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Gemüse des Monats April 2019: Chicorée


Der Monat April bietet uns für unsere Kaninchen unter anderem das saisonale Gemüse Chicorée zur Variation des Speiseplans an.

Die Erscheinungsform des Chicorée wird als „Rübe“ bezeichnet, mit einer Länge von circa 15 cm bei einer Dicke von 3 - 5 cm. Das Erscheinungsbild des Chicorée ist nicht besonders spektakulär, zugegeben - aber dafür hat das zartgrüne Gemüse es in sich: Ballaststoffe, Vitamine (A & C) sowie Mineralien birgt der kleine Rübenkörper in sich.

Die Entstehungsgeschichte des Chicorée ist unklar. Der Geschichte nach war dieses Gemüse wohl ein Zufallserzeugnis. Letztlich entstand aus dem Zufall ein wohlschmeckendes Gemüse, das sich auch hervorragend für den Speiseplan unserer Kaninchen eignet: Chicorée kann sehr gut verfüttert werden. Zu beachten ist, dass die äußeren Blätter einen relativ hohen Oxalsäure-Gehalt haben. Der Chicorée ist ein ideales, blattreiches Futter. Durch seine enthaltenen Bitterstoffe ist er sehr gut verträglich und wird in der Regel auch von Kaninchen mit empfindlicher Verdauung gut vertragen.

Mit dem Chicorée verabschieden wir uns für die Sommermonate vom Gemüse des Monats, denn die Wiesensaison beginnt und es besteht nun wieder die Möglichkeit, die Tiere so artnah wie möglich zu ernähren. Und das ist und bleibt Wiesenfütterung!

Gemüse des Monats März 2019: Topinambur


Topinambur gehört – man mag es kaum glauben – in dieselbe Gattung wie die Sonnenblume. Die frisch-gelbe Blütenfarbe erfreut nicht nur Blumenfreunde; nein, auch Kaninchenhalter erfreuen sich an dieser Pflanze, liefert diese doch u.a. essbare Wurzelknollen, die man im wahrsten Sinne des Wortes als „tolle Knolle“ bezeichnen kann.

Der Name „Topinambur“ leitet sich vom indianischen Volk der Tupinambá ab. Bekannt sind die Topinamburknollen in Deutschland aber auch unter Namen wie Erdapfel, Erdbirne oder Indianerknolle (um nur einige zu nennen). Topinamburknollen kann man in der menschlichen Ernährung als süßliche Variante zur Kartoffel bezeichnen, so lassen sich diese auch verarbeiten: egal ob gebacken, gedünstet, roh, püriert oder gekocht.

Aber auch der Kaninchenhalter profitiert von Pflanze und Knolle, denn beides kann verfüttert werden. Die Pflanze ist leider weniger beliebt bei Kaninchen, die Knolle hingegen wird in der Regel sehr gerne genommen. Da die Knollen sehr stärkereich sind, sollte Topinambur nur in Maßen auf dem Speiseplan stehen.

Gemüse des Monats Februar 2019: Chinakohl


Der Chinakohl ist aktuell aus den Gemüseläden und Supermärkten nicht wegzudenken. Überall findet man die zartgrüne Gemüsepflanze derzeit zu kaufen. Greifen Sie ruhig zu, denn der Chinakohl ist ein hervorragendes Winterfutter für Ihre Kaninchen!

Chinakohl, auch Pekingkohl, Japankohl oder Selleriekohl genannt, ist nicht nur kalorienarm, sondern auch reich an Vitamin C und diversen Mineralien. Chinakohl bildet einen festen, ovalen, nach oben sich verjüngenden Kopf und kann bis zu 3 kg schwer werden. Seine Blätter sind meist hell- bis gelbgrün und haben breite, weiße, leicht gekrauste Blattrippen. Grundsätzlich ist Chinakohl ganzjährig verfügbar, seine Haupterntezeit liegt aber von Oktober bis November.

Der Überlieferung nach soll Chinakohl aus einer Kreuzung der Speiserübe mit sog. Senfkohl entstanden sein. Er soll erstmals im 5. Jahrhundert in China kultiviert worden sein. Ab dem 15. Jahrhundert wurde er dann auch in Korea und ab dem 19. Jahrhundert in Japan angebaut. In europäischen Gefilden ist Chinakohl seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt - wenn man so will noch ein echter „Gemüseyoungster“.

Die Kaninchen mögen Chinakohl hauptsächlich wegen seiner zarten Blattspitzen, der weiße Teil wird häufig verschmäht oder erst später gefressen. Er ist sehr gut verträglich und kann daher auch in größeren Mengen gefüttert werden. Auf jeden Fall eignet sich Chinakohl als Vorratsfutter, denn trocken, kühl und frostfrei gelagert, hält er sich durchaus bis zu einer Woche.

Gemüse des Monats Januar 2019: Romanesco


Der Romanesco gehört zu den Gemüsekohlen und heißt korrekt Brassica oleracea 'Romanesco'. Ein schöner Name! Der Romanesco ist eine Variante des Blumenkohls, bei näherer Betrachtung der Beschaffenheit und Textur lässt sich diese Verwandtschaftsbeziehung zumindest erahnen. Romanesco wird seit dem 16. Jahrhundert in Europa kultiviert, seinen Ursprung hat er in der Nähe von Rom, daher kann man sich den Namen auch gut merken.

Romanesco weist einen hohen Gehalt an Vitamin C auf und besticht mit der Form des Blütenstandes: Die in Spiralen angeordneten Blüten haben dieselben Strukturen wie der Romanesco-Kopf an sich ("Fibonacci-Struktur"). Dieses Phänomen wird als Selbstähnlichkeit bezeichnet. Ähnlich wie beim Blumenkohl wachsen aus einem Strunk länglich-ovale Blätter (diese eignen sich übrigens ebenfalls hervorragend als Kaninchenfutter). In der Mitte wächst der Kopf, der aus vielen kleinen, grüngelben Blumen besteht, die in Spiralen angeordnet sind und sich nach außen öffnen.

Das interessiert unsere Kaninchen freilich so gar nicht, sie haben ihn mit großer Freude verputzt! Aber glücklicherweise konnten wir noch ein Bild des Abendmenüs machen, bevor sich die hungrige Bande drüber hergemacht hat. Der Romanesco liegt unverkennbar mittig!

Gemüse des Monats Dezember 2018: Blumenkohl


Der Blumenkohl, auch Käsekohl, Blütenkohl, Traubenkohl, Minarett-Kohl oder Italienischer Kohl genannt, ist bei den Kaninchen sehr beliebt und zudem auch noch sehr gesund: Er enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe.

Bei Blumenkohl handelt es sich um eine Zuchtform des sogenannten Gemüsekohls. Der Blumenkohl hat seinen züchterischen Ursprung in Kleinasien und wird seit dem 16. Jahrhundert in ganz Europa angebaut. Heute zählt der Blumenkohl zu den beliebtesten Kohlsorten – nicht nur beim Menschen.

Alles vom Blumenkohl kann verfüttert werden: Strunk, Blätter, Kopf. Somit kann man ihn als „Allrounder“ auf dem Speiseplan der Kaninchen bezeichnen.

Probieren Sie es doch mal aus!

Gemüse des Monats November 2018: Kürbis


Mit Kürbis durch den Herbst!

Unser Gemüse des Monats meldet sich zurück, die Wiesensaison ist vielerorts beendet, nicht jeder Kaninchenhalter findet nun noch genug Futter für seine Wackelnasen. So langsam werden die Wochen- und Supermärkte wieder zum "Jagdrevier" nach kaninchengerechten Leckereien.

Überall sieht man sie derzeit, denn die Saison hat begonnen: Kürbisse! Nicht nur als Dekoration für Halloween eignen sie sich, nein, sie schmecken auch Mensch und Tier. Gerade für die Winterfütterung ist der Kürbis gut geeignet, denn er lässt sich lange lagern und ist somit hervorragend für die Vorratshaltung geeignet.

Die Kaninchen müssen den Kürbis oft erst für sich entdecken, und Sie als Halter werden feststellen, dass die Tiere sich oft erst andere Leckereien aus dem Futterangebot aussuchen. Aber kennen die Kaninchen das Gemüse erst einmal, so werden sie es gerne annehmen. Die Kürbiskerne dürfen übrigens - nach der Trocknung - ebenfalls gefüttert werden, allerdings nur als gelegentliche Leckerei, da sie sehr fetthaltig sind.

Zierkürbisse dürfen nicht verfüttert werden, sie sind nur zur optischen Freude gedacht.

Also: Gönnen Sie Ihren Kaninchen doch mal einen kräftigen Kürbis"s"!

Im Sommer: Gesunde Wiesenfütterung!


Im Sommer machen wir in unserer Rubrik "Gemüse des Monats" eine Pause und empfehlen die gesündeste Art der Ernährung für Ihre Kaninchen:

Gemüse des Monats Mai 2018: Spinat


„Spinat macht stark“ – wer musste sich das nicht früher von seinen Eltern anhören!

Konnte so manchem Kind doch beim Blick auf den Teller, von Angesicht zu Angesicht mit dem tiefgrünen Gemüse, der Appetit vergehen. Da half es auch nichts, wenn man mit dem Vorbild einer muskelbepackten Comicfigur lockte…

Dabei ist Spinat in der Tat hervorragend zur Unterstützung des Muskelaufbaus geeignet. Und nicht nur das, auch gibt Spinat ein hervorragendes Futter für Kaninchen ab!

Allerdings bitte niemals verarbeiteten Spinat, sondern nur frischen Blattspinat füttern. Und da er einen hohen Oxalsäuregehalt hat, sollte er immer in einer guten Mischung mit anderen Gemüsesorten oder Wiesengewächsen gereicht werden.

Dann aber ist der Spinat als blattreiches Gemüse eine hervorragende Ergänzung auf dem Speiseplan und wird in der Regel nach einer kurzen Gewöhnungsphase sehr gern gefressen.

Gemüse des Monats April 2018: Gurke


Wussten Sie, dass die Gurke zu den Kürbisgewächsen gehört und eine der wirtschaftlich bedeutendsten Gemüsearten ist?

Die Gurke ist ein sehr vielfältiges Gemüse, das in diversen Zuchtformen erhältlich ist. Das Gute: Alle Formen der Gurke können den Kaninchen angeboten werden. Stammen die Gurken jedoch nicht aus dem eigenen Garten bzw. ist nichts weiter über Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen bekannt, empfiehlt es sich, die Schale vor der Fütterung zu entfernen.

Gurke hat im Rohzustand einen sehr hohen Wasseranteil mit knapp über 95%. Daher ist sie in der Fütterung ein hervorragender Flüssigkeitsspender (z.B. für Tiere, die aufgrund einer Blasen- oder Nierenerkrankung viel Flüssigkeit zu sich nehmen sollen). Die Akzeptanz von Gurken in der Kaninchenfütterung ist zunächst eher mäßig. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen und bieten Sie Gurken in kleinen Mengen immer wieder an. Gerade an heißen Sommertagen nehmen die Tiere ein Stück Gurke dankbar als Erfrischung an.

Gurken sind mit relativ wenig Aufwand leicht im Garten oder auf dem Balkon
zu kultivieren und eignen sich daher hervorragend für den eigenen Anbau.
Probieren Sie es aus!

Gemüse des Monats März 2018: Fenchel


Rundum gesund ist unser Gemüse des Monats März: der Fenchel.

Fenchel stammt ursprünglich aus Vorderasien und dem Mittelmeerraum. Der heutige Fenchel ist eine Zuchtform seines wilden Verwandten.

Die Pflanze bildet oberirdisch eine Zwiebel, die auch hinlänglich als (Fenchel-)Knolle bekannt ist. Die Knolle entsteht durch die Verdickung der Blattstiele. Die faustgroße, weiß-grüne Knolle mit grünen, gefiederten Blättern ist je nach Sorte rund oder lang gestreckt.

Fenchel ist mittlerweile auch in heimischen Gärten eine sehr beliebte Anbaupflanze, da der Anbau nicht sonderlich schwierig ist. Bei unseren Kaninchen kommt dieser Trend gut an, denn Fenchel ist eine äußerst beliebte Futterpflanze, vor allem das Fenchelkraut oder -grün schmeckt den Tieren gut und darf in großen Mengen verfüttert werden.

Aufgrund seiner ätherischen Öle kann sich Fenchel bei Verdauungsbeschwerden positiv auf den Verdauungstrakt auswirken. Ebenfalls verfütterbar sind Fenchelsamen. Hinweis: Fenchel kann zu einer rötlichen Verfärbung des Urins führen, diese ich jedoch unbedenklich.

Gemüse des Monats Februar 2018: Pak Choi


Pak Choi – was sich zunächst anhört wie eine chinesische Kampfsportart - entpuppt sich als wahres Powergemüse!

Der Pak Choi stammt ursprünglich aus China und Asien. Obwohl die Pflanze die feuchte Wärme asiatischer Klimazonen bevorzugt, ist ein Anbau in gemäßigten europäischen Regionen - sogar im eigenen Garten - möglich. Pak Choi wird seit 2004 in den Niederlanden gezüchtet und in Gewächshäusern angebaut. Nach etwa 6 bis 8 Wochen ist der Pak Choi bereit zur Ernte. Die Pflanzen sind leicht an den weißlichen oder grünlichen Blattstielen mit ausladend großen, grünen Blättern zu erkennen (aber auch leicht mit Mangold zu verwechseln, der jedoch auch verfüttert werden darf).

Pak Choi ist ein echtes Multitalent, hat er neben Kalium, Carotin, Calcium, Vitamin C und einigen B-Vitaminen einen hohen Wasseranteil. Zudem beinhaltet das kleine Gewächs sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide, Phenolsäure) und Glucosinolate (sog. Senföle). Letzteren wird eine antibiotische bzw. keimtötende Wirkung zugeschrieben.

Probieren Sie den Pak Choi doch mal auf dem Speiseplan Ihrer Kaninchen!

Gemüse des Monats Januar 2018: Spitzkohl


Der Spitzkohl, auch Spitzkraut genannt, scheidet die Gaumen der Kaninchen: die einen lieben ihn, die anderen… nun, sagen wir mal, sie ignorieren ihn.

Leicht erkennbar ist der Spitzkohl an seinem kegeligen Wuchs und seinen hellgrünen oder lilafarbenen Blättern. Lilafarben ist er nicht nur ernährungstechnisch ein echter Gaumenschmaus, sondern auch optisch ein echter Hingucker. Der Spitzkohl ist mit dem Weißkohl ein Verwandter des Gemüsekohls und bietet ein vorzügliches Winterfutter. Durch frühe Sortentypen ist er bereits ab April auf Gemüse- und Supermärkten zu finden. Die Blätter des Spitzkohls sind groß und sehr zart.

Leider ist der Anbau von Spitzkohl in den letzten Jahren rückläufig, da sich der normale Weißkohl durch seine runden Köpfe leichter maschinell verarbeiten lässt und zudem höhere Erträge aufweist.

Und sollten Ihre Kaninchen dem Spitzkohl eine lange Nase zeigen: Genießen Sie ihn selber, denn er eignet sich hervorragend für Sauerkraut und Rohkost!

Gemüse des Monats Dezember 2017: Kohlrabi


Kohlrabi – auch bekannt als Oberkohlrabi, Oberrübe oder Stängelrübe – ist eine runde Sache, wächst er doch als großes rundes Gewächs über der Erde (wohingegen seine Verwandten allesamt unterirdisch wachsen). Kohlrabi gehört zu den sog. zweijährigen Pflanzen. Das bedeutet, dass im ersten Wuchsjahr die Sprossknolle gebildet wird und erst im zweiten Jahr der Stängel mit dem Blütenstand, aus dem sich dann die Samen bilden.

Kohlrabi enthält in erster Linie: Wasser, aber auch Mineralstoffe (Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Eisen) und Vitamine (A, B1 & B2, C sowie Niacin). Die Kaninchen fressen am liebsten die Blätter, die Knolle wird aber auch hingebungsvoll benagt.

Wie bei allen neuen Futtersorten gilt: langsam anfüttern, Verträglichkeit prüfen und erst dann die Fütterungsmenge steigern.

Gemüse des Monats November 2017: Grünkohl


Grünkohl – auch als Braunkohl oder Krauskohl bekannt – ist ein typisches Wintergemüse und ist nicht nur für den Menschen ein Genuss! Auch für unsere langohrigen Mitbewohner ist er eine leckere Ergänzung auf dem Speiseplan. Grünkohl ist ein weltweit verbreitetes Gemüse und gehört als Zuchtform des Kohls zur Familie der Kreuzblütengewächse. Somit ist er mit bekannten Gemüsesorten wie Rotkohl, Weißkohl, Brokkoli und Blumenkohl verwandt.

Erhältlich ist Grünkohl meist ab November, entweder als komplette Pflanze („Palme“) oder bereits fertig gezupft. Verfüttert werden können beide Varianten. Gesund ist das grüne Gewächs allemal, hat es doch von allen Kohlsorten den höchsten Gehalt an Vitamin C.

Bei allen neuen Futtersorten gilt: bitte langsam anfüttern!