung, die uns auf einen Pilz oder ähnliches schließen ließ, als die Tests negativ
waren, beobachteten wir das Fell und nach zwei Monaten ging alles von alleine seinen Weg. Du warst einfach eine kleine Kämpferin, die auch mit ihren gelegentlichen Schnupfenschüben super klar kam. Du warst die Einzige aus der Gruppe, die mir aus der Hand fraß. Ich wurde jeden Tag sehnlichst von dir erwartet, aufgestellt auf die Hinterbeine erbetteltest du jede Erbsenflocke, die du bekommen konntest. Aus einem großen Haufen von getrockenen Gemüse, fischtest du zielsicher die Erbsenflocken raus und wenn die alle
waren... legtest du dich zufrieden auf den Heuballen und schliefst eine Runde. Eines Tages fing es an, dass deine Auge vereitert waren. Die TA "tippte" auf einen Abzess am Augenlid und so gab es Antibiotikum. Es ging wieder weg, aber kaum war Antibiotikum abgesetzt, war es wieder da. Das ging über Monate so. Durch die dauernde Medikamentengabe kamen wir uns sehr nahe. Zweimal am Tag belohnte ich dich mit zusätzlichen Erbsenflocken für die Tortur... und irgendwie hatte ich das Gefühl, du dachtest: "Nun
gib mir schon das eklige Zeug, damit ich endlich an die Flocken komme."
Nachdem diese Therapie so nicht weiter gehen konnte und ich dich eines Tages völlig verängstigt, verbissen und ausgestoßen von der Gruppe zurückzog fand, fuhr ich mit dir und Claudia zum Tierarzt. Was dann kam war wirklich übel. Wundkrampf wegen der Bissverletzung, ein total versautes Gebiss ein Tränenkanal der völlig verstopft war. Um nur einiges zu nennen. Claudia hat mir die Pflege in diesen schweren Stunden für dich abgenommen und bis zur Zahnoperation all ihr Können und ihre Liebe in dich gesteckt.
Nach der OP wurde schnell klar, dass es einfach nicht zu verantworten wäre, dich weiter leiden zu lassen. Claudia rief mich im Auto an und teilte mir mit, dass die Tierärzte entschieden hätten, dich gehen zu lassen.
Du wirst immer einen besonderne Platz in meinem Herzen haben. Jeden Tag, wenn ich Dinki sehe, hoffe ich, dass du dort, wo du jetzt mit gesundem Körper rumhoppelst, auch so eine Partnerin gefunden hast.
Deine Claudia |
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Kiko, verstorben am 17.02.07 im Alter von ca. 9 Monaten |
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Kiko würde aus dem Hessen-Notfall von unserer Pflegestelle übernommen.
Zu Anfang machte er einen ganz fitten Eindruck, lebte sich schnell ein und zeigte sich sehr zugänglich für das
gute Futter und die Streicheleinheiten.
Dann nahm er aber immer weiter ab und verstarb schließlich am 17. Feb. 2007.
Hier noch einmal ein Bild, wie Kiko die Sonne genießt, die er dann doch noch kennenlernen durfte.
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Gina, verstorben am 13.01.07 im unbekannten Alter
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Gina kam im September 2004 mit ihrer vermutlichen Tochter TinkerBell in unsere Obhut. Von unserer
Aktiven Judith Blunert wurden beide in einem verschnürten Schuhkarton neben einem Mülleimer auf dem
Berliner Ostbahnhofgelände gefunden. Gina hatte ein Traumata, ihrer Schneidezähne waren abgebrochen,
irgendetwas hatte auch ihr Knie des linken Hinterbeinchens gebrochen, welches unbehandelt schief und
krumm zusammengewachsen war. Beide hatten Schnupfen und eine Tupferprobe brachte den Erreger Pasteurellen
zu tage. Mit Schnupfentieren hatte ich bis dato keinerlei Erfahrung und ließ keinen Versuch, keinen
Tierarztbesuch ungenutzt, eine Heilungsmethode für sie zu finden. Antibiogramm mit entsprechender Therpie
half nicht, homöopathische Behandlung brachte nichts und auch Inhalation mit heißem Wasserdampf und
Kaltvernebler änderten nichts an ihrem chronischem Schnupfen. Ihre Schneidezähne wuchsen wunderbar
nach, sie bedurften keinerlei Zahnkorrekturen durch einen Tierarzt. Ich und Gina lernten mit der
Krankheit umzugehen. Und ich lernte Gina immer besser kennen. Während ihre Tochter aufmüpfig, frech,
"laut" und einnehmend war, blieb Gina die stille, sanfte und wunderschöne Blauäugige im Hintergrund.
Begann ich sie zu streicheln, kam immer gleich TinkerBell und forderte meine komplette Aufmerksamkeit.
Gina war der ruhende Pol in Tinkis hektischem Alltag. Einfach auch die sanfte Schönheit. Im Sommer 2005
begab es sich dann, das Claudia Hollm in mein Leben und das von Gina und TinkerBell trat. Claudia war mit
ihrem Mann "frisch" ins Brandenburgische gezogen und ihr riesiges Grundstück verfügte über eine
Baracke mit je 2 fertigen Außengehegen. Sie bot sich als Pflegestelle und Gnadenhofplatz an und wurde Mitglied
bei uns und eine Bereicherung für mich. Gina und TinkerBell zogen am 16. Juli 2005 nach Rathenow und bekamen
mit einem Schlag nicht nur perfekte Außenhaltung sondern ganze 30m² Gehege und einen 15m² Raum in der Steinbaracke.
Gina wurde mit einem Schlag Architektin und baute mit TinkerBell Prachttunnel. Der Schnupfen beider hatte
kurze Zeit einen schlimmen Schub, wurde aber mit mal zu mal besser. Im Sommer 2006 war er bei beiden kaum
mehr zu hören und zu sehen. Leider machte Gina am Abend des 10.01.2007 einen merkwürdigen Eindruck auf Claudia.
Sie wirkte stiller, in sich gekehrter als sonst. Einen Tag später stellten wir Gina unserem Tierarzt in Berlin
vor. Leider waren die Untersuchungen und Ergebnisse niederschmetternd. Ihre Leukozytenzahl stand bei 3000, ihre
Nierenwerte waren katastrophal. Ein großes Blutbild wurde in Auftrag gegeben, eine E.C. Behandlung begonnen.
Uns war aber klar, das das nur eine Sekundärerkrankung sein konnte. Gina kam nun täglich in die Praxis, um
sich ihre Infusion abzuholen, die ihre Nierenwerte verbessern sollte, daheim bekam sie ihre Medikamente und
nahm diese brav in Empfang. Da sie bereits am Donnerstag nicht mehr selbständig essen wollte, fütterte ich sie zu.
Also ich am Samstag um 1 Uhr von der Arbeit kam, schien sie schon auf mich gewartet zu haben. Sie saß nicht mehr
in ihrem Bettchen, sondern trippelte mir entgegen. Ich nahm sie in die Arme, brachte sie zu meinem Schreibtisch,
um ihr erst die Medikamente zu geben und dann ihren Abendbrei zu verabreichen. Von selbst leckte sie direkt von
der Spritze insgesamt 30ml CC-Brei ab. Ich freute mich wie doll ob der Menge. Setzte sie auf den Fußboden herab,
damit sie noch ein wenig herumhoppeln, ihre Darmmotorik nach dem Essen antreiben konnte. Doch dann saß sie auf
einmal nur da. Eine schwere Last schien von ihr abzufallen, wie ein Häufchen Elend saß sie bei Andreas am
Schreibtischstuhl. Ich griff nach ihr, widerstandslos ließ sie sich nehmen. Ein kleine Fellsack in meinen
Händen, es schien ihr Leben ist ausgehaucht. Ich rief Andreas zu mir, wir hielten einander die Hand, mit der
je freien begannen wir die kleine Dame zu streicheln, zu liebkosen. Sagten ihr, wie lieb wir sie haben, wie
viel Freude wir mit ihr haben, sie solle durchhalten. Nach einer Viertelstunde gab unsere sanfte Gina 2 kleine
Seufzer von sich und verließ uns. Gina wir werden Dich nicht vergessen!
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Sammy, verstorben am 05.01.07 im Alter von 10 Jahren |
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Im Oktober 2004 sollte Sammy eingeschläfert werden, nur weil er E.Cuniculi positiv getestet wurde.
Dank einer engagierten Tierpflegerin in seinem alten Zuhause, kam Sammy im Alter von ca. 7 – 8 Jahren zusammen mit seiner Freundin Becky ( die leider schon im Dezember 2005 über die Regenbogenbrücke gehoppelt ist ) zu uns in die Pflegestelle.
Da sich für den süßen Opi aber niemand interessierte, haben wir uns entschlossen, das Sammy seinen Lebensabend bei uns verbringen darf.
Er war so ein liebes und gutmütiges Langohr, der mit seinem Sanftmut alle Herzen für sich gewann, so auch das seines Freundes Finn, mit dem er bis zuletzt zusammen gelebt hat.
Leider war Sammy auch sehr anfällig für Krankheiten, aber er hat alles ganz lieb und brav über sich ergehen lassen, sogar freiwillig nahm er seine Tabletten und war ein absolut dankbarer Patient!
Seit Mitte Dezember des vergangenen Jahres ging es Sammy zusehends schlechter, seine Hinterbeinchen versagten immer mehr und er konnte sich kaum noch fortbewegen. Wir haben alles mögliche versucht, über diverse Medikamente bis hin zur Wassergymnastik, aber sein Zustand verschlimmerte sich weiter.
Oft haben wir uns mit den Gedanken beschäftigt, Sammy gehen zu lassen, aber gerade in diesen Momenten zeigte er uns gar klar, das er noch bleiben möchte und so haben wir seinen Wunsch respektiert.
Am Morgen des 05. Januar wirkte Sammy schwächer und als ich ihn aus seinen Körbchen nahm um sein Tuch zu wechseln, sackte er in meinen Armen zusammen. Ich habe mich mit ihm auf den Boden seines Geheges gelegt, ihm vom Land hinter der Regenbogenbrücke erzählt, wo alle Tiere wieder jung und gesund sind, es immer ganz leckeres Essen gibt und alle Tiere sich ganz doll lieb haben...
Ganz ruhig hat er zugehört und ist dann ganz langsam und sanft dorthin gehoppelt.
Mein Mann hat einen sehr schönen Satz gesagt, als wir Sammy beerdigt haben: "Für uns waren es nur zwei Jahre, aber Sammy hat die Zeit die er bei uns war, bestimmt als sehr viel länger empfunden - für ihn war es fast eine Ewigkeit"
Sammy ich bin Dir so dankbar, das ich Dich bei Deiner letzten großen Reise begleiten und bei Dir sein durfte als Du von dieser Welt gegangen bist.
Das war für mich der allergrößte Vertrauensbeweis.
Wie oft hast Du mir Deine Zuneigung gezeigt, indem Du mir das Gesicht abgeschleckt, vor Wonne mit den Zähnen geknuspert in meinem Arm gelegen oder Dich mir einfach nur entgegen gereckt hast, wenn ich ins Zimmer kam!
Du warst und bist für immer und ewig etwas ganz Besonderes, wir werden dich niemals vergessen - unser lieber, süßer SamSam Bär!!!
Wir alle hier vermissen Dich, aber wir werden uns alle wiedersehen!!!
Deine Susanne |
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Stina, verstorben am 05.08.06 im unbekannten Alter |
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Am 05.08.2006 bist Du Stina unerwartet und plötzlich Richtung Regenbogenbrücke aufgebrochen. Du fehlst uns!
Immer standest Du inmitten Deiner Babys und wartetest auf Futter. Immer musstest Du das erste Stück extra bekommen.
Du ließt mich nie ganz an Dich heran - wolltest Du mir den Abschied leichter machen?
Du warst eine fantastische Mama wie ich es noch nie erlebt habe. Immer warst Du für Deine Kleinen da, sogar jetzt als sie schon so groß waren, hast Du sie noch manchmal trinken lassen. Nie hast Du sie gejagt oder weggedrängt. Beim Fressen hast Du immer einen ganz langen Hals gemacht, wie eine Giraffe, und hast über die Kleinen hinweg eine freie Stelle im Napf gesucht.
Du warst so schön, so silbern und so groß, so unnahbar, so neugierig - ich habe Dich sehr lieb gehabt.
Schade, dass Du schon gehen musstest - Du fehlst! |
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Baldur, verstorben am 23.07.06 im Alter von 4 Jahren |
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Baldur, so war dein Name. Irgendwie komisch, dachte ich am Anfang. Nach kurzer Recherche fand’ ich heraus, was dieser nordische Name bedeutet: Gott der Sonne, des reinen Lichts und der Gerechtigkeit. Wahnsinn, dass passt ja wie die Faust aufs Auge. Seine Augen strahlten richtig, wenn er sich freute. Baldur hatte große, runde Rehaugen, die einen sofort um den Finger wickelten. Man musste ihn einfach lieb haben. Doch dieser kleine, friedliche und fröhliche Hoppelmann hatte zwei große Handicaps. Zum
einen hatte er eine Vorder- und Backenzahnfehlstellung und zum anderen chronischen Schnupfen. Bevor Baldur zusammen mit seinem Kumpel Heimdall bei uns einziehen konnten, vergingen einige Wochen. Ihre „Retterin“ Silke brachte uns beide Ende Mai entgegen. Sie hat viel für beide getan: Medizinische Erstversorgung und halbwegs akzeptable Unterbringung hat sie organisiert. Ich bin mir sicher, dass Baldur ihr dafür immer dankbar sein wird. Kaum war Mr.-Spring-ins-Feld (so sein Beiname) in unserer großen Küche angekommen,
sprang er vor lauter Freude die Eckbank rauf und runter, raste quer durch den Raum, kuschelte mit Heimdall und futterte wie ein Scheunendrescher. Baldur animierte seinen Kumpel. Er konnte wie kein Zweiter betteln. Und immer wieder sah ich in diese großen Augen. Sie hatten etwas Magisches an sich. Anfang Juli wurde Baldur ruhiger, er war nicht mehr so aktiv und hatte arg mit seinem Schnupfen zu kämpfen. Seine Vorderzähne musste auch wieder gekürzt werden. Er bekam noch mal ein neues Antibiotikum. Trotzdem wurde
er nicht mehr der Alte. Am 19. Juli kam ich gerade zu meiner Mittagspause nach Hause. Ich fand ihn in seinem Karton liegend und schwer durchs Mäulchen atmend. Sofort raste ich in die Tierklinik an Karlsruhe. Der Tierarzt war sehr besorgt um den kleinen Baldur. Er bekam sofort Sauerstoff zugeführt und ein Medikament zur Atmungserleichterung gespritzt. Durch die wahnsinnig hohen Außentemperaturen, blieb Baldur lieber eine Nacht in der Klinik. Am Abend ging es ihm schon besser. Donnerstagabend konnten wir ihn wieder
abholen. Er machte einen guten Eindruck. Seine Atmung hatte sich wieder stabilisiert. Samstag sollten wir zur Kontrolle kommen. Wegen dem Temperaturen haben wir den frühesten Termin genommen der möglich war: 8:15 Uhr. Die Fahrt stresste ihn, aber sobald er aus dem Auto raus war, ging es ihm besser. Er wurde wieder abgehört und seine Atmung wurde beobachtet. Es sah alles sehr viel versprechend aus. Zudem wehrte sich Baldur wieder gegen die Untersuchung. Vorher hatte er dafür keine Kraft mehr. Wir sprachen noch
mit dem Tierarzt über den Kaltinhalator, welchen wir bald bekommen sollten. Als alles geklärt war fuhren wir nach Hause. Daheim ruhte Baldur sich erst einmal aus. Er trank und fraß. Es schien alles in Ordnung zu sein. Am Abend bekam er dann wieder sein klein geraspeltes Frischfutter. Auch das fraß er mit gutem Appetit. Kurz vor 24 Uhr, weckte mich mein Freund und sagte mit zittriger Stimme, dass Baldur tot sei. Mir blieb fast das Herz stehen. Ich sprang aus dem Bett, stürmte in die Küche und da lag er, vor dem
Papierkorb: Alle Viere von sich gestreckt und sein Köpfchen auf einer Pfote. Seine großen Augen waren kalt und starrten ins Leere. Thorsten legte ihn auf die Transportbox. Die ersten Tränen liefen herunter. Ich starrte ihn an, wollte es nicht wahr haben. Doch, es war das geschehen, was ich geahnt hatte, aber noch nicht so früh erleben wollte.
Baldur, du fehlst uns so sehr!! Wir hoffen, dass du nun an einem Ort bist, an dem du keine Handicaps mehr hast, viel hoppeln darfst und jede Menge Futter bekommst. Bitte verzeih uns, dass wir dir nicht mehr helfen konnten. Mach’s gut mein kleiner Sonnenschein.
Deine Pflegeeltern Thorsten & Stefanie |
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Möppi, verstorben am 06.07.06 im unbekannten Alter |
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Möppi ist das Opfer unüberlegter Tierhaltung. Leider wird viel zu oft vergessen, dass Tiere Geld kosten und man für ein ganzes langes Tierleben die Verantwortung! Eine junge Frau meldete sich beim Verein, weil sie bei einem ihrer Kaninchen einen Abszess entdeckt hatte. Sie wollte das Tier daraufhin einfach nur loswerden. Vorschläge, beim Tierarzt nach Ratenzahlung zu fragen o.ä. schlug sie sofort in den Wind. Ich bot mich an, Möppi zu übernehmen und gesund zu pflegen. Trotzdem dauerte es noch fast
3 Wochen, bis ich das Tier bei mir hatte, da es die Halterin erst auf massive Drohungen meinerseits hin endlich für nötig hielt, es mir wenigstens eine Teilstrecke entgegenzubringen. Die arme Maus war in einem erbarmungswürdigen Zustand! Sie war völlig abgemagert; der Abszess war inzwischen aufgegangen und mit einem dicken, steinharten Streuklumpen verklebt. Beim Tierarzt stellte sich schließlich das ganze Ausmaß dar. Die Backenzähne wucherten in alle Richtungen, so dass der gesammte Mundraum schon nekrotisch
war. Möppi musste sofort in Narkose – trotz ihres schlechten Allgemeinzustandes!
Die kleine Maus erholte sich daraufhin erstaunlich schnell. Der Abszess heilte ab und aus dem verschüchterten, verängstigten Tier wurde ein Schmuser, der von Tag zu Tag mehr aufblühte. Ein unglaublich liebenswertes Kaninchen! Immer sanft, immer zufrieden und verträglich mit Allem und Jedem.
Ich hatte so gehofft, dass sie noch eine lange zeit bei uns bleiben würde! Aber es waren ihr nur einige Monate vergönnt. Ganz plötzlich und unerwartet hörte ihr kleines Herz auf zu schlagen... So still und leise wie sie gelebt hat, ist sie gestorben...
Leb wohl, meine kleine schwarze Maus. Ich hab Dir so viel mehr geben wollen...
Deine Uschi |
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MaBelle, verstorben am 25.06.06 im unbekannten Alter |
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MaBelle kam im Oktober 2004 zu mir, im TH sollte sie aufgrund ihres Schnupfens und massiven Zahnanomalien eingeschläfert werden. MaBelle war einzigartig und wird es auch in meinem Herzen bleiben. Sie war anfangs noch etwas scheu, aber bald blühte sie auf, erkundete alles mit einer imensen Neugierde, nahm alles lieb in Beschlag und war das klügste Kaninchen, das ich je erlebt hatte. Sie hörte wunderbar auf ihren von mir gegebenen Namen. In der alten Wohnung hüpfte sie gerne von der Couch auf den
Schriebtisch, um das ein oder andere Leckerli von mir zu schnorren. Dann auf dem Balkon war sie immer die erste, die einem bei Betreten lieb begrüßte. Als wir ihr im Januar 05 die unteren Schneidezähne zogen begann auch der Kapf um ihr Gewicht. Normal wog sie immer 1,3 kg, doch nun, wo sie unbehinderter essen konnte, schafften wir kaum mehr dieses Gewicht. Ihr Fell machte uns zudem noch Kummer, es wurde braun, zerstruwelte stark und ließ sich leicht ziehen/entfernen. Nach einem Jahr TA-Besuch und Forschung wurden
wir endlich fündig: Milben! Inzwischen bekam sie schon hochkalorischen Brei, den sie mit Inbrunst aß, aber noch immer nahm sie nicht zu. Da sie sonst voller Leben und Elan war, sorgten wir uns einzig um ihr Gewicht. Am Sonntagabend, den 25.06.06 war ihr Breichennapf wiedermal leer und ich panschte ihr einen neuen zurecht. Ich ging zur Balkontür, rief sie, doch sie kam nicht. Ich wunderte mich schon etwas, sonst rannte sie einen fast um. Ich ging auf den Balkon und versuchte in der Dunkelheit ihre Lieblingsecken
abzufühlen. Keine MaBelle. Ich bekam Panik und machte Licht an. Im Buddelcaddy fand ich sie dann liegend vor, schon tot, nicht zurückholbar. Ihr kleiner Körper war noch weich, ihr sanfter Blick war noch da. Es war unfassbar für mich, das sie so leise ohne Ankündigung uns verlassen hat. Ich saß noch lange mit ihr auf der Balkonbank und wiegte sie auf dem Schoss, meine Tränen nässten ihr Fell. Sie fehlt uns sehr. Und der Balkon.... so leer.
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Rapunzel, verstorben am 04.07.06 im Alter von wenigen Wochen |
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Am 05.08.2006 bist Du Stina unerwartet und plötzlich Richtung Regenbogenbrücke aufgebrochen. Du fehlst uns!
Immer standest Du inmitten Deiner Babys und wartetest auf Futter. Immer musstest Du das erste Stück extra bekommen.
Du ließt mich nie ganz an Dich heran - wolltest Du mir den Abschied leichter machen?
Du warst eine fantastische Mama wie ich es noch nie erlebt habe. Immer warst Du für Deine Kleinen da, sogar jetzt als sie schon so groß waren, hast Du sie noch manchmal trinken lassen. Nie hast Du sie gejagt oder weggedrängt. Beim Fressen hast Du immer einen ganz langen Hals gemacht, wie eine Giraffe, und hast über die Kleinen hinweg eine freie Stelle im Napf gesucht.
Du warst so schön, so silbern und so groß, so unnahbar, so neugierig - ich habe Dich sehr lieb gehabt.
Schade, dass Du schon gehen musstest - Du fehlst! |
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Matty, verstorben am 10.06.06 im Alter von über 6 Jahren |
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Matty ist am 10. Juni 2006 gegen 21.00 Uhr über die Regenbogenbrücke gehoppelt :-( Ich bin immer noch tieftraurig und kann es noch gar nicht begreifen, daß der kleine Mann nicht mehr bei mir ist. Er war auf den Tag genau vier Monate hier. Am 11. Februar 2006 habe ich ihn von Heike vom Little Animal Home mitgenommen, damit unsere Tierärztin seinen Abszeß am Penis entfernen konnte. Dies gelang, und der süße Matty erholte sich schnell. Seine schwere Zeit in schlechter Haltung konnte er bald vergessen,
doch leider hat diese schlechte Haltung Spuren hinterlassen. Seine Gelenke saßen voller Athrose, seine Zähne waren krumm und schief, die Augen deswegen oft entzündet, und schließlich bekam er auch noch wunde Läufe. Jeden Abend versorgte ich ihn, er bekam seine Medikamente, die ihm sein Leben erleichterten, mein Freund umsorgte ihn auch liebevoll. Mehrmals täglich bekam er geraspelte Möhren, da er ja mit seinen Zähnen nicht mehr so gut kauen konnte. Da er auch kein Heu mochte, entdeckten wir eingeweichte Vitakuller
als seine Leibspeise. Dazu bekam er noch Haferflocken und so allerlei Leckerein, denn er sollte es auf seine alten Tage gut haben. Seine Füße umwickelte ich mit Mullbinden.
Nach einiger Zeit erfolgte die erste Zahnkorrektur. Da anläßlich dieser sein Kopf geröngt wurde, wußten wir danach, daß sein Gebiß eine einzige Ruine war. Weitere Zahnkorrekturen würden erfolgen müssen. Aber Matty war tapfer und lebensfroh. Er kam wunderbar zurecht. Auch mit meiner 9 Jahre alten Häsin Paula freundete er sich langsam an. Nach einiger Zeit ging er sogar dazu über, sich mal hinzulegen, statt immer nur zu sitzen (das kannte er wohl nicht anders von früher).
Ende Mai mußten dann seine Zähne ein zweites Mal korrigiert werden. Ihm wurden die vorderen unteren Schneidezähne sowie eine Backenzahnreihe gezogen, da die Zähne schon locker waren und sich dort Eiter bildete. Auch diese OP steckte der kleine Kämpfer gut weg. Die Nachkontrolle verlief gut, es war nur noch minimaler Eiter vorhanden.
Doch in der letzten Woche baute Matty massiv ab. Sein Gewicht fiel rapide, so daß ich ihn sogar nachts zufüttern mußte. Es sah zwar immer so aus, als ob er fressen würde, aber offensichtlich hielt er nur seine Schnauze ins Fressen und machte Kaubewegungen. Mit der Zufütterung konnte ich sein Gewicht noch einmal stabilisieren, am letzten Samstag war es aber offensichtlich, daß es so nicht mehr ging. Wir konnten sofort zum Tierarzt fahren. Bei der Untersuchung quoll der Eiter schon so aus Mattys Mund,
und das, obwohl er die ganze Zeit über antibiotisch behandelt wurde. Da er in keiner guten Verfassung mehr war, entschieden wir uns, ihn zu erlösen.
Ich begrub ihn im Garten meiner Freundin.
Matty, du warst ein großer Kämpfer, und ich vermisse dich jede Sekunde des Tages!
Unendlich traurige Grüße,
Britta
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Benny, verstorben am 05.06.06 im unbekannten Alter |
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Benny lebte seit Oktober 2004 bei mir. Er und ein paar andere Kaninchen sollten eingeschläfert werden, da sie E.C.-positiv getestet wurden.
Der kleine blauäugige Kastrat hatte zudem noch chronischen Schnupfen, der ihn immer wieder heftig plagte.
Anfangs lebte Benny mit der verwitweten Minnie zusammen. Beide bewohnten ein Außengehege und fühlten sich sehr wohl dort. Leider verstarb Minnie am 27.12.2005, so dass Benny zu Flo, Emma und Maggie zog. Die vier bewohnten ein kleines Kaninchenzimmer und verstanden sich zuerst sehr gut! Allerdings gab es irgendwann Probleme mit Benny und den Mädels, die ihn plötzlich nicht mehr akzeptierten.
Daraufhin trennte ich sie und Benny wohnte mit Flo zusammen. Beide waren ein Herz und eine Seele. Etwas später gesellte sich noch Paula hinzu, die die Dreiergruppe perfekt machte. Ich habe selten ein so tolles Gespann wie die drei erlebt! Traurigerweise starb Paula ganz plötzlich an Herzversagen, so dass wieder nur Flo und Benny übrigblieben.
Die letzten Wochen baute Benny dann immer mehr ab. Sein Schnupfen verschlimmerte sich und er bekam einen E.C.-Anfall. Dadurch hatte er eine tiefsitzende Augenentzündung, die trotz Medikamente nicht besser wurde. Hinzu kam ein starker Kokzidien-Befall und am Ende eine Lähmung der Hinterpfoten.
Dies ertrug mein Kleiner zuerst noch sehr tapfer, so dass ich ganz optimistisch war, dass wir diese Krankheit besiegen können. Doch dann am Pfingstsonntag-Abend konnte er die Hinterpfoten überhaupt nicht mehr bewegen, ebenso wie er die Kontrolle über die Vorderpfoten verlor. Er konnte nicht mal mehr auf dem Bauch liegen und sich mit den Pfoten abstützen. Am Montag wollte er nicht mehr fressen, so dass ich mich dazu entschied, ihn gehen zu lassen. Er schlief ruhig in meinem Arm ein.
Die Entscheidung fiel mir wahnsinnig schwer, aber ich hatte das Gefühl, dass er nun bereit war zu gehen.
Benny, ich werde dich nie vergessen! Du warst ein Traum von Kaninchen und der tollste Partner, den sich Flo vorstellen konnte. Ich hoffe, du lässt es dir jetzt hinter der RBB mit Minnie und Paula gutgehen!
Deine Katrin |
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Molle, verstorben am 29.05.06 im Alter von 6 Jahren |
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Als Molle zu uns kam war die kleine Große unheimlich neugierig und wachsam
und obwohl sie nur schlecht hoppeln konnte, schloss sie sofort Freundschaft
mit Gloria. Obwohl Molle noch nicht viele Ninchen in ihrem Leben gesehen
hatte, machte sie sich gleich dran, mit Gloria auf Familie zu machen. Die
Zwei schliefen ganz eng aneinander, manchmal auch aufeinander...sie fraßen
zusammen und sie putzten sich...eigentlich waren es eher Vollbäder. Molle
konnte so schnell eine Möhre fressen, dass sie damit glatt ins Guiness-Buch
gekommen wäre. Sie liebte es mit Ihrem schmalen Po mitten im Grünzeug zu
sitzen und sich dann rundherum satt zu fressen.
Aber von einem Tag auf den
anderen war der Appetit weg. Ich saß mit ihr beim Tierarzt, hab sie aus der Box auf
den Schoß gesetzt, um etwas mit ihr anzugeben, plötzlich zuckte sie einmal
kurz und war tot. Es ist so unfair, dass Du jahrelang in Gefangenschaft
gelebt hast, und hier nach kurzer Freiheit gestorben bist. Gloria und alle,
die Dich kannten, trauern. Grüß' mir all die anderen Tiere auf der anderen
Seite und verzeiht denen, die Euch viel zugemutet haben, es sind halt nur
Menschen..die nicht immer wissen was sie tun.
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Fluffy, verstorben am 23.01.06 im Alter von ca. 4 Jahren |
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Fluffy lebte die ersten drei Jahre seines Lebens mit einem Meerschweinchen zusammen. Als zusätzlich ein Hund angeschafft wurde, waren die beiden "alten" Haustiere überflüssig und wurden abgeschafft. So kam Fluffy im Juli 2005 zum Kaninchenschutz. Während das Meerschweinchen sofort glücklich vermittelt werden konnte, stellten wir bei Fluffy schwere Zahnprobleme fest. Seine Vorderzähne mussten alle zwei Wochen, die Backenzähne alle sechs Wochen abgeschliffen werden und außerdem waren mehrere
(!) Zahnabzesse zu behandeln. Ihm wurden die unteren Schneidezähne, sowie zwei Backenzähne gezogen. Trotz seines Handicaps war Fluffy ein aufgeschlossenes, lebensfrohes Kaninchen, das sich freute, endlich die Bekanntschaft anderer Kaninchen zu machen. Aber seine restlichen Zähne gaben leider keine Ruhe. Am 23. Januar stand eine weitere Zahn-OP wegen eines Abzesses an. Er hat die Narkose nicht überstanden und starb während der Operation.
Fluffy, es war schön Dich kennengelernt zu haben. Wir hoffen, Dir noch eine schöne kaninchengerechte Zeit beschert zu haben und wünschen Dir auf der anderen Seite alles Gute. Wir vermissen Dich und Deine fröhliche Art!
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Thyson, verstorben am 15.01.06 im Alter von 8 Jahren |
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Thyson kam am 05.12.05 zu mir. Er war schwer von Syphilis befallen, war taub und auf einem Auge blind. Er lebte sein ganzes Leben einsam in einem winzigen Verschlag und um seine Gesundheit kümmerte man sich ganz offensichtlich nicht.
Die Krankheit war fast besiegt, als Thyson am 13.01.06 von morgens auf abends massiv einfiel und abgemagert aussah. Er wurde von oben bis unten durchgecheckt und die Diagnose war, dass seine linke Niere massiv vergrössert war, er dehydrierte. Er bekam Antibiotika und Flüssigkeit gespritzt und der Kampf um Thysons Leben begann. Zuerst frass er das Critical Care noch gut, stellte das Fressen aber bald ein. Am Morgen des 15.01. kippte er vollkommen grundlos auf die Seite. Mir war eigentlich klar,
was das bedeutete, aber ich wollte es nicht wahr haben. Wir hatten um 11 Uhr einen Termin bei unserer Tierärztin. Als wir bei der Tierärztin waren und ich ihr von seinem Zustand erzählte, guckte sie ganz traurig und ich wusste was das heisst...
Thyson war ein Kämpfer – bis zuletzt. Sein Tod war sanft, dauerte aber unglaublich lange. Er schlief in meinen Armen ein und sah mich die ganze Zeit an. In seinen Augen spiegelte sich Angst, Qual und Leid wider… und Liebe, unglaubliche Stärke und Grösse. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Thyson, mein Kämpfer, du warst ein unglaubliches Tier, mit Worten kaum zu beschreiben. Ich danke dir für die gemeinsame Zeit und hoffe, dass es dir in den letzten Wochen deines Lebens gefallen hat. Unser Kampf ist verloren, aber ich werde dich niemals vergessen!
Deine Mona |
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Maggy, verstorben am 12.01.06, Alter unbekannt |
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Maggy kam am 05.11.2005 vom Verein »Tierhilfe Verbindet« zu uns. Dort saß sie seit bereits neun einsamen Monaten fest und wartete auf ein neues Heim. Sie litt unter chronischem Schnupfen und einer Zahnfehlstellung. Da eine Vermittlung zu einem gesunden Kaninchenpartner undenkbar war, bekam die zierliche Maggy einen Gnadenhofplatz und zog zu unseren anderen beiden Schnupfis Gina und Tinker Bell in unser Außengehege. Zwei Monate lang ließ sie sich verwöhnen, durfte mit den beiden Kaninchendamen und
ihrer Pflegemama Claudia um die Wette schmusen und durch das große Gehege toben, bis sie sich plötzlich zurückzog und nicht mehr fressen mochte.
Beim darauf folgenden Tierarztbesuch stellte sich heraus, dass Maggy an einer massiven Herzrythmusstörung litt, hervorgerufen durch eine schlimme Ohrentzündung. Die arme Maggy hatte aufgrund ihres Schnupfens ein geschwächtes Immunsystem, so konnten sich die Entzündungen unbemerkt und ungehindert ausbreiten. Leider waren das noch nicht die schlimmsten Nachrichten. Auf einem Röntgenbild kam ein riesiger Tumor zum Vorschein - dieser erstreckte sich über Maggies ganze linke Körperhälfte. Zudem waren Herz und Leber
extrem vergrößert. Eine Behandlung kam nicht in Frage, es gab keine Chance für die tapfere Kaninchendame. Maggy ist am 12.01.2006 eingeschlafen und wurde von ihren Leiden erlöst. Sie wurde im Garten ihrer Pflegestelle beerdigt.
Maggy, kleine Maus, komm gut auf der anderen Seite an und grüß uns die anderen! Gina, Tinki und Deine Pflegeeltern Claudia und Frank vermissen Dich so sehr. Wir werden Dich nie vergessen. |
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Krümel, verstorben am 07.01.06 im Alter von 6 Wochen |
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Liebes Krümelchen, oder auch Christmas, wie dein vorläufiger Name war.
Nun bist du auch über die Regenbogenbrücke gehoppelt.
Da kamst am 24.12.2005 zu mir im zarten Alter von vier Wochen. Eigentlich hättest du noch bei deiner Mutti sein sollen, aber die war leider gestorben. Als du zu mir kamst, hattest du Untergewicht und jede Menge Stellen, an denen Dir das Fell ausgerissen worden war.
Du hast dich schnell eingewöhnt und deine Ersatzmilch hast du sehr gut angenommen. Du hast immer schon an der Käfigtür auf mich gewartet. Auch wenn's am Anfang anstrengend war, bin ich doch sehr gerne für dich auch in der Nacht aufgestanden.
Leider stellte sich schnell heraus, dass du eine Augen- und Lungenentzündung hattest. Du bekamst Medikamente und es besserte sich bald. Du hast immer mehr Freude daran gefunden, wild im Käfig zu toben und deine Möhrchen zu knabbern.
Trotzdem ging es dir leider bald wieder zunehmend schlechter. Beim Tierarzt wurde festgestellt, dass du nur noch hell und dunkel unterscheiden konntest und E.Cuniculi hattest. Leider verschlechterte sich dein Zustand in der Nacht vom 06. auf den 07.01.06 so schlimm, dass du ständig Krampfanfälle bekamst. Du schienst außerdem große Schmerzen zu haben. Wir fuhren sofort mit dir zum Arzt, jedoch hattest du bereits auf der Fahrt innerhalb von 15 Minuten 5 Anfälle.
Die Tierärztin sagte uns, dass es besser wäre, dich gehen zu lassen, denn du würdest dich nur noch quälen. Selbst auf dem Tierarzttisch wurdest du von Anfällen geschüttelt. Ich hielt dich fest als du deine Spritze bekamst. Du lagst nun ganz still auf meiner Hand und ich fühlte, wie dein kleines Herzchen immer schwächer schlug, bis du schließlich eingeschlafen warst.
Mein Spatz, auch wenn du nur ein sehr kurzes Leben hattest und du ständig zum Tierarzt musstest, hoffe ich, dass du mir nicht böse bist, denn ich wollte nur das Beste für dich.
Ich hab dich sehr sehr lieb und hoffe, dass du dort, wo du jetzt bist, wieder mit deiner Mami und Geschwistern zusammen sein kannst und glücklich bist.
Wir sehen uns dort bestimmt wieder, bis dahin mach's gut mein kleiner Schatz, und vergiss uns nicht, denn wir vermissen dich so sehr!
Deine Jana |
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Becky, verstorben am 15.12.05 im Alter von 5 Jahren
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Liebe Becky,
ich weiß noch ganz genau wie wir Dich zusammen mit Sammy damals abgeholt haben.
Ihr saßt zusammen in einem 1m-Käfig in einem dunklen Fahrradschuppen und solltet eingeschläfert werden, nur weil ihr positiv auf E.C. getestet wurdet.
Du hast Dich gut in unserer Kaninchengruppe eingelebt und Dich sehr wohl gefühlt, bis Deine Bindehautentzündung kam.
Ich habe allen Tierärzten immer wieder gesagt das Du E.C. positiv bist, aber alle haben gesagt, das habe damit nichts zu tun
- hätte ich bloß nicht auf sie gehört!
Am Donnerstag (15.12.) traf Dich diese verdammte Krankheit mit solch einer Wucht, wie ich es noch nie erlebt habe.
Mittags erfuhr ich von Deinem E.C.-Ausbruch,
gegen 16 Uhr kam ich heim und Du saßt im Gehege an den Rand gelehnt. Ich war überrascht, wie schnell es bei Dir ging.
Nach dem Tierarztbesuch wollte ich Dich zur Ruhe kommen lassen, aber Du fingst an immer schneller zu atmen. Du wolltest noch fressen, aber Du konntest nicht mehr schlucken.
Um Dich zu beruhigen habe ich Dich ganz vorsichtig in meinem Arm gebettet. Du warst so verkrampft, das es in der Seele weh tat, aber Du wurdest etwas ruhiger.
Und Dein Blick. Ich werde nie wieder Deinen flehenden Blick vergessen, Dir doch zu helfen! Vor Schmerzen hast Du mit den Zähnen geknirscht!!!
Wir wussten, dass es nur einen Weg gab Dir zu helfen.
Wir wollten nicht, dass Du Dich weiter quälen musst und so haben wir Dich erlöst.
Ganz entspannt bist Du geworden, hast so ruhig in meinem Arm geschlafen
und dann bist Du ganz sanft und ohne Schmerzen über die Regenbogenbrücken gehoppelt.
Becky, Du hinterlässt hier eine große Lücke – auch Pepe vermisst Dich sehr!!! Ich trauere um Dich, denn die Trauer ist der Preis dafür, dass ich Dich auch lieben durfte!!!
Aber ich bin auch froh, dass ich Dir noch ein Jahr voller Leben und Freude schenken konnte!!!
Becky, wir sehen uns wieder und ich freue mich darauf!!!
Deine Susanne |
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Wallace, verstorben am 06.12.05 im Alter von 11 Monaten
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Wallace holten wir gemeinsam mit Gromit in einer Nacht- und Nebelauktion aus Magdeburg von einer Halterin ab, die
unkastrierte Rammler bewußt zusammenleben ließ und weder für Haltung noch für deren anfallenden Tierarztkosten das nötige
Geld zur Verfügung hat. So kamen beide Widder um 1:30 Uhr am 10.11.05 in ihrer Pflegestelle in Potsdam an und wurden
getrennt untergebracht, da sich beide schon massive Bissverletzungen zugefügt hatten.
Wallace machte uns sehr viel Kummer.
In seinen 12h Auslauf bewegte er sich kaum, hoppelte selten und auch sein Nahrungsaufnahme ließ zu Wünschen übrig. Am
14.11.05 wurden beide dem Tierarzt vorgestellt und kastriert. Wallace nahm weiter ab. Wir entschlossen uns, das Alheilmittel "Kaninchengesellschaft" einzusetzen und setzten ihn zu Pebbles und Gottfried, die bzgl. ihrer Liebenswürdigkeit anderen
Kaninchen gegenüber weit bekannt sind. Auch wenn hier keinerlei Vergesellschaftungsgejage einsetzte, war Wallace doch die
ersten 2 Tage sichtlich verstört und rannte sofort weg, wenn einer der beiden sich ihm näherte. Da ich tgl. seine
Bisswunden und Beißabszeße untersuchte viel mir am 24.11.05 auf, das er sein rechtes Hinterbein nicht mehr belastet und
anzog. Gleich am nächsten Tag wurde ein Röntgen gemacht und dabei kam heraus, das der Kleine seit Monaten einen
unbehandelten Oberschenkelhalsbruch hatte, der aufgrund Nichtbehandlung so krum und schief zusammengewachsen war, das jede
Bewegung ihm Schmerzen bereiten musste. Durch die Bewegung die er die letzten Tage (ich unterstelle hier einfach
mal, das die Vorbesitzerin ihm nie Auslauf zuteil werden ließ) entzündete sich das Gelenk in den darauffolgenden Tagen.
Wallace bekam zunächst Schmerzmittel, wir hofften auf Besserung, um eine Amputation zu vermeiden. Doch sein Leiden
verschlimmerte sich.
Am ersten Dezemberwochenende stand sein Hinterbeinchen sichtlich ab und war heiß, er bekam
Antibiotikum gespritzt in Absprache mit dem Tierarzt und wurde gleich am Montag dem Tierarzt vorgestellt. Leider hatten
sich in den nur wenigen Tagen 2 große Abszeße am Gelenk gebildet, die gespalten wurden und aus denen dicker Eiter abfloß,
und auch einer an der Wirbelsäule. Er musste über Nacht in der Klinik bleiben und sollte am nächsten Tag operiert, sein
Beinchen amputiert werden, wenn Besserung eintritt, der Eiter nachläßt. Leider war das Gegenteil der Fall. Der Abszeß an
der Wirbelsäule blieb nicht der einzigste auch innere Organe waren bereits befallen und weiter fließ dicker Eiter aus den
geöffneten Abszeßen. Unter Tränen wurde das Leiden von Wallace beendet, der in dieser Nacht weiter abschwächte und sich
kaum auf den Pfoten halten konnte. Wallace wurde nur 11 Monate alt! Er hinterläßt ein sehr großes Loch bei uns allen und
wir wünschen uns, das er jetzt auf der anderen Seite endlich schmerzfrei hoppeln kann und endlich Kaninchen ist!
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Emma, verstorben am 28.10.05 im Alter von 8 Jahren
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Am 22.10.05 kam die mind. 8 Jahre alte Kaninchendame zu uns in die Pflegestelle. Schnell war klar, dass die Witwe, die nur 3
Tage zuvor ihren geliebten Max verloren hatte, einen Gnadenhofplatz braucht.
Eine Vermittlung war aufgrund ihres hohen Alters und diversen Handicaps wie Blind- und Taubheit, schweren
Verdauungsproblemen und daraus resultierend strenger Diät und Inkontinenz nicht möglich. Gleich am Montag, dem 24.10.05 wurden
wir bei unserem Tierarzt vorstellig, der ihre Blindheit auf eine akute e.c.-Erkrankung zurückführte, die lt. Angaben der
Vorbesitzern dann schon fast ein Jahr wüten musste. Uns war klar, dass viele Faktoren dafür sprachen, das Emma eine
Therapie nicht schafft, zumal sie voller Trauer immer weiter abbaute. Wir versuchten alles und gaben ihr auch Gesellschaft
bei einer lieben Kaninchengruppe, die sie sofort mit Putzen Willkommen hieß. Aber es war zu spät. In der Nacht vom 27. zum
28.10.05 verließ uns dieses sanfte Wesen. Wir gaben ihr in unseren Armen das letzte Geleit und unsere Tränen zollten nicht
nur den Kummer um diesen Verlust. Emma, du wirst in unseren Herzen bleiben, die Du im Sturm erobert hast. Wir vermissen Dich!
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Pia, verstorben am 25.09.05 im Alter von 5½ Jahren
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Pia kam am 17.11.04 in die Obhut des Kaninchenschutzes. Sie war halbverhungert, dehydriert und fraß nicht. Es folgte eine Zahnoperation, wo sich eine massive Fehlstellung der hinteren Backenzähne heraus stellte. Pia wurde von Tierschützern von einem Züchter frei gekauft, sie sollte geschlachtet werden! Sie litt an chronischem Schnupfen und durch jahrelange Fehlhaltung an halb versteiften Gelenken. Im Januar 2005 diagnostizierten wir eine Leberschädigung, die sich im März leider als bösartige Veränderungen
an der Leber bestätigte. Da die Zahnfehlstellung bereits zu weit fortgeschritten war, wurden alle 3-4 Wochen ihre Backenzähne gekürzt. In ihrer Pflegestelle lernte sie Lara kennen und lieben, Lara war ihre beste Freundin bis zum Schluß. Damit Pia nicht "am lebendigen Leibe verhungerte" wurde sie 3x tgl. mit möglichst energiereichem Futterbrei versorgt. Ihr Lebenswille war ungebrochen. Sie wollte alles und bekam auch alles. Aus ihren Augen konnte man ihre Gedanken lesen. Am 22.03.05 starteten wir die
Homöopathische Tumorbehandlung. Mit zunächst beachtlichem Erfolg. Pia durfte den Sommer 2005 erleben, sie genoss die Sonnenstrahlen, sie lag immer sonnig, das schien ihren Gelenken gut zu tun. Im August erfolgte dann der erste Einbruch, die Homoöpathische Behandlung musste viel früher als geplant wiederholt werden. Sie gab nicht auf, kämpfte bis zum Schluß. Sie war das tapferste und energiegeladenste Kaninchen was mir je begegnet ist. Am 25.09.05 um 22:10 Uhr wurde ihr kleiner Körper erlöst. Ihr Herzchen war
noch so stark, doch der Körper ein Wrack. Ein Trost hierfür gibt es nicht, wir wollten ihr so gerne ein ganzes Jahr voller Leben schenken. Pia wurde 5 Jahre und 6 Monate alt. Wir werden sie hier nie vergessen, sie hat ein großes Loch bei uns hinterlassen.
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Roger Rabbit, verstorben am 14.05.05 im Alter von 1 Jahr
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Roger Rabbit wurde im März 2005 mitten in Berlin von spielenden Kindern gefunden und zu einer Dame in der Nachbarschaft gebracht, die zuvor bereits ein einsames Kaninchen aufgenommen hatte. Da es sich hierbei jedoch um ein älteres Böckchen handelte, der mit dem agilen Roger Rabbit total überfordert war, nahmen wir Roger in unsere Vermittlungsliste auf, um für ihn ein schönes neues Zuhause bei einer feschen Kaninchendame zu finden. Roger war ausgesprochen lebhaft, neugierig und aktiv. Leider wurde
ihm das zum Verhängnis. Am 14.05.05 entwischte er seiner Pflegerin unbemerkt aus dem Kaninchenzimmer und ging unbeobachtet auf Erkundungstour. Seine Neugier führte ihn hinter die Waschmaschine. Beim Anknabbern des Stromkabels muss der kleine Kerl einen heftigen Schlag abbekommen haben. Er hat sich dabei so sehr erschrocken, dass er sich blitzartig um 180° gedreht haben muss, um zu fliehen. Aufgrund der Enge hat er sich dabei die Wirbelsäule gebrochen. Die Tierärzte konnten nichts mehr für ihn tun. Sie mussten
den Unglücksraben einschläfern. Der Schock saß tief, es war so ein tragischer Unfall.
Roger, Du warst noch so jung und ein wahrer Herzensbrecher! Es tut uns so leid, was Dir widerfahren musste. Du wirst uns immer fehlen und hast einen festen Platz in unseren Herzen!
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Charly, verstorben am 19.12.06 im Alter von 2 Jahren |
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Mein lieber Charly,
am 21.10.2006 habe ich dich einfach aus dem Tierheim mitgenommen, weil du einfach nicht mehr fressen wolltest. An diesem Tag bist du bei uns eingezogen.
Keiner konnte ahnen, dass du schon so krank warst...
Wir haben in diesen 8 Wochen so viele Höhen und Tiefen zusammen erlebt. Nächtelang haben Eckart und ich nach deiner OP und deinen Nottierarztbesuchen bei dir gewacht und Tränen vergossen.
Du bist uns so ans Herz gewachsen und jetzt konnten wir nicht mal bei dir sein, als du über die RBB gehoppelt bist.
Wir möchten keine Minute mit dir missen, unsere Sorgenstunden, die Spaßstunden und unsere Schmusestunden.
Du reißt ein unendliches Loch in unserer Leben, dass keiner füllen kann.
Wir hätten dir so gerne noch ein schönes Leben bei uns geschenkt.
Du hast soviel in der letzten Zeit durchmachen müssen und findest jetzt hoffentlich deinen Frieden.
Meine kleine Möhrenschnute, komm gut drüben an!
Ich kann es eigentlich noch gar nicht fassen, dass ich dich nicht wiedersehen soll und wir sind so unendlich traurig.
Wir danken dir für jede Sekunde, die du uns geschenkt hast.
Wir haben dich sehr lieb und werden dich nie vergessen!
Es tut so weh!
Dein Eckart und deine Elke |
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