Kaninchenschutz e.V.

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Notfellchen im Kaninchenschutz e.V.


Immer wieder werden wir mit größeren oder kleineren Notfällen konfrontiert und nehmen Notfellchen in unseren vereinseigenen Pflegestellen auf. Die Tiere werden einem Tierarzt vorgestellt, bei Bedarf mit den notwendigen Medikamenten versorgt - und können sich in ihrer Pflegestelle erholen, bis sie hoffentlich in einem guten gesundheiten Zustand vermittelt werden können. Wir stellen Ihnen auf dieser Seite unsere aktuellen Notfellchen vor.

Luna - kleines Baby mit E.C.


Die kleine Luna ist gerade erst 3 oder 4 Monate alt, sie wurde vermutlich im September 2019 geboren. Am Neujahrstag 2020 wurde sie von einer Familie abgeholt, sie eine weitere junge Häsin mit Welpen hält. Luna wurde dort extra für die Kinder der Familie angeschafft. Leider hat sie - möglicherweise durch sehr viel Stress - ein schiefes Köpfchen. Die genaue Diagnose folgt in der nächsten Woche durch den Tierarzt, wir gehen jedoch stark von E.C. aus. Sie hat auch Probleme mit den Füßchen und beim Kauen und ist sehr dünn - doch ihr Appetit ist riesig.

Luna ist sehr neugierig, ihrer Pflegerin Astrid gegenüber aber noch sehr skeptisch. Wir hoffen sehr, dass sie sich bei Astrid gut erholen kann.


(Beitrag aufgenommen Januar 2020)

Niki und Mika


Niki und Mika waren die letzten verbleibenden Schlachtkaninchen eines Züchters. Leider konnte sich der Halter aus gesundheitlichen Gründen schon lange Zeit nicht mehr ausreichend um die Tiere kümmern. Niki und Mika hatten großes Glück und sind nun in der Obhut bei unserer Pflegestelle Silke.

Die beiden haben einen weiten Weg vor sich: Sie sind unterentwickelt, haben massives Untergewicht, massive Zahnprobleme, Ohrräude und andere gesundheitliche Probleme. Wir hoffen, dass sich die beiden nun in unserer Pflegestelle erholen können.


(Beitrag aufgenommen: Januar 2020)

Mats - kleiner Schnupfer mit Mittelohrentzündung


Mats wurde von einer aufmerksamen jungen Frau in einem Zoogeschäft entdeckt, weil er unglücklich und in einem kranken Zustand dort lag, mit angestrengter Atmung und deutlichen Schnupfenzeichen.

Sein gesundheitlicher Zustand war zunächst so schlecht, dass er nicht direkt in seine Pflegestelle zu Susanne gebracht werden konnte - er musste erst einmal für die Reise stabilisiert werden.

Der kleine Mats schaffte das und ist nun bei Susanne. Fit ist er aber noch lange nicht. Zum Schnupfen kommt auch noch eine Mittelohrentzündung.

Wir drücken dem kleinen Mats alle Daumen, dass er sich bei Susanne schnell erholen kann!


(Beitrag aufgenommen: Januar 2020)

Professor Lupin - "Auuuuu Backe" - ein Zahni


Das kleine Notfellchen wurde von unserer Pflegestelle Vivian entgegen genommen. Der erste Weg ging direkt zur Tierärztin, da man dem kleinen Kaninchen die Zahnproblematik schon von weitem ansah. So wurde zuerst eine Übersichtsröntgenaufnahme vom Kopf und den Zähnen gemacht. Professor Lupin hat sehr schlimme Schneidezähne, die voraussichtlich alle entfernt werden müssen.

Das kleine Kaninchen wird erst einmal bei Vivian zu Hause versorgt. Er hat sein neues Gehege sofort neugierig erkundet. Das Futter bekommt er natürlich klein geraspelt. Wir hoffen sehr, dass der Kleine auch an Gewicht ein wenig zulegen wird.

Ansonsten darf er sich jetzt erst einmal erholen. Wir drücken ihm alle Daumen!


(Beitrag aufgenommen Januar 2020)

Fundkaninchen Schnuffi ist endlich in Sicherheit


"Wir haben es, wir haben es! Nach vielen Wochen draußen in der gefährlichen Welt ist die Kleine nun endlich in Sicherheit!" schrieb uns unsere Pflegestelle Silke. "Wie gut, dass es Kinder gibt, die sich dort kümmern, wo die Empathie der Erwachsenen fehlt und die Gleichgültigkeit überwiegt."

Viele Wochen lang war in einem Dorf schon bekannt, dass ein kleinen Kaninchen frei herum läuft. Doch niemand fand es wichtig: Es könnte ja ein Wildkaninchen sein. Ihm geht es ja gut da. Was, einfangen soll ich es!? Wohin dann damit, wir wollen kein Kaninchen haben. Und außerdem ist das mit Arbeit verbunden ... keine Zeit für so etwas.

Die 9jährige Lisann hat sich nicht von den Erwachsenen beirren lassen, sie blieb dran. Zusammen mit ihrer Freundin war sie immer wieder vor Ort und baute ein Vertrauensverhältnis zu "Schnuffi" auf. Dennoch schafften die Mädchen es nicht, das Kaninchen zu sichern. Vermutlich fehlten ihnen einfach ein paar Tipps und eine Transportbox.

Unsere Pflegestelle Silke wurde schließlich von einer Passantin angerufen, die mit ihrem Hund spazierenging und die Kinder sah. Ob sie sich das Kaninchen einmal ansehen wollte, das da schon ganz lange frei läuft und wohl eine Verletzung an einem Fuß habe. Einen Tag später standen die Mädchen bei Silke vor der Tür. Sie gab ihnen eine mit Heu und Futter gefüllte Transportbox mit und erklärte ihnen, wie sie den Platz eingrenzen und das Kaninchen in die Box laufen lassen konnten.

Als Silke vor Ort ankam, hatten die Kinder es gerade schon geschafft: das Kaninchen war in die Box gehoppelt. Silke nahm es zu sich mit und informierte die Behörden.

Hier ist sie nun in Sicherheit, die kleine Schnuffi! Den Namen hat das Mädchen Lisann ihr gegeben.

Wir drücken alle Daumen, dass Schnuffi gesund ist, und dass sie draußen in der wochenlangen Freiheit kein männliches Wildkaninchen getroffen hat!


(Beitrag aufgenommen: Januar 2020)

Lisa - kleines Zahnkaninchen


Die kleine Lisa ist noch nicht einmal zwei Jahre alt. Sie sollte eigentlich vermittelt werden - doch als sie in die Obhut unserer Pflegestelle Jacqueline kam, stellte sich eine Katastrophe an Erkrankungen heraus.

Beim Tierarztbesuch mussten ihr alle vier Schneidezähne gezogen werden, im Kiefer befindet sich zudem ein schon lange unbehandelter, großer Abszess, der bereits das gesamte Kiefergewebe verändert hat und im Kiefer bereits zu einem Bruch geführt hat. Die Heilung wird vom Tierarzt als sehr vorsichtig und schwierig prognostiziert.

So kann die kleine Lisa natürlich nicht vermittelt werden. Sie bleibt daher erst einmal bei Jacqueline, wird mit Medikamenten und Päppelfutter versorgt - und wir hoffen, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand durch Jackys Pflege stabilisieren kann.


(Beitrag aufgenommen: Januar 2020)


Update 29. Februar 2020:
Die kleine Lisa wird durch ihren schlechten Gesundheitszustand ein Gnadenhofkaninchen des Kaninchenschutz e.V.. Wir wünschen ihr sehr, dass sich ihr Zustand stabilieren kann!

Flo(h)rentine


Das Schicksal der kleinen Flo(h)rentine geht besonders zu Herzen: Florentine wurde schwerkrank ausgesetzt. Sie hat Encephalitozoon Cuniculi (EC) - eine parasitäre Erkrankung, die vornehmlich das zentrale Nervensystem befällt und zu massiven neurologischen Ausfallerscheinungen führt.

Sie wurde am Straßenrand sitzend gefunden. Leider verweigerten die Tierheime der Umgebung die Aufnahme, und die Finderin drohte, das kleine Kaninchenmädchen wieder in die Natur zu entlassen, sollte sich niemand ihrer annehmen. Zum Glück erfuhr unsere Pflegestelle Nadine von Florentine und übernahm sie ohne zu zögern.

Wir hoffen, Florentine hat noch eine Chance. Sie wird derzeit ganz intensiv gegen den EC-Erreger und seine Auswirkungen behandelt.


(Beitrag aufgenommen: Januar 2020)


Update 29. Februar 2020:
Florentine erhält durch ihren weiterhin nicht stabilen Gesundheitszustand den Kaninchenschutz-Status und wird damit Patenkaninchen. Wir wünschen der kleinen Florentine, dass sie sich in ihrer Pflegestelle bei Nadine weiter erholen kann!