Kaninchenschutz e.V.

HELFEN mit HERZ!

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Summe: 0,00 €

Das Engagement unserer aktiven Mitglieder macht nicht bei Beratungen und Vermittlungen halt: Immer wieder kommen Kaninchen in unsere Obhut, die nicht weitervermittelt werden können - aufgrund gesundheitlicher oder seelischer Verfassung oder einer speziellen Vorgeschichte. Diese Schützlinge können ihr Leben lang auf uns zählen - einige unserer Helfer und Förderer haben es daher möglich gemacht, auch diesen Tieren ein schönes Leben zu bieten.

Die Gnadenhoftiere können mit einer Patenschaft unterstützt werden, um die laufenden Kosten decken zu können.

Derzeit werden wir von nachfolgenden Futtershops in Form von Carepaketen für unsere Pflege'felle' und Gnadenhoftiere unterstützt. Die dort angebotenen Carepakete werden direkt an die Pflegestelle des Schützlings gesendet und enthalten Leckereien, die ganz nach dem Geschmack der Patentiere ausgewählt wurden. Über eine derartige Unterstützung, die die Tiere glücklich macht und gleichzeitig die Pflegestelle entlastet, freuen wir uns immer sehr!

           

Ida und Nora

WEIBLICH, GEBOREN JUNI 2016


Ida und Nora wurden im September in einer Pflegestelle in Rheinland-Pfalz abgegeben. Angeblich zwei Widder, männlich, einer mit Beinfehlstellung.

Tja, das Gegenteil war der Fall: Zwei Mädchen, Stehohren .... und leider beide mit Fehlstellung in den Beinen. Wahrscheinlich durch Inzucht.

Das Röntgenbild ergab eine Missbildung ab dem Kniegelenk.

Ida, die schwarz-weiße, hat es deutlich schlimmer getroffen. Aber sie weiß sich zu helfen, läuft des öfteren auf den Vorderpfoten (sog. Akrobatik).

Bei dieser Fehlstellung ist Arthrose im Rücken und in den Vorderpfoten vorprogrammiert. Deshalb nimmt sie der Kaninchenschutz e.V. in seine Obhut.

Am Anfang sind die beiden mit Kokzidien eingezogen, die jetzt Gott sei Dank ausgestanden sind. Es wird noch ein Zwischenstopp in Hessen erfolgen, wo auch die RHDV-2 Impfung erfolgt.

Danach dürfen sie in ihre endgültige Pflegestelle nach Baden-Württemberg ziehen. Dort wartet ein behindertengerechtes, ruhiges Zuhause auf sie.

Ida ist sehr verschmust, Nora orientiert sich viel an ihr.

Zusammen werden die beiden ihr Handicap meistern und freuen sich über viele liebe Paten, die sie dabei unterstützen.


Update Januar 2018: Ida und Nora erhalten vom Kaninchenschutz e.V. "Gnadenhofstatus" und dürfen für immer in ihrer Pflegestelle bei Astrid N. bleiben. Wir wünschen den beiden Alles Gute!

> Region: Mühlacker/Baden-Württemberg > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
25.01.2018

Tomte Tummetott

MÄNNLICH, CHEMISCH KASTRIERT, GEBOREN CA. 2012


Der kleine Tomte Tummetott, auch Raupe Nimmersatt genannt, kommt aus 5 Jahre einsamer Käfighaltung. Die Besitzer haben ihn letztlich abgegeben, weil sie kein Geld für tierärztliche Behandlung ausgeben konnten oder wollten.

Das war sein Glück, denn sein Gesundheitszustand war schlimm. Vor allem eine scheinbar sehr lange nicht behandelte Augenentzündung, die schon eine riesige Fellkruste um das Auge gebildet hatte, war chronisch geworden und schränkte sein Wohlbefinden stark ein.

Durch eine engagierte Tierschützerin kam er über Umwege zu der Aktiven Diana und bekommt dort nun die medizinische Versorgung und vor allem die liebevolle Zuwendung, die er braucht und sichtbar genießt.

Leider bringt er auch neben der chronischen Augenentzündung, die wohl ein Leben lang behandelt werden muss, viele Baustellen mit.

Beim Kopfröntgen konnte man erkennen, dass die Zähne recht weit auseinander stehen und er ein Stufengebiss hat. Die oberen Zähne sind auf dem Röntgenbild nicht richtig abgegrenzt dargestellt. Man muss also damit rechnen, dass da früher oder später Probleme wie Abszesse auftreten.

Tomtes Wirbelsäule ist leider die nächste große Baustelle. Zwischen dem 1. und 2. Lendenwirbel besteht eine Verengung, und die Wirbelsäule selbst hat einen Knick. Früher oder später müssen da Schmerzmittel zum Einsatz kommen.

Tomte Tummetott wird also auch hier ein Leben lang Behandlung benötigen und regelmäßige Kontrollen. Eine Regeneration wird nicht möglich sein.

In seiner Pflegestelle ist Tomte aber ein dankbares und munteres Kerlchen, der sich von alledem nichts anmerken lässt und voller Lebensfreude den Platz genießt, den er jetzt zur Verfügung hat und endlich so viel frisches Grün, wie er mampfen kann.

Tomte muss noch kastriert werden, was bisher aufgrund der Entzündung nicht möglich war. Daher sitzt er derzeit noch alleine, was sich aber natürlich bald ändern soll.

Derweil hat die kleine Raupe Nimmersatt sich mit dem Hund des Hauses zusammen getan und lässt sich von Bello putzen und umsorgen.


Update Januar 2018: Tomte Tummetott erhält vom Kaninchenschutz e.V. den "Gnadenhofstatus" und darf für immer in seiner Pflegestelle bei Astrid bleiben. Wir wünschen ihm Alles Gute!

> Region: Mühlacker/Baden-Württemberg > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
25.01.2018

Erna

WEIBLICH, KASTRIERT, GEBOREN CIRCA 2007


Erna Hoppelstedt war mit ihren 8 Jahren eigentlich nur auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Doch schnell war klar, dass sie intensive Pflege braucht und unter mehr als nur leichten Zahnproblemen litt, weshalb sie von einer Vereinsaktiven bei sich aufgenommen wurden.

Der erste Tierarztcheck zeigte gleich, dass sie viele Baustellen zu bekämpfen hatte:

  • Würmer- und Milbenbefall
  • beginnende Spondylose
  • auffällige Herzgeräusche
  • eine verdickte Gebärmutter und entzündete Zitzen mit Milcheinschuss
  • ein Kieferabszess
  • ein deformierter Schneidezahn unter Eiter.


Erste Behandlungen wurden schnell eingeleitet - vor allem mit dem starken Milbenbefall hatte die alte Dame sehr zu kämpfen. Erna wurde ordentlich verwöhnt und konnte so langsam ein wenig zunehmen, bevor sie ein erstes Mal operiert wurde: Zwei Zähne wurde gezogen und ein Abszess entfernt. Daraufhin musste die Wunde regelmäßig gespült werden.

Einige Zeit später musste sie erneut in den OP, dieses Mal zur Kastration. Ein Tumor in der Gebärmutter machte diese absolut notwendig, und schon kurze Zeit später zeigte Erna, dass es die richtige Entscheidung war. Die Oma blühte auf und durfte etwas später in eine andere Pflegestelle umziehen. Dort lernte sie die Kaninchenrenter Hasi und Rambo kennen. Hasi blieb leider nicht mehr viel Zeit in der kleinen Truppe. Nach seinem Tod genossen Erna und Rambo eine Zeit der Zweisamkeit, in der viel gekuschelt wurde - und durch Erna auch viel Quatsch gemacht wurde. Sie wollte beweisen, dass man auch als Oma noch aktiv sein kann und buddelte mit Inbrunst gerne gut 8 Stunden mit kleinen Pausen die Toiletten aus!

Da sie jedoch weiterhin sehr aktiv war, während Rambo mit seinen knapp 14 Jahren immer ruhiger wurde, gab es im Laufe der Zeit eine weitere Veränderung: Rambo zog in die Rentner-Gang mit Patenkaninchen Bert-Gustav und Paul, während Erna den 3jährigen Kaninchenherrn Ottakar Schäfchen kennenlernte. Die beiden waren sich schnell einig und genießen inzwischen die Zweisamkeit und sind wie Pech und Schwefel.

Erna hat weiterhin große Probleme im Kieferbereich und kämpft mit Eiter. Zwischenzeitlich musste sie erneut operiert werden, in ihrer Abszesshöhle bildete sich ein neuer Abszess und drei weitere Zähne mussten entfernt werden, da sie unter Eiter standen. So hat sie nun auf einer Kieferseite unten keine Zähne mehr.
Kurz nach der letzten Operation ging es Erna rapide schlechter und beim Tierarzt wurden sehr schlechte Blutwerte ermittelt. Tests ergaben, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten, weshalb sie nun täglich Infusionen bekommt und entsprechende Medikamente.

Erna wird engmaschig vom Tierarzt betreut und steht bis ans Lebensende unter Antibiotikum, da sonst neue Kieferabszesse drohen. Auch merkt man, dass sie eben doch nicht mehr die jüngste ist und sie langsam immer ruhiger wird.

Erna soll und möchte aber noch viele schöne Tage mit ihrem Ottakar genießen können, weshalb sie jetzt auf der Suche nach liebevollen Paten ist, die sie unterstützen.

Update Oktober 2017: Erna wechselte die Pflegestelle und zog zu Hope nach Dortmund.

Update 01.01.2018: Erna erhält vom Kaninchenschutz e.V. Gnadenhofstatus und darf für immer in ihrer Pflegestelle bei Hope R. bleiben. Wir wünschen der kleinen Erna alles Gute!

> Region: Dortmund/NRW > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
01.01.2018

Fräulein Elvis

WEIBLICH, KASTRIERT, GEBOREN CIRCA 2012


Fräulein Elvis ist eine junge Dame mit starkem Charakter: Sie zeigt ein stark bis übermäßig ausgeprägtes Revierverhalten – auch dem Menschen gegenüber. Dies äußert sich in Angriffen gegenüber dem "Eindringling", was ihre Pflegestelle schon schmerzlich feststellen musste. Das Verhalten erinnert an das Verhalten bei sehr schwierigen Zusammenführungen, die mit Bisswunden enden.

In den ersten sechs Monaten ihres Lebens musste die charakterstarke Kaninchendame als Kinderspielzeug herhalten: Ihre Besitzer schleppten sie auf dem Arm herum und mehrere Kinder zerrten an ihr gleichzeitig. Sie wurde mit ihrer Schwester, die zwischenzeitlich verstarb, im Puppenwagen angeschnallt und durch den Ort gefahren. Futter und Fellpflege erfolgte unregelmäßig bis gar nicht. Das ist vermutlich ein Grund für das große Misstrauen gegenüber dem Menschen.

Fräulein Elvis' Pflegemutter hat schnell gelernt, das Gehege mit Handschuhen sowie dichten Schuhen, einer langen Hose und einem dicken Fleece-Pullover zu betreten – um geschützt zu sein, wenn die Dame versucht, sich festzubeißen. Seit der Aufnahme von Fräulein Elvis in ihrer Pflegestelle Mitte März 2015 ist das Verhalten aber schon etwas besser geworden: Das Gehege kann inzwischen teilweise ungestört betreten und gereinigt werden; auch das Abstellen von Futter ist meistens erlaubt (die Pflegemutter traut sich zwischenzeitlich auch schon mit offenen Schuhen ins Gehege – ist sich aber der möglichen Gefahr immer bewusst).

Neben charakterlichen Schwierigkeiten, die Fräulein Elvis aufweist, ist sie außerdem mit einigen gesundheitlichen Beschwerden in ihre Pflegestelle gekommen: Sie leidet – mal mehr, mal weniger – an Inkontinenz und hat generell eine anfällige Blase. Eine Zeit lang litt sie unter schlimmem Blasengrieß. Außerdem war sie, genau wie ihr Freund Azzurro, mit dem sie sehr zufrieden zusammen lebt, mit Kokzidien befallen.

Das Vertrauen zwischen der Pflegemutter und Fräulein Elvis hat sich zwischenzeitlich recht gut aufgebaut. Es gibt immer noch Situationen oder Bewegungsabläufe, bei denen sie plötzlich zuschnappt und sich dann gleich festbeißt. Manchmal auch einfach nur, weil sie es kann. Allerdings haben das Fräulein und das Personal gelernt, miteinander umzugehen, und wir hoffen, dass dies sich noch weiterhin bessert.

Die Kaninchendame ist also charakterlich nicht einfach, es besteht und bestand jedoch die Hoffnung, dass es mit der Zeit – auch durch die zwischenzeitlich erfolgte Kastration – besser wird und sie weiterhin lernt, mit dem Menschen umzugehen, ohne böse zu werden. Allerdings bezieht sich ihr Vertrauen leider ausschließlich auf ihr Pflegepersonal, wobei sie das männliche Personal abgöttisch liebt.

Fräulein Elvis würde sich sehr freuen, auf ihrem weiteren Weg der Besserung von liebevollen Paten unterstützt zu werden.

> Region: Nienhagen/Niedersachsen > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
26.11.2017

Azzurro

MÄNNLICH, KASTRIERT, GEBOREN CIRCA 2013


Azzurro kam genau wie seine Freundin Fräulein Elvis Mitte März 2015 in seine Pflegegestelle. Auch er musste gegen Kokzidien behandelt werden.

Außerdem leidet der Kaninchenmann unter einem leichten Stufengebiss. Dies kann mit artgerechter Ernährung gut in den Griff gebracht werden, muss aber erst einmal gut beobachtet werden, um zu schauen, ob es keine weitreichenderen Probleme verursacht.

In seinem alten Heim, in das er von einem Züchter kam, wurde er an einem Abszess behandelt, welcher durch eine unbehandelte Bisswunde entstanden ist. Dies macht aber hoffentlich in Zukunft keine weiteren Probleme mehr. Allerdings hat dies dazu geführt, dass er andere Männchen ablehnt.

Auch ist Azzuro E.C.-Träger und hatte schon einmal einen Schub, gegen den er zum Glück erfolgreich behandelt werden konnte. In Anbetracht dessen war seine Pflegestelle sehr dankbar, dass er den Umzug problemlos verkraftet hat und sich wenige Stunden nach der Ankunft im neuen Heim schon ausgiebig auf dem Boden gewälzt hat.

Im Gegensatz zu seiner Freundin ist Azzurro dem Menschen gegenüber aufgeschlossen – er kommt neugierig an und lässt sich auch ab und an kuscheln. Das geht aber nur, solange Frl. Elvis nichts davon merkt, denn sonst macht sie ihre Besitzansprüche geltend.

Im Verlaufe der Zeit wurde eine Penisfehlstellung bei ihm festgesellt, was dazu führt, dass er sich immer mal wieder selber am Beinchen trifft und dann muss er manchmal auch gewaschen werden.

Da seine Lymphkonten geschwollen waren, wurde eine Blutuntersuchung durchgeführt. Das Ergebnis wies eindeutig auf ein Lymphom hin. Die daraus resultierende Biopsie an einem Lymphknoten war jedoch negativ – mit Anraten, weitere Biopsien und die Entnahme eines Lymphknotens in die Pathologie zu schicken. Da sich an einer erforderlich werdenden Behandlung nichts ändert, haben seine Haus- und Hoftierärztin ihm diese Operation erspart. Er lebt aufgrund der sehr eindeutigen Blutwerte mit der Diagnose "Verdacht auf Lymphom", soweit gibt es aber keine Probleme.

Zusammen mit Frl. Elvis hofft Azzurro darauf, in ein besseres Leben starten zu können und dabei die Stütze von lieben Paten zu bekommen.

> Region: Nienhagen/Niedersachsen > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
26.11.2017

Hedwig

WEIBLICH, GEBOREN 2016


Hedwigs Leben begann ziemlich unglücklich. Kaum auf der Welt, war zu erkennen, dass das kleine, weiße Flauschbällchen große Probleme hatte: Sie litt unter einem deutlichen Entwicklungsrückstand, und statt Augen waren nur Eiterkrusten zu sehen.

Zu ihrem Glück konnte eine Tierarzthelferin sie aufnehmen und erst einmal versorgen. Eine bakteriologische Untersuchung der Augen ergab jede Menge Pasteurella multocida.

Durch gute Versorgung mit bester medizinischer Betreuung und ganz viel Mühe konnte der Zustand der Augen ein wenig verbessert werden, so dass die kleine Hedwig zumindest auf Lichtunterschiede zu reagieren begann.

Da sie aufgrund der Ansteckungsgefahr jedoch nicht in der Praxis bleiben konnte und dringend einen Augenspezialisten besuchen musste, kam sie in eine unserer Pflegestellen.

Dort durfte das kleine Kaninchenmädchen sich ersteinmal ein wenig eingewöhnen, bis es dann mit weiteren Tierarztbesuchen weiter ging.

Zunächst wurde festgestellt, dass auch ihre Zähne nicht perfekt waren - so wurden sie ein wenig korrigiert und ab sofort regelmäßig angeschaut, um möglicherweise dafür zu Sorgen, dass es sich so entwickelt, dass es keiner dauerhaften, regelmäßigen Pflege bedarf.

Und dann wurde es richtig ernst für die zu diesem Zeitpunkt nicht einmal 500g schwere Hedwig: Der Besuch beim Augenspezialisten.

Eine Untersuchung ergab, dass ihre Augen zu klein und mit Bindehaut überwachsen sind. Vorhandene Rolllider reizen die Hornaut permament, sodass auch eine Hornhautabtragung vermutlich wenig erfolg bringen würde. Deshalb wurden die Lider festgenäht, sodass der Reiz minimiert wird und eventuell sogar dauerhaft geringr gehalten werden könnte.

Für Hetti, wie die kleine inzwischen liebevoll genannt wird, standen ab sofort tägliche Augentropfen auf dem Programm. Auch musste sie die Klinik mehrfach erneut besuchen, und es wurden weitere Versuche unternommen, ihren Augen zu helfen.
Vor einem weiteren Ärztemarathon folgten jedoch ersteinmal ein paar schöne Momente:

Die kleine Hedwig sollte nicht länger alleine bleiben und lernte so die Patenkaninchen Mia und Jonny kennen. Die Zusammenführung klappte problemlos, und Hedwig war sichtlich zufrieden, nicht mehr alleine sein zu müssen.

Leider brachten weitere Tierarztbesuche kaum gute Nachrichten. Den Augen war kaum zu helfen und mehrere Hornhautabtragungen brachten wenig Erfolg. Glücklicherweise sind die Entzündungen im Bereich der Augen abgeklungen, sodass sie zumindest keine all zu großen Probleme hat. Solange die Augen also nicht wieder schlechter werden, gibt es in diesem Bereich keine weiteren Behandlungen mehr, da es keinen Erfolg bringt. Sehen kann Hedwig mit den Augen nicht, aber sie kommt auch so gut zurecht.

Weiterhin wurde festgestellt, dass sowohl ihre Backen- als auch ihre Schneidezähne sehr schief wachsen, sodass sie aufgrund der Zähne weiterhin regelmäßig zum Tierarzt muss, um ordentlich fressen zu können.
Auch ergab eine genauere Untersuchung, dass Hedwigs Kniegelenke verwachsen sind - deshalb kann sie nicht richtig hoppeln, sondern hüpft eher wie ein Frosch.

Doch trotz all der Probleme ist Hedwig noch immer lebensfroh - sie genießt das Leben in einer größeren Gruppe zusammen mit anderen (Paten-)Kaninchen in einem tollen Außengehege und zeigt, dass es sich lohnt, zu kämpfen.
Für den Kampf und als Stütze bei den regelmäßigen Tierarztbesuchen wünscht sie sich Paten, die sie unterstützen.



Update 13.11.2017: Hedwig hat vom Vorstand den Gnadenhofstatus bekommen und darf nun dauerhaft bei Susanne bleiben. Wir wünschen ihr alles Gute!

> Region: Meschede/NRW > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
13.11.2017

Oskar

MÄNNLICH / KASTRIERT


Widder Oskar lebte ursprünglich in einem Ferienpark – doch als krankes Kaninchen passte er dort nicht in den Alltag. Eine unserer Pflegestellen wurde gefragt, ob man ihn gegen fünf gesunde Tiere tauschen könnte. Das kam natürlich nicht in Frage - doch Oskar sollte nicht weiter leiden, und konnte bei Nadine einziehen.

Oskars Zustand bei der Ankunft war gar nicht gut – Augen und Nase waren voll mit Eiter. Vermutlich dadurch, dass er den Schnodder beim Putzen verteilte, war auch das ganze Fell verklebt. Um dem Eiter Herr zu werden, wurde gleich eine Behandlung mit einem Antibiotikum eingeleitet. Es hat einige Zeit gedauert, aber langsam beginnt das Ganze abzuklingen.

Das vereiterte Auge war bei der Ankunft sehr trüb, und auch die Haut drumherum war extrem geschwollen. Auch das ist mit der Zeit besser geworden.

Neben der Behandlung aufgrund des Eiters wurde Oskar außerdem erfolgreich gegen Kokzidien behandelt.

Nachdem sich sein gesundheitlicher Zustand deutlich gebessert hatte, zog Oskar in ein neues zu Hause. Doch leider klappte es dort nicht so gut, wie zunächst gedacht - und auch mit der Gesundheit ging es wieder Berg ab.

Oskar kam zurück in seine Pflegestelle. Sein Gesicht war schief, er hatte Probleme beim Kauen und auch die Nase war wieder eitrig.

So wurde Oskar erneut behandelt und konnte stabilisiert werden - eine gewisse Schiefe im Gesicht blieb aber bestehen.

Oskar bekam Gesellschaft und freute sich über ein Wiedersehen mit Patenkaninchen Jan. Als dieser jedoch über die Regenbogenbrücke hoppelte, brach Streit in der Gruppe aus. Oskar, der es eigentlich immer allen nur recht machen will und der sehr liebenswert ist, bekam große Probleme.

Doch soll er natürlich nicht alleine bleiben. Es wird also daran gearbeitet, dass Oskar wieder in einer harmonischen Gruppe leben kann.

Zum Trost und zur Unterstützung beim Bekämpfen der körperlichen Baustellen sucht Oskar jetzt liebe Paten!

Oskar ist unser Patenkaninchen des Monats Juni 2017 geworden!

Update 13.11.2017: Oskar hat vom Vorstand den Gnadenhofstatus bekommen und darf für immer bei Susanne bleiben. Wir wünschen ihm alles Gute!

> Eintrag aufgenommen am:
13.11.2017

Fibsy

WEIBLICH, GEBOREN 2015


Fibsy kam zusammen mit Lilly aus einer Zuchtauflösung in ihre Pflegestelle im Sauerland. Sie ist im Mai 2015 geboren.

Fibsy hatte bis dahin ihr Leben alleine verbringen müssen. Da sie aber noch ihre Quarantäne absitzen musste und somit nicht zu den anderen Pflegetieren konnte, wurde sie zu der anderen Häsin aus diesem Notfall bis zu deren Vermittlung gesetzt, um endlich Gesellschaft zu haben.

Ihr Zustand bereitete der Pflegestelle große Sorgen, ihr Auge tränte und stand hervor, sie röchelte, hatte Durchfall, und ein Schneidezahn war nach innen gewachsen.

Nach mehreren Tierarztbesuchen stand fest, ein Ziehen der Schneidezähne ist leider nicht möglich, da die Zähne verkalkt sind und daher sehr brüchig; zudem ist die Zahnwurzel retrograd verändert.

Die Gefahr, dass beim Ziehen der Zähne diese brechen könnten oder die Nase dabei bricht, ist zu hoch. Aus diesem Grund wird ein Termin alle 2 Wochen zum Zähne kürzen leider für immer nötig sein.

Da Fibsy am Anfang röchelte und in der Pflegestelle kein 100-prozentiger Schutz gegen Schnupfen gewährleistet werden kann, gilt sie als Schnupfenkontaktträger, sie ist aber symptomlos.

Derzeit lebt Fibsy in einem schönen Außengehege mit vielen anderen (Paten-)Kaninchen.

Fibsy ist dem Menschen gegenüber recht scheu, aber sie genießt die Gesllschaft ihrer neuen Freunde. Gesundheitlich ist sie bis auf die Zahnfehlstellung nun wieder fit.

Update 13.11.2017:
Fibsy bekommt vom Vorstand den Gnadenhofstatus und darf dauerhaft bei Susanne bleiben. Wir wünschen ihr alles Gute!

> Region: Meschede/NRW > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
13.11.2017

Maggy

WEIBLICH, KASTRIERT, ALTER UNBEKANNT


Auf Maggy Plüschfuß wurden wir bei einem unserer Infostände aufmerksam. Der Kaninchendame ragten die Zähne schon völlig schief aus dem Schnütchen, sie konnte quasi kein Futter mehr aufnehmen. Zudem lebte sie mit einem unkastrierten Rammler in einem verwahrlosten, kleinen Stall, war komplett vermilbt und nur noch Haut und Knochen.

Die Zähne wurden schnell gerichtet, gegen die Milben und anderen Untermieter wurde behandelt und die Kaninchendame konnte so schnell an Gewicht zulegen. Die Schneidezähne wachsen jedoch dauerhaft sehr schief, sodass sie wohl ein Leben lang auf regelmäßige Zahnarztbesuche angewiesen sein wird.
Neben den schiefwachsenden Zähnen hat Maggy Probleme mit einem aufgetriebenen Kiefer, aus dem Eiter ausgetreten ist. Da die Gefahr eines Kieferbruches bei einer Operation jedoch nicht gering wäre, wird Maggy erst einmal mit Antibiotika behandelt, wodurch das Problem hoffentlich in den Griff zu bekommen ist. Eins ist jedoch klar: Maggys Mäulchen wird wohl immer eine Baustelle bleiben.

Auch ihrem Pflegepersonal war Maggy zu Beginn sehr skeptisch gegenüber. Durch viel Ruhe hat sich das aber immer mehr gebessert – Maggy hat gelernt, dass ihr nichts passiert und sie nicht sofort wütend auf jeden losgehen muss, der sich ihr nähert.
Damit sie nicht weiter vereinsamt, darf Maggy jetzt aber erst einmal ein paar nette Herren kennen lernen. Die und ein paar liebevolle Paten, die sie auf ihrem Weg unterstützen, werden bestimmt dafür sorgen, dass es ihr bald wieder etwas besser geht!

Update 12.12.2015:

  • Ihre hinteren Zähne müssen regelmäßig mitgeschliffen werden.
  • Sie hat ein "Eiterloch" im Kiefer, was regelmäßig alle 2 Wochen gespült werden muss und das schwer zu finden ist. Unsere Tierärztin vermutet, dass es nie richtig zuwachsen und irgendwann den Kiefer zerfressen wird.
  • Sie bekommt täglich ein Antibiotikum gespritzt.
  • Sie ist auf jeden Fall dominant, wenn sie erstmal aufgetaut ist. Aber durch ihre Zahnfehlstellung macht sie wenig Schaden.

Dies wird ihre Vermittlung zwar vielleicht verzögern, aber wir wollen ehrlich sein.

Update 11.09.2016
Maggy zog heute zu einer anderen Pflegestelle in ein schönes Außengehege mit vielen anderen (Paten-)Kaninchen. Nach anfänglicher Scheu hat sie sich mittlerweile gut in die Gruppe integriert und fühlt sich trotz regelmäßigen Terminen beim Zahnarzt sichtlich wohl.

> Region: Meschede/NRW > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
19.07.2015

Chai & Diego

WEIBLICH, ALTER UNBEKANNT & MÄNNLICH, KASTRIERT, CIRCA 2,5 Jahre


Die kleine Chai kommt aus einem Notfall mit 75 Tieren, die alle in einer Wohnung hausten.

Chai hat gravierende beidseitige Augenprobleme, das linke Auge ist komplett milchig, das rechte Auge zeigt Eintrübungen und die Pupille ist weggekippt - die Kleine ist komplett blind. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind diese Augenprobleme durch den Ausbruch von E.C. = Enzephalitozoon cuniculi und dessen Nichtbehandlung entstanden. Zudem hat die Kleine auch noch eine beginnende Zahnproblematik, die ggf. auch noch operativ behandelt werden muss.

Leider sind nach wie vor starke Entzündungsprozesse der Augen vorhanden, denn im linken Auge ist deutlich sichtbar Eiter, das rechte Auge ist blutig unterlaufen und steht etwas hervor. Gerade beim linken Auge sieht die Prognose sehr schlecht aus.

Chai kommt zum Glück gut mit ihrem Handicap zurecht und ist eine kleine aufmüpfige, selbstbewusste Wackelnase. Sie orientiert sich durch ihre Tasthaare und hat hervorragende Ohren, zudem nimmt sie jede noch so kleine Erschütterung wahr und weiß genau, wann die Pflegetante wo am Gehege steht.

Diego kommt aus einem kleinen Notfall mit 5 Kaninchen, ein aktives Mitglied des Kaninchenschutz e.V. wurde von dem Leiter eines Tierheimes in ihre Nähe darüber informiert. Sofort nahm die Aktive Kontakt zur Besitzerin auf, und einige Tage später dann war Diego gerettet.

Diego hat massive Zahnprobleme, seine 3 vorhandenen Schneidezähne waren bei seiner Rettung überlang und wuchsen aus dem Maul heraus, der untere Schneidezahn nach schräg oben und die 2 oberen Schneidezähne waren jeweils halbmondförmig gewachsen. Wie Diego damit überhaupt noch fressen konnte, grenzte an ein Wunder, doch seine eigene Fresstaktik hatte ihm ein Überleben möglich gemacht. Sein Futter muss in sehr dünne Streifen geschnitten werden, und es wird sofort deutlich, wenn die Zähne zu lang sind; denn dann lutscht er auf seinem Futter herum, kann es aber nicht beißen.

Momentan müssen seine Schneidezähne alle 3 Wochen gekürzt werden, da sie rasant schnell wachsen, leider ist ihm jetzt noch ein weiterer Schneidezahn abgebrochen, und ob bzw. wie er nachwächst, muss abgewartet werden. Wenn es schlecht läuft, werden ihm in absehbarer Zeit die restlichen Schneidezähne entfernt werden müssen; zudem hat auch er noch Probleme mit dem linken Unterkiefer.

Die Zusammenführung von Chai & Diego verlief unproblematisch, und bereits nach gut 5 Stunden war ihre Liebe besiegelt. Beide schweben im 7. Himmel, alles wird zusammen gemacht und gemeinsam Blödsinn aushecken macht doppelt so viel Spaß.

Die beiden Wackelnasen würden sich sehr über liebe Paten freuen, die sie auf ihrem noch sehr langen und beschwerlichen Weg mit vielen Arztterminen begleiten möchten und ihnen die Daumen drücken.

Update 14.08.2015: Seit heute sind Chai & Diego Gnadenhofkaninchen!
Im Forum wird hier über sie berichtet.

> Region: Dortmund/NRW > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
27.10.2013

Trudi & Kian

WEIBLICH, ALTER UNBEKANNT


Kian habe ich bei einer Nachkontrolle in einem schlimmen Zustand gefunden: Übersät mit Bisswunden, sehr abgemagert, Parasitenbefall mit Würmern und Kokzidien und zudem eine feuchte Nase. Nach dem Tierarztcheck war klar, dass etwas nicht mit ihm stimmt. Er hat eine Veränderung in der Lunge, die sich aber als Fett herausstellte. Zudem leidet er an einer chronischen Bronchitis, was wiederum zur Folge hat, dass sein Herz vergrößert ist. Dies bedarf einer stetigen Kontrolle.

Der Blasenstein wurde mit Intubationsnarkose entfernt, anders war es bei ihm nicht möglich. Jetzt müssen wir sehen, was die Zeit so bringt. Seine Laborwerte sind auch nicht 100prozentig in Ordnung.
Vielleicht magst Du Pate werden für Kian? Hier gibt es die neuesten Berichte und viele Bilder.

Update 21.09.2011:
Kian hat seine Blasenstein-Operation gut verkraftet. Es hat sich zwar danach wieder Gries gebildet, aber dieser ist noch nicht Besorgnis erregend. Was uns aber sehr große Sorgen macht, ist die Tatsache, dass Kian nun eine Leberzirrhose hat. Aufgefallen ist dies durch sein abnormes Trinkverhalten (1 Liter am Tag). Darauf wurde Blut untersucht und ein Ultraschall gemacht, und wir bekamen die schlimme Diagnose. Auslöser kann vermutlich seine Herzschwäche sein. Wir können leider nicht viel machen, aber wir können versuchen ihm sein Leben schön zu machen :-)
Und das geht sehr viel einfacher, wenn Kian liebe Paten hat, die ihn weiter unterstützen!

Update 26.02.2012:
Leider haben sich die Leberwerte von Kian erneut verschlechtert. Es ging ihm in der letzten Zeit nicht so gut. Sein Herz hat es nicht mehr geschafft, seine Arbeit richtig zu tun, so dass man von einer Herzinsuffizienz mit Leberstau sprechen muss. Kian wurde jetzt auf Herzmedikamente eingestellt, und ich muss sagen, dass er deutlich besser drauf ist. In dem Sinne bis bald!

Update 23.09.2012:
Kian lebt seit einiger Zeit mit Trudi zusammen, die beiden verstehen sich sehr gut, so dass wir die beiden nicht trennen möchten. Da Trudi auch ein Kaninchenschutz-Tier ist, werden beide ab sofort zusammen zu bepaten sein :-) Trudi ist soweit ganz fit. Kian ist zurzeit recht stabil. Seine geschwollenen Gelenke sind wieder fast vollständig zurück gegangen.

Update 21.05.2013:
Kian und Trudi geht es im Moment wirklich gut. Zwischenzeitlich hatte Trudi eine Magenaufgasung, die wir aber Gottseidank schnell wieder in den Griff bekommen haben. Kian ist nach wie vor recht stabil, was seine Gesundheit angeht. Sein Herz und auch seine Leber machen zur Zeit keine Probleme, ich hoffe, dass es den Sommer über auch so sein wird. Bei zunehmender Hitze kriegt er doch schneller mal Probleme.

Update 02.09.2017: Kian ist leider verstorben.
Im Forum wird hier über sie berichtet.

> Region: Sauerland/NRW > Kontakt: > Eintrag aufgenommen am:
08.05.2011