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Pflanze des Monats Februar 2018: Echtes Labkraut


Pflanze des Monats Februar 2018:
Echtes Labkraut (Galium verum)

  • Aussehen:
    Das echte Labkraut wächst vor allem auf Trockenrasen, an Gebüschrändern und auf Dünen. Es bevorzugt nährstoffarme, kalkreiche und trockene bis wechselfeuchte Standorte. Die Blätter der Pflanze liegen quirlförmig um den kantigen, meist verzweigten Stängel herum. Die gelben, zahlreich in Rispen zusammenstehenden Blüten des Echten Labkrauts sind von Mai bis Oktober zu sehen. Verwandt mit dem Echten Labkraut und häufiger zu finden sind das Wiesen-Labkraut und das Kletten-Labkraut.
  • Wirkung:
    krampflösend, harntreibend, blutstillend, entzündungshemmend, nervenstärkend
  • Inhaltsstoffe:
    Kieselsäure, Kumarin, Gerbstoffe, Glykoside, Flavonoide
  • Nützlich bei:
    Rheumatischen Schmerzen, Harnwegsinfekten, Verletzungen, Nervosität
  • Futterwert:
    Das Echte Labkraut wird von Wildkaninchen eher weniger als Futterpflanze genutzt. Auch unsere Hauskaninchen bevorzugen die verwandten Arten - besonders das Kletten-Labkraut ist sehr beliebt!

        (Foto oben: Echtes Labkraut / unten: Wiesenlabkraut)

Pflanze des Monats Januar 2018: Gewöhnliche Vogelmiere


Pflanze des Monats Januar 2018:
Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media)

  • Aussehen:
    Die Vogelmiere wächst bodennah und besitzt dünne Stängel sowie eine schwache Verwurzelung mit dem nährstoffreichen, schattigen und feuchten Boden, den sie bevorzugt. Die Blätter sind eiförmig und gegenständig, die Blüte ist weiß und besitzt fünf zweiteilige Kronblätter. Die Gewöhnliche Vogelmiere blüht das ganze Jahr über.
  • Wirkung:
    schleimlösend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend, reinigend, diuretisch (wasserausschwemmend)
  • Inhaltsstoffe:
    Schleimstoffe, Vitamin A, B und C, Kieselsäure, Saponine, Oxalsäure
  • Nützlich bei:
    Erkrankungen der Atemwege, Verdauungsstörungen, infizierten Wunden, rheumatischen Schmerzen
  • Futterwert:
    Die Vogelmiere ist eine wertvolle Futterpflanze für Kaninchen. Durch ihre ganzjährige Verfügbarkeit und gute Verträglichkeit wird sie gerne angenommen.

Pflanze des Monats Dezember 2017: Brombeeren


Pflanze des Monats Dezember 2017: Brombeere (Rubus sectio rubus)

  • Aussehen:
    Die leicht zu erkennenden Brombeerblätter bleiben auch im Winter grün und frisch. Die bis zu 4 m hoch werdenden Kletterpflanzen tragen im Juli Früchte. Am Stängel wachsen die Blätter wechselständig. Sie sind auf der Oberseite dunkel- und auf der Unterseite hellgrün, je nach Sorte leicht oder stark gezahnt, und bilden an der Mittelrippe häufig Stacheln. Zusätzlich weist auch der Stängel Stacheln auf.
  • Wirkung:
    adstringierend, beruhigend, blutbildend, blutdruckregulierend, entzündungshemmend, schleimlösend
  • Inhaltsstoffe:
    Apfelsäure, ätherische Öle, Eisen, Flavonoide, Folsäure, Gerbstoffe, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Pektin, Phosphor, Salizylsäure, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C
  • Nützlich bei:
    zum Beispiel Entzündungen im Maul- und Rachenraum oder Durchfall (positiver Effekt auf die Darmflora)
  • Futterwert:
    Ideaele und unbedenkliche Futterpflanze, die gerade im Winter sehr beliebt ist. Die Pflanze kann mit Stacheln verfüttert werden.
    Auch stachellose Zuchtformen sind geeignet.

Pflanze des Monats November 2017: Taubnessel


Pflanze des Monats November 2017: Taubnessel (Lamium)

  • Aussehen:
    Die Taubnessel ähnelt der Brennnessel sehr. Sie wächst jedoch kleiner und brennt nicht. Ihre Blätter sind mint- bis dunkelgrün, weich und besitzen eine leicht samtene Oberfläche. Das Blatt mit Drüsenhaaren kann bis zu 5 cm groß werden. Der Stängel ist vierkantig, die Blütenfarbe ist in unseren Breiten weiß, purpur oder als Goldnessel gelb. Die Goldnessel ist an den auffällig weiß gefleckten Blättern zu erkennen.
  • Wirkung:
    vielfältig, vorwiegend antibakteriell, beruhigend, blutreinigend und krampflösend
  • Inhaltsstoffe:
    Saponine, ätherische Öle, Schleim- und Gerbstoffe, Glycoside, Histamin, Tyramin
  • Nützlich bei:
    bakteriellen Beschwerden, Fieber und Verdauungsbeschwerden
  • Futterwert:
    Die Taubnessel ist für Kaninchen eine absolut unproblematische Futterpflanze, die auch zum Anfüttern von Wiese schon gereicht werden kann. Sie ist allerdings nicht immer beliebt.