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Pflanze des Monats August 2018: Giersch


Pflanze des Monats August 2018: Giersch (Aegopodium podagraria)

  • Aussehen:
    Die Giersch-Staude wird etwa 30 bis 90 Zentimeter hoch. Die zu den Doldenblütlern gehörende Pflanze blüht von Juni bis August. Die auffallenden, weißen Blütendolden besitzen meist 15 bis 25 Strahlen. Die Blätter sind in ihrem saftigen Grün doppelt dreizähnig angeordnet. Markant ist außerdem der hohle Stängel in Dreiecksform. Der Giersch ist eine anspruchslose Pflanze mit weiten Wurzelausläufen, die dem Giersch eine schnelle und sichere Ausbreitung gewährleisten.
  • Wirkung:
    entzündungshemmend, beruhigend, antirheumatisch, entwässernd, harntreibend, verdauungsanregend, abführend,
  • Inhaltsstoffe:
    Ätherisches Öl, Chlorogensäure, Cumarine, Flavonolglykoside, Harz, Hyperosid, Isoquercitrin, Kaffeesäure, Kalium, Phenolcarbonsäuren, Polyine, Vitamin C
  • Nützlich bei:
    Wunden, Gicht, Blasenentzündung, Verdauungsbeschwerden, Durchfall
  • Futterwert:
    Giersch ist eine vitaminreiche, unproblematische Futterpflanze, die von den meisten Kaninchen gerne gefressen wird. Auch als Beilage für unser Essen ist sie gut geeignet.

Pflanze des Monats Juli 2018: Saat-Esparsette


Pflanze des Monats Juli 2018: Saat-Esparsette (Onobrychis sativa)

  • Aussehen:
    Die Saat-Esparsette gehört zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Ihre Blüten sind rosa bis helllila gefärbt. Die Esparsette blüht von Mai bis Juli und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 90 Zentimetern. Am aufrechten Stängel sind die kleinen ovallänglichen Blätter wechselständig angeordnet. Durch ihre bis zu 4 Meter langen Wurzeln ist die Esparsette sehr trockenheitsverträglich und kann leicht angebaut werden.
  • Wirkung:
    entblähend, verdauungsregulierend, antiparasitär, wurm-treibend, antioxidativ
  • Inhaltsstoffe:
    Tannine, diverse Aminosäuren (Lysin, Threonin, Methionin), ß-Carotin, Selen, Zink, Rutin (Flavonoid/Glycosid)
  • Nützlich bei:
    Magen-Darm-Beschwerden, Parasitenbehandlungen, Rekonvaleszenz
  • Futterwert:
    Die Saat-Esparsette ist eine wertvolle, eiweißreiche und gut verträgliche Futterpflanze und wird gezielt - besonders zur Pferdefütterung - kultiviert.

Pflanze des Monats Juni 2018: Frauenmantel


Pflanze des Monats Juni 2018: Frauenmantel (Alchemilla xanthochlora)

  • Aussehen:
    Der mehrjährige Frauenmantel erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 50 cm. Besonders wohl fühlt er sich an Hängen, Wald- und Grabenrändern und auf humosen Lehmböden. Die Pflanze besitzt rundliche, teils nierenförmige gelappte Blätter, die auf der Unterseite leicht behaart sind. Der Stängel ist eher rundlich und meist hellgrün gefärbt. In seiner Blütezeit von Juni bis August trägt der Frauenmantel 3 - 5 mm kleine, gelblich-grüne Blüten in recht dichten Blütenständen.

    Einen besonders schönen Anblick bietet diese Heilpflanze, wenn ihre Blattränder von einer Perlenkette aus Tropfen verziert sind - dem Guttationswasser.
  • Wirkung:
    entzündungshemmend, schmerzlindernd, gefäßschützend, keimhemmend, entwässernd, krampflösend
  • Inhaltsstoffe:
    Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Saponine, Spuren von Salizylsäure, Kumarin und Mineralien
  • Nützlich bei:
    Schnupfen, Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen, inneren und äußeren Verletzungen
  • Futterwert:
    Der Frauenmantel wird im Gemisch unterschiedlich gerne gefressen.

Pflanze des Monats Mai 2018: Ranunkelstrauch


Pflanze des Monats Mai 2018: Ranunkelstrauch (Kerria japonica)

  • Aussehen:
    Der Ranunkelstrauch - oder auch "Kerrie" genannt - ist eine beliebte Gartenpflanze mit auffälligen orangegelben, gefüllten Blüten. Die mittel- bis dunkelgrünen Blätter sind doppelt gesägt. Der Strauch wächst buschig und verbreitet sich leicht über Wurzelausläufer. Durch seine Anspruchslosigkeit ist der Ranunkelstrauch öfter auch wildwachsend zu finden.
  • Wirkung:
    keine Heilwirkung
  • Inhaltsstoffe:
    geringe Mengen Glykoside (Amygdalin, vor allem in den Samen)
  • Nützlich bei:
    als Zier- und Futterpflanze zu verwenden, da vom Ranunkelstrauch keine Heilwirkung ausgeht
  • Futterwert:
    Der Ranunkelstrauch wird gern gefressen und gut vertragen.

(Bitte verwechseln Sie den Ranunkelstrauch nicht mit der im Garten blühenden Ranunkelpflanze - diese ist nicht verfütterbar.)

Pflanze des Monats April 2018: Stiefmütterchen


Pflanze des Monats April 2018: Stiefmütterchen (Viola arvensis/Viola wittrockiana)

  • Aussehen:
    Die bekanntesten Arten sind das Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis) und das Gartenstiefmütterchen (Viola wittrockiana), das aus Kreuzungen wilder Stiefmütterchen gezüchtet wurde. Die Blüten mit den 5 Kronblättern sind auffällig groß und bei Viola wittrockiana in allen Farben vertreten, während Viola arvensis mit hellgelben oder blauvioletten Blüten erstrahlt. Die Pflanze wird 10 - 25 cm hoch und besitzt eiförmige bis längliche eingekerbte Blätter.
  • Wirkung:
    stoffwechselanregend, harntreibend, blutreinigend, schleimlösend
  • Inhaltsstoffe:
    Flavonoide, Salicyläurederivate, Gerbstoffe, Saponine und Schleimstoffe
  • Nützlich bei:
    Chronischen Hauterkrankungen, kann innerlich und äußerlich eingesetzt werden, außerdem hilfreich bei rheumatischen Erkrankungen sowie Atemwegserkrankungen
  • Futterwert:
    Stiefmütterchen sind unproblematische Futterpflanzen, von denen vor allem die Blüten meist sehr gern verspeist werden. Eine Heilwirkung besitzen vor allem die wilden Verwandten des Gartenstiefmütterchens. Verfüttert werden können alle Arten.

Pflanze des Monats März 2018: Gänseblümchen


Pflanze des Monats März 2018: Gänseblümchen (Bellis perennis)

  • Aussehen:
    Das Gänseblümchen gehört zu den Korbblütengewächsen und wächst praktisch überall. In Gärten, an Wiesenrändern, Weiden und Parks. Es ist vor allem auf nährstoffreichem Boden sehr verbreitet und blüht von Januar bis November. Typisch für das Gänseblümchen ist der blattlose Stängel und das strahlend gelbe Blütenkörbchen, das von weißen und rosafarbenen Blütenblättern umringt ist. Die Blätter wachsen sehr bodennah.
  • Wirkung:
    entzündungshemmend, antiviral, stoffwechselanregend, schleimlösend
  • Inhaltsstoffe:
    Ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Flavonoide, Saponine, Viatmin A, C und E
  • Nützlich bei:
    Allgemeiner Wundhaltung, Arthrose und rheumatischen Beschwerden, Erkältungen sowie unterstützend bei Scheinträchtigkeiten
  • Futterwert:
    Das Gänseblümchen ist ein beliebtes und problemloses Futtermittel, das von Kaninchen gern gefressen wird.

       

Pflanze des Monats Februar 2018: Echtes Labkraut


Pflanze des Monats Februar 2018:
Echtes Labkraut (Galium verum)

  • Aussehen:
    Das echte Labkraut wächst vor allem auf Trockenrasen, an Gebüschrändern und auf Dünen. Es bevorzugt nährstoffarme, kalkreiche und trockene bis wechselfeuchte Standorte. Die Blätter der Pflanze liegen quirlförmig um den kantigen, meist verzweigten Stängel herum. Die gelben, zahlreich in Rispen zusammenstehenden Blüten des Echten Labkrauts sind von Mai bis Oktober zu sehen. Verwandt mit dem Echten Labkraut und häufiger zu finden sind das Wiesen-Labkraut und das Kletten-Labkraut.
  • Wirkung:
    krampflösend, harntreibend, blutstillend, entzündungshemmend, nervenstärkend
  • Inhaltsstoffe:
    Kieselsäure, Kumarin, Gerbstoffe, Glykoside, Flavonoide
  • Nützlich bei:
    Rheumatischen Schmerzen, Harnwegsinfekten, Verletzungen, Nervosität
  • Futterwert:
    Das Echte Labkraut wird von Wildkaninchen eher weniger als Futterpflanze genutzt. Auch unsere Hauskaninchen bevorzugen die verwandten Arten - besonders das Kletten-Labkraut ist sehr beliebt!

        (Foto oben: Echtes Labkraut / unten: Wiesenlabkraut)

Pflanze des Monats Januar 2018: Gewöhnliche Vogelmiere


Pflanze des Monats Januar 2018:
Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media)

  • Aussehen:
    Die Vogelmiere wächst bodennah und besitzt dünne Stängel sowie eine schwache Verwurzelung mit dem nährstoffreichen, schattigen und feuchten Boden, den sie bevorzugt. Die Blätter sind eiförmig und gegenständig, die Blüte ist weiß und besitzt fünf zweiteilige Kronblätter. Die Gewöhnliche Vogelmiere blüht das ganze Jahr über.
  • Wirkung:
    schleimlösend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend, reinigend, diuretisch (wasserausschwemmend)
  • Inhaltsstoffe:
    Schleimstoffe, Vitamin A, B und C, Kieselsäure, Saponine, Oxalsäure
  • Nützlich bei:
    Erkrankungen der Atemwege, Verdauungsstörungen, infizierten Wunden, rheumatischen Schmerzen
  • Futterwert:
    Die Vogelmiere ist eine wertvolle Futterpflanze für Kaninchen. Durch ihre ganzjährige Verfügbarkeit und gute Verträglichkeit wird sie gerne angenommen.

Pflanze des Monats Dezember 2017: Brombeeren


Pflanze des Monats Dezember 2017: Brombeere (Rubus sectio rubus)

  • Aussehen:
    Die leicht zu erkennenden Brombeerblätter bleiben auch im Winter grün und frisch. Die bis zu 4 m hoch werdenden Kletterpflanzen tragen im Juli Früchte. Am Stängel wachsen die Blätter wechselständig. Sie sind auf der Oberseite dunkel- und auf der Unterseite hellgrün, je nach Sorte leicht oder stark gezahnt, und bilden an der Mittelrippe häufig Stacheln. Zusätzlich weist auch der Stängel Stacheln auf.
  • Wirkung:
    adstringierend, beruhigend, blutbildend, blutdruckregulierend, entzündungshemmend, schleimlösend
  • Inhaltsstoffe:
    Apfelsäure, ätherische Öle, Eisen, Flavonoide, Folsäure, Gerbstoffe, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Pektin, Phosphor, Salizylsäure, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C
  • Nützlich bei:
    zum Beispiel Entzündungen im Maul- und Rachenraum oder Durchfall (positiver Effekt auf die Darmflora)
  • Futterwert:
    Ideaele und unbedenkliche Futterpflanze, die gerade im Winter sehr beliebt ist. Die Pflanze kann mit Stacheln verfüttert werden.
    Auch stachellose Zuchtformen sind geeignet.

Pflanze des Monats November 2017: Taubnessel


Pflanze des Monats November 2017: Taubnessel (Lamium)

  • Aussehen:
    Die Taubnessel ähnelt der Brennnessel sehr. Sie wächst jedoch kleiner und brennt nicht. Ihre Blätter sind mint- bis dunkelgrün, weich und besitzen eine leicht samtene Oberfläche. Das Blatt mit Drüsenhaaren kann bis zu 5 cm groß werden. Der Stängel ist vierkantig, die Blütenfarbe ist in unseren Breiten weiß, purpur oder als Goldnessel gelb. Die Goldnessel ist an den auffällig weiß gefleckten Blättern zu erkennen.
  • Wirkung:
    vielfältig, vorwiegend antibakteriell, beruhigend, blutreinigend und krampflösend
  • Inhaltsstoffe:
    Saponine, ätherische Öle, Schleim- und Gerbstoffe, Glycoside, Histamin, Tyramin
  • Nützlich bei:
    bakteriellen Beschwerden, Fieber und Verdauungsbeschwerden
  • Futterwert:
    Die Taubnessel ist für Kaninchen eine absolut unproblematische Futterpflanze, die auch zum Anfüttern von Wiese schon gereicht werden kann. Sie ist allerdings nicht immer beliebt.