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Kastration weiblicher Kaninchen


Vor vielen Jahren war für die meisten Kaninchenhalter die Kastration weiblicher Kaninchen kein Thema. Zur Vermeidung von ungewolltem Nachwuchs reichte es aus, den Rammler zu kastrieren.

Aus welchem Grund sollte also ein weibliches Kaninchen überhaupt kastriert werden?

Mittlerweile hat man in der Medizin durch Studien und durch Erfahrungen von Kaninchenhaltern die Erkenntnis gewonnen, dass es zahlreiche Argumente gibt, die für die Kastration weiblicher Kaninchen sprechen. Denn sehr viele weibliche Kaninchen leiden früher oder später unter einem belastenden Hormonhaushalt und/oder unter Erkrankungen der Gebärmutter/ der Eierstöcke.

Ein aus den Fugen geratener Hormonhaushalt ist natürlich erstmal per se keine medizinische Indikation, um ein weibliches Tier kastrieren zu lassen. Eine Scheinträchtigkeit (mit den dazugehörigen Ausprägungen) ist – und hier möchten wir alle Halter beruhigen – völlig normal und gehört zu den natürlichen Verhaltensweisen.

Wenn Ihre Kaninchendame sich also das Fell ausrupft, Heu und andere Dinge sammelt und sich an einem geschützten Platz ein Nest damit baut, dann ist das sowohl für das Tier als auch für manchen Halter stressig, aber durchaus ein ganz normales Verhalten. Gerade im Frühjahr kann man das bei weiblichen Tieren regelmäßig beobachten. Aufmerksam sollte man als Halter allerdings werden, wenn diese Phasen häufiger werden, ungewöhnlich intensiv sind und/oder sehr lange andauern.

Auch andere Indikatoren lassen auf Probleme mit der Gebärmutter schließen:

  • Plötzlich auftretender Durchfall, Verdauungsstörungen, krampfartige Bauchschmerzen (Koliken), unerklärliche Abmagerung oder Vermehrung des Bauchumfangs
  • Geschwollene und teilweise schmerzhafte Zitzen, mitunter mit Milcheinschuss
  • Aggressives Verhalten gegenüber dem Partnertier oder dem Besitzer, übertriebenes Dominanzverhalten und Revierverteidigung
  • In schlimmen Fällen blutiger Urin oder Ausfluss.

Dann sollte man sich durchaus mit dem Gedanken an eine Kastration beschäftigen, denn die präventiven Maßnahmen in diesem Bereich (zum Beispiel Abtasten, Röntgen oder eine regelmäßige Ultraschallkontrolle der Gebärmutterregion) sind nicht ausreichend sicher. Krankhafte Veränderungen können mitunter trotzdem unerkannt bleiben.

Kastration < - > Sterilisation:

Kastration bedeutet die Entfernung der Keimdrüsen und damit die Entfernung der hormonproduzierenden Organe (Hoden bzw. Eierstöcke & Gebärmutter). Sterilisation bedeutet, dass das Tier unfruchtbar gemacht wird, indem zum Beispiel bei männlichen Tieren die Samenleiter abgebunden oder durchtrennt werden. Bei weiblichen Tieren erfolgt die Sterilisation durch eine Ligatur der Eileiter oder die Entfernung eines Abschnitts der Eileiter. Letzteres ist jedoch bei Kaninchen nicht üblich.

Präventive Kastration?


Immer häufiger stellt sich die Frage: „Sollte man weibliche Kaninchen präventiv kastrieren?“

Diese Frage lässt sich nicht so einfach mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten.

Die Kastration weiblicher Kaninchen ist aufwändiger als die Kastration eines männlichen Kaninchens. Ganz klar: Zur Nachwuchsvermeidung ist die Kastration beim Weibchen nicht notwendig, da die männlichen Partner ohnehin kastriert werden müssen. Zudem birgt eine Operation immer Risiken.

Und dennoch ergeben sich aus medizinischen Studien und Erfahrungen sehr viele Argumente pro Kastration (wenn keine medizinischen Gründe dagegensprechen):

  • Schon bei jungen Tieren treten häufig Eierstockzysten mit Zellwucherungen (Hyperplasien) der Gebärmutter auf.
  • Ab dem mittleren Alter können vermehrt Vergrößerungen der Gebärmutter festgestellt werden. Aber auch die Befunde zu Tumorbildungen sowie Wassereinlagerungen
    (Hydrometra), Schleim (Mukometra) oder Blut (Hämometra) häufen sich.
  • In ganz schweren Fällen kann es zu eitrigen Gebärmutterentzündungen kommen, die unbehandelt nicht nur sehr schmerzhaft sind, sondern auch schnell zum Tod führen können.

Es gibt verschiedene wissenschaftliche Studien die belegen, dass bis zu 80 Prozent der untersuchten Kaninchenweibchen im Laufe ihres Lebens (tumoröse) Veränderungen entwickeln, die zudem häufig metastasieren.

Kaninchen sind Meister im Verbergen von Schmerzen und Krankheiten, führt Schwäche in der Natur doch zum Ausstoß aus der Gruppe und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Fressfeinden zu werden.

Wenn die weiblichen Tiere dann die genannten Symptome zeigen, ist Eile geboten und eine Notkastration der letzte Ausweg. Diese Operation stecken die Tiere häufig schlecht weg, da sie durch die Erkrankung bereits geschwächt sind. Kommt dann noch ein hohes Alter zu dem schlechten Allgemeinzustand, kann die Operation mitunter lebensbedrohlich für das Tier sein.

Betrachtet man die bisherigen Ausführungen, kommt man nicht umhin zu erkennen, dass im Umkehrschluss eine vorbeugende Kastration von gesunden, jungen Tieren daher deutlich risikoärmer ist. In der Beratung treffen wir häufig auf verunsicherte Halter, die aus Unkenntnis oder falscher medizinischer Beratung Angst vor diesem Eingriff haben.

Argumente für und gegen eine Kastration


Häufige Argumente gegen eine Kastration sind:

  • „Solange mein Kaninchen keine entsprechenden Anzeichen hat, brauche ich nichts zu machen.“
  • „Das sind doch nur Phasen, das ist normale Hitzigkeit, das legt sich wieder.“
  • „Wenn ich beim Tierarzt bin, tastet er das Kaninchen ab, bislang wurde nichts festgestellt.“
  • „Eine Operation ist mir zu riskant. Ich habe Angst, dass das Kaninchen dabei stirbt.“
  • „Mein Kaninchen ist für diese Operation noch zu jung/ schon zu alt.“
  • „Mein Tierarzt hält von der Kastration weiblicher Kaninchen nichts, deswegen lasse ich es nicht machen.“
  • „Mir wurde gesagt, wenn mein Weibchen einmal Nachwuchs hat, wird es nicht mehr scheinträchtig.“

Aus unserer Erfahrung heraus und gestützt durch tierärztliche Fachkenntnisse können wir die links genannten Argumente wie folgt entkräften:

  • Abtasten, Röntgen und Ultraschall zur Diagnose von Veränderungen sind nicht aussagekräftig. Veränderungen (gerade, wenn sie noch klein sind) können zu leicht übersehen werden.
  • Viele Kaninchenweibchen, die bis dato völlig symptomfrei und in den vorhergehenden Untersuchungen ohne Befund waren, zeigen bei einer Operation sehr deutliche Veränderungen.
  • Auch wenn manche Halter das Sammeln von Nistmaterial lustig finden, kann dies für die Tiere selbst eine große Belastung darstellen, die man auf Dauer nicht einfach ignorieren sollte.
  • Auch Kaninchenweibchen, die noch kein Jahr alt sind, leiden manchmal derart massiv an Veränderungen, dass ihnen nur eine Operation das Leben rettet. Veränderungen an der Gebärmutter/den Eierstöcken sind also keine reine Alterserscheinung!
  • Bei einer frühzeitig und korrekt durchgeführten Operation durch einen kaninchenerfahrenen Tierarzt ist das Sterberisiko extrem gering.
  • Nur: je länger man wartet, desto höher ist das Risiko natürlich. Aus diesem Grund empfiehlt sich die präventive Kastration, solange die Tiere noch jung und gesund sind.
  • Aber: auch die Kastration gesunder älterer Tiere ist sinnvoll und möglich.
  • Eine Trächtigkeit schützt nicht vor Veränderungen, diese treten ebenso bei Weibchen auf, die bereits einmal oder mehrmals Nachwuchs hatten.

Vor der Operation


Ist die Entscheidung für eine Kastration gefallen? Dann möchten wir Ihnen noch einige wichtige Tipps und Informationen mit auf den Weg geben.

Vor der Operation:

Bitte suchen Sie sich einen kaninchenerfahrenen Tierarzt für diese Operation. Lassen Sie sich gerne von uns dazu beraten. Oft ist es auch sinnvoll, einen etwas weiteren Weg in Kauf zu nehmen und zum Beispiel in eine Tierklinik zu fahren. Lassen Sie das Kaninchen vor der Operation gründlich untersuchen und auf Narkosefähigkeit prüfen. Eine Blutuntersuchung vorab erachten wir hier als sinnvoll.

Wählen Sie einen günstigen Zeitpunkt. Die Operation sollte nicht im Hochsommer stattfinden oder (Beispiel Tiere in Außenhaltung) im tiefsten Winter. Es sei denn, Sie haben die Möglichkeit, Tiere aus Außenhaltung vorübergehend zum Beispiel in einem unbeheizten Raum unterzubringen.

Geben Sie das Tier niemals nüchtern für die Operation ab und sorgen Sie dafür, dass das Tier ausreichend Proviant dabei hat. Oft müssen die Kaninchen bis zur Operation eine gewisse Zeitspanne warten. Haben sie kein oder zu wenig Futter dabei, ist dies sehr ungünstig. Geben Sie am besten das Lieblingsfutter mit. Aus unserer Erfahrung heraus mögen die Tiere besonders gern frische Kräuter und Möhrengrün.

Nach der Operation


Nach der Operation:

Wenn Sie das Kaninchen nach der Operation abholen, wird es bereits wach sein. Ihr Tierarzt wird alles Weitere mit Ihnen besprechen. Er wird Ihnen Schmerzmittel sowie ein Antibiotikum mitgeben. Achten Sie bitte darauf, ausreichend Schmerzmittel zu erhalten. Bringen Sie das Kaninchen auf direktem Wege nach Hause. Dort angekommen, sollte das Kaninchen ausruhen können. Bei vielen Tieren fällt der Stress des Tages förmlich ab und sie kommen in gewohnter Umgebung zur Ruhe und dösen bzw. schlafen einige Zeit. Achten Sie auf ausreichend Wärme in Form von Rotlicht oder Snugglesafes.

In der Regel ist keine Trennung vom Partnertier erforderlich. Es sei denn, das Partnertier reagiert aggressiv auf den Patienten.

Einige Tiere fangen nach der Operation relativ schnell an, wieder selbstständig Futter aufzunehmen. Bereiten Sie sich dennoch darauf vor, das Kaninchen zuzufüttern. Hierfür gibt es verschiedene Präparate, die mit zum Beispiel Fencheltee zu einem Brei angerührt werden. Diesen ziehen Sie in einer Spritze (ohne Kanüle) auf und schieben die Spritze seitlich in das Kaninchenmaul. Lassen Sie nun den Brei ganz vorsichtig in das Kaninchenmaul fließen. Oft schlecken die Tiere den Brei auch direkt aus der Spritze. Achten Sie auch auf genug Trinkwasser. Kaninchen haben nach Operationen häufig einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf.

Das Kaninchen sollte innerhalb der nächsten 24 Stunden wieder selbstständig Futter aufnehmen (zumindest in kleinen Mengen). Manchmal hilft es, die Tiere mit ihrem Lieblingsfutter zu „nerven“.

Damit das Kaninchen nicht an die Operationsnaht geht, sollten Sie einen Body bereithalten. Manchmal bekommen die Tiere diesen nach der Operation beim Tierarzt angezogen. Es gibt bereits einige Hersteller, die sich auf Bodys für Kaninchen spezialisiert haben. Die Bodys bieten einen optimalen Schutz bei guter Bewegungsfreiheit. Zudem schützt der Body die Wunde vor Dreck. Kontrollieren Sie die Naht regelmäßig. Sollten Sie Blutungen, Entzündungen oder ähnliches bemerken: konsultieren Sie unverzüglich den behandelnden Tierarzt.

Manche Kaninchen stecken die Kastration erstaunlich gut weg und bewegen sich bereits nach einem Tag fast wieder normal. Andere brauchen 2 bis 3 Tage, um sich zu erholen. Nach 10 Tagen werden die Fäden gezogen (sofern eine entsprechende Außennaht gelegt wurde). Dann muss nur noch – im wahrsten Sinne des Wortes - Fell über die Angelegenheit wachsen.

Wir wünschen Ihren Kaninchendamen alles Gute!

Kastration weiblicher Kaninchen - Zusammenfassung


Warum kastrieren?
Viele Häsinnen erkranken im Laufe ihres Lebens an Entzündungen oder gar Krebs an der Gebärmutter. Wird diese Erkrankung zu spät erkannt, erleiden die Tiere einen schmerzvollen Tod. Die einzige Behandlungsmöglichkeit bei solchen Erkrankungen ist eine Kastration der Häsin, also die vollständige Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken. Früher war diese Operation noch relativ risikoreich, durch neue Narkosemethoden und mehr Erfahrungen ist dieser Eingriff heutzutage allerdings in vielen Tierarztpraxen schon Standardprogramm. Oft werden Häsinnen, die das erste Lebensjahr vollendet haben, präventiv kastriert, um spätere Komplikationen definitiv ausschließen zu können. Der Vorteil einer präventiven Operation in jungen Jahren liegt darin, dass die Tiere sich schneller erholen als ältere, bereits erkrankte Kaninchen. Bei besonders dominanten Tieren kann eine Kastration außerdem zu einer besseren Verträglichkeit mit anderen Kaninchen führen.

Diagnosemöglickeiten
Häufige Symptome für krankhafte Gebärmutterveränderungen sind z. B. gesteigerte Angriffslust, häufiges Rammeln, Scheinschwangerschaften mit Nestbau und Ausfluss (schmutzige/r Blume/Genitalbereich). Diese Anzeichen KÖNNEN auftreten, MÜSSEN aber nicht! Der Tierarzt kann durch Abtasten, Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung größere Veränderungen sichtbar machen. Allerdings sind negative Befunde bei solchen Untersuchungen keine Garantie dafür, dass die Häsin nicht doch schon erkrankt ist! Für den Fall, dass bei der tierärztlichen Untersuchung Veränderungen an der Gebärmutter festgestellt werden, sollten Sie sofort einen Kastrationstermin festmachen, denn wenn man die Veränderungen erstmal eindeutig diagnostizieren kann, sind sie oft schon soweit fortgeschritten, dass eine Operation nicht mehr lange aufgeschoben werden darf.

Ab welchem Alter ist eine Kastration möglich?
Erfahrungsgemäß ist ein Alter zwischen einem und zwei Jahren das beste Alter für den Eingriff. Er ist aber auch in fortgeschrittenem Alter noch möglich bzw. kann bei medizinischer Indikation auch schon vor Vollendung des ersten Lebensjahres vorgenommen werden.

Kosten einer Kastration
Die Kosten für eine Häsinnenkastration belaufen sich auf 100,00 – 160,00 €, je nach Region und Tierarzt.

Vor der Kastration
steht die Wahl des richtigen Tierarztes an. Eine Praxis, die von Ihnen ein „nüchternes“ Kaninchen zur OP verlangt, sollten Sie sofort von Ihrer Liste streichen! Kaninchen müssen immer Futter zur Verfügung haben und ein ausreichendes, leicht verdauliches Frühstück vor dem Eingriff ist Pflicht!
Ein guter Tierarzt hat Erfahrung mit Häsinnenkastrationen und bietet eine Inhalations- oder VAA-Narkose an. Die Wunde wird nach der OP doppelt oder dreifach geklebt oder vernäht (auch subkutan).

Nach der Kastration
Die meisten Komplikationen entstehen nicht während der Operation, sondern erst danach. Eine gewissenhafte Nachsorge ist also lebenswichtig für Ihr Kaninchen! Achten Sie unbedingt darauf, dass der Kreislauf der Patientin wieder richtig in Schwung kommt. Hier kann man zur Unterstützung Wärmelampen, Wärmflaschen oder Körnerkissen anbieten – bitte immer mit Ausweichmöglichkeit! Außerdem muss das Tier schnellstmöglich wieder selbstständig fressen, was aber durchaus auch mal 24 Stunden dauern kann.

Nach so einem Eingriff hat die Häsin natürlich erst mal keine große Lust zu fressen, aber mit gesundem Lieblingsfutter, das ihr immer wieder vor die Nase gehalten wird, und bei Bedarf auch Päppelnahrung, die direkt ins Mäulchen gespritzt wird (fragen Sie dazu Ihren Tierarzt), kommt der Appetit schnell wieder. Die meisten Kaninchen fressen nach einer OP gern Blättriges oder frische Kräuter (z. B. Dill oder Basilikum).
Die Wunde muss vor Schmutz und Aufbeißen durch die Patientin geschützt werden: Bitte in den ersten Tagen keine Sägespäne als Streu verwenden sondern Handtücher, Bettlaken o. ä.. Ein Pflaster und eine Doppel- bis Dreifachnaht halten den meisten Häsinnen stand, bei besonders hartnäckigen Damen kann man auch zusätzlich einen „Kaninchenbody“ aus einem Strumpf oder einem Babybody basteln und ihn der Häsin überziehen. Nach Maß geschneiderte Bodies für Kaninchen können auch bei Bunnywear erworben werden. Halskrausen bieten zwar viel Schutz für die Wunde, beeinträchtigen das allgemeine Wohlbefinden und die Fresslust der Tiere aber oft so stark, dass sich der positive Effekt wieder aufhebt.

Gerade in der ersten Nacht sollten Sie mehrmals nach der Patientin schauen und Temperatur, Fressverhalten und die Unversehrtheit der Naht/des Pflasters überprüfen.

Ihr Tierarzt wird Ihnen außerdem ein Schmerzmittel für die ersten Tage mitgeben und eventuell auch ein Antibiotikum. Die Wundheilung kann zusätzlich mit Traumeeltabletten oder Arnikaglobuli aus der Apotheke unterstützt werden.

Für eine schnellstmögliche Genesung sind auch die gewohnte Umgebung sowie das Partnertier hilfreich, WENN a) das Gehege keine Sprünge über oder auf Hindernisse zulässt (wegen der Naht) und b) das Partnertier der Häsin auch mit Tierarztgeruch wohlwollend zur Seite steht. Ansonsten sollte ein Genesungsgehege oder zur Not ein Käfig bereitgestellt werden.

Nach etwa 14 Tagen ist die Wundheilung in der Regel abgeschlossen und die Häsin sollte dann wieder vollständig genesen sein.

Wir wünschen alles Gute!