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Gemüse des Monats April 2018: Gurke


Wussten Sie, dass die Gurke zu den Kürbisgewächsen gehört und eine der wirtschaftlich bedeutendsten Gemüsearten ist?

Die Gurke ist ein sehr vielfältiges Gemüse, das in diversen Zuchtformen erhältlich ist. Das Gute: Alle Formen der Gurke können den Kaninchen angeboten werden. Stammen die Gurken jedoch nicht aus dem eigenen Garten bzw. ist nichts weiter über Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen bekannt, empfiehlt es sich, die Schale vor der Fütterung zu entfernen.

Gurke hat im Rohzustand einen sehr hohen Wasseranteil mit knapp über 95%. Daher ist sie in der Fütterung ein hervorragender Flüssigkeitsspender (z.B. für Tiere, die aufgrund einer Blasen- oder Nierenerkrankung viel Flüssigkeit zu sich nehmen sollen). Die Akzeptanz von Gurken in der Kaninchenfütterung ist zunächst eher mäßig. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen und bieten Sie Gurken in kleinen Mengen immer wieder an. Gerade an heißen Sommertagen nehmen die Tiere ein Stück Gurke dankbar als Erfrischung an.

Gurken sind mit relativ wenig Aufwand leicht im Garten oder auf dem Balkon
zu kultivieren und eignen sich daher hervorragend für den eigenen Anbau.
Probieren Sie es aus!

Gemüse des Monats März 2018: Fenchel


Rundum gesund ist unser Gemüse des Monats März: der Fenchel.

Fenchel stammt ursprünglich aus Vorderasien und dem Mittelmeerraum. Der heutige Fenchel ist eine Zuchtform seines wilden Verwandten.

Die Pflanze bildet oberirdisch eine Zwiebel, die auch hinlänglich als (Fenchel-)Knolle bekannt ist. Die Knolle entsteht durch die Verdickung der Blattstiele.

Die faustgroße, weiß-grüne Knolle mit grünen, gefiederten Blättern ist je nach Sorte rund oder lang gestreckt.

Fenchel ist mittlerweile auch in heimischen Gärten eine sehr beliebte Anbaupflanze, da der Anbau nicht sonderlich schwierig ist. Bei unseren Kaninchen kommt dieser Trend gut an, denn Fenchel ist eine äußerst beliebte Futterpflanze, vor allem das Fenchelkraut oder -grün schmeckt den Tieren gut und darf in großen Mengen verfüttert werden.

Aufgrund seiner ätherischen Öle kann sich Fenchel bei Verdauungsbeschwerden positiv auf den Verdauungstrakt auswirken. Ebenfalls verfütterbar sind Fenchelsamen.

Hinweis: Fenchel kann zu einer rötlichen Verfärbung des Urins führen, diese ich jedoch unbedenklich.

Gemüse des Monats Februar 2018: Pak Choi


Pak Choi – was sich zunächst anhört wie eine chinesische Kampfsportart - entpuppt sich als wahres Powergemüse!

Der Pak Choi stammt ursprünglich aus China und Asien. Obwohl die Pflanze die feuchte Wärme asiatischer Klimazonen bevorzugt, ist ein Anbau in gemäßigten europäischen Regionen - sogar im eigenen Garten - möglich. Pak Choi wird seit 2004 in den Niederlanden gezüchtet und in Gewächshäusern angebaut. Nach etwa 6 bis 8 Wochen ist der Pak Choi bereit zur Ernte. Die Pflanzen sind leicht an den weißlichen oder grünlichen Blattstielen mit ausladend großen, grünen Blättern zu erkennen (aber auch leicht mit Mangold zu verwechseln, der jedoch auch verfüttert werden darf).

Pak Choi ist ein echtes Multitalent, hat er neben Kalium, Carotin, Calcium, Vitamin C und einigen B-Vitaminen einen hohen Wasseranteil. Zudem beinhaltet das kleine Gewächs sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide, Phenolsäure) und Glucosinolate (sog. Senföle). Letzteren wird eine antibiotische bzw. keimtötende Wirkung zugeschrieben.

Probieren Sie den Pak Choi doch mal auf dem Speiseplan Ihrer Kaninchen!

Gemüse des Monats Januar 2018: Spitzkohl


Der Spitzkohl, auch Spitzkraut genannt, scheidet die Gaumen der Kaninchen: die einen lieben ihn, die anderen… nun, sagen wir mal, sie ignorieren ihn.

Leicht erkennbar ist der Spitzkohl an seinem kegeligen Wuchs und seinen hellgrünen oder lilafarbenen Blättern. Lilafarben ist er nicht nur ernährungstechnisch ein echter Gaumenschmaus, sondern auch optisch ein echter Hingucker. Der Spitzkohl ist mit dem Weißkohl ein Verwandter des Gemüsekohls und bietet ein vorzügliches Winterfutter. Durch frühe Sortentypen ist er bereits ab April auf Gemüse- und Supermärkten zu finden. Die Blätter des Spitzkohls sind groß und sehr zart.

Leider ist der Anbau von Spitzkohl in den letzten Jahren rückläufig, da sich der normale Weißkohl durch seine runden Köpfe leichter maschinell verarbeiten lässt und zudem höhere Erträge aufweist.

Und sollten Ihre Kaninchen dem Spitzkohl eine lange Nase zeigen: Genießen Sie ihn selber, denn er eignet sich hervorragend für Sauerkraut und Rohkost!

Gemüse des Monats Dezember 2017: Kohlrabi


Kohlrabi – auch bekannt als Oberkohlrabi, Oberrübe oder Stängelrübe – ist eine runde Sache, wächst er doch als großes rundes Gewächs über der Erde (wohingegen seine Verwandten allesamt unterirdisch wachsen). Kohlrabi gehört zu den sog. zweijährigen Pflanzen. Das bedeutet, dass im ersten Wuchsjahr die Sprossknolle gebildet wird und erst im zweiten Jahr der Stängel mit dem Blütenstand, aus dem sich dann die Samen bilden.

Kohlrabi enthält in erster Linie: Wasser, aber auch Mineralstoffe (Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Eisen) und Vitamine (A, B1 & B2, C sowie Niacin). Die Kaninchen fressen am liebsten die Blätter, die Knolle wird aber auch hingebungsvoll benagt.

Wie bei allen neuen Futtersorten gilt: langsam anfüttern, Verträglichkeit prüfen und erst dann die Fütterungsmenge steigern.

Gemüse des Monats November 2017: Grünkohl


Grünkohl – auch als Braunkohl oder Krauskohl bekannt – ist ein typisches Wintergemüse und ist nicht nur für den Menschen ein Genuss! Auch für unsere langohrigen Mitbewohner ist er eine leckere Ergänzung auf dem Speiseplan. Grünkohl ist ein weltweit verbreitetes Gemüse und gehört als Zuchtform des Kohls zur Familie der Kreuzblütengewächse. Somit ist er mit bekannten Gemüsesorten wie Rotkohl, Weißkohl, Brokkoli und Blumenkohl verwandt.

Erhältlich ist Grünkohl meist ab November, entweder als komplette Pflanze („Palme“) oder bereits fertig gezupft. Verfüttert werden können beide Varianten. Gesund ist das grüne Gewächs allemal, hat es doch von allen Kohlsorten den höchsten Gehalt an Vitamin C.

Bei allen neuen Futtersorten gilt: bitte langsam anfüttern!