Kaninchenschutz e.V.

HELFEN mit HERZ!

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Immer wieder suchen wir für die Tiere, die wir zum Beispiel aus Notfällen aufnehmen und gesund pflegen, ein neues Zuhause. Zum Glück der Tiere gibt es immer wieder Menschen, die den Tieren ein persönliches Traumzuhause bieten können. Die Glückspilze, die ihr Heim schon gefunden haben, werden hier vorgestellt.

Miss Marple

WEIBLICH, GEBOREN 2016


Miss Marple wurde als "Bambi" und eines von 5 Kaninchen in den Niederlanden geboren und zog am 03.09.2016 nach Braunschweig. Die neue Besitzerin nahm Kontakt zur abgebenden Stelle auf, da ihr Bruder, Mr. Stringer humpelte.

Schnell war klar, dass eine Operation mit Kosten von 300,00 € bis 400,00 € vonnöten war, welche jedoch nicht auf die Schnelle aufgebracht werden konnten. Deshalb sollten die zwei in ihre Stelle, von der sie vermittelt wurden, zurückkehren. Eine unserer Aktiven wurde jedoch auf einen Transport-Hilferuf aufmerksam und entschloss sich, die beiden aufgrund der geschilderten Situation schnellstmöglich herauszuholen.

Die vor Ort erlebte Interaktion der beiden miteinander und die Pflege von Miss Marple, die sie ihrem Bruder zuteil werden ließ, waren der Grund dafür, die beiden zunächst gemeinsam unterzubringen.

Aufgrund der anstehenden Behandlungen ihres Bruders und der sehr engen Bindung hat der Vorstand lange beraten und für sie ebenfalls direkt KS-Status erteilt. Was zusammengehört, sollte auch während der Genesungszeit zusammen bleiben können.

Es wurde schnell deutlich, dass auch Miss Marple nicht absolut gesund war - sie hatte kleine Haken an den Zähnen und musste deshalb immer mal wieder zum Tierarzt.
Dennoch wurde sie schnell richtig fit, und auch die Verletzung ihres Bruders verbesserte sich sehnlichst. So entschied sich die Pflegestelle schließlich für eine Vermittlung der beiden.

Für Miss Marple war dies zunächst keine gute Nachricht, denn ihr Bruder wurde vor ihr vermittelt. Sie blieb alleine zurück und litt unter der Einsamkeit. Doch zu ihrem Glück dauert es nicht lange, bis auch sie ein neues zu Hause finden konnte.

Im Dezember 2017 konnte Miss Marple so zu Kaninchenherr Toni ziehen. Nach kurzen Rangeleigen gewöhnten die Beiden sich schnell aneinander. Nun kann Miss Marple das Leben so richtig genießen - in einem gemütlichen Zimmer, zusammen mit einem liebevollen Kaninchenherren an ihrer Seite.

Wir wünschen der kleinen Detektivin alles Gute für dieses neue Leben!


> Eintrag aufgenommen am:
26.11.2017

Mr. Stringer

MÄNNLICH, KASTRIERT, GEBOREN 2016


Mr. Stringer wurde als "Klopfer" und eines von 5 Kaninchen in den Niederlanden geboren und zog am 03.09.2016 nach Braunschweig.

Die neue Besitzerin nahm Kontakt zur abgebenden Stelle auf, da er humpelte. Er wurde daraufhin beim Tierarzt vorstellig, dieser machte ein Röntgenbild und schickte die beiden in die Tierklinik.

Dort teilte man ihr mit, dass schnellstmöglich eine Operation nötig wäre, diese jedoch um 300,00 bis 400,00 Euro kosten würde. Diesen Betrag konnte sie so schnell nicht aufbringen und nahm daher erneut Kontakt zur abgebenden Stelle auf.

Aufgrund dieser Problematik sollte Mr. Stringer mit seiner Schwester wieder zurückgeholt werden. Durch die Entfernung wäre dies jedoch erst einige Tage später möglich gewesen.

Aufgrund der geschilderten Situation von beiden Seiten wurde eines unserer Mitglieder sofort aktiv und hat die beiden schnellstmöglich herausgeholt.

Da jedoch unklar war, wie alt der Bruch tatsächlich war und die Tatsache, dass er nicht weiter leiden sollte, wurde Mr. Stringer von Anke als Pflegetier des Kaninchenschutz e.V. aufgenommen, zunächst noch mit der Zusage des Vorstandes über die Kostenübernahme im Rahmen der Notfallerstversorgung.

Ein neu erstelltes Röntgenbild zeigte einen dreifachen Bruch des Oberschenkels und einiger Splitter.
Nach langen Überlegungen entschied man sich dafür, den Erhalt des Beines mittels Marknagel durchführen zu lassen. Der Hauptgrund hierfür war auch die Tatsache, dass er noch sehr jung ist und eine Amputation aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen in ähnlichen Fällen auch nachfolgende, negative Auswirkungen auf die Wirbelsäule sowie eine mögliche Entstehung einer Pododermatitis begünstigen würde.

Die Operation wurde, samt der Verleihung des KS-Status, am 08.09.2016 durchgeführt. Die Operation hat er sehr gut überstanden. Er war jedoch alles andere als zufrieden damit, und auch, dass er einige Zeit in einem Käfig verbringen musste - denn hoppeln war aufgrund der Verletzung absolut nicht erlaubt - machte es nicht leicht für ihn. Doch seine Schwester Miss Marple saß dauerhaft vor seinem Käfig und zeigte, dass sie für ihn da ist.

Nachdem die Operationswunde verheilt war, durfte er wieder etwas mehr Platz haben. So gewöhnte er sich langsam wieder an das Hoppeln, zunächst ohne das Bespringen von Erhöhungen.
Insgesamt entwickelte sich alles sehr gut, und Mr. Stringer zeigte, wie sehr er das Leben genießen wollte. Er wurde immer fitter, das hoppeln klappte besser und auch kleine Sprünge waren möglich.
So entschied sich seine Pflegestelle schließlich für eine Vermittlung - und im November 2017 konnte der Kaninchenherr entgegen aller Befürchtungen bei seiner Aufnahme ausziehen und eine liebevolle Kaninchendame kennen lernen.
Der Umzug brachte ihm nicht nur nette Gesellschaft und ein tolles zu Hause für immer, sondern auch einen erneuten Namenswechsel. Als Tillmann - passend zu der neuen Liebe Tilly - lebt er nun sehr zufrieden weiter und zeigt, wie wichtig es ist, nie die Hoffnung aufzugeben.
Wir wünschen ihm eine ganz wunderbare Zeit in dem neuen Heim und sind froh, dass er wieder so munter hoppeln kann!

> Eintrag aufgenommen am:
01.11.2017

Tamu & Marei

männl. kastr., geb. 08/2011


Tamu, Marei und Raqin sind Geschwister und ihr Leben startete turbulent.

Sie wurden wahrscheinlich am 01.08.2011 geboren und 12 Tage später dann auch schon ausgesetzt - gerade als sie dabei waren, ihre Augen zu öffnen und die Welt zu erkunden. Ihr Glück war, dass gerade Almuth eines ihrer Sorgenfellchen bei ihrem Tierarzt abholen wollte und sie in der Nähe entdeckte. So wurden sie eingepackt und gleich tierärztlich untersucht.

Der erste Eindruck war recht zufriedenstellend, und so reisten sie mit ihrer neuen Pflegemama nach Hause. Dort gab es regelmäßig Fläschchen mit Aufzuchtmilch, und die drei Knuddelbabys entwickelten sich prächtig.

Im Verlauf lag die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Vater um ein Wildkaninchen handelte. Dies zeigte sich auch später im Charakter der Drillinge. Sie waren inzwischen recht scheu und wild – brauchten Platz zum Toben, Spielen und Hakenschlagen. Das Zuschauen machte immer wieder Spaß.

Im Oktober 2011 wurden alle drei Geschwister kastriert und haben dies gut überstanden.

Im Januar 2012 wurden die drei Hübschen Patenkaninchen, da sich die Vermittlung mit aller Wahrscheinlichkeit schwierig gestalten würde. Temperamentvolle Halbwildis und dazu noch Schnupfenträger sind nicht so gefragt. Das ganze Jahr über lebten sie als harmonische Gruppe mit zwei anderen Kaninchen in ihrem Außengehege, doch dann änderte sich dies und die Karten wurden neu gemischt. Tamu und Marei zogen in eine andere Gruppe.

Im Mai 2013 hatte dann ein unbekannter Erreger für Durchfall bei den Tierchen gesorgt, und die Labore arbeiteten auf Hochtouren an der Identifizierung. Tamu ging es zeitweise sehr schlecht. Ende Juni waren die Erreger dann identifiziert, und endlich konnte eine Behandlung starten. Dem Dreigestirn ging es dann auch bald wieder besser, allerdings sind ihre Blutwerte seitdem grottig, denn der Erreger hat sich negativ auf die Blutbildung ausgewirkt. Auch jetzt sind die Werte noch immer nicht in Ordnung.

Zum Ende des Jahres 2013 wurden dann die beiden Geschwister Gnadenhofkaninchen. Der Jahreswechsel verlief dann recht ruhig und mit wenig Turbulenzen. Die beiden Wirbelwinde genießen das Leben mit ihren Kumpels.


08.10.2017: Ab heute haben Marei & Tamu in ihrem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen den beiden alles Gute und viel Gesundheit!

> Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Lisa

weibl., Alter unbekannt


Lisa stammt aus einem großen Notfall von über 180 Tieren und fand zunächst einen Pflegeplatz in einem Tierheim.

Sie litt an Kaninchensyphillis, E.C. und hatte hohes Fieber, daher wurde eine Pflegestelle gesucht, die mehr Zeit erübrigen kann als es im Tierheim möglich ist. So kam Lisa zu Katharina und hat inzwischen ihre lebensbedrohliche Krise überwunden.

Zusammen mit ihrer Leidensgenossin Samira und zwei weiteren behinderten Kaninchen lebte sie in einem gepolsterten Gehege, denn durch E.C. kommt es leider immer noch vor, dass sie ihr Gleichgewicht verliert und sich rollt. Gemessen an den ersten Tagen zeigt sich aber bereits ein Fortschritt und Lisa blüht regelrecht auf.

Samira hat den Kampf gegen die Krankheit leider eines Tages verloren, doch Lisa kommt relativ gut mit der Krankheit zurecht, solange das Gehege gepolstert ist und sie langohrige Freunde an ihrer Seite hat, die sie stützen.

Leider hat sie Calzifizierungen der Nieren und bereits eine Blasenstein-OP hinter sich, außerdem leidet sie an chronischem Kaninchenschnupfen. Mit diesen vielen Baustellen ist sie nicht vermittlungsfähig und darf als Gnadenhoftier für immer in ihrer Pflegestelle bleiben.


Update 08.10.2017: Ab heute hat Lisa in ihrem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen ihr alles Gute und viel Gesundheit!

> Region: Weilerswist/NRW > Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Mara Krötchen

weiblich, geb. ca. März 2016


Mara Krötchen kam Mitte Juni 2016 als Fundtier in ihre Pflegestelle.

Die Untersuchung beim Tierarzt ergab ein Weibchen, damals 1,4 kg, Endgewicht wird bei ca. 4 - 5 kg liegen. Sie war unterernährt, die Zähne wiesen Verfärbungen auf - vermutlich durch Mangel-/Fehlernährung. Der Bauch war kahl und im hinteren Bereich urinverschmutzt, sie muss also vorher extrem beengt gesessen haben. Auch etwas auffällig war das Gangbild, weshalb sie Panacur bekam, das sich aufgrund der gefundenen Parasiten als richtig erwies.

Weitere Untersuchungen ergaben chronischen Kaninchenschnupfen und ein Megacolon, eine massive Erweiterung des Dickdarms.

All diese Krankheiten waren ein guter Grund, sie in die Obhut des Kaninchenschutz e. V. zu nehmen, wo sie sich nun viele Paten wünscht, die sie begleiten, denn sie ist trotz allem ein lebenslustiges Kaninchen. Inzwischen lebt Mara Krötchen in einer Kaninchengruppe und versucht, dort eine der Führungspositionen zu erlangen, obwohl sie die jüngste ist.


Update 08.10.2017: Ab heute hat Mara Krötchen in ihrem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen ihr alles Gute und viel Gesundheit!

> Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Sir Ohrliver

männl. kastr., geb. 04/2015


Es begann, wie so oft, mit einer Kleinanzeige: "Wer kann Kaninchen bzw Schlachthasen aufnehmen? Der Halter löst die Zucht auf und lässt sonst Schlachten oder gibt sie an einen anderen Schlachter ab. Die Tiere sitzen in winzigen Ställen, manche Tiere haben nicht mal Platz sich zu bewegen."

So kam Sir Ohrliver zu Katharina, die gerade ihr Quarantänegehege frei hatte.

Sir Ohrliver ist laut Ohrtätowierung im April 2015 geboren, war unkastriert und ungeimpft und brachte auch ein paar Parasiten mit. Das konnte zügig angegangen werden, später stellte sich noch eine Schwellung am Knie heraus und eine ganz schlimme Herzkrankheit, gegen die er lebenslang Medikamente nehmen muss. Inzwischen hat Sir Ohrliver Freunde bekommen und genießt das Leben in Außenhaltung, unter anderem zusammen mit den Patenkaninchen Casper und Krötchen.

In guter Gesellschaft und guter Pflege bleibt Sir Ohrliver trotz der Diagnose hoffentlich noch viel Zeit, das Leben zu genießen. So wünscht er sich viele Paten, die ihn auf diesem Weg unterstützen.


Update 08.10.2017: Ab heute hat Sir Ohrliver in seinem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen ihn alles Gute und viel Gesundheit!

> Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Puddin

männl. chemisch kastriert, geb. 01/2017


Puddin war erst vier Monate alt, als er von einer Animal-Hoarderin zusammen mit weiteren 275 Kaninchen und Meerschweinchen befreit wurde.

Beim ersten Tierarztbesuch wurde festgestellt, dass er viel, viel zu dünn war – er war ein Skelett mit Haut überzogen - und kaum Luft bekam. Da er deshalb Sauerstoff brauchte, wurde er stationär aufgenommen und lange intensiv-medizinisch versorgt.

Es wurde festgestellt, dass nur etwa 10% seiner Lunge belüftet ist. Den Rest bildet eine Masse, die nur durch eine für Puddin lebensgefährliche Lungenpunktion diagnostiziert werden könnte. Da dieses Riesenteil – egal, was es ist, nicht entfernt werden kann, wurde auf die Punktion verzichtet.

Nach 5 Wochen in der Tierklinik konnte Puddin endlich in seine Pflegestelle ziehen. Da er noch immer unter Atemproblemen leidet, muss er die nächste Zeit leider noch auf wenig Raum leben.

Durch seine Luftnot ist er natürlich auch nicht narkosefähig, weshalb er nicht kastriert werden kann. Allein bleiben soll der Süße aber nicht, und deshalb ist er inzwischen chemisch kastriert worden. Da sich sein Zustand gebessert hat, soll er bald mehr Platz bekommen und danach einen kleinen kastrierten Freund. Zudem ist Puddin Schnupfer.

Puddin ist ein wahrhaftiger Kämpfer, der deutlich zeigt, dass er leben will. Dabei ist er liebenswert und verschmust und erobert alle Herzen im Sturm.


Update 08.10.2017: Ab heute hat Puddin hat in seinem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit!

> Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Mäx

männl. kastr., geb. 2007


Mäx kam bereits im Sommer 2008 das erste Mal zu Katharina, vorher diente er als Kinderspielzeug, saß in einem Stall und sollte, da er zu groß geworden war, geschlachtet werden. Mangels Sachkunde im Schlachten bekam Katharina ihn geschenkt.

Bei ihr wurde er kastriert, geimpft und zu einer einsamen Häsin vermittelt, wo er bis 2014 leben konnte. Zu diesem Zeitpunkt war sein Halter schwerkrank, und Mäx zog nebst Freundin wieder bei Katharina ein.

Die beiden konnten noch einmal in eine gute Haltung vermittelt werden, inzwischen ist seine Partnerin leider verstorben, und die Kaninchenhaltung wurde aufgegeben. So zog Mäx im September 2017 zum dritten Mal bei Katharina ein. Aufgrund seiner inzwischen vielen Baustellen darf er nun dort bleiben. Er ist ein sehr friedfertiges Kaninchen, das glücklich ist, wenn es Kuschelpartner hat.

Update 08.10.2017: Ab heute hat Mäx in seinem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit!

> Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Najm

männl. kastr., geb. ca. Mitte/Ende Mai 2012


Am 13.06.2012 ist Almuth aus Zufall zu einem Kaninchenbaby gekommen, als ein Züchter Kaninchenbabys zum Verkauf abgeben wollte. Eines war leicht apathisch und extrem dünn. Ihm ging es deutlich sichtbar sehr schlecht – Tierarzt wäre zu teuer.

Beim Tierarzt-Besuch wurde eine Kokzidiose und Untertemperatur festgestellt. Der Kleine hat Blut im Urin und müffelt aus dem Mäulchen. Ein Abszess konnte nicht gefunden werden, aber seine kleinen Zähnchen sind grottig: Sie stehen schlecht und sind schwarz - und das bei einem Baby von ca. 5 Wochen. Außerdem ist er (wahrscheinlich ist es ein kleiner Rammler) eigentlich viel zu jung, um schon von der Mutter getrennt zu sein. Sein Zustand war sehr kritisch, aber er soll wenigstens eine Chance bekommen, groß zu werden und Liebe zu erfahren.

17.6.2012: Inzwischen ist Najm stabiler und es gibt die Hoffnung, dass er überlebt. Er ist aber noch immer sehr schwach und ruht sich viel aus.

Update 14.11.2012: Da Najms Darmzotten durch die schwere Kokzidiose zu Beginn seines Lebens irreversibel zerstört wurden, wird er weiterhin unter Aufgasungen leiden und auch seine Nahrung nicht richtig verwerten können. Zusätzlich hat er Probleme mit schlecht stehenden Zähnen und E.C.. Durch diese Erkrankungen ist er nicht vermittelbar und hat deshalb heute Gnadenhofstatus bekommen.

Update 15.01.2013: Najms Zustand hat sich stabilisiert – es geht ihm trotz der ständigen mehr oder weniger heftigen Aufgasungen recht gut und er fühlt sich mit Pünktchen und Tirami sehr wohl.

Update Juni 2013: Sensibelchen Najm wurde jetzt arg von Tirami angegangen und nur noch gejagt. Also wurden die Karten neu gemischt und Najm bekam drei reizende Damen an seine Seite: Manadis, Marjani und Meliha. Die hübsche Manadis war auf Anhieb seine Herzensdame.

Update August 2013: Die Gruppe um Najm bekommt Zuwachs durch Chicos. Am Anfang lief alles gut, doch dann wurde Meliha verletzt und musste separiert werden. Eine Re-Zusammenführung verlief allerdings problemlos.

Update August 2014: Najm und Manadis kamen weiterhin gut miteinander klar.

Bis jetzt ging es in gewohnter Manier bei Najm weiter: stabile Phasen wechseln sich mit heftigen Aufgasungen ab. Aber Almuth hat das gut im Griff, und so geht es dem Kleinen meist schnell wieder besser.

08.10.2017: Ab heute hat Najm in seinem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit!

> Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Raqin

männl. kastr., geb. 08/2011


Tamu, Marei und Raqin sind Geschwister, und ihr Leben startete turbulent. Sie wurden wahrscheinlich am 01.08.2011 geboren und 12 Tage später dann auch schon ausgesetzt - gerade als sie dabei waren, ihre Augen zu öffnen und die Welt zu erkunden. Ihr Glück war, dass gerade Almuth eines ihrer Sorgenfellchen bei ihrem Tierarzt abholen wollte und sie in der Nähe entdeckte. So wurden sie gleich eingepackt und sofort tierärztlich untersucht.

Der erste Eindruck war recht zufriedenstellend, und so reisten sie mit ihrer neuen Pflegemama nach Hause. Dort gab es regelmäßig Fläschchen mit Aufzuchtmilch und die drei Knuddelbabys entwickelten sich prächtig.

Im Verlauf lag die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Vater um ein Wildkaninchen handelte. Dies zeigte sich auch später im Charakter der Drillinge. Sie waren inzwischen recht scheu und wild – brauchten Platz zum Toben, Spielen und Hakenschlagen. Das Zuschauen machte immer wieder Spaß.

Raqin - sein Name bedeutet Zauberer - machte dann im September 2011 ganz große Sorgen. Er hatte Krampfanfälle, und der Tierarzt konnte bei der Untersuchung nichts feststellen. Auch eine weitere Diagnostik musste gut überlegt werden. Der Stress könnte die Anfälle auslösen oder gar verschlimmern - und das musste vermieden werden.

Im Oktober 2011 wurden alle drei Geschwister kastriert und haben dies gut überstanden. Da man von der Art der Krampfanfälle bei Raqin jetzt von einer Epilepsie ausging, wurde er medikamentös behandelt. Das Dreierteam entwickelte sich prächtig und man stufte sie als Vermittlungstiere ein. Sie suchten nun also einen neuen Wirkungskreis.

Im Januar 2012 wurden die drei dann Patenkaninchen, da sich die Vermittlung mit aller Wahrscheinlichkeit schwierig gestalten würde. Temperamentvolle Halbwildis und dazu noch Schnupfenträger sind nicht so gefragt. Das ganze Jahr über lebten sie als harmonische Gruppe mit zwei anderen Kaninchen in ihrem Außengehege, doch dann kam es zum großen Zoff zwischen ihnen und die Gruppe wurden neu gemischt: Raqin bildet jetzt eine Wohngemeinschaft mit der blinden Wildidame Hope und dem Fundkaninchen Saro, das lange die große Freiheit genießen durfte, und die beiden Geschwister blieben zusammen.

Im Mai 2013 hatte dann ein unbekannter Erreger für Durchfall bei den Tierchen gesorgt und die Labore arbeiteten auf Hochtouren an der Identifizierung. Richtig heftig hatte es Raqin erwischt, und es sah zwischenzeitlich gar nicht gut für ihn aus. Ende Juni waren die Erreger dann identifiziert und endlich konnte eine Behandlung starten. Allen Kaninchen ging es dann auch bald wieder besser, allerdings sind ihre Blutwerte seitdem grottig, denn der Erreger hat sich negativ auf die Blutbildung ausgewirkt. Auch jetzt sind die Werte noch immer nicht in Ordnung.

Anfang Oktober 2013 wurde Raqin ein Gnadenhofkaninchen. Sein Gesundheitszustand schwankte arg und oft ging es ihm gar nicht gut. Der Jahreswechsel verlief dann mit den üblichen gesundheitlichen Einschränkungen.

Update 08.10.2017: Ab heute hat Raqin in seinem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit!

> Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Casper

männl. kastr., Alter unbekannt


Casper wurde mit acht weiteren Kaninchen Opfer einer privaten Veränderung seiner langjährigen Halterin und konnte bei einem Umzug nicht mitgenommen werden.

Glücklicherweise wurde eine Nachbarin darauf aufmerksam und wandte sich an den Kaninchenschutz e.V.. Casper und fünf weitere Tiere wurden als Vereinstiere aufgenommen.

Bei Casper wurde ein Kieferabszess gefunden. Daher muss bei ihm nach einer Zahn-Operation noch länger nachgesorgt werden. Eine weitere Zahnsanierung fand statt.

Inzwischen hat Casper sich gut in seine neue Kaninchenfamilie eingelebt. Leider stellt er immer wieder mal das Fressen ein und muss gut beobachtet werden; daher ist er seit dem 12.04.2012 Gnadenhoftier des Kaninchenschutz e.V..
Im Forum wird hier über ihn berichtet.

Update 08.10.2017: Ab heute hat Casper in seinem Pflegezuhause ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit!

> Eintrag aufgenommen am:
08.10.2017

Murphy

vermittelt im September 2017


Murphy kam zusammen mit Monty Ende November in eine Pflegestelle des Kaninchenschutz e.V.

Bei ihm fielen sofort die lauten Atemgeräusche auf, die an das Prüttern einer Kaffeemaschine erinnern. Auch lief ihm Eiter aus der Nase. Bei der allgemeinen Untersuchung mit Röntgendiagnostik stellte sich heraus, dass seine Lunge bis in die kleinsten Verästelungen am entzündlich Geschehen beteiligt ist. Aufgrund dieser Diagnose wurde ein Erregerabstrich genommen, der aber ohne Ergebnis blieb.

Monty bekommt bei Anstrengung, das heißt Herumlaufen reicht, leider blaue Schleimhäute. Kurzzeitig pustet er dabei sogar die Bäckchen auf, weil er so schlecht Luft bekommt.

Aufgrund einer starken Verstopfung, die den Darm lähmte, ging es Murphy die erste Woche sehr schlecht. Wir kämpften gegen die Verstopfung an und gewannen den Kampf.

Mittlerweile darf er endlich Antibiotika bekommen und wir hoffen, dass die Atemwege wieder freier werden und der kleine Mann wieder besser Luft bekommt. Sollte es nach der Antibiotikagabe nicht besser werden, müssen weitere Untersuchungen erfolgen, wie z. B. ein Herzultraschall.

Murphy wurde aufgrund seiner Erkrankungen als Vereinstier in die Obhut des Kaninchenschutz e.V. genommen und wünscht sich viele Paten.


Update September 2017: Murphy hat sich so gut erholt, dass er im September in ein neues Zuhause gezogen ist, wo er tolle Freunde gefunden hat.

> Region: > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
07.10.2017

Paco

vermittelt im August 2017


Paco wurde von aufmerksamen Spaziergängern am 12.04.2015 gefunden und im Tierheim Wolmirstedt abgegeben. Dort fiel sofort auf, dass er an einem großen Kieferabszess litt. Das Tierheim informierte den Kaninchenschutz und bat um Hilfe.

Paco wurde vom Tierheim-Tierarzt erstversorgt und anschließend von Mareen in Pflege genommen. Aufgrund des schmerzenden Abszesses war Paco bereits ziemlich abgemagert (1,5kg) und insgesamt in einem sehr ungepflegten Zustand. Die Krallen waren zu lang, zudem hatte er Milben und Kokzidien mitgebracht.

Die Vorstellung bei einer spezialisierten Tierärztin für Kaninchenzähne ergab, dass der linke untere Kieferquadrant sich auflöst und alle dort vorhanden Zähne so wackelten, dass sie entfernt werden mussten. Paco hat seitdem Probleme, normale Nahrung aufzunehmen und bekommt zusätzlich eingeweichtes Cuni Complete. Dies hat ihn auch schnell wieder auf ein gutes Gewicht gebracht (2,6kg).

Im Juli 2016 machte leider ein weiterer Kieferquadrant Probleme, sodass auch hier alle Zähne entfernt werden mussten. Paco hat nun leider gar keine Zähne mehr im Unterkiefer.

Aufgrund des schlechten Kieferzustands benötigt er lebenslang regelmäßige tierärztliche Versorgung. Spätestens nach zwei Wochen müssen beispielsweise seine Schneidezähne gekürzt werden, da sich diese nicht mehr abnutzen.

Er ist allerdings ein unglaublich tapferer Patient, der sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt und sein Leben absolut genießt, trotz seines Handicaps! In seiner Pflegestelle bewohnt er mit zwei Artgenossen ein eigenes Kaninchenzimmer und hält seine Pflegemutti mit ordentlich viel Unfug auf Trab.

Update September 2017: Paco darf für immer in seiner Pflegestelle bleiben!

> Eintrag aufgenommen am:
19.08.2017

Leopold Herzensbrecher

vermittelt im März 2017


Das ist Leopold, der Herzensbrecher.

Der arme Kerl ist ein Fundtier und landete im Tierheim Neustadt/Weinstraße. Eine liebe Tierfreundin hat uns aufmerksam gemacht, da er in Einzelhaltung vermittelt werden sollte.

Poldi ist EC-Träger, aber das ist kein Grund für Einzelhaltung! Er scheint noch keinen Schub gehabt zu haben.

Allerdings ist Leopold taub und hat Probleme mit den Scheidezähnen. Salat und Gemüse müssen in kleinere Portionen geschnitten werden.

Seine Muskulatur ist derzeit schwach von der Käfighaltung, er schleift die Hinterbeine ein bisschen nach.

Er ist eine absolute Schmusebacke und sehr neugierig und liebenswert. Momentan ist er zwischengeparkt und darf bald zu einer netten Dame ziehen.

Wir wünschen dem kleinen Herzensbrecher alles Gute!

> Region: Schleswig-Holstein > Eintrag aufgenommen am:
26.03.2017