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Pflanze des Monats Oktober 2019: Echter Buchweizen


Pflanze des Monats Oktober 2019: Echter Buchweizen
(Fagopyrum esculentum)

  • Aussehen:
    Der Echte Buchweizen ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse und kann bis zu 80 cm Wuchshöhe erreichen. Der sonst grüne Stängel des Buchweizens verfärbt sich während der Reife seiner Früchte häufig rötlich. Die Blätter erinnern ihrer Form nach an ein Herz. Die Blüten erscheinen im Laufe des Junis oder Julis und sind von weißer oder rosa bis rötlicher Farbe.
  • Wirkung:
    Der Echte Buchweizen besitzt antioxidative, entzündungshemmende, blutstillende bzw. gerinnungsfördernde sowie entwässernde Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    B-Vitamine, diverse Mineralien, Rutin (Vitamin P), Fagopyrin
  • Nützlich bei:
    Gefäßerkrankungen, Ödemen, Unverträglichkeiten gegen Gluten, in der Rekonvaleszenz
  • Futterwert:
    Durch seine Verträglichkeit und die Nahrhaftigkeit seiner Früchte sowie die Beliebtheit bei den meisten Kaninchen ist der Buchweizen als gute Futterpflanze zu bewerten.

Pflanze des Monats September 2019: Kugeldisteln


Pflanze des Monats September 2019: Kugeldisteln (Echinops)

  • Aussehen:
    Es gibt diverse Arten von Kugeldisteln. Am bekanntesten sind die Banater Kugeldistel (Echinops bannaticus) sowie die Ruthenische Kugeldistel, die als Neophyten auch wild vorkommen, aber vor allem als Zierpflanze angepflanzt werden. Kugeldisteln mögen es sonnig, sind aber ansonsten recht anspruchslos. Ihre eher weich bestachelten Blätter sind genauso charakteristisch wie ihr meist satt lilafarbener Blütenkopf, der an einen eingerollten Igel erinnert. Kugeldisteln sind ein wahrer Bienen- und Hummelmagnet, wachsen aufrecht und können je nach Art Höhen bis zu 2 Metern erreichen. Sie blühen im Sommer bis in den Herbst hinein.
  • Wirkung:
    Kugeldisteln verfügen über entwässernde, harntreibende, kräftigende und vitalisierende Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    Chinolinalkaloide, Linolsäure, Ölsäure, hoher Gehalt an alpha-Tocopherolen
  • Nützlich bei:
    In der Volksmedizin vor allem bei Hauterkrankungen eingesetzt
  • Futterwert:
    Alle Kugeldisteln dürfen gefressen werden. Ob die eigenen Kaninchen Disteln mögen, muss man ausprobieren. Einigen Tieren scheinen sie zu stachelig oder nicht schmackhaft genug zu sein.

Pflanze des Monats August 2019: Purpur-Sonnenhut


Pflanze des Monats August 2019: Purpur-Sonnenhut
(Echinacea purpurea)

  • Aussehen:
    Der purpurfarbene Sonnenhut - oder auch "Roter Scheinsonnenhut" genannt - ist eine sehr heilkräftige Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Die Echinacea hat ein sehr charakteristisches Aussehen. Die Blüten, die von Frühjahr bis in den Spätsommer hinein erscheinen, sind eine hervorragende Bienenweide. Der Wuchs der Pflanze ist aufrecht, ausdauernd und krautig. Die Blätter sind schmal lanzettich und wechselständig am Stängel angeordnet.
  • Wirkung:
    Der Sonnenhut besitzt für die unspezifische Abwehr stark immunstimulierende Eigenschaften. Darüber hinaus verfügt er über antiseptische, antiinfektiöse, wundheilungsfördernde und keimhemmende Inhaltsstoffe.
  • Inhaltsstoffe:
    Flavonoide, ätherisches Öl, Cichoriensäure, Polysaccaride, Harze, Vitamin C
  • Nützlich bei:
    Immunschwäche, Atemwegserkrankungen, Infekten, Halsentzündungen
  • Futterwert:
    Die Echinacea ist keine Pflanze, die auf dem täglichen Speiseplan von gesunden Tieren stehen sollte. Ihre Heilwirkung sollte nur kurweise über den Zeitraum von wenigen Wochen genutzt werden.

Pflanze des Monats Juli 2019: Beinwell


Pflanze des Monats Juli 2019: Beinwell (Symphytum officinale)

  • Aussehen:
    Der Echte Beinwell wächst als krautige Pflanze mit auffallend rauen Blättern. Sie sind lanzettich und spitz zulaufend geformt und nicht selten mit zahlreichen kleinen Löchern versehen. Der Stengel ist von Drüsenhaaren übersät. Seine rosa- bis lilafarbenen Blüten, die im Mai erscheinen, sind bei Bienen, Hummeln und anderen Insekten überaus beliebt. Die Blütezeit dauert bis Oktober an. Der Beinwell liebt leicht feuchte und nährstoffreiche Böden, ist ansonsten aber bei guten Böden recht anspruchslos. Daher lässt er sich sowohl leicht im Garten anbauen, als auch in der freien Natur an Wegesrändern, auf Wiesen und auf brachliegenden Flächen finden.
  • Wirkung:
    Der Beinwell verfügt über schmerzlindernde, abschwellende, antibakterielle, entzündungshemmende, durchblutungs- und wundheilungsfördernde Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    Allantoin, Cholin, Alkaloide, Schleim- und Gerbstoffe, Asparagin
  • Nützlich bei:
    Atemwegserkrankungen, rheumaartigen Schmerzen, Prellungen, Stauchungen und Knochenbrüchen
  • Futterwert:
    Der Beinwell ist eine gute Futterpflanze mit guter Heilwirkung. Daher sollte er - wie alle heilkräftigen Pflanzen - im vielfältigen Wiesengemisch verfüttert werden. Beinwell wird von fast allen Kaninchen gerne angenommen.

Pflanze des Monats Juni 2019: Hundsrose


Pflanze des Monats Juni 2019: Hundsrose (Rosa canina)

  • Aussehen:
    Die Hundsrose, oft auch als Wildrose oder einfach Hagebutte bezeichnet, bildet einen Strauch aus, der bis zu 2 Meter hoch werden kann. Die Blätter sind gefiedert angeordnet und die Zweige mit kleinen Stacheln besetzt. Die Hundsrose wächst in weiten Teilen Europas an Wegrändern, in Gebüschen und Böschungen und hat sehr geringe Standortansprüche. Im Sommer bildet die Pflanze rosa-weiße Blüten aus, die im Herbst zu roten Hagebutten reifen. Sie sind unter anderem aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes besonders attraktiv und lecker und werden auch vom Menschen für Tee und Marmelade verwendet.
  • Wirkung:
    Die Hundsrose besitzt antioxidative, antientzündliche und leicht harntreibende Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    Vitamin C, Carotinoide, Flavonoide, Gerbstoffe, Pectine, Saccarose, Vanillin, B-Vitamine
  • Nützlich bei:
    Erkältungen, geschwächtem Immunsystem, Magenleiden, Durchfall
  • Futterwert:
    Die Hagebutten sind durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt eine sehr gute Futterergänzung. Aufgrund des Futtergehaltes sollten sie aber, wie Obst generell, nur in begrenzter Menge gefüttert werden.

Pflanze des Monats Mai 2019: Kornblume


Pflanze des Monats Mai 2019: Kornblume (Centaurea cyanus)

  • Aussehen:
    Die leuchtend blauen bis violetten Blüten der Kornblume findet man meist in der Nähe oder am Rand von Getreidefeldern. Die Kornblume erreicht eine Wuchshöhe zwischen 40 und 90 Zentimern, je nach der Beschaffenheit des Standortes. Der Stängel der Kornblume ist kantig und ebenso wie die Blätter mit einer auffälligen Blattbehaarung ausgestattet. Die Blütezeit dieser Pflanze erstreckt sich von Ende Mai bis Mitte September.
  • Wirkung:
    Die Kornblume verfügt über antibakterielle, entzündungshemmende, wundheilungsfördernde, appetitanregende, verdauungsfördernde und harntreibende Inhaltsstoffe.
  • Inhaltsstoffe:
    Anthocyane, Bitterstoffe, Blauer Farbstoff, Centaurocyanin, Flavonglykoside, Gerbstoffe, Glykoside, Harz, Salizylsäure, Salze, Schleim, Succinylcanin, Wachs
  • Nützlich bei:
    Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Verdauungsbeschwerden, Blasen- und Nierenbeschwerden
  • Futterwert:
    Alle Teile der Pflanze können an Kaninchen verfüttert werden.

Pflanze des Monats April 2019: Birke


Pflanze des Monats April 2019:
Birke (Betula) / Hängebirke (Betula pendula)

  • Aussehen:
    Die Birke ist sehr leicht an ihrer weißen - im jungen Alter sehr weichen und glatten - Borke zu erkennen. Die Hänge-Birke im speziellen ist durch ihren Habitus ebenfalls sehr auffällig. Die Äste hängen von der Krone in Richtung Boden herab. Ihre Blätter sind rhombisch bis dreieckig, spitz zulaufend sowie gezahnt.
  • Wirkung:
    Die Birke besitzt stoffwechselanregende, blutreinigende und harntreibende Inhaltsstoffe.
  • Inhaltsstoffe:
    ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Flavone, Vitamin C
  • Nützlich bei:
    Blasen- und Nierenerkrankungen sowie bei rheumatischen und arthritischen Erkrankungen.
  • Futterwert:
    Manche Kaninchen mögen Birkenzweige und -blätter sehr gern, andere weniger. Birke ist gut verträglich.

Pflanze des Monats März 2019: Löwenzahn


Pflanze des Monats März 2019: Gewöhnlicher Löwenzahn
(Taraxacum officinale)

  • Aussehen:
    Den Löwenzahn erkennt fast jeder: Durch seine vielen gelben Zungenblüten und die auffällig gefurchten Blätter ist er leicht zu identifizieren. Die Blüten sitzen am Ende eines bis zu 60 cm hohen blattlosen und hohlen Blütenstandstiels. Die bei jedem Kind beliebte "Pusteblume" entwickelt sich aus dem Löwenzahn, wenn sich nach der Blütezeit seine mit Flugschirmen ausgestatteten Früchte zeigen, die sich durch den Wind weiter verbreiten.
  • Wirkung:
    Der Löwenzahn enthält entzündungshemmende, blutreinigende, blutstillende und harntreibende Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    vorwiegend Bitterstoffe sowie Flavonoide, Triterpene und Phytosterole
  • Nützlich bei:
    Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Blasen- und Nierenerkrankungen, Ödemen.
  • Futterwert:
    Alle Teile der Pflanze sind fütterbar und werden von Kaninchen überaus gern gefressen.

Pflanze des Monats Februar 2019: Ruprechtskraut


Pflanze des Monats Februar 2019: Ruprechtskraut
(Geranium robertianum)

  • Aussehen:
    Das Ruprechtskraut - auch als Stinkender Storchschnabel bekannt - ist eine unangenehm riechende Pflanze. Sie hat dünne, flachgründig wachsende Stängel, an deren Enden sich fein aufgefächerte Blätter befinden. Die Blütenblätter sind rosa-violett gefärbt und werden 9 - 13 Millimeter lang. Die Pflanze blüht bis in den Herbst hinein. Die sich an der Blüte ausbildenden Früchte haben eine schnabelähnliche Form, die gemeinsam mit dem Geruch die Namensgeber der Pflanze sind. Das Ruprechtskraut wächst an vielen Stellen, auch an schattigen und felsigen Orten, an denen wenig andere Pflanzen zu finden sind.
  • Wirkung:
    Das Ruprechtskraut besitzt antiasthmatische, antiallergische, antioxidative, verdauungsberuhigende, harntreibende und blutstillende Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    Bitterstoff Geraniin, Flavonoide, Gerbstoffe, ätherische Öle (mit einem unangenehmen Geruch)
  • Nützlich bei:
    Asthma, Hautausschlägen, Magen- und Darmentzündungen, inneren Blutungen sowie Geschwüren.
  • Futterwert:
    Die gesamte Pflanze kann verfüttert werden. Dies gilt auch für die vielen anderen Arten des Storchschnabels. Da einige Sorten winterhart sind, sind sie eine ideale Ergänzung in der Winterfütterung.

Pflanze des Monats Januar 2019: Postelein


Pflanze des Monats Januar 2019: Postelein (Claytonia perfoliata)

  • Aussehen:
    Postelein, auch Winterpostelein oder Gewöhnliches Tellerkraut genannt, ist eine eher bodennah, 10 bis 20 Zentimeter hoch wachsende Pflanze. Während die jungen Blätter durch ihre abgerundet-rautenähnliche Form auffallen, erinnern die älteren Blätter durch ihre rundliche Form an kleine Teller. Die Blütezeit ist von etwa April bis Juni, während der das Tellerkraut kleine, rundliche, weiße Blüten ausbildet. Doch auch im Winter kann man Postelein an geschützten Stellen finden oder im eigenen Garten ernten. Die Pflanze lässt sich einfach kultivieren, sät sich leicht selbst aus und ist abgedeckt bis -20 Grad winterhart.
  • Wirkung:
    Postelein verfügt über antibakterielle, entzündungshemmende, schmerzlindernde, appetitanregende und blutreinigende Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    Vitamin C, Magnesium, Kalzium, Eisen, Oxalsäure, Omega-3-Fettsäuren, Beta-Carotine
  • Nützlich bei:
    Schmerzen im Augenbereich, rheumatischen Beschwerden, Appetitlosigkeit, Gastritis, Verdauungsbeschwerden und Nierenprobleme.
  • Futterwert:
    Alle Teile der Pflanze können verfüttert werden. Durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C und wichtigen Mineralstoffen ist sie eine wertvolle Futterpflanze, die auch im Winter an geschützten Stellen geerntet werden kann und gern gefressen wird.

Pflanze des Monats Dezember 2018: Weide


Pflanze des Monats Dezember 2018: Weide (Salix)

  • Aussehen:
    Es gibt sehr viele Weidenarten, von denen auch viele in Mitteleuropa heimisch sind. Salweide (Salix caprea) und Silberweide (Salix alba) sind am häufigsten zu finden. Weiden haben eine enge Verbindung zum Wasser - sie wachsen vor allem an Wasserläufen, feuchten Gräben und Feuchtwiesen.

    Je nach Art werden die Bäume unterschiedlich hoch: Sie können zwischen drei und dreißig Meter groß werden. Die Laubblätter der Weiden sind sehr verschieden. Ihre Form reicht von beinahe kreisrund bis schmal und lanzettförmig. Die zu flaumigen Kätzchen versammelten Blüten sind bei manchen Weidenarten besonders auffällig und bilden eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.
  • Wirkung:
    Die Weide besitzt schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    Salicin, Salicylsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure, Flavonoide
  • Nützlich bei:
    Erkältungen, grippalen Infekten, Fieber, (rheumatischen) Schmerzen, Blähungen, Blasenentzündung, Neuralgien
  • Futterwert:
    Blätter, dünnere Zweige und Rinde werden sehr gern gefressen. Verfütterbar sind alle Arten der Weide.

Pflanze des Monats November 2018: Topinambur


Pflanze des Monats November 2018: Topinambur (Helianthus tuberosus)

  • Aussehen:
    Topinambur zählt, wie die Ringelblume, zur Familie der Korbblütler. Aus einer Knolle bilden sich einjährige, bis zu 3 m hohe, verzweigte Stängel. Daran sitzen eiförmige, spitz zulaufende, bis 10 cm breite und 25 cm lange Blätter. Stängel und Blätter sind rau und behaart. Ab August bilden sich üppige, gelbe Blütenstände. In der Erde entstehen mehrere kartoffelgroße, beige-weiße Knollen, die vom Aussehen an Ingwer erinnern. Topinambur wächst auf fast allen Böden, bevorzugt am Wegesrand oder in Waldnähe, und verbreitet sich durch die unterirdischen Knollen.
  • Wirkung:
    Topinambur bersitzt darmsanierende, präbiotische, antimikrobielle, antioxidative und anticancerogene Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    Polyphenole, Sesquiterpenlactone, Inulin, Betain, Vitamine (A, B, C, D, E, K), Eisen, Salicylsäure
  • Nützlich bei:
    Magen-/Darmbeschwerden, geschwächtem Immunsystem, Ekzemen, während der Rekonvaleszenz-Phase, unterstützend bei Diabetes
  • Futterwert:
    Knolle und Pflanze dienen als Futterquelle. Die Knolle ist sehr energiereich. Jungpflanzen und Blütenstände sind gut fütterbar, während die ausgewachsene Pflanze aufgrund der rauen Blätter manchmal weniger beliebt ist.

Pflanze des Monats Oktober 2018: Ackerschachtelhalm


Pflanze des Monats Oktober 2018: Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)

  • Aussehen:
    Der Ackerschachtelhalm wächst in freier Natur an zahlreichen Stellen und ist daher leicht zu finden. Im Frühling treiben gelbbraune Sporentriebe aus der Erde, bevor sich einige Wochen später die in Quirlen angeordneten grünen Triebe entwickeln und die Pflanze ihr typisches Aussehen eines "Nadelbaums in Miniaturausgabe" bekommt. Die Pflanze ist etwa 20 bis 50 Zentimeter hoch und, hat sie sich einmal angesiedelt, sehr schwer zu beseitigen. Wirkstoffe besitzt nur die "fertige" grüne Pflanze. Der Gehalt an Wirkstoffen nimmt im Verlaufe des Frühsommers stark ab. Daher sollte Ackerschachtelhalm idealerweise bis Mai geerntet werden.
  • Wirkung:
    Der Ackerschachtelhalm besitzt entzündungshemmende, blutreinigende, blutstillende und harntreibende Eigenschaften.
  • Inhaltsstoffe:
    Kieselsäure, Saponine, Flavone, Kalzium, Kalium, Magnesium
  • Nützlich bei:
    Wunden und Hautentzündungen, Ödemen, Blasen- und Nierenleiden
  • Futterwert:
    Kaninchen beurteilen die Schmackhaftigkeit sehr unterschiedlich. Im Gemisch kann Ackerschachtelhalm regelmäßig mitgefüttert werden.

Pflanze des Monats September 2018: Futterwicke


Pflanze des Monats September 2018: Futterwicke (Vicia sativa)

  • Aussehen:
    Die Futterwicke, auch als Saatwicke bezeichnet, gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Sie ist eine Kulturpflanze und in Deutschland weit verbreitet. Die Blüten bestehen aus zwei spiegelgleichen, meist purpurnen bis violetten Hälften, die 16 bis 26 Millimeter lang sind. Ihre reifen Früchte sind bräunlich gefärbt und stehen aufrecht. Mit einer Wuchshöhe von 30 bis 80 Zentimetern wächst die Futterwicke zwischen Mai und Juli auf Wiesen und an Wegrändern. Sie blüht im März und April sowie von August bis Oktober. Ihre Laubblätter bilden eine Ranke mit zwei bis acht Blätterpaaren.
  • Wirkung:
    Die Samen der Futterwicke wirken kräftigend.
  • Inhaltsstoffe:
    Alkaloide, Vicin, Convicin, Tannine, Blausäure
  • Nützlich bei:
    Schwäche, Fieber, Schmerzen, Rekonvaleszenz
  • Futterwert:
    Die Futterwicke ist eine unproblematische, beliebte und sehr nährstoffreiche Futterpflanze. Die ganze Pflanze kann im Gemisch verfüttert werden.

Pflanze des Monats August 2018: Giersch


Pflanze des Monats August 2018: Giersch (Aegopodium podagraria)

  • Aussehen:
    Die Giersch-Staude wird etwa 30 bis 90 Zentimeter hoch. Die zu den Doldenblütlern gehörende Pflanze blüht von Juni bis August. Die auffallenden, weißen Blütendolden besitzen meist 15 bis 25 Strahlen. Die Blätter sind in ihrem saftigen Grün doppelt dreizähnig angeordnet. Markant ist außerdem der hohle Stängel in Dreiecksform. Der Giersch ist eine anspruchslose Pflanze mit weiten Wurzelausläufen, die dem Giersch eine schnelle und sichere Ausbreitung gewährleisten.
  • Wirkung:
    entzündungshemmend, beruhigend, antirheumatisch, entwässernd, harntreibend, verdauungsanregend, abführend
  • Inhaltsstoffe:
    Ätherisches Öl, Chlorogensäure, Cumarine, Flavonolglykoside, Harz, Hyperosid, Isoquercitrin, Kaffeesäure, Kalium, Phenolcarbonsäuren, Polyine, Vitamin C
  • Nützlich bei:
    Wunden, Gicht, Blasenentzündung, Verdauungsbeschwerden, Durchfall
  • Futterwert:
    Giersch ist eine vitaminreiche, unproblematische Futterpflanze, die von den meisten Kaninchen gerne gefressen wird. Auch als Beilage für unser Essen ist sie gut geeignet.

Pflanze des Monats Juli 2018: Saat-Esparsette


Pflanze des Monats Juli 2018: Saat-Esparsette (Onobrychis sativa)

  • Aussehen:
    Die Saat-Esparsette gehört zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Ihre Blüten sind rosa bis helllila gefärbt. Die Esparsette blüht von Mai bis Juli und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 90 Zentimetern. Am aufrechten Stängel sind die kleinen ovallänglichen Blätter wechselständig angeordnet. Durch ihre bis zu 4 Meter langen Wurzeln ist die Esparsette sehr trockenheitsverträglich und kann leicht angebaut werden.
  • Wirkung:
    entblähend, verdauungsregulierend, antiparasitär, wurm-treibend, antioxidativ
  • Inhaltsstoffe:
    Tannine, diverse Aminosäuren (Lysin, Threonin, Methionin), ß-Carotin, Selen, Zink, Rutin (Flavonoid/Glycosid)
  • Nützlich bei:
    Magen-Darm-Beschwerden, Parasitenbehandlungen, Rekonvaleszenz
  • Futterwert:
    Die Saat-Esparsette ist eine wertvolle, eiweißreiche und gut verträgliche Futterpflanze und wird gezielt - besonders zur Pferdefütterung - kultiviert.

Pflanze des Monats Juni 2018: Frauenmantel


Pflanze des Monats Juni 2018: Frauenmantel (Alchemilla xanthochlora)

  • Aussehen:
    Der mehrjährige Frauenmantel erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 50 cm. Besonders wohl fühlt er sich an Hängen, Wald- und Grabenrändern und auf humosen Lehmböden. Die Pflanze besitzt rundliche, teils nierenförmige gelappte Blätter, die auf der Unterseite leicht behaart sind. Der Stängel ist eher rundlich und meist hellgrün gefärbt. In seiner Blütezeit von Juni bis August trägt der Frauenmantel 3 - 5 mm kleine, gelblich-grüne Blüten in recht dichten Blütenständen.

    Einen besonders schönen Anblick bietet diese Heilpflanze, wenn ihre Blattränder von einer Perlenkette aus Tropfen verziert sind - dem Guttationswasser.
  • Wirkung:
    entzündungshemmend, schmerzlindernd, gefäßschützend, keimhemmend, entwässernd, krampflösend
  • Inhaltsstoffe:
    Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Saponine, Spuren von Salizylsäure, Kumarin und Mineralien
  • Nützlich bei:
    Schnupfen, Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen, inneren und äußeren Verletzungen
  • Futterwert:
    Der Frauenmantel wird im Gemisch unterschiedlich gerne gefressen.

Pflanze des Monats Mai 2018: Ranunkelstrauch


Pflanze des Monats Mai 2018: Ranunkelstrauch (Kerria japonica)

  • Aussehen:
    Der Ranunkelstrauch - oder auch "Kerrie" genannt - ist eine beliebte Gartenpflanze mit auffälligen orangegelben, gefüllten Blüten. Die mittel- bis dunkelgrünen Blätter sind doppelt gesägt. Der Strauch wächst buschig und verbreitet sich leicht über Wurzelausläufer. Durch seine Anspruchslosigkeit ist der Ranunkelstrauch öfter auch wildwachsend zu finden.
  • Wirkung:
    keine Heilwirkung
  • Inhaltsstoffe:
    geringe Mengen Glykoside (Amygdalin, vor allem in den Samen)
  • Nützlich bei:
    als Zier- und Futterpflanze zu verwenden, da vom Ranunkelstrauch keine Heilwirkung ausgeht
  • Futterwert:
    Der Ranunkelstrauch wird gern gefressen und gut vertragen.

(Bitte verwechseln Sie den Ranunkelstrauch nicht mit der im Garten blühenden Ranunkelpflanze - diese ist nicht verfütterbar.)

Pflanze des Monats April 2018: Stiefmütterchen


Pflanze des Monats April 2018: Stiefmütterchen (Viola arvensis/Viola wittrockiana)

  • Aussehen:
    Die bekanntesten Arten sind das Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis) und das Gartenstiefmütterchen (Viola wittrockiana), das aus Kreuzungen wilder Stiefmütterchen gezüchtet wurde. Die Blüten mit den 5 Kronblättern sind auffällig groß und bei Viola wittrockiana in allen Farben vertreten, während Viola arvensis mit hellgelben oder blauvioletten Blüten erstrahlt. Die Pflanze wird 10 - 25 cm hoch und besitzt eiförmige bis längliche eingekerbte Blätter.
  • Wirkung:
    stoffwechselanregend, harntreibend, blutreinigend, schleimlösend
  • Inhaltsstoffe:
    Flavonoide, Salicyläurederivate, Gerbstoffe, Saponine und Schleimstoffe
  • Nützlich bei:
    Chronischen Hauterkrankungen, kann innerlich und äußerlich eingesetzt werden, außerdem hilfreich bei rheumatischen Erkrankungen sowie Atemwegserkrankungen
  • Futterwert:
    Stiefmütterchen sind unproblematische Futterpflanzen, von denen vor allem die Blüten meist sehr gern verspeist werden. Eine Heilwirkung besitzen vor allem die wilden Verwandten des Gartenstiefmütterchens. Verfüttert werden können alle Arten.

Pflanze des Monats März 2018: Gänseblümchen


Pflanze des Monats März 2018: Gänseblümchen (Bellis perennis)

  • Aussehen:
    Das Gänseblümchen gehört zu den Korbblütengewächsen und wächst praktisch überall. In Gärten, an Wiesenrändern, Weiden und Parks. Es ist vor allem auf nährstoffreichem Boden sehr verbreitet und blüht von Januar bis November. Typisch für das Gänseblümchen ist der blattlose Stängel und das strahlend gelbe Blütenkörbchen, das von weißen und rosafarbenen Blütenblättern umringt ist. Die Blätter wachsen sehr bodennah.
  • Wirkung:
    entzündungshemmend, antiviral, stoffwechselanregend, schleimlösend
  • Inhaltsstoffe:
    Ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Flavonoide, Saponine, Viatmin A, C und E
  • Nützlich bei:
    Allgemeiner Wundhaltung, Arthrose und rheumatischen Beschwerden, Erkältungen sowie unterstützend bei Scheinträchtigkeiten
  • Futterwert:
    Das Gänseblümchen ist ein beliebtes und problemloses Futtermittel, das von Kaninchen gern gefressen wird.

       

Pflanze des Monats Februar 2018: Echtes Labkraut


Pflanze des Monats Februar 2018:
Echtes Labkraut (Galium verum)

  • Aussehen:
    Das echte Labkraut wächst vor allem auf Trockenrasen, an Gebüschrändern und auf Dünen. Es bevorzugt nährstoffarme, kalkreiche und trockene bis wechselfeuchte Standorte. Die Blätter der Pflanze liegen quirlförmig um den kantigen, meist verzweigten Stängel herum. Die gelben, zahlreich in Rispen zusammenstehenden Blüten des Echten Labkrauts sind von Mai bis Oktober zu sehen. Verwandt mit dem Echten Labkraut und häufiger zu finden sind das Wiesen-Labkraut und das Kletten-Labkraut.
  • Wirkung:
    krampflösend, harntreibend, blutstillend, entzündungshemmend, nervenstärkend
  • Inhaltsstoffe:
    Kieselsäure, Kumarin, Gerbstoffe, Glykoside, Flavonoide
  • Nützlich bei:
    Rheumatischen Schmerzen, Harnwegsinfekten, Verletzungen, Nervosität
  • Futterwert:
    Das Echte Labkraut wird von Wildkaninchen eher weniger als Futterpflanze genutzt. Auch unsere Hauskaninchen bevorzugen die verwandten Arten - besonders das Kletten-Labkraut ist sehr beliebt!

        (Foto oben: Echtes Labkraut / unten: Wiesenlabkraut)

Pflanze des Monats Januar 2018: Gewöhnliche Vogelmiere


Pflanze des Monats Januar 2018:
Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media)

  • Aussehen:
    Die Vogelmiere wächst bodennah und besitzt dünne Stängel sowie eine schwache Verwurzelung mit dem nährstoffreichen, schattigen und feuchten Boden, den sie bevorzugt. Die Blätter sind eiförmig und gegenständig, die Blüte ist weiß und besitzt fünf zweiteilige Kronblätter. Die Gewöhnliche Vogelmiere blüht das ganze Jahr über.
  • Wirkung:
    schleimlösend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend, reinigend, diuretisch (wasserausschwemmend)
  • Inhaltsstoffe:
    Schleimstoffe, Vitamin A, B und C, Kieselsäure, Saponine, Oxalsäure
  • Nützlich bei:
    Erkrankungen der Atemwege, Verdauungsstörungen, infizierten Wunden, rheumatischen Schmerzen
  • Futterwert:
    Die Vogelmiere ist eine wertvolle Futterpflanze für Kaninchen. Durch ihre ganzjährige Verfügbarkeit und gute Verträglichkeit wird sie gerne angenommen.

Pflanze des Monats Dezember 2017: Brombeeren


Pflanze des Monats Dezember 2017: Brombeere (Rubus sectio rubus)

  • Aussehen:
    Die leicht zu erkennenden Brombeerblätter bleiben auch im Winter grün und frisch. Die bis zu 4 m hoch werdenden Kletterpflanzen tragen im Juli Früchte. Am Stängel wachsen die Blätter wechselständig. Sie sind auf der Oberseite dunkel- und auf der Unterseite hellgrün, je nach Sorte leicht oder stark gezahnt, und bilden an der Mittelrippe häufig Stacheln. Zusätzlich weist auch der Stängel Stacheln auf.
  • Wirkung:
    adstringierend, beruhigend, blutbildend, blutdruckregulierend, entzündungshemmend, schleimlösend
  • Inhaltsstoffe:
    Apfelsäure, ätherische Öle, Eisen, Flavonoide, Folsäure, Gerbstoffe, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Pektin, Phosphor, Salizylsäure, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C
  • Nützlich bei:
    zum Beispiel Entzündungen im Maul- und Rachenraum oder Durchfall (positiver Effekt auf die Darmflora)
  • Futterwert:
    Ideaele und unbedenkliche Futterpflanze, die gerade im Winter sehr beliebt ist. Die Pflanze kann mit Stacheln verfüttert werden.
    Auch stachellose Zuchtformen sind geeignet.

Pflanze des Monats November 2017: Taubnessel


Pflanze des Monats November 2017: Taubnessel (Lamium)

  • Aussehen:
    Die Taubnessel ähnelt der Brennnessel sehr. Sie wächst jedoch kleiner und brennt nicht. Ihre Blätter sind mint- bis dunkelgrün, weich und besitzen eine leicht samtene Oberfläche. Das Blatt mit Drüsenhaaren kann bis zu 5 cm groß werden. Der Stängel ist vierkantig, die Blütenfarbe ist in unseren Breiten weiß, purpur oder als Goldnessel gelb. Die Goldnessel ist an den auffällig weiß gefleckten Blättern zu erkennen.
  • Wirkung:
    vielfältig, vorwiegend antibakteriell, beruhigend, blutreinigend und krampflösend
  • Inhaltsstoffe:
    Saponine, ätherische Öle, Schleim- und Gerbstoffe, Glycoside, Histamin, Tyramin
  • Nützlich bei:
    bakteriellen Beschwerden, Fieber und Verdauungsbeschwerden
  • Futterwert:
    Die Taubnessel ist für Kaninchen eine absolut unproblematische Futterpflanze, die auch zum Anfüttern von Wiese schon gereicht werden kann. Sie ist allerdings nicht immer beliebt.